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Christen, Juden und Muslime planen gemeinsames Gotteshaus

Erstellt von ooops, 17.10.2011, 03:03 Uhr · 93 Antworten · 5.891 Aufrufe

  1. #81
    Avatar von liberitas

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    Zitat Zitat von zagreberlin Beitrag anzeigen
    natürlich, wie denn sonst?
    was meinst du wie das enden wird?
    früher oder später wird es in unendlich langen Diskussionen enden wer nur Recht hat und wer nicht.
    Hast du dir mal Diskussionen angeschaut zwischen Moslems und Christen?
    es läuft immer auf das selbe hinaus.
    meinst du in diesem Religionshaus wird es anders sein?
    niemals.
    Kannst du dir nicht vorstellen, dass man sich nachher trifft und nicht über Religion spricht? Wie verbohrt bist du denn? Es gibt genug Themen über die man sich ohne religiösem Hintergrund unterhalten kann.

  2. #82
    Avatar von kiko

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    Zitat Zitat von liberitas Beitrag anzeigen
    Kiko, ich bin Atheistin, trotzdem akzeptiere ich andere Religione und deren Gläubige. Schon mal etwas von Menschenrechten gehört?
    Womit hast du ein Problem?
    keine Religionen, kein Glaube, keine Glaubenskriege, zigtausende Tote weniger.
    Wäre doch schön.

  3. #83
    Avatar von liberitas

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    Zitat Zitat von kiko Beitrag anzeigen
    keine Religionen, kein Glaube, keine Glaubenskriege, zigtausende Tote weniger.
    Wäre doch schön.
    Die Menschen würden andere Gründe finden unbd finden sie auch.
    Ich lebe HEUTE und habe daher von Geschichten von vor über ein paar hundert Jahren nichts mehr am Hut.

  4. #84
    Avatar von kiko

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    Zitat Zitat von liberitas Beitrag anzeigen
    Die Menschen würden andere Gründe finden unbd finden sie auch.
    Ich lebe HEUTE und habe daher von Geschichten von vor über ein paar hundert Jahren nichts mehr am Hut.
    HÄ?? In Srebrenica wurden tausende Menschen ermordet, weil sie den falschen Glauben hatten. Nicht den falschen Pass. Also was redest du von paar hundert Jahren?
    Dasselbe jetzt in Ägypten.
    Hast du den falschen Glauben, bist du dran.
    Ich bleibe dabei. Kein Religionen ist besser.
    Klar wird sich der Mensch dann was anderes suchen. Aber trotzdem bleiben uns die Opfer der Glaubenskriege verschont.

  5. #85
    Avatar von liberitas

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    Hetzer werden immer hetzen, egal ob sie sich Religionen oder Ethnien auf die Fahnen heften. Der großteil der Menschen fällt immer auf Populisten rein, so ist es und so wird es immer bleiben.

  6. #86
    Avatar von Ilijah

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    Zitat Zitat von liberitas Beitrag anzeigen
    @Ilijah
    Du kannst in Wien wie auch in Israel Synagogen aufsuchen, keiner wird dich daran hindern.
    Hö?

  7. #87

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    Zitat Zitat von kiko Beitrag anzeigen
    HÄ?? In Srebrenica wurden tausende Menschen ermordet, weil sie den falschen Glauben hatten. Nicht den falschen Pass. Also was redest du von paar hundert Jahren?
    Dasselbe jetzt in Ägypten.
    Hast du den falschen Glauben, bist du dran.
    Ich bleibe dabei. Kein Religionen ist besser.
    Klar wird sich der Mensch dann was anderes suchen. Aber trotzdem bleiben uns die Opfer der Glaubenskriege verschont.
    Was ist das denn für eine platte Argumentation?

    Religion war ein Kriterium, aber nicht das entscheidende für den Konflikt.

    Oder wurden auch die Muslime in Montenegro und dem Sandzak angegriffen und ermordet? Genauso wie die Katholiken in der Vojvodina nicht angegriffen wurden.

    Intoleranz und die fehlende Bereitschaft Kompromisse einzugehen lassen Menschen, Menschen töten.

    Und die, welche zum Morden bereit sind um ihre Ziele durchzusetzen, werden alles mögliche instrumentalisieren um ihr Ziel zu erreichen.

    Zum anderen ist der drang des Menschen zu "glauben" nun mal seit Menschengedenken festzustellen, dies wird sich wohl auch nicht ändern.

    Aber grundsätzlich ist es falsch ein zu sagen "die Religion" ist schuld, wer sich das so einfach macht, und darin die Antwort sieht, hört auf nach den wahren Gründen zu suchen um dagegn dann was zu unternehmen.

  8. #88
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

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    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    endlich eine erfreuliche Nachricht, nicht dass ich religiös bin aber ich denk dass heute Religion allgemein mehr zum Hass als zum Frieden beisteuert, und so was hört man gern.


    Christen, Juden und Muslime planen gemeinsames Gotteshaus in Berlin

    Planung für ein multireligiöses Gotteshaus in Berlin nimmt Gestalt an
    Berlin (epd). Die Planungen für ein multireligiöses Gotteshaus in Berlin nehmen Gestalt an. Am Dienstag gründeten Vertreter des evangelischen Kirchenkreises, der Jüdischen Gemeinde und des Forums für Interkulturellen Dialog einen Verein als Träger des geplanten Bet- und Lehrhauses. Mit dem Projekt verbunden sei der Wunsch nach einem intensiven Dialog zwischen den Religionen, sagte der Pfarrer der federführenden Kirchengemeinde St.Petri-St.Marien, Martin Hohberg. "Religionsfrieden bedeutet auch Stadtfrieden." Das Projekt wäre nach seinen Angaben das erste seiner Art in Europa.

    Der Neubau soll auf den Fundamenten der einstigen St. Petri-Kirche in Berlin-Mitte entstehen. Geplant sind drei verschiedene Räume für die Gottesdienste von Juden, Muslimen und Christen. Sie sollen durch einen Saal verbunden werden, um dort gemeinsam Feste und möglicherweise sogar gemeinsame Gottesdienste zu feiern. Hohberg betonte, dass eine "Vermischung" der Religionen dort nicht stattfinden werde. "Vielmehr wollen wir lernen, in Würde und Respekt miteinander umzugehen."

    In einigen Monaten soll ein Architekturwettbewerb für das Vorhaben starten. Eine Machbarkeitsstudie habe dem Projekt bereits grünes Licht gegeben. Einen Zeitplan, bis wann das multireligiöse Zentrum fertig wird, gibt es noch nicht.

    Die Finanzierung des Wettbewerbs übernimmt nach Hohbergs Angaben die evangelische Kirchengemeinde. Das Gesamtprojekt soll dann auch vom Verein finanziell unterstützt werden. Konkrete Pläne liegen dafür aber noch nicht vor. Denkbar sei, den Verein später in eine Stiftung umzuwandeln. Vorstellungen, wie teuer der ungewöhnliche Sakralbau wird, gibt es ebenfalls noch nicht.

    Zu den Gründungsmitgliedern des Vereins gehören auch das Land Berlin und die Rabbiner-Ausbildungsstätte Abraham Geiger Kolleg. Kulturstaatssekretär André Schmitz (SPD) bezeichnete die Idee des Zentrums als "mutiges Projekt". Damit könnten die Religionen noch mehr als bisher zum Stadtfrieden beitragen. "Wir wollen die Stadt bewegen - auch in religiöser Hinsicht", erklärte die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süsskind.

    Der Sprecher der evangelischen Landeskirche, Volker Jastrzembski, bezeichnete das Projekt als "äußerst innovativ". Bislang hatte sich die Landeskirche eher zurückhaltend zu dem Projekt geäußert. Sie kritisiert unter anderem, dass die katholische Kirche und der Ökumenische Rat nicht als Kooperationspartner gefragt wurden.

    Laut Hohberg sei inzwischen eine Anfrage an die katholische Kirche gestartet worden. Bislang habe sich aber keine interessierte Gemeinde gefunden. "Der Ball liegt bei der katholischen Kirche", sagte der Pfarrer.

    Neben dem Bet- und Lehrhaus für drei Religionen gibt es in Berlin außerdem den Plan, das Feld des ehemaligen Flughafens Tempelhof für Gebete und interreligiöse Begegnungen zu nutzen. Daran beteiligt sind neben der evangelischen Kirche Genezareth unter anderem die Sehitlik-Moschee, die katholische St. Bonifatius-Gemeinde, die Bahai, die Jüdische Gemeinde und Vereine aus der Umgebung.

    Christen, Juden und Muslime planen gemeinsames Gotteshaus in Berlin - EKBO
    Super-Sache ! Ich hoffe das diese Projekt Schule macht und sich nachhaltig verbreitet. Genau so etwas halte ich für einen richtigen Weg für Deutschland.

    Danke auch an den Threadsteller für den sinnvollen Beitrag, man liest ja meist nicht viel konstruktives hier....

  9. #89
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

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    Es wäre im übrigen sehr schön und dem Versöhnungsprozess zuträglich wenn ein entsprechendes Projekt auch in BiH etabliert werden würde.

  10. #90
    Avatar von Jovan

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    Zitat Zitat von kiko Beitrag anzeigen
    HÄ?? In Srebrenica wurden tausende Menschen ermordet, weil sie den falschen Glauben hatten. Nicht den falschen Pass. Also was redest du von paar hundert Jahren?
    Dasselbe jetzt in Ägypten.
    Hast du den falschen Glauben, bist du dran.
    Ich bleibe dabei. Kein Religionen ist besser.
    Klar wird sich der Mensch dann was anderes suchen. Aber trotzdem bleiben uns die Opfer der Glaubenskriege verschont.
    bedenke lieber, dass es eher ein Rachefeldzug Mladic in Srebrenica war. Es sind eigentlich eher machtpolitische hintergründe als religiöse. Das Christentum lehrt seine feinde zu lieben und die andere Backe hin halten. Dieses haben zig märtyrer bezeugt.

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