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Die Deutschen verschwinden - 2. Kosovo?

Erstellt von Princip_Grahovo, 12.01.2008, 17:23 Uhr · 82 Antworten · 3.814 Aufrufe

  1. #61
    Crane
    Zitat Zitat von Sousuke-Sagara Beitrag anzeigen
    Menschen sind wie Pendel. Schwingt man sie zu sehr nach links, so schwinken sie irgendwann genau so sehr nach rechts zurück. Und das auch noch obwohl die Leute im damaligen Ostblock antifaschistisch erzogen wurden.
    Nen scheiß wurden sie...

    Das mit dem Pendel ist auch falsch. Je nachdem wie man es sieht.

    Links und Rechts stehen sich genauso na wie CDU und SPD (auch wenn sie momentan so tun, als wäre garnichts gleich). Das politische Spektrum ist kein Balken, sonden ein Kreis. Geht man lange nach Links kommt man auf der Rechten an.

  2. #62
    Avatar von Grobar

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    9.644
    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    lol noch nie son Schwachsinn gelesen.
    Denke schon das du hier (und anderswo) schon "Schwachsinnigereres" gelesen hat in deinem Leben.
    Trotzdem Danke.

    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Die Hauptgründe, weshalb im Osten verstärkt Rechts gewählt wird liegt einmal an den schlechteren sozialen Verhältnissen. Höhere Arbeitslosigkeit und geringere Löhne.
    Geht es einem schlecht neigen die Menschen eher dazu radikalere Parteien zu wählen, sowohl rechts und links, weil sie sie dadurch einen größeren Wechsel erhoffen, als wenn man das wählt was ohnehin gerade regiert.
    Existenzaengste sind immer auch katalisatoren fuer Radikales Gedankengut, das ist schon richtig.
    Es gibt aber auch andere Faktoren die Radikalisierung foerdern und nicht alle sind dabei allgemein uebertragbar sondern einige davon an die direkte Lokalen Verhaeltnisse gebunden.
    Den Versuch mit der Existenzangst-matrizze den gesammten komplex von Radikalisierungen allgemeinuebertragbar zu erklaeren halte ich fuer zu einfach und fuer ein zu grobes Sieb.

    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Der andere Grund ist der, dass die DDR mit dem Nationalsozialismus ganz anders umgegangen ist als die BRD. Die Aufarbeitung der Geschichte war in einer ganz anderen Form vorhanden. Um ein Beispiel zu nennen: Die DDR hat tatsächlich von Polen Entschädigungen verlangt wegen den Vertreibungen, die zum Ende des 2. Weltkrieges stattgefunden haben und wollte sogar noch in den 70ern Entschädigungsgeld von Griechenland haben, weil diese bei der Eroberung Kretas Fallschirmspringer in der Luft erschossen haben und sie somit gegen geltendes Kriegsrecht verstoßen haben.
    Das ist wirklich interessant.
    Ich weiss das es in der DDR ein eigenes Verhaeltnis zur Nationalsozialistischen Geschichte gab.
    Den Menschen in der DDR wurde klar erzaehlt das man den Nationalsozialismus im gegensatz zum kapitalistischen
    Westdeutschland erfolgreich mit dem Sozialismus bekaempft hat
    und auch Moralisch korrekt zur Vergangenheit steht.

    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Deine Theorie mit Minderwertigkeitskomplexen, weil sie von Westdeutschland schlecht behandelt wurden ist echt lustig.
    Nun, ich denke nicht das ich da so unrecht habe und aeussere mich dazu auch ein wenig laenger.

    Das Westdeutschland die Ossis schlecht behandelt hat wuerde ich nicht sagen und hab ich auch nicht(schau bitte nach), aber es gab hier nach der Wende eben die Haltung das man die Ossis jetzt seitens der Wessis aushalten muss und das man die zurueckgebliebenen Ossis bilden muss da sie ja im Komunissmus schwerlich zu Geistig gesunden Menschen herangereift sein koennen.
    Das hat man die Ossis stark spueren lassen und tut es auch heute noch.
    Was ein solches Gefuege an Radikalen einstellungen foerdern kann ist eben auch ein Drang sich als Vollwertig gegenueber anderen Deutschen zu Profilieren.
    Das darfst du gerne als Schwachsinn bezeichnen.

    Ich kann mich noch an Hoyerswerda erinnern und an die Leute(die Livezuschauer und applaudierer am ort des Geschehens) die fragen was denn die Asylbewerber in Deutschland wollen das doch ihnen den Deutschen gehoert.
    Wenige dieser Applaudierenden Zuschauer waren Molotovkoktails werfende Glatzen.

    Da nimmt man doch tatsaechlich diese Leute in Deutschland auf und zahlt auch noch fuer "bluehende Landschaften" die dort entstehen und diese wilden zuenden dann einfach ein Asylbewerberheim an.
    Fuer die Medien im Ausland war klar das, dies in historischer Kontinuitaet, ein Deutsches Problem war, in deutschland selbst wurde es allerdings als Ostdeutsches Problem behandelt da es ja in "Neudeutschland" geschehen war indem ja die "Neudeutschen" leben doch letztendlich kann man sagen das dieser Akt der Zerstoerung gleichzeitig ein naeherruecken an die Westdeutsche Gesellschaft war und eine Selbstidentdifikation mit einer Deutschen Geschichte darstellte die man in der DDR durch Sozialismus fuer selbst ueberwunden hielt.
    Man hatte es nicht ueberwunden vielmehr wollte man zeigen das man sehr wohl dazugehoert.

    Ich zitier mich mal selbst:
    Seit Hoyerswerda zweifelt keiner mehr daran das die Ossis absolut Treue(auch an den dunklen Teilen der Geschichte teilnehmende) Deutsche sind.

  3. #63
    Crane
    Zitat Zitat von Grobar Beitrag anzeigen
    Denke schon das du hier (und anderswo) schon "Schwachsinnigereres" gelesen hat in deinem Leben.
    Trotzdem Danke.
    Kein Problem

    Zitat Zitat von Grobar Beitrag anzeigen
    Existenzaengste sind immer auch katalisatoren fuer Radikales Gedankengut, das ist schon richtig.
    Es gibt aber auch andere Faktoren die Radikalisierung foerdern und nicht alle sind dabei allgemein uebertragbar sondern einige davon an die direkte Lokalen Verhaeltnisse gebunden.
    Den Versuch mit der Existenzangst-matrizze den gesammten komplex von Radikalisierungen allgemeinuebertragbar zu erklaeren halte ich fuer zu einfach und fuer ein zu grobes Sieb.
    Ja diesen versuch halte ich auch für zu einfach, aber hat ja auch noch keiner gemacht.

    Zitat Zitat von Grobar Beitrag anzeigen
    Das ist wirklich interessant.
    Ich weiss das es in der DDR ein eigenes Verhaeltnis zur Nationalsozialistischen Geschichte gab.
    Den Menschen in der DDR wurde klar erzaehlt das man den Nationalsozialismus im gegensatz zum kapitalistischen
    Westdeutschland erfolgreich mit dem Sozialismus bekaempft hat
    und auch Moralisch korrekt zur Vergangenheit steht.
    Jupp

    Zitat Zitat von Grobar Beitrag anzeigen
    Nun, ich denke nicht das ich da so unrecht habe und aeussere mich dazu auch ein wenig laenger.

    Das Westdeutschland die Ossis schlecht behandelt hat wuerde ich nicht sagen und hab ich auch nicht(schau bitte nach), aber es gab hier nach der Wende eben die Haltung das man die Ossis jetzt seitens der Wessis aushalten muss und das man die zurueckgebliebenen Ossis bilden muss da sie ja im Komunissmus schwerlich zu Geistig gesunden Menschen herangereift sein koennen.
    Das hat man die Ossis stark spueren lassen und tut es auch heute noch.
    Was ein solches Gefuege an Radikalen einstellungen foerdern kann ist eben auch ein Drang sich als Vollwertig gegenueber anderen Deutschen zu Profilieren.
    Das darfst du gerne als Schwachsinn bezeichnen.
    Wäre wohl angebracht.

    Einfach viel zu viel Phantasterei, mehr ist da nicht zu sagen.

    Zitat Zitat von Grobar Beitrag anzeigen
    Ich kann mich noch an Hoyerswerda erinnern und an die Leute(die Livezuschauer und applaudierer am ort des Geschehens) die fragen was denn die Asylbewerber in Deutschland wollen das doch ihnen den Deutschen gehoert.
    Wenige dieser Applaudierenden Zuschauer waren Molotovkoktails werfende Glatzen.

    Da nimmt man doch tatsaechlich diese Leute in Deutschland auf und zahlt auch noch fuer "bluehende Landschaften" die dort entstehen und diese wilden zuenden dann einfach ein Asylbewerberheim an.
    Fuer die Medien im Ausland war klar das, dies in historischer Kontinuitaet, ein Deutsches Problem war, in deutschland selbst wurde es allerdings als Ostdeutsches Problem behandelt da es ja in "Neudeutschland" geschehen war indem ja die "Neudeutschen" leben doch letztendlich kann man sagen das dieser Akt der Zerstoerung gleichzeitig ein naeherruecken an die Westdeutsche Gesellschaft war und eine Selbstidentdifikation mit einer Deutschen Geschichte darstellte die man in der DDR durch Sozialismus fuer selbst ueberwunden hielt.
    Man hatte es nicht ueberwunden vielmehr wollte man zeigen das man sehr wohl dazugehoert.

    Ich zitier mich mal selbst:
    Seit Hoyerswerda zweifelt keiner mehr daran das die Ossis absolut Treue(auch an den dunklen Teilen der Geschichte teilnehmende) Deutsche sind.
    Alles schön und gut. Wie erklärst du dir dann, dass dort auch so viele Linksradikal wählen oder, dass die Rechten weiterhin stark bleiben, obwohl man sich im Westen gerade über die lustig macht?

  4. #64
    Avatar von Grobar

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    9.644
    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Ja diesen versuch halte ich auch für zu einfach, aber hat ja auch noch keiner gemacht.
    Dann ist ja noch Platz fuer ausfuehrungen von Gruenden die nicht den Klassischen Schulbuchinhalten entlehnt sind.

    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Wäre wohl angebracht.

    Einfach viel zu viel Phantasterei, mehr ist da nicht zu sagen.
    Du nennst das Verhaltnis der deutschen untereinander die selbst oft genug betonen das sie als Volk nach dieser grenzlich und Gesellschaftlichen Trennung noch am "zusammenwachsen" sind, doch nicht etwa eine Phantasterei?
    Das die Wessis die Ossis klar spueren liessen das sie sich als "ueberlegen" empfinden soll ebenfalls eine Phantasterei sein?
    Vielleicht Ignorierst du hier was?
    Kann das sein?

    Ich kann mich an die Nachwendezeit erinnern und auch daran wie man die Ossis behandelt hat als sie als Glueckssucher nach der Wende im Westen nach Jobs gefragt haben.
    Deutsche in Deutschland wurden auf diese Weise von Deutschen als "anders" Qualifiziert.
    Das hat mich schon damals sehr gewundert.
    Die Ossis haben das dann mehrheitlich als eine Art Aroganz der Wessis bezeichnet.

    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Alles schön und gut. Wie erklärst du dir dann, dass dort auch so viele Linksradikal wählen oder,
    Koennte es sein das die ehemaligen DDR buerger mit Linksradikalen Parolen erzogen wurden und auch deswegen einen Hang haben Links zu waehlen und linken Inhalten(auch Radikalen Linken inhalten) mehr zuzuhoeren als Menschen die in einem martwirtschaftlich gepraegten Westen Deutschlands aufgewachsen sind?

    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    dass die Rechten weiterhin stark bleiben, obwohl man sich im Westen gerade über die lustig macht?
    Anhand der momentanen Diskussion ueber Auslaender und Kriminalitaet und wie der Staat Reagieren soll bin ich mir nicht sicher inwieweit sich der Westen Deutschlands tatsaechlich ueber Rechtsradikale Inhalte Lustig macht oder im gegenteil solche Ressentiments schuert und eine entwicklung foerdert die Deutlich konservativer(und damit dem Rechten Rand naeher) steht.

    Mag ja sein das hier einige Lachen wenn sie eine glatze sehn aber wie du sicherlich weisst sind die Rechtsradikalen mitllerweile eher darauf eingeschwenkt die mitte der Gesellschaft zu erobern und das
    oftmals ohne das dabei von egal welcher seite noch viel Grund zum Lachen besteht angesichts der Erfolge.

  5. #65
    Crane
    Ok Grobar nur um es mal kurz für dich zusammenzufassen.

    Ich sage der Grund, dass in Ostdeutschland soviele Leute rechtsradikal eingestellt sind liegt an:

    1. Den schlechteren sozialen Bedingungen
    2. Der anderen Denkweise und Lehre über den Nationalsozialismus in der DDR

    du sagst:

    Es liegt an der schlechteren und herabwürdigen Behandlung der Ostdeutschen durch die Westdeutschen.

    Und das ist einfach absolut falsch. Nach dieser Theorie ist die Rechte Einstellung der Bevölkerung ja erst durch die Wiedervereinigung entstanden.
    Dann könnte man ja als nächstes von den neuen EU Staaten erwarten, dass dort vermehrt Rechts gewählt wird, weil sich diese auch noch den westlichen Staaten anpassen wollen um zu beweisen, dass sie die echten Europäer sind.

    Vielleicht ist dir einfach bewusst, dass es rechtes Gedankengut in der DDR ebenfalls gegeben hat nur dass es in einer anderen Form auftrat.
    Die Ursachen für die vielen linksradikalen und rechtsradikalen Wähler im Osten sind auch dieselben und nicht unterschiedlichen Ursprungs wie du meinst.

    Tut mir Leid, dass ich hier von fertigen Tatsachen ausgehe, aber es gibt außnahmweise auch keinen Soziologen der hier anderer Meinung ist. Nur viele verschiedene Details und die Belichtung einzelner Schicksale. Zugegeben kommt es dann doch vor, dass sich einige Ostdeutsche als minderwertige Deutsche sehen, aber sie werden dann nicht rechts um den anderen Deutschen etwas zu beweisen. Der Kausale Zusammenhang ist schlichtweg falsch. Um es mal etwas deutlicher zu zeigen...

    Jemand fühlt sich Minderwertig ---> Tritt einer Neonazigruppe bei in der er sich stark fühlt aufgrund von Zugehörigkeit usw.

    Die Gründe weshalb sich jemand Minderwertig fühlt sich aber sehr vielfältig...

    Schlechte Noten ---> Man glaubt dumm zu sein usw.
    Arm sein ---> Man fühlt sich als ein schwächerer und unbedeutender Teil der Gesellschaft
    Schlechtes soziales Umfeld ---> Hier kann man sich druch Ausgrenzung oder einfach mangelnder Beteiligung so fühlen als ob man nicht gebraucht wird und somit wertlos ist

    Alle diese Punkte führen nicht zwangsläufig dazu, dass man sich minderwertig fühlt und genauso führt es auch nicht zwangsläufig dazu, dass man einer rechten Gruppe beitritt, nur weil man sich minderwertig fühlt.

    Wenn du also sagst, dass die Ostdeutschen deshalb rechts wählen, weil sie sich als minderwertig betrachten, dann könnte ich genauso sagen, dass Leukämie in Deutschland deshalb vorkommt, weil 1986 ein Atomreaktor in Tschernobyl explodiert ist und es hier radioaktiven Regen gab. Denn schließlich wissen wir, dass Leukämie ja durch eine erhöhte Strahlung auftreten kann.

  6. #66
    Avatar von Grobar

    Registriert seit
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    9.644
    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Ok Grobar nur um es mal kurz für dich zusammenzufassen.

    Ich sage der Grund, dass in Ostdeutschland soviele Leute rechtsradikal eingestellt sind liegt an:

    1. Den schlechteren sozialen Bedingungen
    2. Der anderen Denkweise und Lehre über den Nationalsozialismus in der DDR
    Stimmt beides und doch solltest du nicht vergessen um was es bei den Rechten geht.
    Zusammengehoerigkeitsgefuehl!
    Der Gruppengedanke zu etwas zu gehoeren zu dem andere nicht gehoeren(ein innen und ein Aussen zu definieren!)
    Vielleicht ist dir diese Argumentation fremd aber ich bin mir sicher das
    seit Hoyerswerda niemand mehr bezweifelt wer zu wem gehoert und wer innen und aussen ist...
    2 Fragen an dich:
    -Willst du abstreiten das im bereich der Rechtsradikalitaet ein Innen/Aussen definiert wird das Ethnien zuordnet(bspw. Deutsche = gut, Auslaender = schlecht)?

    -Wie bewertest du den einfluss der Gruppe auf den einzelnen innerhalb rechtsradikaler Gruppen?


    Du hattest zudem noch gefragt wie ich es mir erklaeren kann das so viele Leute Links waehlen wenn meine Argumentation ebenfalls bei einem Erklaerungsversuch beruecksichtigt werden sollte.

    Hast du meine Antwort gelesen und was ist deine Meinung dazu?


    Diesen Teil nehme ich gesondert heraus!
    Und das ist einfach absolut falsch. Nach dieser Theorie ist die Rechte Einstellung der Bevölkerung ja erst durch die Wiedervereinigung entstanden.
    Dann könnte man ja als nächstes von den neuen EU Staaten erwarten, dass dort vermehrt Rechts gewählt wird, weil sich diese auch noch den westlichen Staaten anpassen wollen um zu beweisen, dass sie die echten Europäer sind.
    Zumindest wird in den neuen EU-Staaten sehr Konservativ gewaehlt und sollte ich mich richtig erinnern gab es auch schon einen zusammenschluss von Rechtsradikalen Parteien im europaparlament das du die neuen Mitglieder Rumaenien und Builgarien(und deren rechte Vertreter) erstmals wieder in Fraktionsstaerke vorhanden.
    Europaparlament: Nach 13 Jahren Rechtsextreme wieder in Fraktionsstärke - Politik - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
    Auch in Europa wird versucht ein Innen und Aussen zu definieren und alle sind dabei Troy!!

  7. #67
    Crane
    Zitat Zitat von Grobar Beitrag anzeigen
    Stimmt beides und doch solltest du nicht vergessen um was es bei den Rechten geht.
    Zusammengehoerigkeitsgefuehl!
    Der Gruppengedanke zu etwas zu gehoeren zu dem andere nicht gehoeren(ein innen und ein Aussen zu definieren!)
    Vielleicht ist dir diese Argumentation fremd aber ich bin mir sicher das
    seit Hoyerswerda niemand mehr bezweifelt wer zu wem gehoert und wer innen und aussen ist...
    2 Fragen an dich:
    -Willst du abstreiten das im bereich der Rechtsradikalitaet ein Innen/Aussen definiert wird das Ethnien zuordnet(bspw. Deutsche = gut, Auslaender = schlecht)?

    -Wie bewertest du den einfluss der Gruppe auf den einzelnen innerhalb rechtsradikaler Gruppen?


    Du hattest zudem noch gefragt wie ich es mir erklaeren kann das so viele Leute Links waehlen wenn meine Argumentation ebenfalls bei einem Erklaerungsversuch beruecksichtigt werden sollte.

    Hast du meine Antwort gelesen und was ist deine Meinung dazu?
    Also einmal... ich bestreite garnicht, dass deine Theorie völlig falsch ist. Sie ist aber keineswegs die Hauptursache, sondern trifft eher auf einzelne Personen mal zu und mal nicht.

    Zu deinen Fragen:

    1. Nein, möchte ich nicht abstreiten.

    2. Der Einfluss ist sehr stark, gerade in der rechten Szene wird von den "Neuen" verlangt sich zu beweisen und dabei steigen die Anforderungen mit jeder neuen Welle an Mitgliedern. Gleichzeitig bilden sich in der Gruppe Persönlichkeiten heraus, die später viel Einfluss auf die anderen ausüben wollen und auch können.

    Ich habe auch deine Anmerkung zum Thema wieso so viele Links wählen gelesen und auch bereits kommentiert.

  8. #68
    Avatar von Grobar

    Registriert seit
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    9.644
    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Sie ist aber keineswegs die Hauptursache
    Ich habe nicht behauptet das es die Hauptursache ist sondern das ich den Erklaerungsversuch bevorzuge:
    Zitat von Grobar
    Dafuer gibt es verschiedene Erklaerungsversuche.
    Ich persoenlich bevorzuge diesen.


    Alle weiteren ausfuehrungen meinerseits sind lediglich deinem Nachfragen geschuldet da du dieses genauer erklaert haben wolltest.
    Das du es alleinige Hauptursache verstanden hast mag ja sein aber mir ist schon klar das es viele Ursachen sind die dazu fuehren das Leute Rechts waehlen.
    Im bezug auf das heutige Ost-Deutschland muss man eben auch Regionale(nicht nur Universale!) gruende fuer Rechtsradikales verhalten suchen.
    Diese Regionalen (Region = Ostdeutschland) Beweggruende fuer Rechtsradikales Verhalten nach urspruenglich linksradikaler Erziehung(DDR) sind eben auch im Kontext der Wiedervereinigung zu betrachten so sehr mir das Leid tut und so sehr ich die Wiedervereinigung begruesse!

  9. #69

    Registriert seit
    31.12.2007
    Beiträge
    479
    Zitat Zitat von Antonius Beitrag anzeigen
    woooow.

    stell dir vor, es gibt eine bank und eine bank.
    haben sogar genau den selben namen, sind aber komplett anders

    hier nochmal die erklärung mit bildern:

    Die Bank

    und


    Die Bank





    ²

    oh mannn ....

  10. #70
    alamo
    Zitat Zitat von Princip_Grahovo Beitrag anzeigen
    Interessant ist, dass sie das mit Kosovo vergleichen:
    Immer weniger Deutsche, Grund: Terror gegen Deutsche usw.
    Kranker Feak

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