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Christen, Juden und Muslime planen gemeinsames Gotteshaus

Erstellt von ooops, 17.10.2011, 03:03 Uhr · 93 Antworten · 5.893 Aufrufe

  1. #51

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    2.536
    Zitat Zitat von Ilijah Beitrag anzeigen
    Steht doch da - das Betreten einer Kirche und die Beteiligung an ihrem Gottesdienst. Unter anderem.

    http://www.askmoses.com/en/article/255,2400/Am-I-allowed-to-enter-a-church-or-mosque.html -- demnach könnte es auch erlaubt sein, aber wie gesagt: es ist weiterhin ein 'Sakral'-'Gebäude'. Letztens gab es in meiner Konversionsgruppe ein Thema darüber und da wurde gesagt das man nicht einmal das Gebäude betreten darf.

    Da gab es auch ein Beispiel von einem Rabbiner und einer nicht-jüdischen Königsfamilie oder so .. die haben geheiratet und der Rabbi wartete draußen um ihnen zu gratulieren, ohne die Kirche zu betreten - was ihm, seitens der Christen, aber auch nicht verboten war.


    Wie sollen da Missionierungen fehl am Platz sein, wenn es genau das ermöglicht? Was für eine Logik ist das bitte? Beziehst du wirklich alle Möglichkeiten mit ein?


    Verwandt? Na und? Sie unterscheiden sich zu sehr. Inwiefern können sie denn nicht 'unter einem Dach' leben? Wie war das noch von den ganzen Atheisten hier: Religion ist Privatssache.

    Ein Jude der zufälligerweise einen Job als Gas-Wasser Installateur annimmt und in einer 'goyschen' Firma arbeitet sollte sich nicht wundern wenn er mal aufgrund mangelnder Toleranz das Futter für die nicht-jüdischen Arbeiter holen darf bzw. den Boten spielen muss. Er kann immerhin anmerken dass er das nicht 'darf' .. wie das Resultat aussieht ist eine andere Sache.

    Niemand zwingt dich als Nicht-Jude eine Synagoge zu besuchen.



    Tja, findest du so zumindest.
    Wozu soll denn ein gemeinsames Gotteshaus dienen? Zur Missionierung?
    Welchen Sinn soll das denn ergeben? Da ist doch der Streit vorprogrammiert.

    Das Beispiel mit den Gas Wasser Installateur hab ich nicht verstanden. Was genau willst du damit sagen? Das ein Jude nur in einer jüdischen Firma gerecht behandelt wird? Und warum sollte ein Jude für seine Kollegen nicht auch mal essen holen?

  2. #52
    Avatar von Ilijah

    Registriert seit
    29.01.2008
    Beiträge
    1.865
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    heftig, das ergibt echt von a-z keinen Sinn was du schreibst
    du kannst mir wirklich nich erklären, wieso du die Gefahr eines gemeinsamen Gotteshauses als den Treffpunkt für Fundamentalisten höher ansiehst als in "normalen" Gotteshäusern. Das ist einfach bar jeglicher Logik

    Der Rest ist gequirlte Kacke und Begriffvermischerei.
    Weil in einem 'normalen' Versammlungshaus nicht jeder rein darf und selbst dann ist man, wie gesagt, nicht unter sich sondern teilt es sich mit anderen abrahamitischen Religionsanhängern die eine Mitgliedschaft beantragen können. Dass sich da auch Extremisten sammeln könn(t)en, scheinst du ja prächtig ausschließen zu können - seltsam wie das bei dir funktioniert. Für mich bleibt es nichts weiter als ein Pulverfass .. äh .. erhöhtes Sicherheitsrisiko.

    Apropos: Hier in Wien werden angeblich ALLE jüdischen Einrichtungen sowie Synagogen vom Staat bzw. der Polizei und anderen Sicherheitsdiensten überwacht. Denkst du wirklich da können Nicht-Juden hineinspazieren wann sie wollen? Vermutlich auch bei dem geplanten 'G-tteshaus' auch nicht, aber das wird man sehen. Ich bleibe kritisch, sowohl auf religiöser Basis als auch sonst.


    Dir fehlt scheinbar die Einsicht. Wie auch immer, bleibe ich dabei: ich würde es nie im Leben betreten wollen. Was dir und allen anderen defacto egal sein kann. Euer Religionsmischmasch kann mir gestohlen bleiben.



    Da nur noch übliche Provokation von dir kommt: ignoriere ich dich jetzt und reagier auf deine Beiträge hier nimmer. Meinungsfaschisten sind nicht so mein Fall - entweder diskutierst du normal mit mir oder (gar)nicht. Cya.

    Kannst dir ja ein Beispiel an Ratko nehmen, der hat mich noch(?) nicht dumm angemacht.


    Zitat Zitat von Ratko Beitrag anzeigen
    Wozu soll denn ein gemeinsames Gotteshaus dienen? Zur Missionierung?
    Welchen Sinn soll das denn ergeben? Da ist doch der Streit vorprogrammiert.

    Das Beispiel mit den Gas Wasser Installateur hab ich nicht verstanden. Was genau willst du damit sagen? Das ein Jude nur in einer jüdischen Firma gerecht behandelt wird? Und warum sollte ein Jude für seine Kollegen nicht auch mal essen holen?
    Unter anderem wäre das möglich - viel einfacher als sonst sag ich mal. Und darum ging's mir halt u.a.

    Natürlich wird ein Jude in einer jüdischen Firma 'besser' behandelt - was halt die Religion angeht. Vom anderen kann man sich das nur erhoffen. Aber wie schon gesagt, gibt es auch nicht-religiöse Juden.

    Ein religiöser Jude darf nichts dergleichen berühren - das Essen hiermit gemeint. Überhaupt nichts was tameh (rituell unrein) gilt.

  3. #53

    Registriert seit
    27.03.2009
    Beiträge
    8.286
    Zitat Zitat von Aurel Beitrag anzeigen
    so ne scheiss idee kann auch nur aus einem Land kommen, wo Schwule und Frauen regieren.
    Dann raus mit dir aus Deutschland hop hinter die Grenze

  4. #54

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    2.536
    Zitat Zitat von Ilijah Beitrag anzeigen
    Weil in einem 'normalen' Versammlungshaus nicht jeder rein darf und selbst dann ist man, wie gesagt, nicht unter sich sondern teilt es sich mit anderen abrahamitischen Religionsanhängern die eine Mitgliedschaft beantragen können. Dass sich da auch Extremisten sammeln könn(t)en, scheinst du ja prächtig ausschließen zu können - seltsam wie das bei dir funktioniert. Für mich bleibt es nichts weiter als ein Pulverfass .. äh .. erhöhtes Sicherheitsrisiko.

    Apropos: Hier in Wien werden angeblich ALLE jüdischen Einrichtungen sowie Synagogen vom Staat bzw. der Polizei und anderen Sicherheitsdiensten überwacht. Denkst du wirklich da können Nicht-Juden hineinspazieren wann sie wollen? Vermutlich auch bei dem geplanten 'G-tteshaus' auch nicht, aber das wird man sehen. Ich bleibe kritisch, sowohl auf religiöser Basis als auch sonst.


    Dir fehlt scheinbar die Einsicht. Wie auch immer, bleibe ich dabei: ich würde es nie im Leben betreten wollen. Was dir und allen anderen defacto egal sein kann. Euer Religionsmischmasch kann mir gestohlen bleiben.



    Da nur noch übliche Provokation von dir kommt: ignoriere ich dich jetzt und reagier auf deine Beiträge hier nimmer. Meinungsfaschisten sind nicht so mein Fall - entweder diskutierst du normal mit mir oder (gar)nicht. Cya.

    Kannst dir ja ein Beispiel an Ratko nehmen, der hat mich noch(?) nicht dumm angemacht.



    Unter anderem wäre das möglich - viel einfacher als sonst sag ich mal. Und darum ging's mir halt u.a.

    Natürlich wird ein Jude in einer jüdischen Firma 'besser' behandelt - was halt die Religion angeht. Vom anderen kann man sich das nur erhoffen. Aber wie schon gesagt, gibt es auch nicht-religiöse Juden.

    Ein religiöser Jude darf nichts dergleichen berühren - das Essen hiermit gemeint. Überhaupt nichts was tameh (rituell unrein) gilt.
    Religiöse Juden dürfen auch keine Goys berühren. Ob diese Religions Praxis dem menschlichen Miteinander in einem säkularen Staat gerecht wird bezweifel ich.

    Aber jeder so wie er mag, wenn die Menschen zu einem gemeinsamen Gotteshaus gezwungen werden müssten, dann hätte es seinen Sinn verfehlt.

  5. #55
    Avatar von Katana

    Registriert seit
    04.06.2011
    Beiträge
    3.543
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    90%
    Ist auf 98% angestiegen

  6. #56
    Avatar von Katana

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    Beiträge
    3.543
    Ein interreligiöses Haus, 3 separate Gebetsräume damit keine Fraktion in ihren Zeremonien gestört wird, verbunden durch einen großen Raum in welchem man gemeinsam den Dialog pflegen und zusammen feiern kann. Was gibt es dagegen auszusetzen?

    Eigentlich nichts, außer wenn man Balkaner frägt/ist.

  7. #57
    Avatar von Ilijah

    Registriert seit
    29.01.2008
    Beiträge
    1.865
    Zitat Zitat von Ratko Beitrag anzeigen
    Religiöse Juden dürfen auch keine Goys berühren. Ob diese Religions Praxis dem menschlichen Miteinander in einem säkularen Staat gerecht wird bezweifel ich.
    Stimmt eigentlich, aber seitdem man den Tempel nicht mehr hat ist man in der Sicht liberaler geworden - schließlich lebt man nicht mehr im eigenen Land. Trotzdem kann man solches Essen besser als Menschen meiden und das ist wohl auch die gängige Meinung.

    Es hat u.a. was mit der Opfergabe der 'Roten Kuh' zu tun.

    Aber jeder so wie er mag, wenn die Menschen zu einem gemeinsamen Gotteshaus gezwungen werden müssten, dann hätte es seinen Sinn verfehlt.
    Eben, jeder so wie er's mag und ich hab gleich zu Anfang des Threads geschrieben dass ich es nie besuchen wollen würde.

    Ich hab mich immerhin bemüht das aus orthodox-jüdischer Sicht zu erklären - auch wenn außer dir das niemand 'akzeptieren' bzw. respektieren mag.

    Was soll's - so ist das nunmal. Ich für meinen Teil ärgere mich weniger darüber als dass mich Bambi derart provoziert und beleidigt hat. Höchstens das fand ich mies - ich mag sowas nicht, da ich auch niemandem Vorwürfe machen will.


    Das Judentum ist aufgrund der Reinheitsgebote eine Problemreligion - die auch missverstanden wird. Was glaubst du warum es die Vorwürfe ala "Juden wollen nicht arbeiten" gibt? Man versuchte immer eine 'koschere' Arbeit zu bekommen und Ghettos sowie Shtetls waren das Gan Eden für manche.

    Zitat Zitat von TurkishTiger Beitrag anzeigen
    Ein interreligiöses Haus, 3 separate Gebetsräume damit keine Fraktion in ihren Zeremonien gestört wird, verbunden durch einen großen Raum in welchem man gemeinsam den Dialog pflegen und zusammen feiern kann. Was gibt es dagegen auszusetzen?

    Eigentlich nichts, außer wenn man Balkaner frägt/ist.

  8. #58

    Registriert seit
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    2.536
    Zitat Zitat von Ilijah Beitrag anzeigen
    (...)

    Das Judentum ist aufgrund der Reinheitsgebote eine Problemreligion - die auch missverstanden wird. Was glaubst du warum es die Vorwürfe ala "Juden wollen nicht arbeiten" gibt? Man versuchte immer eine 'koschere' Arbeit zu bekommen und Ghettos sowie Shtetls waren das Gan Eden für manche.


    (...)
    Dazu hätte ich mal 'ne Frage. Geschichtlich wurden Juden in den finazdienstleistungs Sektor gedrängt weil dies er Bereich für Christen lange Zeit als "Koscher" galt.

    Wie schauts im Judentum aus? Ist Geldverleiher ein koscherer Job?

  9. #59
    Avatar von Ilijah

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    1.865
    Zitat Zitat von Ratko Beitrag anzeigen
    Dazu hätte ich mal 'ne Frage. Geschichtlich wurden Juden in den finazdienstleistungs Sektor gedrängt weil dies er Bereich für Christen lange Zeit als "Koscher" galt.
    Für Christen? Du meinst für Christen war es nicht christlich-koscher Zinsen zu nehmen, oder? Stimmt so.

    Das Juden ihre eigene Unternehmen haben konnten wurde ja gut unterbunden - Zunftverbot: um es zu nennen. Aber du schriebst ja auch richtig: sie wurden zu anderem gedrängt.

    Wie schauts im Judentum aus? Ist Geldverleiher ein koscherer Job?
    Vermutlich nicht, weil es Geld als Papier gibt und Papier auch unrein werden kann - zumindest meines Wissens nach. Metalle glaubich weniger, aber da gibt es auch Probleme. Zumindest haben die Priester (Kohanim) angeblich Besteck aus Stein gehabt. Warum? Weil es laut Tradition nicht unrein werden kann.

    Aber wiederrum: woher soll man wissen wer nicht unrein geworden ist oder was er privat so macht? Man musste sich auf vieles einigen, was im schriftlichen Teil (TNKH bzw. Altes Testament) nicht klar genug war. Deswegen gibt es den Gemara-Teil des Talmuds und viele theologischen Streitfragen die selbst heute mithilfe von hohen Gesetzeslehrern (hebr. Posqim) festgelegt werden müssen.

    Koscher ist es aber sonst - ganz klar. Wie koscher das 'Material' ist, ist was anderes. Im Grunde genommen wäre es das Beste wie Bill Gates(?) es sich erhofft haben wollte - das Geld nur noch 'virtuell' bzw. papierlos existiert.

  10. #60

    Registriert seit
    01.10.2011
    Beiträge
    82
    Sorry aber das ist totaler Quatsch.
    Gemeinsames Gotteshaus, voll der Blödsinn.
    Die versuchen hier immer nur irgendwelche gekünstelten Gebilde in die Welt hervorzurufen.
    Entweder du bist Jude, dass heißt du glaubst nicht an Jesus oder du bist Christ das heißt du glaubst daran dass Jesus gekreuzigt und nach drei Tagen wieder auferstanden ist und damit unser Erlöser ist und nicht an Mohammed oder du bist Moslem, glaubst an Mohammed und glaubst nicht daran das Jesus der Erlöser ist, also dass er nicht gekreuzigt wurde.
    Also diejenigen die sowas wollen haben KEINE Ahnung von Religion und es interessiert sie auch nicht, sonst würden sie solch einen Schwachsinn nicht versuchen durchzusetzen.

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