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Christenverfolgung.....heute

Erstellt von Dado Pršut, 08.08.2008, 02:55 Uhr · 140 Antworten · 7.578 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
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    Christenverfolgung.....heute

    Verfolgte Christen



    Christenverfolgung heute

    Zum dritten Mal steht das isolierte und kommunistische Nordkorea an der Spitze der Liste derjenigen Länder, in denen nach einem Bericht "World Watch" heute die schlimmste Christenverfolgung herrscht. Nach dem Urteil der nordkoreanischen Behörden stellen die Christen die größte Bedrohung der Regierung dar, heißt es in einem Bericht der Organisation "Open Doors International". Es ist unmöglich, genaue Zahlen anzugeben; aber man rechnet damit, daß zurzeit Zehntausende von Christen in den nordkoreanischen Gefängnissen und Arbeitslagern zu leiden haben. Im Jahre 2004 wurden mindestens 20 Christen erschossen oder während der Arbeitszeit totgeschlagen.

    Die jährlich vorgelegte Liste gibt die Reihenfolge der Länder an, in welchen Christen wegen der Ausübung ihres Glaubens bedrängt werden. Unter den 10 Ländern an der Spitze dieser Liste sind 5 vom Islam beherrscht, 4 haben eine kommunistische Regierung. Eines dieser 10 Länder, Bhutan, ist buddhistisch. Die 10 Länder die zuerst genannt werden sind:

    1. Nordkorea
    2. Saudi-Arabien
    3. Vietnam
    4. Laos
    5. Iran
    6. Malediven
    7. Somalia
    8. Bhutan
    9. Rotchina
    10. Afghanistan.

    An zweiter Stelle steht wieder einmal Saudi-Arabien auf der Liste. Das Wüstenkönigtum fordert, daß alle Staatsbürger Muslime seien. Der Übertritt einer Person vom Islam zu einer anderen Religion wird mit der Todesstrafe bedroht. Das Rechtssystem basiert auf den Scharia-Gesetzen, und in diesem Kodex ist festgelegt, daß auf dem Abfall vom Islam die Todesstrafe steht.

    Man geht davon aus, daß heute 200.00 Christen in aller Welt aufgrund ihres Glaubens an Jesus verfolgt werden. Weitere 200 bis 400 Millionen Christen erfahren die eine oder andere Art von Diskriminierung.
    Quelle: Offene Türen, Norwegen



    © 2000-2008 Institut Diakrisis


    Quelle:
    http://http://images.google.de/imgre...1&tbnid=bpDgEX 97BNf0LM:&tbnh=109&tbnw=116&prev=/images%3Fq%3Dirakische%2Bchristen%26um%3D1%26hl%3D de

  2. #2
    Avatar von Rane

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    tja. andersrum ists ja auch nicht besser.

  3. #3

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    Doch ist es.
    Viel besser sogar!
    Z.b in der Türkei mussten Christen Islamische Namen haben!
    Millionen Aramäer und Armenier sind geflohen aus der Türkei!!
    Und werden bis heute unterdrückt!
    Im Westen baut man Moscheen für die Moslems, gibt Ihnen Schulen und so weiter!
    Also ein riesen unterschied!
    In Arabien wird man erschossen, wenn man einen Christlichen glauben an nimmt!
    Im Westen passiert nichts, wenn man zum Koran konfisziert!

  4. #4

    Registriert seit
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    1.077
    Irak: Christen in Todesgefahr

    Yassin Musharbash berichtet für SpOn über den Exodus der Christen aus dem Irak. Die Bedrohung durch die islamischen Extremisten ist riesig. Wer einmal geht, kann nicht zurück und für die Verwandten und Freunde daheim lauern immer mehr Gefahren. Als der Terror am 1. August 2004 zu den Christen kam, war Husam Augenzeuge: “Mitten in seiner Kirche Sankt Paulus in der irakischen Stadt Mossul explodierte ein Sprengsatz. Die Kirchenfenster splitterten, die Gläubigen suchten in Todesangst einen Weg nach draußen.”
    Spätestens seit diesem Tag war klar, dass die Christen im Irak, ins Visier der islamischen Extremisten geraten waren.
    Husam blieb vorerst:

    “Ich hoffte, das würde sich wieder legen.” Seine Hoffnungen wurden enttäuscht. Im November 2007 nutzte Husam schließlich einen Kongress in Zypern, zu dem er eingeladen war, um dem Irak zu entkommen. Seine drei Kinder und seine Frau holte er nach Jordanien nach.

    Kurz danach wurde sein bester Freund war zuerst entführt, ermordet und auf einem Müllhaufen abgelegt. Dieser Freund war der chaldäische Bischof von Mosul, Farradsch Rahho, dessen Tod weltweit für Schlagzeilen sorgte, auch PI berichtete.
    Sollte Deutschland irakische Christen aufnehmen?

    Die Chaldäer sind die größte Gruppe unter den irakischen Christen. Und wenn Deutschland, so wie es derzeit diskutiert wird, tatsächlich eine größere Zahl irakischer Christen aufnehmen wird, dann werden Chaldäer einen großen Teil des Kontingents stellen.

    Antoin Addouin, Bischof von Damaskus, meint:

    “Ihre Integration sollte kein Problem sein.” … Addou verweist auf Tausende erfolgreiche und ehrgeizige Chaldäer, die es in San Diego und Detroit, in Sydney und Melbourne zu Ansehen und Einkommen gebracht haben und in lebendigen Gemeinden mit Bischöfen und Priestern leben.

    Allerdings gibt Bischof Addou zu bedenken:

    “Ich ermuntere unsere Leute nicht zur Ausreise.” Natürlich gebe es Leidende, denen hier nicht geholfen werden könne. Und die Rückkehr in den Irak scheint ausgeschlossen. Aber je mehr Christen den Orient verlassen, desto schwächer wird die Präsenz dieser Minderheit im Heiligen Land. Schon erscheint es nicht mehr ausgeschlossen, dass es eines Tages fast keine Christen mehr gibt zwischen Jordan und Euphrat.

    Ebenfalls bedroht sind neben den christlichen Chaldädern die Sabäer und Jesiden:

    Die Sabäer sind die kleinste und vermutlich schutzloseste Religionsgruppe im Irak. Wie viele von ihnen es noch gibt, weiß niemand - die Schätzungen liegen im niedrigen fünfstelligen Bereich. Ihre Religion ist uralt, sie wurzelt im Manichäismus, ist von anderen Religionen beeinflusst. Radikalen Muslimen gelten sie hingegen schlicht als “Teufelsanbeter” - ein jahrhundertealtes Vorurteil. Aber im Irak von heute ein tödliches.

    Die Jesiden wiederum haben den brutalsten gegen eine Glaubensgruppe gerichteten Anschlag im Irak zu beklagen gehabt: Bis zu 500 Gläubige starben, als eine sunnitische Terrorgruppe vor zwei Jahren gezielt zuschlug.

    Die christliche Abwanderung aus dem Irak ist nicht zuletzt auch der Exodus der gebildeten Eliten:

    Es gibt reiche christliche Flüchtlinge, es gibt gut ausgebildete, es gibt solche, die man dringend für den Wiederaufbau des Irak bräuchte. Aber sie werden nicht zurückkehren. Sie haben Angst.

    Neben der Religion kommt noch etwas hinzu: Viele Christen, die im Irak überproportional gut ausgebildet sind, haben den US-Soldaten als Übersetzer gedient. Daher gelten sie einigen kollektiv als Kollaborateure.

    Wenn Deutschland irakische Christen aufnimmt, werden viele unter ihnen gebildete Menschen sein, welche die hiesige Kultur vielleicht tatsächlich zu bereichern vermögen. Eine Schicht, die im eigenen Land bitter nötig fehlen und den Zurückgebliebenen als weiterer Beweis der Kollaboration mit dem Westen ausgelegt werden wird. Viele christliche Iraker werden im Land selbst wie auch unterwegs unter dem Exodus zu leiden haben. Aber vielleicht ist er der einzige Weg, damit wenigstens einige den islamischen Extremismus, der nur den Tod der “Ungläubigen” kennt, überleben.

  5. #5

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    Es gab auch mal ne Demo wegen der Christenverfolgung!

    CHRISTEN-DEMO in Bern, am 28. Mai 2008


    Trotz UNO-Menschenrechts-Charta wird die Religionsfreiheit zunehmend unterdrückt. Drei von vier aus religiösen Gründen verfolgte Menschen sind Christen. 200 Millionen Christen werden weltweit diskriminiert, verfolgt oder sogar mit dem Tod bedroht. Aus diesem Grund hat Christian Solidarity International (CSI) für morgen eine Solidaritätskundgebung in Bern (Schweiz), Münsterplatz, organisiert (PI berichtete) und hofft auf zahlreiches Erscheinen.

    Die christliche Menschenrechtsorganisation CSI will mit der Kundgebung vom 28. Mai 2008 in Bern auf die prekäre Situation der verfolgten Christen aufmerksam machen. Jeder zehnte Christ wird heute verfolgt oder ist sogar wegen seines Glauben in Todesgefahr.

    Die Kundgebung soll

    „den ungehörten Schrei der 200 Millionen verfolgten Christen nach Bern tragen“,

    begründet Geschäftsführerin Annette Walder das Engagement von CSI. Mit einer Bittschrift will CSI anregen,

    „dass sich Regierung und Parlament international vermehrt für Religionsfreiheit einsetzen. Auch Muslime in der Schweiz sollen angehalten werden, sich für Religionsfreiheit in islamischen Ländern stark zu machen“.

    Weitere Infos zur Veranstaltung
    Solidarität für 200 Millionen verfolgte Christen - Politically Incorrect

  6. #6
    Avatar von Rane

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    Zitat Zitat von Dado Pršut Beitrag anzeigen
    Doch ist es.
    Viel besser sogar!
    Z.b in der Türkei mussten Christen Islamische Namen haben!
    Millionen Aramäer und Armenier sind geflohen aus der Türkei!!
    Und werden bis heute unterdrückt!
    Im Westen baut man Moscheen für die Moslems, gibt Ihnen Schulen und so weiter!
    Also ein riesen unterschied!
    In Arabien wird man erschossen, wenn man einen Christlichen glauben an nimmt!
    Im Westen passiert nichts, wenn man zum Koran konfisziert!
    hast du mal was vom bibelgürtel gehört? nur so als beispiel...

  7. #7
    Arvanitis
    Zitat Zitat von LepaSelaLepoGore Beitrag anzeigen
    tja. andersrum ists ja auch nicht besser.
    Schwachsinn. Wenn ich so ein Müll schon höre .
    Zeige mir auch nur eine aktuelle seriöse Quelle der letzten Jahre wo Moslems derart schikaniert oder ermordet wurden aufgrund ihres Glaubens in einem christlichen Land.
    Und kommt mir jetzt bloß nicht mit den Kreuzrittern oder dem Irakkrieg!

  8. #8
    Avatar von Rane

    Registriert seit
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    3.972
    Zitat Zitat von Arvanitis Beitrag anzeigen
    Schwachsinn. Wenn ich so ein Müll schon höre .
    Zeige mir auch nur eine aktuelle seriöse Quelle der letzten Jahre wo Moslems derart schikaniert oder ermordet wurden aufgrund ihres Glaubens in einem christlichen Land.
    Und kommt mir jetzt bloß nicht mit den Kreuzrittern oder dem Irakkrieg!
    da wird vielleicht nicht gemordet, dafür aber auf psychoterror gemacht.

  9. #9
    Arvanitis
    Zitat Zitat von LepaSelaLepoGore Beitrag anzeigen
    da wird vielleicht nicht gemordet, dafür aber auf psychoterror gemacht.
    Zum Beispiel ????

  10. #10
    Avatar von Rane

    Registriert seit
    26.05.2008
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    3.972
    Zitat Zitat von Arvanitis Beitrag anzeigen
    Zum Beispiel ????
    wie gesagt, geh mal nach amerika, die bible belt staaten besuchen. oder vielleicht auch mal utah.

    in kansas kanns auch schön werden: mein kumpel und seine freundin wurden dort während ihrer usa-reise mit ner schrotflinte aus ner tanke gejagt. der besitzer fand es unchristlich, dass seine freundin kurze hosen trug und unbedeckte schultern hatte (wegen spaghetti top) und hat sie frech angefahren. mein kumpel meinte dann nur "take it easy", worauf der typ gleich mit der flinte kam.

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