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Blutrache?

Erstellt von method, 11.06.2005, 13:46 Uhr · 31 Antworten · 3.785 Aufrufe

  1. #11

    Registriert seit
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    Blutrache wird unter Slaven nicht praktiziert.

  2. #12
    Avatar von lupo-de-mare

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    20. August 2006



    Albanischer Hirte mit Kalaschnikow (dpa)

    Blutrache verjährt nie

    Von Mirela Oktrova

    Die aus dem Mittelalter stammenden Blutrache, nach der jeder gewaltsame Tod eines Menschen mit der Ermordung eines Familienmitglieds des Täters "gesühnt» werden muss, ist im Süden der Balkanhalbinsel noch immer nicht ausgestorben. Allein im kleinen Albanien lebten im vergangenen Jahr 320 Familien mit der Angst, dass einer von ihnen der Blutrache zum Opfer fällt, berichtete das "Nationale Versöhnungskomitee". Das albanische Sozialministerium hatte für das Jahr 2003 nicht weniger als 1024 Kinder gezählt, die aus Furcht vor ihrer Ermordung im selbst gewählten Hausarrest lebten.

    Verlässliche Zahlen über die Opfer der Blutrache gibt es nicht. Oft hüllen sich alle Beteiligten in Schweigen, meist ist ihr soziales Umfeld Teil der blutigen Auseinandersetzung. Für 2003 wurde die Zahl der Fälle von Blutrache in Albanien auf 1370 Familien mit rund 7000 Menschen geschätzt. Die meisten von ihnen trauten sich oft Jahre lang nicht aus dem Haus, weil sie mit ihrer Ermordung rechneten. Kinder gingen nicht zur Schule und blieben Analphabeten, die Großfamilie machte alle Besorgungen für die wie Gefangene im eigenen Haus lebenden Verwandten.
    Anzeige

    Mord, Rachemord, Selbstmord

    Selten tritt die Blutrache so offen zu Tage wie im benachbarten Montenegro im Jahr 2005. Damals war der 36-jährige Rajko Markovic in seiner Heimatstadt Cetinje von dem 65 Jahre alten Drago Kaludjerovic erschossen worden. Kaludjerovic, der sich nur wenige hundert Meter vom Attentat entfernt selbst erschoss, wollte damit den Mord an seinem Sohn rächen, der 14 Jahre zuvor von Markovic im Streit umgebracht worden war. Aus Gram über die Verurteilung seines Sohnes zu zehn Jahren Haft hatte Vater Markovic Selbstmord verübt. Auf der Gegenseite hatte schon der Cousin von Kaludjerovic 16 Jahre zuvor den Mörder seines Sohnes und einen weiteren jungen Mann ebenfalls ermordet.

    Blutrache kann nicht nur durch Mord und Totschlag, sondern auch durch Familienkonflikte über Eigentumsfragen, Ehebruch, Ehrverletzungen von Clanmitgliedern, ja selbst durch Verkehrsunfälle ausgelöst werden. Allein zwischen 1991 und 1998 sind in Albanien rund 1200 Menschen Opfer der Blutrache geworden, berichteten die Medien. Auch unter den Albanern im benachbarten Kosovo sind immer wieder Fälle von Blutrache bekannt geworden. Nach dieser Denkweise kann die von "Schande" befleckte "Ehre der ganzen Familie" nur durch das Blut der Gegenseite wieder hergestellt werden.

    Wurzeln im 15.Jahrhundert

    Begründet liegt die Blutrache in den als Gewohnheitsrecht aufgeschriebenen "Gesetzen" des albanischen Adeligen Lek Dukagjini, der im 15. Jahrhundert lebte. Soziologen erklären die grausamen Riten damit, dass über viele Jahrhunderte keine Staatsmacht die Clans in den Gebirgsregionen unter Kontrolle bringen konnte. Mit der Blutrache regelten die Bergstämme ihre Streitigkeiten. Folgerichtig liegt auch heute noch eine Hochburg der Blutrache in den unwegsamen Gebirgszonen Nordalbaniens um die Stadt Shkodra.

    Blutrache verjährt nie. Es sind Fälle bekannt geworden, dass Morde mit Mord gerächt wurden, die 40 und 50 Jahre zurück lagen. Seit den 1990er Jahren hatte es vorübergehend große Erfolge bei Versöhnungsaktionen gegeben. Zur feierlichen "Blutvergebung" waren im Kosovo zeitweise bis zu 100.000 Menschen erschienen. Der pensionierte Volkskunde-Professor Antun Cetta konnte 1990 allein in nur vier Monaten 1200 in Blutrache verfeindete Familien aussöhnen. Die Bemühungen zur Hilfe von außen sind geblieben. Erst im letzten November haben sich Europa-Abgeordnete in Tirana damit beschäftigt. (dpa)

    http://www.n24.de/politik/ausland/in...82007482609426

  3. #13
    Avatar von albaner

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von lupo-de-mare
    20. August 2006



    Albanischer Hirte mit Kalaschnikow (dpa)

    Blutrache verjährt nie

    Von Mirela Oktrova

    Die aus dem Mittelalter stammenden Blutrache, nach der jeder gewaltsame Tod eines Menschen mit der Ermordung eines Familienmitglieds des Täters "gesühnt» werden muss, ist im Süden der Balkanhalbinsel noch immer nicht ausgestorben. Allein im kleinen Albanien lebten im vergangenen Jahr 320 Familien mit der Angst, dass einer von ihnen der Blutrache zum Opfer fällt, berichtete das "Nationale Versöhnungskomitee". Das albanische Sozialministerium hatte für das Jahr 2003 nicht weniger als 1024 Kinder gezählt, die aus Furcht vor ihrer Ermordung im selbst gewählten Hausarrest lebten.

    Verlässliche Zahlen über die Opfer der Blutrache gibt es nicht. Oft hüllen sich alle Beteiligten in Schweigen, meist ist ihr soziales Umfeld Teil der blutigen Auseinandersetzung. Für 2003 wurde die Zahl der Fälle von Blutrache in Albanien auf 1370 Familien mit rund 7000 Menschen geschätzt. Die meisten von ihnen trauten sich oft Jahre lang nicht aus dem Haus, weil sie mit ihrer Ermordung rechneten. Kinder gingen nicht zur Schule und blieben Analphabeten, die Großfamilie machte alle Besorgungen für die wie Gefangene im eigenen Haus lebenden Verwandten.
    Anzeige

    Mord, Rachemord, Selbstmord

    Selten tritt die Blutrache so offen zu Tage wie im benachbarten Montenegro im Jahr 2005. Damals war der 36-jährige Rajko Markovic in seiner Heimatstadt Cetinje von dem 65 Jahre alten Drago Kaludjerovic erschossen worden. Kaludjerovic, der sich nur wenige hundert Meter vom Attentat entfernt selbst erschoss, wollte damit den Mord an seinem Sohn rächen, der 14 Jahre zuvor von Markovic im Streit umgebracht worden war. Aus Gram über die Verurteilung seines Sohnes zu zehn Jahren Haft hatte Vater Markovic Selbstmord verübt. Auf der Gegenseite hatte schon der Cousin von Kaludjerovic 16 Jahre zuvor den Mörder seines Sohnes und einen weiteren jungen Mann ebenfalls ermordet.

    Blutrache kann nicht nur durch Mord und Totschlag, sondern auch durch Familienkonflikte über Eigentumsfragen, Ehebruch, Ehrverletzungen von Clanmitgliedern, ja selbst durch Verkehrsunfälle ausgelöst werden. Allein zwischen 1991 und 1998 sind in Albanien rund 1200 Menschen Opfer der Blutrache geworden, berichteten die Medien. Auch unter den Albanern im benachbarten Kosovo sind immer wieder Fälle von Blutrache bekannt geworden. Nach dieser Denkweise kann die von "Schande" befleckte "Ehre der ganzen Familie" nur durch das Blut der Gegenseite wieder hergestellt werden.

    Wurzeln im 15.Jahrhundert

    Begründet liegt die Blutrache in den als Gewohnheitsrecht aufgeschriebenen "Gesetzen" des albanischen Adeligen Lek Dukagjini, der im 15. Jahrhundert lebte. Soziologen erklären die grausamen Riten damit, dass über viele Jahrhunderte keine Staatsmacht die Clans in den Gebirgsregionen unter Kontrolle bringen konnte. Mit der Blutrache regelten die Bergstämme ihre Streitigkeiten. Folgerichtig liegt auch heute noch eine Hochburg der Blutrache in den unwegsamen Gebirgszonen Nordalbaniens um die Stadt Shkodra.

    Blutrache verjährt nie. Es sind Fälle bekannt geworden, dass Morde mit Mord gerächt wurden, die 40 und 50 Jahre zurück lagen. Seit den 1990er Jahren hatte es vorübergehend große Erfolge bei Versöhnungsaktionen gegeben. Zur feierlichen "Blutvergebung" waren im Kosovo zeitweise bis zu 100.000 Menschen erschienen. Der pensionierte Volkskunde-Professor Antun Cetta konnte 1990 allein in nur vier Monaten 1200 in Blutrache verfeindete Familien aussöhnen. Die Bemühungen zur Hilfe von außen sind geblieben. Erst im letzten November haben sich Europa-Abgeordnete in Tirana damit beschäftigt. (dpa)

    http://www.n24.de/politik/ausland/in...82007482609426
    jeder der familien kennt die schon mit der blutrache erfahrungen hatten weiss das es der grösste schwachsinn ist den es überhaupt gibt , kinder leben wirklich in angst und können nicht rausgehen zum spielen oder können auch nicht zur schule gehen , wie schon in den text erwähnt wurde , wird die blutrache auch bei verkehrsunfällen angewendet und wenn ich dann albaner sehe die keine ahnung haben wie es ist in der blutrache zu leben und ein auf hart machen wollen und sagen das es das beste gesetz ist bla bla bla , dann will ich mal sehen wie die es finden würden ständig in angst zu leben das die selbst erschossen werden oder jemand aus der familie , viele familienväter mussten wegen sowas ihre arbeit aufgeben , auch die söhne , kinder können nicht zur schule oder zum rausgehen um zu spielen , wenn jemand am studieren ist oder sonstwas muss er das abbrechen , die familie lebt dann von spenden , wie zum beispiel von verwanten oder bekannten , freunden usw..
    ich bin gegen die blutrache , das sollte auch jeder andere sein denn wer sowas für gut hält der ist nicht mehr ganz richtig im kopf.

  4. #14
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von albaner
    jeder der familien kennt die schon mit der blutrache erfahrungen hatten weiss das es der grösste schwachsinn ist den es überhaupt gibt , kinder leben wirklich in angst und können nicht rausgehen zum spielen oder können auch nicht zur schule gehen , wie schon in den text erwähnt wurde , wird die blutrache auch bei verkehrsunfällen angewendet und wenn ich dann albaner sehe die keine ahnung haben wie es ist in der blutrache zu leben und ein auf hart machen wollen und sagen das es das beste gesetz ist bla bla bla , dann will ich mal sehen wie die es finden würden ständig in angst zu leben das die selbst erschossen werden oder jemand aus der familie , viele familienväter mussten wegen sowas ihre arbeit aufgeben , auch die söhne , kinder können nicht zur schule oder zum rausgehen um zu spielen , wenn jemand am studieren ist oder sonstwas muss er das abbrechen , die familie lebt dann von spenden , wie zum beispiel von verwanten oder bekannten , freunden usw..
    ich bin gegen die blutrache , .
    Gut geschrieben!

    Der selbe Text fast identisch nochmal im kurier

    Land der Skipetaren, Land der Blutrache
    In Albanien ist die Blutrache noch immer üblich. Viele Menschen trauen sich oft jahrelang nicht aus dem Haus.

    http://www.kurier.at/nachrichten/aus.../ausland/24318

  5. #15

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    Land der Skipetaren, Land der Blutrache
    In Albanien ist die Blutrache noch immer üblich. Viele Menschen trauen sich oft jahrelang nicht aus dem Haus.

    Reuters Mit der Blutrache regelte man auch im 15. Jahrhundert Streitigkeiten. In Albanien ist das heute noch üblich. Die aus dem Mittelalter stammenden Blutrache, nach der jeder gewaltsame Tod eines Menschen mit der Ermordung eines Familienmitglieds des Täters "gesühnt" werden muss, ist im Süden des Balkans noch immer nicht ausgestorben. Allein im kleinen Albanien lebten im vergangenen Jahr 320 Familien mit der Angst, dass einer von ihnen der Blutrache zum Opfer fällt, berichtete das "Nationale Versöhnungskomitee".
    Schweigen

    Das albanische Sozialministerium hatte für das Jahr 2003 nicht weniger als 1.024 Kinder gezählt, die aus Furcht vor ihrer Ermordung im selbst gewählten Hausarrest lebten. Verlässliche Zahlen über die Opfer der Blutrache gibt es nicht. Oft hüllen sich alle Beteiligten in Schweigen, meist ist ihr soziales Umfeld Teil der blutigen Auseinandersetzung.

    Für 2003 wurde die Zahl der Fälle von Blutrache in Albanien auf 1.370 Familien mit rund 7.000 Menschen geschätzt. Die meisten von ihnen trauten sich oft Jahre lang nicht aus dem Haus, weil sie mit ihrer Ermordung rechneten. Kinder gingen nicht in die Schule und blieben Analphabeten, die Großfamilie machte alle Besorgungen für die wie Gefangene im eigenen Haus lebenden Verwandten.
    1.200 Blutracheopfer

    Blutrache kann nicht nur durch Mord und Totschlag, sondern auch durch Familienkonflikte über Eigentumsfragen, Ehebruch, Ehrverletzungen von Clanmitgliedern, ja selbst durch Verkehrsunfälle ausgelöst werden. Allein zwischen 1991 und 1998 sind in Albanien rund 1.200 Menschen Opfer der Blutrache geworden, berichteten die Medien. Auch unter den Albanern im benachbarten Kosovo sind immer wieder Fälle von Blutrache bekannt geworden. Nach dieser Denkweise kann die von "Schande" befleckte "Ehre der ganzen Familie" nur durch das Blut der Gegenseite wieder hergestellt werden.
    15. Jahrhundert

    Begründet liegt die Blutrache in den als Gewohnheitsrecht aufgeschriebenen "Gesetzen" des albanischen Adeligen Lek Dukagjini, der im 15. Jahrhundert lebte. Soziologen erklären die grausamen Riten damit, dass über viele Jahrhunderte keine Staatsmacht die Clans in den Gebirgsregionen unter Kontrolle bringen konnte. Mit der Blutrache regelten die Bergstämme ihre Streitigkeiten. Folgerichtig liegt auch heute noch eine Hochburg der Blutrache in den unwegsamen Gebirgszonen Nordalbaniens um die Stadt Shkodra.

    Blutrache verjährt nie. Es sind Fälle bekannt geworden, dass Morde mit Mord gerächt wurden, die 40 und 50 Jahre zurück lagen. Seit den neunziger Jahren hatte es vorübergehend große Erfolge bei Versöhnungsaktionen gegeben. Zur feierlichen "Blutvergebung" waren im Kosovo zeitweise bis zu 100.000 Menschen erschienen. Der pensionierte Volkskunde-Professor Antun Cetta konnte 1990 allein in nur vier Monaten 1.200 in Blutrache verfeindete Familien aussöhnen. Die Bemühungen zur Hilfe von außen sind geblieben. Erst im vergangenen November haben sich Europa-Abgeordnete in Tirana damit beschäftigt.

  6. #16
    VaLeNtInA
    Ich kann nicht verstehen, wie die Blutrache nach einem halben Jahrhundert erneut ausgeübt werden kann...ich mein wie es überhaupt von neuem dazu kommen konnte, wo sie doch genau alle wissen, dass sie es ohne den Kanun viel besser haben.

    Naja, aber dass es die Blutrache auch im Kosovo geben soll, hab ich noch nie gehört, ist mir völlig neu.

    Hab hier auch einen guten Text über die Blutrache in Albanien :

    http://www.albanien.ch/nla/Art125.html

  7. #17
    Avatar von Shqiptari-i-Vertet

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    Zitat Zitat von VaLeNtInA
    Ich kann nicht verstehen, wie die Blutrache nach einem halben Jahrhundert erneut ausgeübt werden kann...ich mein wie es überhaupt von neuem dazu kommen konnte, wo sie doch genau alle wissen, dass sie es ohne den Kanun viel besser haben.

    Naja, aber dass es die Blutrache auch im Kosovo geben soll, hab ich noch nie gehört, ist mir völlig neu.

    Hab hier auch einen guten Text über die Blutrache in Albanien :

    http://www.albanien.ch/nla/Art125.html
    Wieso der Kanun ist gar nicht so schlecht er hat sehr gute sachen drin du musst mal lieber denn Akunun lesen und dann sprechen uppps du bist ja eine türkin aus Prizeren

  8. #18

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    blutrache gibts in albanien nicht mehr viel. selten hört man sowas

  9. #19

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    Zitat Zitat von LaLa
    Ihr seid ein Primitives Volk. Ohne Ehre, Verstand und Gewissen.
    ach ja, kannst froh sein dass du nicht in der nähe wohnst. du misskörper. grosse fresse am pc ja, aber im echten leben der brave schleimer-serbe.

    komm fick dich

  10. #20
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Kosova-Kusho
    blutrache gibts in albanien nicht mehr viel. selten hört man sowas
    Da bist Du im Irrtum, Ich könnte jeden Tag albanische Medien zitieren, die über Blutrache berichten.

    Zitat Zitat von VaLeNtInA
    Ich kann nicht verstehen, wie die Blutrache nach einem halben Jahrhundert erneut ausgeübt werden kann...ich mein wie es überhaupt von neuem dazu kommen konnte, wo sie doch genau alle wissen, dass sie es ohne den Kanun viel besser haben.

    Naja, aber dass es die Blutrache auch im Kosovo geben soll, hab ich noch nie gehört, ist mir völlig neu.

    Hab hier auch einen guten Text über die Blutrache in Albanien :

    http://www.albanien.ch/nla/Art125.html
    Das ist im übrigen ein Top Artikel, weil er auch auf das Gefälle hinweist, das es im Süden praktisch keine Blutrache gibt. In Nord Albanien ist es aber STandard und auch die Unterdrückung der Frauen, ebenso in der land Bevölkerung des Kosovos.

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