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Deutsche Satiriker planen Islam-Ausgabe

Erstellt von Zurich, 20.09.2012, 12:17 Uhr · 85 Antworten · 2.798 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Zurich

    Registriert seit
    05.02.2007
    Beiträge
    18.089

    Deutsche Satiriker planen Islam-Ausgabe

    Deutsche Satiriker planen Islam-Ausgabe

    http://www.blick.ch/news/ausland/deutsche-satiriker-planen-islam-ausgabe-id2037867.html


    Nach Frankreich wird nun auch in Deutschland mit dem Öl ins Feuer gegossen.
    Bei allem Respekt der Meinungs- und Redefreiheit und auch den Gesetzen jedes Souveränen Staates, wo so was juristisch erlaubt ist, denke ich, dass wenn etwas erlaubt ist, man es nicht ums-verrecken tun muss (wenn man sieht, was es anrichtet).

    Nicht falsch verstehen. Ich sympathisiere keineswegs mit den Arabern und ich habe Null Verständniss, dass sie wegen so einer kleinen Scheisse ausrasten und dass es Gewaltausschreitungen, Tote und Verwüstung deswegen gibt. Ich finde das total hirnverbrannt und masslos übertrieben (Die Reaktionen mit dem Chaos und Toten), unterschiedliche Wertevorstellungen hin oder her. Für so was gibt es keine Rechtfertigung! Und ich denke, sie sollten die Gesetze anderer (souveräner) Staaten, jedem jeweiligen Land selber überlassen. Für was gibt es dann souveräne Staaten auf der Welt?

    Aber eben.... Wie oben gesagt... Extra Öl ins Feuer giessen muss nicht sein (auch wenn es juristisch vollkommen korrekt wäre). Es ist Zeit, einen Gang runter zu schalten. Ich meine... Wie soll das denn weiter gehen? Soll nun jedes nicht-islamische Land von Chile bis Japan nun absichtlich den Islam oder etwas, was den Moslems heilig ist, verunglimpfen, und so unzählige Tote in Kauf nehmen, nur um später sagen zu können: "Schau wie diese "Barbaren"/"Wilde" wegen so einer Kleinigkeit sofort ausrasten". Es sind Kulturen und Kulturen und man sollte jetzt deswegen kein weltweites Feuer provozieren.

  2. #2
    Avatar von Lido

    Registriert seit
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    3.058
    Bis Titanic das rausbringt ist es schon wieder "out", finde so auf den Zug springen auch nicht toll!

  3. #3
    Avatar von Ginseng

    Registriert seit
    15.05.2012
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    192
    Ich glaube duie meisten verstehen es nicht, dass es hier einmal um radikale Islamisten handelt die sowas anrichten und die richtigen Moslems werden einfach in den selben Topf geschmissen und diese sind die ersten Opfer die mir Leid tun, den im Koran steht auch, das bei Provaokationen die Ruhe bewahrt werden soll und nicht mir Gewalt dagegen angehen soll da kann sich jeder die Sure raussuchen...

    ganz klar sollte man hier den Menschen (Land) und Religion trennen doch leider verstehen welche nicht ihr Hirn zu benutzen und sehen den ganzen Islam als schlecht der wahre ISLAM IST HUMAN und nicht RADIKAL!!!!!

    Die die hier Öl ins Feuer gießen und Provokationen anstiften wollen haben, haben sich ja die richtigen Länder ausgesucht (Syrien,Libanon) usw. wo der Lebensstandard sehr schwach ist die menschen haben so genug Probleme und haben eine gewisse Wut ist sich und dann wird noch die Religion angeriffen kein Wunder das diese Menschen ausrasten da sie auch schon vor diesem Vorfall geistig geschädigt sind weil der Lebensstandard sich nichtmal auf der Norm von Europa befindet.

    natürlich befürworte ich nicht die Grausamkeit die getan wordne ist, doch im tieferen Gedanken kann ich es ein wenig verstehen, doch im Koran ist auch das Töten klar verboten"der einzige der einen menschen richtet ist Allah" und wenn man einen Menschen tötet ist es wie wenn man die ganze Welt umgebracht hat".....

    Viele sollten versuchen zu trennen was den Sunnitischen Radikalen Moslem angeht und die wahren Muslime sind hier die OPFER!!

  4. #4
    Avatar von Bambi

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    37.047
    Wieso muss man jetzt denn auch bis aufs Blut provozieren? Okay, man darf es, das rechtfertigt keine Morde und Randalen, aber irgendwann is doch gut.

  5. #5
    Yunan
    Ich bin jetzt kein Jurist, aber hier mal ein paar Gesetzesauszüge bzgl. des Themas...

    Artikel 5, Grundgesetzt


    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

    (2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

    (3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.
    Und hier die Vorschriften der allgemeinen Gesetze:

    § 130 Strafgesetzbuch - Volksverhetzung

    (1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,


    1. gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert oder
    2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,
    wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.




    Meiner Meinung nach sind die Punkte der Volksverhetzung erfüllt. Möglicherweise geht es dieser Zeitschrift tatsächlich nur um die Meinungs- und Pressefreiheit. Allerdings werden die Auswirkungen im Aus- und Inland dabei fahrlässig vernachlässigt, unabhängig davon ob die bisherigen Reaktionen auf Filme und Karikaturen verhältnismäßig waren. Das sind zwei Paar Schuhe

    Jeder ist für sein Tun und Denken verantwortlich, das gilt sowohl für irgendwelche radikalen Demonstranten als auch für irgendwelche Provokateure.

  6. #6
    Avatar von FloKrass

    Registriert seit
    02.12.2011
    Beiträge
    9.970
    Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) wandte sich in der 'Bild'-Zeitung gegen Verunglimpfungen religiöser Bekenntnisse. Die Meinungsfreiheit sei zwar 'in einer Demokratie ein hohes Gut', sagte er. 'Auch unter ihrem Schutz sollten Religionen und religiöse Symbole' aber 'nicht verächtlich gemacht werden'. 'Religion ist für viele Menschen Fundament ihres Lebens', sagte Kauder. Gewalttätige Reaktionen von Muslimen verurteile er aber 'auf das Schärfste'
    Hier wird ständig mit der "Meinugsfreiheit" um sich geworfen, ohne sich über die Grenzen dieser Freiheit bewusst zu sein. Die Argmunete, die bezüglich dieses Problems gebracht werden sind lächerlich und für jemanden, der sich mit Staatsrecht auskennt, nicht ernst zu nehmen.

    Für die Unbelehrbaren poste ich eine Grundsatzentscheidungen des Bundesverfassungsrichts und des Landgerichts Habmurg zur Meininugsäußerungsfreiheit:

    DFR - BVerfGE 82, 272 - Postmortale Schmhkritik

    Urteil Landgericht Hamburg 324 O 819-03 flunkerfuerst.de


    BUNDESVERFASSUNGSGERICHT

    Beschluss

    Aktenzeichen: 1 BvR 193/05

    Verkündet am: 08.05.2007

    [...]2. Für den Ausgleich der betroffenen Interessen ist dabei maßgeblich, ob die Äußerung als Werturteil oder als Tatsachenbehauptung anzusehen ist. Um die Zulässigkeit einer Äußerung zu beurteilen, sind die betroffenen Interessen einander in einer umfassenden Einzelfall-Abwägung zuzuordnen. So muss bei Werturteilen die Meinungsfreiheit regelmäßig zurücktreten, wenn sich die Äußerung als Schmähkritik oder als Formalbeleidigung darstellt.[...]

    Und nun soll jeder selbst den "Sachverhalt" unter diese Entscheidungen subsumieren und schauen, zu welchem Ergebnis er gelangt.

  7. #7
    Yunan
    Hier wird eben Meinungsfreiheit und generell der Freiheitsbegriff bewusst als Narrenfreiheit umdefiniert. Dieses dümmliche Verhalten gibt es auch in den USA, wo die Verfassung leider so ausgelegt wird, dass jeder tun und lassen kann was er will, ob damit jemandem geschadet wird oder nicht. Deswegen laufen dort auch regelmäßig irgendwelche Rednecks mit Hakenkreuzen durch die Straßen.

    In Deutschland ist die Meinungs- und Pressefreiheit schon passend definiert und auch in den allgemeinen Gesetzen eingeschränkt wenn jemand zu schaden kommen sollte. Aber solche Magazine oder "Bürgerbewegungen" mit Standardparolen wie "Das wird man doch wohl noch sagen dürfen" versuchen seit Jahren, diese Gesetze aufzuweichen und zu ihren Gunsten zu relativieren um hemmungslos zu tun und zu lassen was ihnen gefällt und die Leute mit unwichtigen Dinge zu beschäftigen um ihre eigene Überflüssigkeit zu verdecken.

  8. #8
    Avatar von Timur

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    2.294
    Dieser neue Trend der Meinungsfreiheit, der nur dann gilt wenn es um andere geht, wird noch schlimme Folgen mit sich bringen.

    PS: Was ist eigentlich mit Syrien, da hört man ja seit Tagen irgendwie nichts...

  9. #9
    Avatar von Zurich

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    05.02.2007
    Beiträge
    18.089
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Ich bin jetzt kein Jurist, aber hier mal ein paar Gesetzesauszüge bzgl. des Themas...

    Artikel 5, Grundgesetzt



    Und hier die Vorschriften der allgemeinen Gesetze:

    § 130 Strafgesetzbuch - Volksverhetzung







    Meiner Meinung nach sind die Punkte der Volksverhetzung erfüllt. Möglicherweise geht es dieser Zeitschrift tatsächlich nur um die Meinungs- und Pressefreiheit. Allerdings werden die Auswirkungen im Aus- und Inland dabei fahrlässig vernachlässigt, unabhängig davon ob die bisherigen Reaktionen auf Filme und Karikaturen verhältnismäßig waren. Das sind zwei Paar Schuhe

    Jeder ist für sein Tun und Denken verantwortlich, das gilt sowohl für irgendwelche radikalen Demonstranten als auch für irgendwelche Provokateure.

    Ja, das Problem ist nun mal, dass niemand geschrieben hat: "Moslems sind scheisse" oder was in der Richtung.
    Es geht darum, ob man auch Propheten/Götter der jeweiligen Religionen verunglimpfen darf oder sie bescherzt oder für Humor "missbraucht"; Jesus, Mohammed, Buddha und Co. Und Laut Gesetzen und Verfassungen aller westlichen Staaten darf man das.

    Es geht also nur darum, ob Mohammed gezeichnet wird (also ein Prophet). Selbst wenn er nicht in einem Abfälligen Licht gezeichnet würde, würde das in der arabischen Welt Zorn und Entrüstung auslösen, da die bildliche Darstellung des Propheten und Gott im Koran strengstens verboten ist.

    Doch hier stellt sich die Frage, ob ein fernes Folk Gesetze in einem völlig anderen Land beeinflussen darf oder nicht. Für viele Moslems gilt die Weltweite Verbundenheit zu gleichgläubigen und die ist stärker als alle Grenzen, Gesetze, Juristik, Staaten-Souveränität,...etc...etc.... Und das steht nun mal im Zwist mit der Souverenität von unabhängigen Staaten.

  10. #10
    Yunan
    Naja, aus Sorge um das Wohl unserer muslimischen Mitmenschen widmen sich die Medien lieber ganz ausführlich diesem Thema. Scheiß auf den Bürgerkrieg in Syrien und die ewig selben Meldungen über den 72. Friedensplan von Ban Ki hinterm Moon, hier geht es um die deutsche Pressefreiheit!

    Ganz genau so sind in Bosnien 1992-1995 100.000 Menschen gestorben. Wenn man eingreift, dann nur wenns wirklich brennt oder wenn man etwas dabei rausschlagen kann.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Ja, das Problem ist nun mal, dass niemand geschrieben hat: "Moslems sind scheisse" oder was in der Richtung.
    Es geht darum, ob man auch Propheten/Götter der jeweiligen Religionen verunglimpfen darf oder sie bescherzt oder für Humor "missbraucht"; Jesus, Mohammed, Buddha und Co. Und Laut Gesetzen und Verfassungen aller westlichen Staaten darf man das.

    Es geht also nur darum, ob Mohammed gezeichnet wird (also ein Prophet). Selbst wenn er nicht in einem Abfälligen Licht gezeichnet würde, würde das in der arabischen Welt Zorn und Entrüstung auslösen, da die bildliche Darstellung des Propheten und Gott im Koran strengstens verboten ist.

    Doch hier stellt sich die Frage, ob ein fernes Folk Gesetze in einem völlig anderen Land beeinflussen darf oder nicht. Für viele Moslems gilt die Weltweite Verbundenheit zu gleichgläubigen und die ist stärker als alle Grenzen, Gesetze, Juristik, Staaten-Souveränität,...etc...etc.... Und das steht nun mal im Zwist mit der Souverenität von unabhängigen Staaten.
    Ich denke, dass es in Ordnung ist, Karikaturen zu veröffentlichen, solange dabei an alle Seiten ausgeteilt wird. Das ist aber nicht der Fall, tendeziös gibt es ein großes Defizit was die Eigenkritik angeht aber so ist das nun mal. Wichtig ist nur die Erkenntnis, dass man sich selbst in keinster Weise abhebt von denen die man kritisiert. Wer das nicht wahrnimmt, ist nicht selbstkritisch und somit potenziell ein Störfaktor.

    Wenn so klar wie in diesem Fall ist, dass die Reaktionen in muslimischen Ländern heftig sein werden, dann sollte man das ganze Unterlassen bzw. einen qualifizierten Dialog mit Muslimen führen über diese Reaktionen, um sie zu verstehen und damit sie den Westen verstehen Andernfalls nimmt man die Reaktionen in kauf, ob diese nun berechtigt sind oder nicht. Leider ist es so, dass beide Seiten die Welt lieber vor vollendete Tatsachen stellen oder zumindest die Führer und Provokateure der jeweiligen Lager.

    Es würde von gegenseitigem Respekt zeugen, wenn eben diese Karikaturisten sich mit den Demonstranten an einen Tisch setzen würden und über das Thema an sich, Schmerzgrenzen und die Möglichkeiten und Grenzen der Presse- und Meinungsfreiheit zu diskutieren.
    Bedauerlicherweise finden sich in Europa und den USA immer noch Überreste kolonialen Denkens und einer Abgehobenheit, die nicht wirklich zu rechtfertigen ist. Wäre der Westen tatsächlich so überlegen was Menschenrechte, Dialog etc. angeht, dann würde die Kritik zuerst auf sich selbst gerichtet bevor man mit dem Finger auf andere zeigt und genau das geschieht hier aktuell. Es sind immer die anderen.

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