Bulgarische Häftlinge fordern mit zugenähten Mündern TV ein 8O

Sofia - Zwei zu lebenslanger Haft verurteilte Insassen eines bulgarischen Gefängnisses wollen mit zugenähten Mündern und Hungerstreik die Versorgung mit Kabelfernsehen und bessere Hafbedingungen erzwingen. Die beiden Männer hätten sich am Dienstag die Münder zugenäht, berichtete Gefängnisdirektor Wesselin Kotzew von der Haftanstalt im südbulgarischen Pasardschik am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Einer der beiden Gefangenen habe seine Fäden allerdings am Mittwoch gezogen, um ein Fernsehinterview zu geben. Laut Kotzew wollen die Häftlinge mit der schmerzhaften Methode Kaffee, Tee, Zigaretten und Kabelfernsehen einfordern. Außerdem wollten sie auch nachts funktionierende Elektrizität und mehr Freigang am Tag erwirken. Kotzew wies die Forderungen als unrealistisch zurück, weil die geforderten Vergünstigungen verboten seien. (AFP)

Netscape, 15.06.06, 15:46 Uhr

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