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Definition von Sunna und Hadith

Erstellt von Frieden, 15.01.2012, 17:36 Uhr · 57 Antworten · 4.028 Aufrufe

  1. #21

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Sonny Black Beitrag anzeigen
    Hach, aufeinmal existieren sie

    Komisch, ich finde diesen Hadith aber nirgendwo ausser bei al-rahman.de

    hmmmm Erfunden?
    nicht deine ernst, oder? jeder Gelehrte weißt das Hadithe nicht dem Koran widersprechen darf, Du gibst es doch selber zu, wo ist das Problem?
    solche Hadithe existieren... musst selber suchen und dich überzeugen (obwohl Du eigentlich selber sagst, das es so ist, das musst Du irgendwo her haben )

    bleiben wir bitte bei eine Sache (das mit Steinigung) .... oder ist das für dich geklärt, das das kein Islamischer Gebot sein kann, weil es dem Koran widerspricht?

    Frieden

  2. #22

    Registriert seit
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    13.015
    noch etwas passendes zum Thema:

    Prof. Dr. Ahmet Yücel

    Die Schrift und schriftliche Zeugnisse sind ein wichtiger Faktor bei der Übertragung von Wissen an die nachkommenden Generationen. Allerdings ist es auch so, dass eine Niederschrift des Wissens für eine vertrauenswürdige Übertragung des Originals nicht ausreicht. Denn die Richtigkeit eines Ereignisses oder einer Information aus der Vergangenheit hängt nicht von deren Niederschrift ab, sondern vielmehr davon, ob denjenigen, die diese aufgezeichnet hatten, vertraut werden kann. Aus der Geschichte ist bekannt, dass viele niedergeschriebene Ereignisse und Dokumente gefälscht wurden. Aus diesem Grunde ist das Ziel dieses Artikels die Untersuchung der Tatsache der schriftlichen Überlieferung der Hadith als eine geschichtliche Realität; das Problem der Funktion von Schrift allgemein für die Vertrauenswürdigkeit von Überlieferungen wird in diesem Artikel nicht behandelt.

    Es ist bekannt, dass die schriftliche Überlieferung der Hadith mit den Begriffen „Niederschrift“, „Sammlung“ und „Klassifikation“ (kitaba, tadwinund tasnif ) definiert wird und drei aufeinander folgende Perioden umfasst. Um die verschiedenen Aussagen und Haltungen zur schriftlichen Überlieferung der Hadith in diesen Perioden richtig verstehen zu können, ist es notwendig, die Haltung des Propheten zur Niederschrift der Hadith darzulegen. Denn es sind von ihm sowohl die Niederschrift von Hadith verbietende, als auch erlaubende und somit anscheinend miteinander unvereinbare Überlieferungen bekannt.


    Überlieferungen, die das Aufschreiben von Hadith verbieten



    Die Überlieferungen zum Verbot seitens des Propheten, Hadith aufzuschreiben, sein Verneinen von Schreibwünschen der Gefährten, sowie seine Behinderung von Personen, welche Hadith aufschreiben wollten, sind von insgesamt sechs unterschiedlichen Gefährten bekannt: Abu Musa al-Asch'ari (gest. 42/662), Zayd b. Thabit (gest. 45/665), Abu Hurayra(gest. 58/678), Abdullah b. Abbas (gest. 668/687), Abdullah b. Umar (gest. 73/693) und Abu Said al-Khudri (gest. 74/693).

    Es sind die folgenden Überlieferungen:
    Abu Musa al-Asch'ari überlieferte folgende Worte des Propheten: "Die Kinder (Söhne) Israels vernachlässigten die Thora, weil sie bestimmte Bücher schrieben und diese Bücher befolgten." Auch wenn in dieser Überlieferung das Aufschreiben von Hadith nicht direkt verboten ist, wird hier auf dem Weg des Analogieschlusses darauf hingewiesen, dass andere niedergeschriebene Schriften auch die Muslime vom Koran fernhalten könnten, wie bei dem oben genannten Beispiel, in dem neben der Thora niedergeschriebenen Schriften die Kinder Israels von dieser entfernt hatten.

    Wie in den Quellen überliefert wird, wurde Abu Sufyan von Muawiya b. Abu Sufyan zu einem Hadith befragt und er ließ dieses Hadith seinen Bediensteten niederschreiben. Daraufhin sagte Zayd b. Thabit: "Der Prophet hat uns befohlen, Hadith nicht niederzuschreiben" und vernichtete die soeben niedergeschriebene Überlieferung. In dieser Überlieferung drückt der Prophet offenkundig das Verbot des Aufschreibens von Hadith aus.

    Es wird überliefert, dass Abu Hurayra Folgendes sagte: "Der Prophet besuchte uns, als wir Hadith aufschrieben, und fragte uns: “Was schreibt ihr?” Wir antworteten: “Hadith, die wir von dir gehört haben.” Darauf sagte er: “Wünscht ihr etwa ein Buch außerhalb des Buches Gottes? Die Völker vor euch sind vom rechten Weg abgekommen, weil sie neben dem Buch Gottes noch andere Bücher geschrieben haben.”

    In den verschiedenen Varianten dieser Überlieferung wird zusätzlich berichtet, dass der Prophet: “Schreibt nur das Buch Gottes nieder” und “überliefert (mündlich) die Hadith” sagte und daraufhin die Gefährten entsprechend der Warnung des Propheten die Niederschriften an einem Ort gesammelt und verbrannt hatten.

    Nach einer Überlieferung von Abdullah b. Abbas und Abdullah b. Umar stieg der Prophet auf die Freitagskanzel und sagte: "Was sind das für Bücher, von deren Verfassung ich gehört habe? Wollt ihr etwa andere Bücher außer dem Buche Gottes? Die Zeit ist nah, an dem Gott die Verse, welche ihr auswendig gelernt und niedergeschrieben habt, in einer Nacht plötzlich vernichten wird, da ihr sein Buch verlassen (euch nicht mit ihm befasst) habt.“

    Es gibt zwei Überlieferungen von Abu Said al-Khudri, die das Verbieten der Niederschrift von Hadith durch den Propheten ausdrücken:

    1. Abu Said al-Khudri sagte: "Wir haben den Propheten um Erlaubnis zum Aufschreiben von Hadith gebeten, er hat gezögert, uns die Erlaubnis zu erteilen!"
    2. Nach einer anderen Überlieferung von ihm sagte der Prophet: "Schreibt von mir außer dem Koran nichts auf. Wenn jemand außer dem Koran etwas von mir niedergeschrieben hat, möge er dieses vernichten. Ihr dürft jedoch (mündlich) von mir überliefern; hierin sehe ich keinen Nachteil. Und noch Folgendes: wer willentlich eine Lüge als mein Wort verbreitet, möge seinen Platz in der Hölle vorbereiten!”


    Außer den Überlieferungen von Abu Said al-Khudri zum Verbot der Niederschrift der Hadith haben die anderen Überlieferungen keinen Beweiswert. Einige dieser Überlieferungen wurden aufgrund ihrer Überlieferungskette (Isnad) kritisiert, die Überlieferung von Abu Hurayra dagegen wurde sowohl aus der Sicht der Überlieferungskette, als auch des Hadithtextes(Matn) beanstandet und somit stellte sich heraus, dass seine Überlieferung keinen Beweis für ein Verbot darstellen kann.
    Auch wenn es Meinungsunterschiede zu einem der Hadith von Abu Said al-Khudri im Bezug auf seinen Ursprung (ob dieser marfu oder mawquf ist[1)]) kann man feststellen, dass beide Überlieferungen marfu sind und somit beide als Beweise akzeptieren werden können . Die Behauptung, dass die Überlieferungen zu diesem Thema erfunden seien, beruht auf schlechten Absichten und entbehrt eine wissenschaftliche Grundlage.

    Überlieferungen, welche das Niederschreiben von Hadith erlauben



    Die Überlieferungen zur Erlaubnis der Niederschrift von Hadith können in drei Gruppen analysiert werden:

    1. Das persönliche Diktieren des Propheten;
    2. Die Erteilung der Erlaubnis an Gefährten, welche die Hadith niederschreiben wollten; und
    3. Das Niederschreiben von Hadith seitens der Gefährten zu Lebzeiten und nach dem Tode des Propheten.

    Bevor hier zur Analyse der Überlieferungen übergegangen wird, sollte angemerkt werden, dass es nicht das Ziel dieses Artikels ist, alle Überlieferungen zu diesem Thema aufzuzählen. Es wird nur ein Teil dieser Überlieferungen erörtert, auf andere wird nur hingewiesen.

    a) Überlieferungen zum Diktieren von Hadith durch den Propheten persönlich


    Einer der bedeutendsten Beweise für die Erlaubnis des Aufschreibens von Hadith durch den Propheten ist sein persönliches Diktieren zu unterschiedlichen Anlässen. So hat der Prophet mit verschiedenen Staatsoberhäuptern und Verantwortlichen offiziellen Schriftwechsel geführt: dem Kaiser von Byzanz Herakles, dem ägyptischen Herrscher Muqawqis, dem abessinischen Kaiser (Negus) Nadschaschi, dem Perserkönig (Kisra) sowie dem König von Bahrain, Munyir b. Sava al-Abdi, dem Amir von Gassan Harith b. Abu Schamra, den Königen von Oman Dschayfar b. Dschulandi und seinem Bruder Abd. b. Dschulandi, dem Herrscher von Gassan Dschabala b. Ayham, dem König von Dschandal Uhaydir b. Abdulmalik, dem König von Himyar Haris b. Abdulkulal, dem Amir von Yamama Hawza b. Ali al-Hanafi. Außerdem hat er seinen Gouverneuren wie Amr b. Hazm al-Ansari (gest. 53/673) und Muadh b. Dschabal (gest. 98/639) seine Befehle schriftlich mitgeteilt, sowie seinen Kommandanten wie Abdullah b. Dschahsch und Khalid b. Walid auch Verordnungen niederschreiben lassen. Stämme und Delegationen von Dschuhayna, Hasam, Hadas, Beni Zuhair b. Ukaisch und Hamdan hat er zum Islam eingeladen oder ihnen die Grundprinzipien des Islam schriftlich übermittelt. Mit den Juden aus Khaybar und den Christen aus Nadschran hat er Schriftwechsel geführt. Suraka b. Malik al-Mudlidschi hat er ein Dokument über die Sicherheitsgarantie erteilt, Museylemetu´l-Kazzab eine Antwort schreiben lassen und den Vertrag von Hudaibiya, sowie das Grundgesetz von Medina, niederschreiben lassen.

    Außer diesen uns erhaltenen schriftlichen Texten gibt es auch Überlieferungen, die berichten, dass der Prophet die Gefährten Hadith niederschreiben ließ oder sie diesen auch selbst diktiert hat. So hat Abdullah b. Amr b. As einen Text gezeigt, als er von Abu Raschid al-Hibrani darum gebeten wurde, von dem Propheten gehörte Hadith zu überliefern. Dabei sagte er: “das ist die mir von dem Propheten diktierte Seite (Sahifa).”Er zeigte damit, dass die in dieser Sahifa befindlichen Hadith vom Propheten selbst diktiert wurden.[2]

    Nach der Erzählung der Gattin des Propheten, Ummu Salama, hatte er um ein Lederstück gebeten und Ali b. Abi Talib dieses Lederstück sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite mit Hadith vollschreiben lassen. Außerdem ist unter den authentischen Überlieferungen enthalten, dass der Prophet während seiner letzten Krankheit ein Testament niederschreiben lassen wollte, um damit seine Gemeinschaft vor Verirrungen und Abweichungen zu schützen.[3]

    Diese Beispiele zeigen, dass der Prophet es in verschiedenen Situationen selbst wünschte, Hadith aufschreiben zu lassen und diesen Wunsch auch verwirklichte.

    b) Überlieferungen zur Erlaubnis des Propheten für diejenigen, welche die Hadith aufschreiben wollten



    Die Überlieferungen zur Erlaubnis des Aufschreibens von Hadith seitens des Propheten für Gefährten, welche um Erlaubnis baten, und die Duldung der Niederschrift in seiner Gegenwart sind Beispiele für seine tolerante Haltung in Bezug auf dieses Thema.

    Mit dem Ziel, diese auswendig zu lernen, schrieb Abdullah b. Amr jede vom Propheten gehörte Aussage auf. Einige Gefährten widersetzten sich seinem schriftlichen Festhalten jeder gehörten Aussage vom Propheten in Form von: “Der Prophet ist auch nur ein Mensch, manchmal ist er gut gelaunt, aber manchmal auch wütend” stellte Abdullah b. Amr diese Situation dem Propheten dar. Der Prophet gab ihm die Erlaubnis, indem er: “Schreibe weiter” sagte. Auf die nochmalige Nachfrage: “Darf ich auch Ihre Aussagen bei gut gelaunter und wütender Stimmung aufschreiben?” entgegnete der Prophet wieder: “Ja, schreibe auch das, was ich in freudiger oder wütender Stimmung sage.” In Erläuterungen zu dieser Aussage wird überliefert, dass er mit seiner gesegneten Hand auf seinen Mund zeigte und dabei sagte: “Denn hier kommen nur wahre Worte heraus.”

    Als die Frage gestellt wurde, welche der Städte früher erobert werden würden, Istanbul oder Rom, hat wiederum Abdullah b. Amr eine Truhe bringen lassen und ein Buch daraus herausgenommen und folgende Erklärung gemacht: “Wir schrieben in der Gegenwart des Propheten. Es wurde ihm die Frage gestellt, welche der Städte früher erobert werden würden, Istanbul oder Rom. Er antwortete, indem er, Istanbul meinend, ´die Stadt von Herakles´ sagte.”[4]Aus der Erklärung von Abdullah b. Amr ist ersichtlich, dass es außer seiner Person auch andere Gefährten gab, die Hadith des Propheten aufschrieben.

    Es sei hier auch auf die Überlieferungen hingewiesen, die als Beispiel für das Erteilen einer Erlaubnis für Personen, welche gewillt waren, Hadith aufzuschreiben, aufgezählt werden können:

    • auf die Klage eines Gefährten über sein schlechtes Gedächtnis, welches ihm nicht erlaube, Hadith auswendig zu lernen, schlug der Prophet vor: “Hilf deinem Gedächtnis mit deiner Hand”,
    • auf die Frage eines anderen Gefährten, “Sollen wir das von dir Gehörte aufschreiben?“ antwortete er in folgender Form: Es gibt kein Hindernis für euer Schreiben“,
    • wie auch seine allgemeine Aussage: „Haltet das Wissen schreibend fest“,
    • er hat um Erlaubnis bittende Schreibwillige nicht an ihrem Aufschreiben gehindert.


    Auch wenn einige dieser Überlieferungen kritisiert und hinterfragt wurden, fällt bei der Bewertung von sämtlichen das Thema betreffenden Hadith auf, dass es keine Bedenken gibt, diese als eine Unterstützung für die authentischen Überlieferungen, welche eine Niederschrift erlauben, zu akzeptieren.

    c) Die Existenz von Gefährten, welche Hadith aufschrieben


    Ein anderer wichtiger Beweis für die tolerante Haltung des Propheten zu diesem Thema und dafür, dass er die Niederschrift von Hadith nicht prinzipiell verboten hat, ist die Existenz von Gefährten, die sowohl während des Lebens des Propheten als auch nach dessen Tode Hadith aufgeschrieben haben oder denen der Prophet selbst Hadith diktiert hat.

    Es ist bekannt, dass die Seiten (as-Sahifatu´s-Sadiqa) von Abdullah b. Amr, die Seiten (Sahifa) von Ali und Amr b. Hazm (gest. 53/673) zu Lebzeiten des Propheten geschriebene Hadithtexte sind.

    Allen voran Abu Hurayra (gest. 58/678), Samura b. Dschundab (gest. 60/679) und Dschabir b. Abdullah (gest. 78/697) hat nach dem Tode des Propheten auch eine nicht zu unterschätzende Anzahl von Gefährten Hadith aufgeschrieben oder aufschreiben lassen. Die genaue Anzahl der von den Gefährten niedergeschriebenen Hadith ist nicht bekannt. Wenn Nabia Abbott feststellt: „Hadith wurden zu Lebzeiten des Propheten aufgeschrieben, wenn auch von wenigen“, will sie damit ausdrücken, dass es keine große Menge an Schreibern gegeben hat. Dagegen ist Rif'at Favzi Abdulmuttalib der Meinung, dass die zur Zeit des Propheten geschriebenen Hadithtexte zahlreich sind. Die Feststellung von Azami, dass zweiundfünfzig Sahaba Hadith aufgeschrieben haben, bestärkt die Ansicht, dass sowohl die Gefährten, welche Hadith aufschrieben, als auch die geschriebenen Hadithtexte eine große Anzahl darstellen.

    Schlussfolgerung
    In diesem Artikel zur Untersuchung der Niederschrift von Hadith wurde festgestellt, dass nur die Überlieferung von Abu Said al-Khudri zum Verbot des Schreibens der Hadith authentisch ist, dagegen die meisten der Hadith über die Erteilung der Erlaubnis für ihre Niederschrift authentische Überlieferungen sind. Es ist eine geschichtliche Realität, dass der Prophet keine Schreiber für die Niederschrift der Hadith beschäftigt hat. Im Gegensatz dazu hielt er sich Schreiber, welche die Offenbarung, den ganzen Koran, niedergeschrieben haben. Jedoch bedeutet dies nicht, dass er kategorisch keine Hadith aufschreiben ließ oder gar deren Niederschrift nicht erlaubt hat. Die Behauptungen, dass es nur wenige Überlieferungen zur Niederschrift der Hadith gebe oder dass in der Zeit des Propheten das Aufschreiben von Hadith nicht erlaubt gewesen wäre oder aber der Prophet nur den Koran als schriftliches Zeugnis hinterlassen habe, sind nichts als an Sinnlosigkeit grenzende Zweifel. Es ist eine nicht zu leugnende Tatsache, dass neben der Existenz von authentischen Hadith über die Erlaubnis für deren Niederschrift auch von den Gefährten niedergeschriebene Hadithtexte bis in unsere Tage im Original erhalten sind.

    Auch wenn die eine Überlieferung zum Verbot der Niederschrift von Hadith authentisch ist, spricht die Tatsache, dass der Prophet selbst Hadith diktiert und den Gefährten das Schreiben von Hadith erlaubt hat, dafür, dass das Verbot einem bestimmten Zweck diente. Abgesehen von den Ausnahmen, kann die Erklärung, das Verbot zur Niederschrift der Hadith bezwecke die Verhinderung deren Vermischung mit den Koranversen, als ein gemeinsamer und zutreffender Punkt bei der Vereinbarung der Widersprüche zwischen den betreffenden Hadith dienen. Da bei der Niederschrift der Hadith zusammen mit dem Koran auf ein und dieselbe Seite, die Wahrscheinlichkeit für eine Vermischung und Verwechslung hoch wäre, stand das Verbot des Aufschreibens vorrangig für die Verhinderung dieser Art der Niederschrift.
    Unter diesen Bedingungen ist es möglich, die Haltung des Propheten zur Niederschrift der Hadith so zusammenzufassen, dass “eine Erlaubnis zur Niederschrift unter der Bedingung erteilt wurde, die Hadith nicht mit dem Koran zu vermischen.”
    quelle: Niederschrift der Hadith: Kritik und Auswertung der Überlieferungen - Prof. Dr. Ahmet Yücel
    wenn das stimmen sollte, wieso haben die dann das ganze mit (Grundlage des)-Islam vermischt? mit dem die Pflichte, Gebote&Verbote der Muslim(a) verändert wurde? wo es doch keine Veränderung (laut Inhalt des Koran) geben darf?

    Frieden

  3. #23

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    Ich weiß nicht was diesen Typen dümmer macht, die Tatsache, dass er das glaubt was er hier reinkopiert, oder die Annahme, dass er denkt jemand würde ihn noch ernst nehmen und das lesen.

  4. #24

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    @Ismail
    deine Persönliche Einstellung zu mir, interessiert mich nicht!

    wenn Du was zum Thema hast, dann schreib bitte was dazu... Anfangen kannst Du damit;
    warum Steinigung? wenn doch bereits ein Gebot dafür im Koran existiert? Peitschen...und nirgends steht "Steinigt sie..." wie erklärst Du mir diesen Widerspruch (im Sunnitischen Islam, der den Koran angeblich nicht widersprechen darf) ?

    (ich hoffe Du lässt es nicht (wie immer!) Unbeantwortet... )

    Frieden

  5. #25

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    hier das ganze aus Wikipedia:

    Hadith-KritikDie Verbreitung des Traditionsmaterials in Form von Hadithen, in ihrer Einheit von Isnad und matn (Inhalt; die Aussage an sich), vor allem das Anwachsen dieses Materials führte zwangsläufig nicht nur zur Kategorisierung der Hadithe nach ihrer formalen Struktur, sondern förderte die Entstehung eines wichtigen Wissenschaftszweiges unter den islamischen Wissenschaften, den man als 'ilm al-ridschal / ‏ علم الرجال‎ / ʿilmu ʾr-riǧāl /‚die Wissenschaft (über) die „Männer“, d. h. der Überlieferer von Hadithen‘ bezeichnet. Dieser Wissenschaftszweig ist bereits in der zweiten Hälfte des 2. muslimischen Jahrhunderts (Ende des 8. Jahrhunderts) die Grundlage der Hadithkritik gewesen und hatte nicht die Traditionen oder den formalen Aufbau der Isnade zum Gegenstand, sondern untersuchte die Lebensumstände und die wissenschaftlichen Qualifikationen der in den Isnaden genannten Überlieferer (der „Männer“). Diese hadithkritischen Untersuchungen der Traditionarier – der Überlieferer der Hadithe (ruwat al-hadith)– fanden schließlich in der Herausbildung einer umfangreichen biographischen Literatur ihren Niederschlag, die von den kleinen, kurzgefassten Namenslisten in den Anfängen zu großangelegten, mehrbändigen Biographien im islamischen Mittelalter führten. Man nennt diese Werke kutub ar-ridschal / ‏ كتب الرجال‎ / kutubu ʾr-riǧāl /‚Bücher über die Traditionarier‘ in denen sowohl der Lebenslauf der angegebenen Personen, ihre Kontakte zu anderen Gelehrten als auch die hadith-kritischen Prädikate, die man mit ihren Namen jeweils verbunden hat, Erwähnung finden. Es war stets wichtig, auf das Lehrer-Schüler-Verhältnis des Überlieferers hinzuweisen, um die Kriterien seiner Zuverlässigkeit als Überlieferer nach seinen älteren Quellen - nach seinen Lehrern und schriftlichen Aufzeichnungen in seinem Besitz - überprüfen zu können. Unter diesen umfassenden Gelehrtenbiographien sind die Werke von Al-Maqdisī, al-Mizzi, al-Dhahabi und Ibn Hadschar al-ʿAsqalānī die wichtigsten. Die Lokalhistoriker wiederum haben es verstanden, in ihren Werken zur Stadtgeschichte auch die Biographien derjenigen Traditionarier zu berücksichtigen und gemäß den Kriterien der Hadithkritik vorzustellen, die in der betreffenden Stadt oder Region gelebt und gewirkt haben. Die Werke von Ibn 'Asakir für die Stadtgeschichte von Damaskus und von al-Chatib al-Baghdadi für Bagdad sind in diesem Sinne konzipiert.
    Die wichtigsten Prädikate, die die Hadithkritik zu vergeben hatte, sind: thiqa / ‏ ثقة‎ / ṯiqa /‚glaubwürdig, zuverlässig‘; mutqin / ‏ متقن‎ / mutqin /‚genau‘; huddscha / ‏حجّة ‎ / ḥuǧǧa /‚beweiskräftig‘; 'adl / ‏ عدل‎ / ʿadl /‚gerecht, korrekt‘; hasan al-hadith / ‏حسن الحديث ‎ / ḥasanu ʾl-ḥadīṯ /‚guter (Überlieferer) von Hadithen‘. Auf der anderen Seite der Kritik stehen dann: da'if / ‏ ضعيف‎ / ḍaʿīf /‚schwacher, nicht glaubwürdiger Traditionarier‘; kadhdhab / ‏ كذّاب‎ / kaḏḏāb /‚Lügner‘; sariqu 'l-hadith / ‏سارق الحديث ‎ / sāriqu ʾl-ḥadīṯ /‚Hadith-Dieb‘. Ein besonderes Prädikat ist mudallis / ‏ مدلّس‎: er verfälscht die Isnade dadurch, dass er die Namen „schwacher“ Traditionarier durch „glaubwürdige“ ersetzt, um ein Hadith als Argumentationsgrundlage im Recht, in der Theologie einsetzen zu können. In der Hadith-Literatur ist es verpönt, Hadithe zu überliefern, in deren Isnaden „schwache“ Traditionarier erscheinen. Daher hat man die Namen der „schwachen“, d. h. unzuverlässigen Traditionarier in den sog. kutub al-du'afa' / ‏ كتب الضعفاء‎ / kutubu ʾḍ-ḍuʿafāʾ /‚Bücher über die schwachen (Traditionarier)‘ samt den von ihnen überlieferten Hadithen zusammengestellt. Die älteste Sammlung, die wiederum die Namen der glaubwürdigen Überlieferer, die im Irak gewirkt haben, enthält, ist unter dem Titel kitab al-thiqat / ‏ كتاب الثقات‎ / kitābu ṯ-ṯiqāt /‚Das Buch der glaubwürdigen (Traditionarier)‘ aus dem späten 2. muslimischen Jahrhundert erhalten (frühes 9. Jahrhundert n. Chr.). Es handelt sich dabei um eine einfache Liste von Gelehrtennamen ohne weitere biographische Angaben.
    Ignaz Goldziher hat in seinen bahnbrechenden Muhammedanischen Studien (Halle 1889-1890) das Wesen der Hadithkritik treffend zusammengefasst:
    „Man ging jedem einzelnen der in den Isnaden erwähnten Gewährsmänner nach, um seinen Charakter zu ergründen, um zu erfahren, ob er moralisch und religiös unanfechtbar sei, ob er nicht Propaganda für antisunnitische Zwecke mache, ob seine Wahrheitsliebe im allgemeinen als erwiesen gelten könne, ob er die persönliche Fähigkeit habe, das Gehörte treu wiederzugeben, ob er ein Mann sei, dessen Zeugenschaft in civilrechtlichem Sinne vom Richter unbedenklich zugelassen würde. Denn die Hadithüberlieferung betrachtete man als die erhabenste Form der Shahada, der Zeugenaussage, da der Rawi (d. h. der Überlieferer) ein für die Gestaltung des religiösen Lebens höchst wichtiges Zeugnis ablegt darüber, dass er diese oder jene Worte von dem oder jenem gehört habe.“
    Muhammedanische Studien. II. S. 142
    quelle: Hadith

    und wer Garantiert uns das Muhammads Sunnah nicht verfälscht ist?

    Frieden

  6. #26

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    Zitat Zitat von Sonny Black Beitrag anzeigen
    Der macht das schlau.

    Er kommt immer nett rüber, damit man ihn nicht sperren kann. Genau so wie sein komischer anderer Sektenfutzi.

    Aber der Hintergrund der beiden ist einfach teuflisch. Die lassen nicht locker und sind sowas von dreist und uverschämt.
    Ja das kenner wir auch, aber in einem anderem zusammenhang


    Zitat Zitat von benni1 Beitrag anzeigen
    Irgendwann ist mal gut denken ich, oder nicht Frieden? Bleib bei deinem Scheiß und lass wenigstens die normalen Muslime, die an den richtigen Islam glauben in Ruhe.
    Wer sind jetzt die normalen Muslime/richtiger Islam? Bitte mit Begründung
    Wahabiten
    Salafisten
    Suniten
    Aleviten
    Schiiten

  7. #27

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    @Dirigent
    jetzt werden die sagen, natürlich Sunniten

    ich habe über solche die andere zu Idole machen, und sich nach Idole nennen, etwas geschrieben:

    mir kommt es vor die Geschichte Wiederholt sich mit den Schriftbesitzer (heute Sunniten, Schiiten, wie die Christen die sich nach Christus nannten/bezeichneten, und wie die Juden die sich nach „Judäer“ nannten/bezeichneten und nicht Abrahamer? oder Gottergebene? warum Sunniten oder Schiiten...?), wo sie doch das Buch lesen, und wie im Spiegel sich erkennen! (genau lesen)

    Sure 2:109-113
    Viele von den Besitzern des Buches möchten euch, nachdem ihr gläubig geworden seid, gern wieder zu Ungläubigen machen, aus Neid in ihren Seelen, nachdem ihnen die Wahrheit klar gemacht wurde. Doch vergebt und seid nachsichtig, bis Allah Seine Entscheidung ergehen läßt. Wahrlich, Allah hat zu allem die Macht.

    Und verrichtet das Gebet und gebt die Zakah, und was ihr für euch an Gutem vorausschickt, das werdet ihr bei Allah vorfinden. Wahrlich! Allah sieht wohl, was ihr tut.
    "Und sie sagen: ""Es wird niemand in das Paradies eingehen außer Juden und Christen."" Dies sind Wunschvorstellungen. Sprich: ""Bringt euren Beweis her, wenn ihr wahrhaftig seid!"""
    Doch wer sich Allah hingibt und Gutes tut, der hat seinen Lohn bei seinem Herrn; und diese werden weder Angst haben noch werden sie traurig sein.
    "Und die Juden sagen: ""Die Christen stützen sich auf nichts"", und die Christen sagen: ""Die Juden stützen sich auf nichts"", wobei sie doch das Buch lesen.
    Genauso, wie sie reden, redeten auch diejenigen, die kein Wissen besitzen. Allah wird dann am Tag der Auferstehung zwischen ihnen über das richten, worüber sie gestritten haben."


    solche wie Sonny, Ismail, fremder und andere die sich nach Idole nannten, bzw. Sunniten die (Haditisch Angeblich)-Muhammads Sunna folgen! und andere! die das Buch lesen, wissen nun aus dem Koran, das so wie sie reden, bereits früher geredet wurde, doch solange sie gutes im Leben tun (spenden, helfen, Frieden&Gerechtigkeit, für alle Menschen fordern...) bzw. gute Werke tun, brauchen sich keine sorge machen!
    sich über "nur wir sind richtig und ihr nicht" zu streiten ist also Sinnlos... (höchstens Hass Zünder, und der nächste schritt zum schlimmeres...) die denken wir sind so das wir sagen "wir" sind richtig, doch das ist es nicht! wir sagen das im Koran ist für "Muslim" richtig (und keiner Zwingt sie von uns dazu; Sure 2:256)... das was im Buch zu lesen ist , daher nur-Koraner!

    hoffentlich werden wir(oder unsere Zukunft) nicht irgendwann versklavt oder wegen der Glaube aus unsere Häuser&Land vertrieben, oder zum glauben bezwungen usw. (den die Geschichten der (angeblich) einzig-Wahrheit Lügner : war in Wahrheit nichts Gerechtes... man sieht ja diejenigen die zum "Paradies Einladen", als wäre es in Zukunft Voraussehbar ... )

    Frieden

  8. #28
    Avatar von As-Sirat al mustaqeem

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    Zitat Zitat von Frieden Beitrag anzeigen
    @Dirigent
    jetzt werden die sagen, natürlich Sunniten

    ich habe über solche die andere zu Idole machen, und sich nach Idole nennen, etwas geschrieben:

    mir kommt es vor die Geschichte Wiederholt sich mit den Schriftbesitzer (heute Sunniten, Schiiten, wie die Christen die sich nach Christus nannten/bezeichneten, und wie die Juden die sich nach „Judäer“ nannten/bezeichneten und nicht Abrahamer? oder Gottergebene? warum Sunniten oder Schiiten...?), wo sie doch das Buch lesen, und wie im Spiegel sich erkennen! (genau lesen)

    Sure 2:109-113
    Viele von den Besitzern des Buches möchten euch, nachdem ihr gläubig geworden seid, gern wieder zu Ungläubigen machen, aus Neid in ihren Seelen, nachdem ihnen die Wahrheit klar gemacht wurde. Doch vergebt und seid nachsichtig, bis Allah Seine Entscheidung ergehen läßt. Wahrlich, Allah hat zu allem die Macht.

    Und verrichtet das Gebet und gebt die Zakah, und was ihr für euch an Gutem vorausschickt, das werdet ihr bei Allah vorfinden. Wahrlich! Allah sieht wohl, was ihr tut.
    "Und sie sagen: ""Es wird niemand in das Paradies eingehen außer Juden und Christen."" Dies sind Wunschvorstellungen. Sprich: ""Bringt euren Beweis her, wenn ihr wahrhaftig seid!"""
    Doch wer sich Allah hingibt und Gutes tut, der hat seinen Lohn bei seinem Herrn; und diese werden weder Angst haben noch werden sie traurig sein.
    "Und die Juden sagen: ""Die Christen stützen sich auf nichts"", und die Christen sagen: ""Die Juden stützen sich auf nichts"", wobei sie doch das Buch lesen.
    Genauso, wie sie reden, redeten auch diejenigen, die kein Wissen besitzen. Allah wird dann am Tag der Auferstehung zwischen ihnen über das richten, worüber sie gestritten haben."


    solche wie Sonny, Ismail, fremder und andere die sich nach Idole nannten, bzw. Sunniten die (Haditisch Angeblich)-Muhammads Sunna folgen! und andere! die das Buch lesen, wissen nun aus dem Koran, das so wie sie reden, bereits früher geredet wurde, doch solange sie gutes im Leben tun (spenden, helfen, Frieden&Gerechtigkeit, für alle Menschen fordern...) bzw. gute Werke tun, brauchen sich keine sorge machen!
    sich über "nur wir sind richtig und ihr nicht" zu streiten ist also Sinnlos... (höchstens Hass Zünder, und der nächste schritt zum schlimmeres...) die denken wir sind so das wir sagen "wir" sind richtig, doch das ist es nicht! wir sagen das im Koran ist für "Muslim" richtig (und keiner Zwingt sie von uns dazu; Sure 2:256)... das was im Buch zu lesen ist , daher nur-Koraner!

    hoffentlich werden wir(oder unsere Zukunft) nicht irgendwann versklavt oder wegen der Glaube aus unsere Häuser&Land vertrieben, oder zum glauben bezwungen usw. (den die Geschichten der (angeblich) einzig-Wahrheit Lügner : war in Wahrheit nichts Gerechtes... man sieht ja diejenigen die zum "Paradies Einladen", als wäre es in Zukunft Vorbausehbar ... )

    Frieden


    Sei nicht stur un gib auf, du hast keine Chance...du musst langsam wissen, das du nur blödsinn redest!

    Wach aus deiner Phantasiewelt auf, bevor es zu spät sein wird!!!

  9. #29

    Registriert seit
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    Sei nicht stur un gib auf, du hast keine Chance...du musst langsam wissen, das du nur blödsinn redest!

    Wach aus deiner Phantasiewelt auf, bevor es zu spät sein wird!!!
    mich Interessiert deine Persönliche Einstellung nicht, die Sunnitische Einstellung gegen über anders Denkende ist bereits bekannt... Du spiegelst diese Ungerechte Wunschdenkende&Täter nur mit deine Sunnitische-echte-Einstellung, mit der Du alleine zu recht kommen musst....!

    hast Du was zum Thema?

    komisch das Du die Versen so Kommentierst, anscheint bist Du Blind um das zu erkennen...!

    Frieden

  10. #30
    Avatar von liberitas

    Registriert seit
    02.01.2011
    Beiträge
    11.789
    hoffentlich werden wir(oder unsere Zukunft) nicht irgendwann versklavt oder wegen der Glaube aus unsere Häuser&Land vertrieben, oder zum glauben bezwungen usw. (den die Geschichten der (angeblich) einzig-Wahrheit Lügner : war in Wahrheit nichts Gerechtes... man sieht ja diejenigen die zum "Paradies Einladen", als wäre es in Zukunft Vorbausehbar ...
    So etwas nennt man Hetze.

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