Wenn Blinde "sehen" - Nahtoderfahrungen

Jene Forscher, die sich den Nahtod-Erfahrungen (NTE) angenommen haben, schildern immer wieder seltsame Fälle. Bei diesen Berichten die Betroffenen nicht nur, dass sie das Gefühl hatten, ihren Körper zu verlassen, sondern sie konnten auch Details beschreiben, die während ihrer Nah-Tod-Erfahrung um sie herum geschehen sind.

Besonders solchen Berichten, die Einzelheiten der Operation beinhalten, schenken diese PSI-Forscher große Aufmerksamkeit. Wie können Menschen während einer Operation und unter Vollnarkose die Dinge genau schildern, die die Ärzte bei ihrer Arbeit ausführten?



Die Befürworter der Möglichkeit von Erfahrungen außerhalb des Körpers (OBE) sehen hier Beweise, dass die Seele tatsächlich den Körper verlassen kann. Tatsächlich sind solche Schilderungen erstaunlich. So beispielsweise beschrieb eine Patientin nach ihrer Operation ein medizinisches Gerät, welches die Ärzte bei ihrer Behandlung verwandten. Doch zum Erstaunen der behandelnden Ärzte war ihnen vollkommen unklar, woher die Betroffene dies kannte. Das Gerät war in der Medizin sehr selten und die Patientin wusste gar, dass es einem "Ruder" ähnelt.

Einen ganz erstaunlichen Fall hat der Forscher Dr. Raymond A. Moody in einem seiner Bücher zitiert. Eine siebzig Jahre alte Frau aus Long Island erlitt einen schweren Herzanfall und musste von den Ärzten wiederbelebt werden. Dabei hatte sie eine NTE mit einer Erfahrung außerhalb ihres Körpers. Deshalb konnte sie nach der geglückten Reanimation auch die Instrumente beschreiben, die die Ärzte und Schwestern bei ihr anwandten, auch die Farben kannte sie. Doch die Frau war seit über 50 Jahren blind!

Als sie mit 18 Jahren ihr Augenlicht verlor, gab es die meisten Geräte nicht, die sie nun exakt beschreiben konnte. "Und die Krönung war, dass sie sogar wusste, dass der Arzt einen blauen Anzug anhatte, als er mit der Reanimation begann", schreibt Dr. Moody.


Blinde erkennen Farben



Auch ein anderes Erlebnis dieser Art ist erstaunlich. Bradley Burroughs war seit seiner Geburt blind und wuchs in einem Heim für Sehbehinderte in Boston, USA, auf. Einst lag er mit einer schweren Lungenentzündung und hohen Fieber im Bett. Er war bereits einige Zeit ans Bett gefesselt, als er eine sehr seltsame Erfahrung machte, die eindeutig an eine OBE erinnert:

Ich hatte nie zuvor eine Vorstellung vom Sehen gehabt. Doch in dem Moment, als ich über dem Dach des Heimes schwebte, wusste ich, dass es geschneit hatte, ohne den Schnee berühren zu müssen. Ich sah eine Straßenbahn und konnte sogar das Schild der Endhaltestelle erkennen. Im Schnee konnte man auch den Verlauf der Schienen erkennen. Es irritierte mich, dass ich all das wusste, ohne den Schnee berühren zu müssen. Ich konnte alles visuell erfassen. Ich sah den Schnee und ich sah die Straßenbahn auf den Schienen. Dieser Anblick hat sich in mein Gedächtnis eingebrannt.

Solche und sehr ähnliche Beispiele sind zur Genüge dokumentiert worden. Sie sind auch mit Sicherheit nicht einfach lapidar wegzuerklären. Doch sind es Beweise für einen realen Austritt des Ichs aus dem Körper?

Nein, denn auch kritische Forscher aus dem Bereich der Medizin haben sich dieses Phänomens angenommen. Dabei verweisen die Mediziner immer wieder auf den Umstand, dass bei einer Narkose die Ohren das letzte Organ des Körpers sind, das seine Funktionen "einstellt". Das heißt, auch wenn der Patient narkotisiert auf dem OP-Tisch liegt, kann es sein, dass sein Gehör noch funktioniert und Geräusche sowie Gespräche wie gewohnt wahrnimmt und an das Gehirn leitet. Doch wie können blinde Menschen Dinge und Szenen sehen?

--------------------------------------------------------------------------



Naja, wenn dies Stimmen würde, würde es schon "krass" sein.

Was meint ihr dazu.




Der Vergessene Wolf