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Buchvorstellung "Der Gotteswahn"

Erstellt von doT., 05.09.2011, 12:20 Uhr · 84 Antworten · 3.386 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    20.05.2008
    Beiträge
    607

    Buchvorstellung "Der Gotteswahn"

    So nun habe heute das Buch "Gotteswahn" von Richard Dawkins durchgelesen, und finde es ganz gut.

    Sollte JEDER mal durchgelesen haben, da es auch einige Gläubige zum denken bewegen sollte.




    Hier mal die Beschreibung und ein paar Kundenrezessionen:

    Produktbeschreibungen

    Aus der Amazon.de-Redaktion

    Zwei Dinge vorweg: Einen tatsächlichen Gottesbeweis zu führen, an dem keine berechtigten Zweifel mehr angebracht wären, ist bislang niemandem gelungen. Das Umgekehrte freilich gilt gleichermaßen! Auch ein Beweis für die Nichtexistenz Gottes konnte bisher nicht erbracht werden. Und es steht auch nicht zu erwarten, dass sich daran in absehbarer Zeit etwas ändern könnte. Auch wenn er selbst felsenfest vom Gegenteil überzeugt sein mag, und wenn noch so viele ihm folgen mögen: Auch Richard Dawkins ist dies mit Der Gotteswahn nicht gelungen. Das freilich ist auch kein Wunder, weil eine endgültige Antwort auf diese, die gesamte Menschheitsgeschichte durchziehende Streitfrage nun einmal schlechterdings unmöglich ist. Soweit, so gut. Aber bedeutet dies, dass man sich die Lektüre dieses mit großem Furor verfassten Werkes sparen sollte? Mitnichten! Denn vieles von dem, was der Evolutionsbiologe Dawkins gegen die Religionen vorbringt -- denn nur gegen diese und nicht etwa gegen den nach seiner festen Überzeugung gar nicht existierenden Gott kann seine Kampfschrift ja gerichtet sein -- lohnt es, dass man sich damit ebenso unvoreingenommen wie kritisch auseinandersetzt. Auch wenn man die Schlussfolgerungen des Autors nicht teilen mag, so bietet Der Gotteswahn doch einen, wenn auch sehr subjektiven Überblick der Genese der „Gotteshypothese“, der gängigen Argumente für und wider die Existenz Gottes sowie der Wurzeln von Moral und Religion. Auch Dawkins Entwicklung seiner Hypothese, dass Religiosität nichts weiter als der Ausdruck einer -- was freilich zu denken geben sollte, mehr als massenhaft vorkommenden und ergo wohl anthropologisch einigermaßen konstanten -- psychischen Dysfunktion sei, lohnt nachvollzogen zu werden (und sei es auch nur, um sie für sich zu widerlegen). Über die Existenz oder Nichtexistenz Gottes freilich ist damit immer noch nichts Abschließendes gesagt. Aber das war ja auch nicht zu erwarten.
    Dawkins hat seinem Buch ein Zitat des 2001 verstorbenen Schriftstellers Douglas Adams vorangestellt, dem das Buch gewidmet ist: „Genügt es nicht zu sehen, dass ein Garten schön ist, ohne dass man auch noch glauben müsste, dass Feen darin wohnen?“ Gewiss, so wollen wir meinen, das würde genügen. Aber wenn nun doch tatsächlich auch Feen darin wohnten? Wäre das wirklich so schlimm? Solange wir uns nicht um sie schlügen, wäre das doch eine feine Sache! Und wenn wir uns doch um sie schlügen, dann wären die Feen doch immer noch da?! Und so ist es am Ende doch wie immer: der Vorhang zu und alle Fragen offen. --Andreas Vierecke


    Pressestimmen

    »Endlich hat einer der besten Sachbuchautoren unserer Zeit seine Thesen über die Religion versammelt.« Steven Pinker »Es sind weniger die evolutionsbiologischen, sondern die in der Manier englischer Aufkärung vorgetragenen philosophischen und wissenschaftlichen Einwände, die erhellend sind.« 3sat magazin/ Okt./Nov./Dez. 07/ Gert Scobel »Der Evolutionsbiologe Richard Dawkins hat das aufregendste Buch des Jahres geschrieben: Ein Generalabrechnung mit der Religion.« WELT AM SONNTAG/ Alan Posener/ 16.09.07 »Darf man aber dann noch sagen, dass es an ein Wunder grenzt, dass so ein vernünftiges Buch ein Bestseller ist?« DER TAGESSPIEGEL / Denis Scheck/ 07.10.07

    Spectrum/Peter Strasser/ 8.09.07

    »Trotzdem würden wir Gott ebenso vermissen wie Dawkins, denn beide vertiefen, recht verstanden, unser Gespür und unsere Bewunderung für das Rätsel, das die Welt ist. In diesem Sinne empfehle ich das neue Buch von Dawkins wärmstens...«

    DEUTSCHLANDRADIO Kultur/ Thomas Kroll/ 19.09.07

    »Dennoch bietet das umfangreiche Buch einige Herausforderungen für und populäre Argumente gegen die Religionen. Das könnte kritisches Denken auf Seiten der Gläubigen beflügeln, deren Gottesbilder schärfen sowie die gesellschaftliche Auseinandersetzung zwischen den unterschiedlichen Positionen beleben. So gesehen kann, darf und muss der `Kampf der Religionen`und `der Kampf der Kulturen`weitergehen - im gewaltfreien Diskurs.«

    WELT AM SONNTAG/ Alan Posener/ 07.10.07

    »Der Gotteswahn ist ein Aufschrei der Vernunft gegen das Wuchern der Unvernunft.«

    Kurzbeschreibung

    »Religion ist irrational, fortschrittsfeindlich und zerstörerisch.« Richard Dawkins, einer der einflussreichsten Intellektuellen der Gegenwart, zeigt, warum der Glaube an Gott einer vernünftigen Betrachtung nicht standhalten kann - brillant und bei aller Schärfe humorvoll.

    Klappentext

    Der Evolutionsbiologe Richard Dawkins hat nach "Das egoistische Gen" erneut ein Buch geschrieben, das bestehende Weltbilder grundsätzlich in Frage stellt. In diesem leidenschaftlichen Plädoyer für die Vernunft zieht er gegen die Religion zu Felde: Der Glaube an eine übernatürliche Macht kann keine Grundlage für das Verständnis der Welt sein und schon gar keine Erklärung für ihre Entstehung. Wenn wir die Kritik an den Religionen zum Tabu erklären, laufen wir Gefahr, von Fundamentalisten jedweder Couleur dominiert zu werden. Der Glaube an ein göttliches Wesen ist vielfach die Ursache von Terror und Zerstörung, wie die Weltgeschichte von der Inquisition bis zu den Anschläg en auf die Twin Towers zeigt. Ein wichtiges Buch, das zu einem brennend aktuellen Thema eindeutig und überzeugendPosition bezieht. Ich bin ein Gegner der Religion, denn sie bringt uns bei, dass wir uns damit zufrieden geben, die Welt nicht zu verstehen. Richard Dawkins

    Über den Autor

    Richard Dawkins, 1941 in Nairobi geboren, ist Evolutionsbiologe. Seit 1995 hat er den eigens für ihn eingerichteten Lehrstuhl für Public Understanding of Science an der Universität Oxford inne. Sein erstes Buch, Das egoistische Gen (1978 auf Deutsch erschienen), war international ein Bestseller und gilt als Standardwerk der Evolutionsbiologie.

  2. #2
    Ego

  3. #3
    Avatar von Bambi

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    37.047
    Dawkins nie gelesen, fand aber dieses hier super:



    der "Punkrocker" ist der Bad Religion-Frontmann, der auch nen Doktortitel in Evolutionsbiologie hat. What a man

  4. #4

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    8.286
    Sowas würde ich nicht als Lektüre empfehlen da gibt es besseres.

  5. #5
    Posavac
    Spießers

  6. #6
    Avatar von Bambi

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    37.047
    Zmaj, meinst du Dawkins oder das von mir genannte?

  7. #7

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    607
    Zitat Zitat von Zmaj Beitrag anzeigen
    Sowas würde ich nicht als Lektüre empfehlen da gibt es besseres.
    Als Einsteigerbuch, für die meisten, das auch etwas Humor in sich trägt, würde ich es Anfängern sehr empfehlen, natürlich gibt es bessere, aber die sind dementsprechend auch viel Sachlicher..

  8. #8
    Avatar von DZEKO

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    55.015
    Was für ein scheiss.

  9. #9

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    8.286
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Zmaj, meinst du Dawkins oder das von mir genannte?
    Dawkins mag ich irgendwie nicht. Darwin war aussagekräftig genug den muss man nicht wiederholen.
    Ich empfehle eher Camus Der Fremde war für mich das aussagekräftigste in diesem Bereich.
    Und wer ein aktuelles Sachbuch sucht da empfehle ich von Zizek zum Beispiel Das Reale des Christentums oder Ein Plädoyer für die Intoleranz.

    Bei den "altmodischen" Philosophen findet man viel besseres Material als bei Precht, Schmidt-Salomon und Dawkins. Nichts gegen die, bei Talkshows bin ich immer auf deren Seite, aber wer klüger sein will soll Heidegger, Nietzsche und Hegel lesen. Ich sag gar nicht erst Feuerbach oder Marx.

    Man braucht keine Vermittler die es einem versuchen verständlich zu machen, jeder kann sein Essen selber kauen.

  10. #10
    Avatar von LuckyLuke

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    1.609
    Verbrennt den Mann

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