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Bildungsbericht: Jeder Sechste ohne Berufsabschluss

Erstellt von Fan Noli, 17.06.2010, 14:06 Uhr · 54 Antworten · 2.775 Aufrufe

  1. #31
    Mulinho
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Konkretisiere bitte deinen obigen Inhalt der Eingewanderten und zeige deren "Religion" auf, dann deren Stellung in der Koinonia, deren Grad der Analphabetisierung, deren Grad der Anergie, deren Grad der Morphosys, etc. etc.

    Ich bin neugierig zu erfahren,
    ob ein Italiener z.B. einem Türken statistisch gleichzusetzen ist.
    Ich verstehe die Hälfte nicht, was du schreibst. Gibt es für deine Sonderwörter nicht auch deutsche Begriffe?

    Schliesslich wollen wir uns ja unterhalten? So können wir uns aber nicht verstehen...

    Lerne verstehen was sie sagen was sie meinen

  2. #32

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630
    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Ich verstehe die Hälfte nicht, was du schreibst. Gibt es für deine Sonderwörter nicht auch deutsche Begriffe?

    Schliesslich wollen wir uns ja unterhalten? So können wir uns aber nicht verstehen...

    Lerne verstehen was sie sagen was sie meinen
    Entschuldige bitte.
    Deiner Bitte komme ich natürlich nach.

    Vergegenständliche (Konkretisiere) bitte deinen obigen Inhalt der Eingewanderten und zeige deren "Rückbindung" ("Religion") auf, dann deren Stellung in der Gesellschaft (Koinonia), deren Grad der Lese- und Schreibunvermögen (Analphabetisierung), deren Grad der Arbeitslosigkeit (Anergie), deren Grad der Bildung (Morphosys), usw. usw. (etc. etc.)

    Ich bin neugierig zu erfahren,
    ob ein Italiener z.B. einem Türken in einer sehr bestimmten und zeitlich geprüften Wiedergabeauflistung (statistisch) gleichzusetzen ist.

  3. #33
    Mulinho
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Entschuldige bitte.
    Deiner Bitte komme ich natürlich nach.

    Vergegenständliche (Konkretisiere) bitte deinen obigen Inhalt der Eingewanderten und zeige deren "Rückbindung" ("Religion") auf, dann deren Stellung in der Gesellschaft (Koinonia), deren Grad der Lese- und Schreibunvermögen (Analphabetisierung), deren Grad der Arbeitslosigkeit (Anergie), deren Grad der Bildung (Morphosys), usw. usw. (etc. etc.)

    Ich bin neugierig zu erfahren,
    ob ein Italiener z.B. einem Türken in einer sehr bestimmten und zeitlich geprüften Wiedergabeauflistung (statistisch) gleichzusetzen ist.
    Nun, zu dem jetzigen Zeitpunkt kann man einen Italiener nicht mit einem Türken vergleichen.
    Zum Zeitpunkt x - 50y (x = 2010, y = Jahre) waren Italiener auch nicht besonders integrationswillig und wiesen bspw. in der Schweiz eine niedere Bildungsrate auf als ein Eigenosse. Heute, nach 3-5 Generationen sieht es anders aus.
    Zum Zeitpunkt x - 50y lebten viele Italiener auch in einer Parallelgesellschaft, wie es manche türkischstämmige Immigranten (die in den letzten 20 Jahren in die Schweiz eingewandert sind) heute auch tun.

    Bei den Albanern übrigens auch. Es bilden sich leicht Albanervereine und es "Albanerquartiere" wo überwiegend Albaner leben.

    Deshalb glaube ich, dass Religion zwar ein Faktor ist (der Islam z.B. beschleunigt aufgrund seiner Wahrnehmung bei der Bev. diese Abschottung, wie Ferdydurke es schön beschrieben hat) aber er nicht der wichtigste.

    Einige katholische Albaner leben ebenfalls in einer patriarchal geprägter Gesellschaft wie einige muslimische Albaner. Das wiederrum hat mehr mit der früheren Kultur (also vor dem Islam oder gar vor dem Christentum) zu tun.

    Deshalb ist die Auslegung falsch, auf die Fan Noli aus ist, dass Türken eben schlechter gebildet (allenfalls integriert) sind als sonstige Ausländergruppen WEIL sie eben Muslime sind.

  4. #34

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630
    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Nun, zu dem jetzigen Zeitpunkt kann man einen Italiener nicht mit einem Türken vergleichen.
    Zum Zeitpunkt x - 50y (x = 2010, y = Jahre) waren Italiener auch nicht besonders integrationswillig und wiesen bspw. in der Schweiz eine niedere Bildungsrate auf als ein Eigenosse. Heute, nach 3-5 Generationen sieht es anders aus.
    Zum Zeitpunkt x - 50y lebten viele Italiener auch in einer Parallelgesellschaft, wie es manche türkischstämmige Immigranten (die in den letzten 20 Jahren in die Schweiz eingewandert sind) heute auch tun.

    Bei den Albanern übrigens auch. Es bilden sich leicht Albanervereine und es "Albanerquartiere" wo überwiegend Albaner leben.

    Deshalb glaube ich, dass Religion zwar ein Faktor ist (der Islam z.B. beschleunigt aufgrund seiner Wahrnehmung bei der Bev. diese Abschottung, wie Ferdydurke es schön beschrieben hat) aber er nicht der wichtigste.

    Einige katholische Albaner leben ebenfalls in einer patriarchal geprägter Gesellschaft wie einige muslimische Albaner. Das wiederrum hat mehr mit der früheren Kultur (also vor dem Islam oder gar vor dem Christentum) zu tun.

    Deshalb ist die Auslegung falsch, auf die Fan Noli aus ist, dass Türken eben schlechter gebildet (allenfalls integriert) sind als sonstige Ausländergruppen WEIL sie eben Muslime sind.
    Würdest du bitte deinen "Glauben" (du schriebst: "ich glaube" ...) mit fundierten Zahlen bestücken und belegen, analysiere doch bitte auch und setze es in Gegenüberstellung zu der gegebenen Zahl der Eingewanderten eines jeden Volkes und Angabe dessen Rückbindung.

  5. #35
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Nun, zu dem jetzigen Zeitpunkt kann man einen Italiener nicht mit einem Türken vergleichen.
    Zum Zeitpunkt x - 50y (x = 2010, y = Jahre) waren Italiener auch nicht besonders integrationswillig und wiesen bspw. in der Schweiz eine niedere Bildungsrate auf als ein Eigenosse. Heute, nach 3-5 Generationen sieht es anders aus.
    Zum Zeitpunkt x - 50y lebten viele Italiener auch in einer Parallelgesellschaft, wie es manche türkischstämmige Immigranten (die in den letzten 20 Jahren in die Schweiz eingewandert sind) heute auch tun.

    Bei den Albanern übrigens auch. Es bilden sich leicht Albanervereine und es "Albanerquartiere" wo überwiegend Albaner leben.

    Deshalb glaube ich, dass Religion zwar ein Faktor ist (der Islam z.B. beschleunigt aufgrund seiner Wahrnehmung bei der Bev. diese Abschottung, wie Ferdydurke es schön beschrieben hat) aber er nicht der wichtigste.

    Einige katholische Albaner leben ebenfalls in einer patriarchal geprägter Gesellschaft wie einige muslimische Albaner. Das wiederrum hat mehr mit der früheren Kultur (also vor dem Islam oder gar vor dem Christentum) zu tun.

    Deshalb ist die Auslegung falsch, auf die Fan Noli aus ist, dass Türken eben schlechter gebildet (allenfalls integriert) sind als sonstige Ausländergruppen WEIL sie eben Muslime sind.
    Stimmt so nicht mal. Die Nachfahren der italienischen Gastarbeiter in dritter Generation gehen zu einem erschreckend großen Anteil auf Sonderschulen. Ich weiß nicht warum, aber es ist so. Ich denke, daß der Status des Gastarbeiters das größte Integrationshemmnis überhaupt ist- warumsollten sich Gäste auch integrieren. und wenn sie dann nach vierzig Jahren merken, daß sie doch hierbleiben werden, ist der Zug schon abgefahren.

  6. #36
    Mulinho
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Würdest du bitte deinen "Glauben" (du schriebst: "ich glaube" ...) mit fundierten Zahlen bestücken und belegen, analysiere doch bitte auch und setze es in Gegenüberstellung zu der gegebenen Zahl der Eingewanderten eines jeden Volkes und Angabe dessen Rückbindung.
    Du forderst sehr viel, Herr^^

    Ich glaube hat eine Bedeutung. Ich müsste mich wirklich sehr exakt mit dem Thema ausseinander setzen und forschen und dies würde einige Monate in Anspruch nehmen. Deshalb kürze ich es mit einem "ich glaube" ab. Glauben muss es niemand, nur man kann aus einer Behauptung viel herausnehmen, ohne dafür Zahlen zu haben. Ich habe das so wahr genommen und habe einen Stein nach dem anderen gesetzt (aus logischen Schlussfolgerungen) und habe ein Fazit aufgestellt.

    Es liegt an euch, meine aufgestellte These zu widerlegen.

    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Stimmt so nicht mal. Die Nachfahren der italienischen Gastarbeiter in dritter Generation gehen zu einem erschreckend großen Anteil auf Sonderschulen. Ich weiß nicht warum, aber es ist so. Ich denke, daß der Status des Gastarbeiters das größte Integrationshemmnis überhaupt ist- warumsollten sich Gäste auch integrieren. und wenn sie dann nach vierzig Jahren merken, daß sie doch hierbleiben werden, ist der Zug schon abgefahren.
    Ja, das Gefühl habe ich auch. ich sehe es auch bei meinen Freunden. Zum Teil sind sie schlimmer dran als einige Albaner und Yugos aus meinem Bekanntenkreis. Die Eltern sprechen auch nicht richtig Deutsch und das in der 2. Generation...

    Aber im Allg. (also Durchschnitt) sind sie wohl besser dran (habe ich aus einigen Zeitungen entnommen, die ich einst gelesen habe) als "wir".

  7. #37

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    23.630
    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Du forderst sehr viel, Herr^^

    Ich glaube hat eine Bedeutung. Ich müsste mich wirklich sehr exakt mit dem Thema ausseinander setzen und forschen und dies würde einige Monate in Anspruch nehmen. Deshalb kürze ich es mit einem "ich glaube" ab. Glauben muss es niemand, nur man kann aus einer Behauptung viel herausnehmen, ohne dafür Zahlen zu haben. Ich habe das so wahr genommen und habe einen Stein nach dem anderen gesetzt (aus logischen Schlussfolgerungen) und habe ein Fazit aufgestellt.

    Es liegt an euch, meine aufgestellte These zu widerlegen.




    Ja, das Gefühl habe ich auch. ich sehe es auch bei meinen Freunden. Zum Teil sind sie schlimmer dran als einige Albaner und Yugos aus meinem Bekanntenkreis. Die Eltern sprechen auch nicht richtig Deutsch und das in der 2. Generation...

    Aber im Allg. (also Durchschnitt) sind sie wohl besser dran (habe ich aus einigen Zeitungen entnommen, die ich einst gelesen habe) als "wir".
    Sowas nennt man so: einen intersubjektiven Inhalt verfassen

  8. #38
    Mulinho
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Sowas nennt man so: einen intersubjektiven Inhalt verfassen
    Danke, an der nächsten Prüfung habe ich sicher +1 Punkt mehr!

  9. #39
    Fan Noli
    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Ein Problem in patriarchal geprägten Gesellschaften ist die mangelnde Leistungsbereitschaft der Männer, und durch die Marginalisierung der Frau sind Probleme im schulischen Bereich, wo man es mehrheitlich mit Pädagoginnen zu tun hat, vorprogrammiert. Übrigens haben eingewanderte Italiener mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, wie z.B. Türken, obwohl die Stellung des Mannes in den meisten islamischen Gesellschaften (zumindest in den Herkunftsmilieus der Einwanderer) als Verstärker wirkt.

    Totzdem werden hier Äpfel mit Birnen verglichen- ein Großteil der Aussiedler hat bereits akademischen Hintergrund, bei den Nachfahren der Gastarbeiter ist das nicht der Fall, und stammen aus unterschiedlichen Systemen.

    Du bist eine absolute Ignorantin, die ignoriert das der Islam patriachele Strukturen propagiert, fördert und bewahrt. Leute wie du sind Mitschuld an den Problemen weil sie sie leugnen! Du bist nicht besser als Leute die Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Nationalismus oder sontwas runterspielen. sie benutzen die gleichen Agumentationsmuster wie du. leuten wie dir hat man es wohl auch mit zu verdanken das die Nazis in den 30er an die Macht gekommen sind. Darauf kannst du echt stolz sein.

  10. #40

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    Zitat Zitat von Fan Noli Beitrag anzeigen
    Du bist eine absolute Ignorantin, die ignoriert das der Islam patriachele Strukturen propagiert, fördert und bewahrt. Leute wie du sind Mischuld an den Problemen weil sie sie leugnen! Du bist nicht besser als Leute die Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Nationalismus oder sontwas runterspielen. sie benutzen die gleichen Agumentationsmuster wie du. leuten wie dir hat man es wohl auch mit zu verdanken das die Nazis in den 30er an die Macht gekommen sind. Darauf kannst du echt stolz sein.
    Diese Aussage vom Inhalt her wird immer bedeutender, immer mehr.
    Diese Inhalte vermisse ich in den öffentlichen Diskussionen seit sehr langer Zeit.

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