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Dijenigen, die den Krieg anzetteln wollen...

Erstellt von Frieden, 02.08.2011, 21:25 Uhr · 60 Antworten · 2.944 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von Katana

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    Zitat Zitat von Zar Beitrag anzeigen
    1. Ein Verbrecher kann ne Burka anziehen und klauen, morden, oder jemanden ausrauben, und keine kamera erkennt ihn, weil er ne burka hat.

    2. Erzähl mir nicht das deutschland und schweiz keine laizistischen Länder sind. Im gegensaz zu türkei ist deutschland sehr laizistisch.


    1. Ich rede die ganze Zeit über Kopftücher. Wodurch geht ein Sicherheitsrisiko von Kopftüchern aus ?

    2. Deutschland ist kein laizistischer Staat, deswegen wird auch Kirchensteuer vom Deutschen Staat von jedem arbeitenden Menschen eingezogen


  2. #52
    Zar

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    Zitat Zitat von TurkishTiger Beitrag anzeigen


    1. Ich rede die ganze Zeit über Kopftücher. Wodurch geht ein Sicherheitsrisiko von Kopftüchern aus ?

    2. Deutschland ist kein laizistischer Staat, deswegen wird auch Kirchensteuer vom Deutschen Staat von jedem arbeitenden Menschen eingezogen
    Komm, wenn du mir echt erzählen willst, dass türkei laizistisch ist und deutschland nicht, dann bist du ein witz. Warum wurden wohl alle kruzifixe aus den Klassenzimmern rausgenommen? Und warum wird in die personalausweise die religionszugehörigkeit nicht eingetragen? Und warum erlaubt man, hier moscheen zu bauen? Und warum steht kein großes Kreuz vor dem Reichstag?
    Und im endeffekt, es gibt viele atheistische und muslimische Politiker hier.
    Im Gegensatz zur Türkei. Dort existiert der laizismus zwar auf dem papier, aber es dürfen keine Kirchen gebaut werden, der Präsident propagiert offen den Islam, das Land soll nach islamischen Werten aufgebaut werden, und den schülern wird erzählt, wie böse doch die christen in türkei sind.

  3. #53
    Avatar von liberitas

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    @Zar
    Deutschland ist nicht laizistisch sondern säkular!
    Das bedeutet, Religionsfreiheit und die Freiheit nicht religiös zu sein dürfen, gleichzeitig gibt es Religionsunterricht auf freiwilliger Basis in Schulen, Kindergärten konfessionell sein können und trotzdem staatliche Förderungen erhalten dürfen....

  4. #54
    Avatar von liberitas

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    Nachtrgag:
    Laizismus bedeutet Trennung von Kirche und Staat. So weit mir bekannt ist, haben nur die Türkei und Portugal Laizismus in der Verfassung festgeschrieben.
    Wie weit die Trennung wirklich ist lasse ich dahingestellt.

  5. #55
    Avatar von Katana

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    Zitat Zitat von Zar Beitrag anzeigen
    Komm, wenn du mir echt erzählen willst, dass türkei laizistisch ist und deutschland nicht, dann bist du ein witz. Warum wurden wohl alle kruzifixe aus den Klassenzimmern rausgenommen? Und warum wird in die personalausweise die religionszugehörigkeit nicht eingetragen? Und warum erlaubt man, hier moscheen zu bauen? Und warum steht kein großes Kreuz vor dem Reichstag?
    Und im endeffekt, es gibt viele atheistische und muslimische Politiker hier.
    Im Gegensatz zur Türkei. Dort existiert der laizismus zwar auf dem papier, aber es dürfen keine Kirchen gebaut werden, der Präsident propagiert offen den Islam, das Land soll nach islamischen Werten aufgebaut werden, und den schülern wird erzählt, wie böse doch die christen in türkei sind.
    Du hast immer noch nicht kappiert was Laizismus bedeutet. Das hat nichts mit dem Bau von Gotteshäusern in Deutschland oder mit der Eintragung der Religionszugehörigkeit (Vorbeugung von Diskriminierung) in den Perso zutun. Wer sagt das in der Türkei keine Kirchen gebaut werden dürfen? Du?
    Wie schon gesagt Krichensteuer...

    Dadurch das die Türkei eine Laizistische Republik ist, wirst du niergendwo in Staatlichen Einrichtungen religiöse Symbole entdecken können.

    Seit wann werden in Türkischen Staatlichen Schulen den Schülern beigebracht das Christen böse sind ???? woher hast du diesen blödsinn ????
    Bist du etwa in der Türkei zur Schule gegangen ???

    Wie alt bist du eigentlich ??? Du wirfst mit Wörtern um dich die du nicht verstehst und behauptest irgendwelche komischen Sachen

    Das Kruzefixverbot in Deutschland gilt nicht für ganz Deutschland sondern ist von Bundesland zu Bundesland verschieden.

    Der Kruzifix-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts von 1995, der am 10. August 1995 veröffentlicht wurde,[5] blieb bis heute weitgehend ohne praktische Folgen. Nach dem Willen der bayerischen Regierung soll das Kreuz im Klassenzimmer weiterhin der Regelfall bleiben. Nur in speziellen begründeten "atypischen Ausnahmefällen" soll es auf einzelne Klagen hin abgehängt werden. Nachdem § 13 Abs. 1 Satz 3 der Schulordnung für die Volksschulen in Bayern für nichtig erklärt wurde, hat die bayerische Regierung am 23. Dezember 1995 (GVBl. 850) ein neues Gesetz in das Bayerische Erziehungs- und Unterrichtsgesetz Artikel 7 Absatz 3 eingefügt. Satz 1 lautet: "Angesichts der geschichtlichen und kulturellen Prägung Bayerns wird in jedem Klassenraum ein Kreuz angebracht.[6]
    Popularklagen gegen dieses Gesetz hat der Bayerische Verfassungsgerichtshof am 1. August 1997 zurückgewiesen mit der Begründung, dass kein Verstoß gegen die Bayerische Verfassung vorliege, weil im Gesetz eine Konfliktlösung vorgesehen ist.[7] Das Bundesverfassungsgericht hat Verfassungsbeschwerden gegen diese Entscheidung nicht zur Entscheidung angenommen.[8] Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass sich für Andersdenkende eine zumutbare und nichtdiskriminierende Ausweichmöglichkeit ergibt, wenn die Anforderungen an die Begründung des Widerspruchs nicht überzogen werden.[9]
    Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat am 2. Januar 2002 der Klage eines Lehrers stattgegeben und den Freistaat Bayern verpflichtet, in den Klassenzimmern, in denen dieser Lehrer unterrichtet, das Kreuz abnehmen zu lassen (3 B 98.563). Das Gericht hat diese Sache als atypischen Einzelfall bewertet.
    In einem anderen Fall wies das Verwaltungsgericht Augsburg am 14. August 2008 die Klage eines atheistischen Lehrers ab, der das Abhängen der Kreuze in den Klassenräumen, in denen er unterrichtet, beantragte (Au 2 K 07.347). Das Gericht war nicht überzeugt, dass der Lehrer durch das Kreuz im Klassenraum eine schwerwiegende seelische Belastung erleide, die eine Ausnahme rechtfertige.[10]

    Also wie geht Gefahr von einem Kopftuch aus?

  6. #56
    Zar

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    Türkei ist aber nicht laizistisch, weil der islam im veergleich zu anderen religionen sehr bevorzugt wird.

  7. #57
    Zar

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    Zitat Zitat von TurkishTiger Beitrag anzeigen
    Du hast immer noch nicht kappiert was Laizismus bedeutet. Das hat nichts mit dem Bau von Gotteshäusern in Deutschland oder mit der Eintragung der Religionszugehörigkeit (Vorbeugung von Diskriminierung) in den Perso zutun. Wer sagt das in der Türkei keine Kirchen gebaut werden dürfen? Du?
    Wie schon gesagt Krichensteuer...

    Dadurch das die Türkei eine Laizistische Republik ist, wirst du niergendswo in Staatlichen Einrichtungen religiöse Symbole entdecken können.

    Seit wann werden in Türkischen Staatlichen Schulen den Schülern gesagt das Christen böse sind ???? woher hast du diesen blödsinn ????
    Bist du etwa in der Türkei zur Schule gegangen ???
    Bei wikipedia steht alles drin. Gib einfach nur "Christentum in der Türkei" ein.

  8. #58
    Avatar von Katana

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    Zitat Zitat von Zar Beitrag anzeigen
    Bei wikipedia steht alles drin. Gib einfach nur "Christentum in der Türkei" ein.


    Wie geht ein Sicherheitsrisiko von einer Frau aus, die ein Kopftuch trägt.

    Womit begründest du das ein generelles Kopftuchverbot richtig wäre. Du entfernst dich immer mehr vom Thema, weil du nichts zu sagen hast = keine Ahnung von nichts.

  9. #59

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    Zitat Zitat von Zar Beitrag anzeigen
    Welche frau will scon freiwillig unter eine burka? Ich wette du würdest es in einer burka keinen tag aushalten.
    Du merkst nicht, das Du gerade im Name der betroffene Frau und ihre Freiewille sprichst?

    es geht um ihre Entscheidung nicht um deine Vermutungen und Unterstellungen...!

    wenn Terror ausgeübt wird, dann wird der Terrorist bestimmt nicht mit Burka erscheinen und Bombe in die Luft sprengen...(ob das Burka-Verbot etwas bringen würde ) sondern durch Versagte mangelnder interner Sicherheit...! der aktuelle Beweis ist Norwegen! nun sollen wir "was" für Verbot erklären? seine Hose? (so nach der bescheuerte Logik!)

    ich finde es als abscheulich das Du die Taten mit Religion in Verbindung bringst...

  10. #60

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    weiter zum Thema (nur eine frage der Zeit...)

    Brandsätze und Schweineblut

    Von Becker, Sven und Röbel, Sven

    Mit der sich verschärfenden Integrationsdebatte häufen sich auch die Attacken gegen Muslime in Deutschland. Mit großem Aufwand versuchen Ermittler, Anschläge auf Moscheen aufzuklären.

    Um 1.45 Uhr hört Yasir Aziz den Knall. Als der Student aus dem Fenster des Gästehauses der Ahmadiyya-Moschee in Berlin-Wilmersdorf sieht, steigt dichter Qualm auf. Vor dem Gotteshaus brennt es, die Flammen greifen auf die Haustür über. Aziz ruft die Polizei. Wenig später treffen Beamte ein und können den Brand mit Feuerlöschern aus ihrem Streifenwagen ersticken.

    In den Resten des Brandsatzes finden sich später Gaskartuschen, zwei Flaschen Spiritus, Reste von Böllern und Schrauben - eine potentiell tödliche Mischung, wäre Aziz, 27, im Moment der Explosion vor die Tür getreten. "Ich dachte nicht, dass so etwas in Berlin möglich ist", sagt Aziz, der aus Schweden zu Besuch war.
    Der Angriff auf die Ahmadiyya-Moschee am 8. Januar ist der siebte bekanntgewordene Brandanschlag auf eine Berliner Moschee in den letzten sechs Monaten. Und auch andernorts häufen sich Straftaten mit antiislamischem Hintergrund.
    Fast wöchentlich registrieren islamische Verbände Schmierereien, Drohbriefe oder ähnliche Aggressionen gegen Moscheen, Kulturvereine und andere Einrichtungen. "Falls wir den Gebetsruf hören, werden wir den Krieg beginnen und euch alle verbrennen", heißt es dann zum Beispiel. Erst in der Nacht zum 5. Januar wurde eine Moschee im nordrhein-westfälischen Wipperfürth zum wiederholten Mal mit rechtsradikalen Parolen beschmiert.


    Politiker, Fahnder und die Vertreter muslimischer Gemeinden und Verbände sind alarmiert. Viele von ihnen fürchten, dass die erbittert ausgetragene Integrationsdiskussion zu einer erhöhten Gewaltbereitschaft in rechten Kreisen führt.
    "Das Klima gegenüber Muslimen hat sich durch die Sarrazin-Debatte im vergangenen Jahr weiter verschärft", sagt Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD). "Für mich liegt der Verdacht nahe, dass zumindest ein Teil der Moschee-Anschläge auf dieses Klima zurückzuführen ist."


    Auch Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland, spricht von einer "neuen Qualität der Gewalt". Sie werde seit gut eineinhalb Jahren immer sichtbarer. "Hassbriefe sind wir gewohnt", sagt Mazyek, "aber inzwischen unterschreiben die Leute mit ihrem vollen Namen und meinen, dass die Ausgrenzung völlig in Ordnung sei." Die islamische Glaubensgemeinschaft, so Mazyek, erfahre "nach Anschlägen kaum noch Solidarität und Empathie - der verkorkste Diskurs über Muslime hat die Brunnen vergiftet".


    Ohnehin sind Sympathien für den Islam oder wenigstens für die im Grundgesetz garantierte Religionsfreiheit offenbar nicht besonders weit verbreitet. 58 Prozent der Deutschen sind nach einer Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung vom vergangenen Jahr dafür, dass die Religionsausübung für Muslime in der Bundesrepublik "erheblich eingeschränkt" werden sollte.


    Viele Straftaten folgen dem Vorbild antisemitischer Attacken. Wiederholt kommen zum Beispiel Teile von Kadavern zum Einsatz, die als unrein gelten und größtmögliche ehrverletzende Wirkung erzielen sollen. So besudelten vier Männer im Alter zwischen 21 und 24 im Oktober 2009 den Rohbau einer Mo-schee im unterfränkischen Elsenfeld mit Schweineblut und schleuderten Tieraugen gegen die Fassade. Die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg verhängte gegen die Täter inzwischen rechtskräftige Strafbefehle wegen Sachbeschädigung. "Eine islamfeindliche Motivation", so die Leitende Oberstaatsanwältin, sei "nicht auszuschließen", da sich die Beschuldigten über den Neubau "geärgert" hätten. Das Blut und die Augen hatte einer der Täter von seiner Arbeitsstelle besorgt, einem Schlachthof in Aschaffenburg.
    Wenige Wochen nach der Blut-Attacke ging bei einer Moschee in Köln-Ehrenfeld ein anonymes Postpaket mit abgehackten Schweinefüßen ein.
    Im Dezember 2009 und im Januar 2010 verschickte ein Muslimhasser dann unter falschem Absender fünf Umschläge mit abgetrennten Schweineohren an islamische Einrichtungen. Den Kadaverteilen waren maschinengeschriebene Pamphlete beigelegt: "Hier erhalten Sie die kostbarste Reliquie des Islam: ein Stück aus der Vorhaut des Propheten." Die Kriminalpolizei konnte einen 73-jährigen Rentner aus Marburg als Täter ermitteln. Dem Akademiker wurde später eine Geldbuße in Höhe von 12 000 Euro auferlegt.


    Am 5. September 2010, im islamischen Fastenmonat Ramadan, legten Unbekannte gegen 21.25 Uhr einen abgehackten Wildschweinkopf vor dem Gebetsraum eines Kulturvereins im Berliner Ortsteil Wedding ab. Das Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen.


    Doch der symbolischen folgt längst physische Gewalt. Als es im Juni 2010 erstmals an der Berliner Sehitlik-Moschee brannte, glaubte die Gemeinde noch an einen dummen Streich. An der Rückseite des Grundstücks, das an einen Friedhof grenzt, hatte jemand unter einem Kellerfenster Plastik angezündet. Dann aber folgten im August zwei weitere Brandstiftungen an derselben Hauswand. Am 19. November schließlich fuhr jemand eine schwere Propangasflasche hinter die Moschee, entzündete vor dem Fenster des Leichenwaschraums ein Feuer und stellte den Gascontainer hinein. Noch vor dem Morgengebet entdeckte der Hauswart den Brand und riss die Flasche aus den Flammen. Zurück blieben eine rußverschmierte Hauswand und die Angst.


    Nur eine Woche später wurde die Al-Nur-Moschee in Berlin-Neukölln angegriffen. Der Anschlag auf den Gebetsraum, der in einem abgelegenen Industriegebiet liegt, war besonders perfide. Der oder die Täter leiteten durch einen Seiteneingang eine größere Menge brennbare Flüssigkeit ins Gebäude und zündeten sie an. Die Hitzeentwicklung war so stark, dass sich der Putz von der Decke löste - und glücklicherweise die Flammen erstickte.


    Ziel des nächsten - sechsten - Anschlags war am 9. Dezember die Islamische Kulturgemeinde der Iraner in Berlin-Tempelhof. Einem Gemeindemitglied, das frühmorgens die Räume reinigte, fiel ein Auto auf, das mehrmals an der Moschee vorbeifuhr. Kurz darauf wurde ein Brandsatz gegen die Fassade geschleudert, er schlug knapp neben einem Fenster auf und beschädigte die Hauswand.


    Entsprechend nervös sind nun die Sicherheitsbehörden. Das Berliner Landeskriminalamt, Kommissariat 535 für Staatsschutz, ermittelt mit Hochdruck; zeitweise sind in der Hauptstadt bis zu 70 Beamte zum Schutz islamischer Einrichtungen im Einsatz.
    In der Berliner Politik wird bereits die Frage diskutiert, ob künftig auch Moscheen - wie viele Synagogen - rund um die Uhr unter staatlichen Schutz gestellt werden müssen.
    Wer hinter den Brandanschlägen steht, ob sie alle von ein und derselben Person oder gar von Gruppen verübt wurden, ist noch unklar. An einem Tatort hat die Spurensicherung ein wirres Pamphlet entdeckt, das auf einen möglicherweise psychisch gestörten Einzeltäter mit ausgeprägtem Islamhass hindeuten könnte.


    An der Berliner Sehitlik-Moschee versuchen die Gemeindemitglieder nach inzwischen vier Anschlägen nun, sich selbst zu schützen. Am vergangenen Donnerstag rückte die Polizei noch einmal mit Spürhunden an, die das Gelände absuchten.
    "Ich kann nachts nicht mehr schlafen", sagt Yavuz Selim Akgül, der Vorsitzende der Moschee. "Die Unruhe in der Gemeinde wächst von Tag zu Tag." Rund um die Uhr bewachen nun Glaubensbrüder das Gelände, zudem hat die Gemeinde Überwachungskameras angebracht. Vom Berliner Senat fühlt sich Akgül alleingelassen. "Es muss wohl erst Schreckliches passieren, ehe die Politiker aufwachen", sagt er.


    DER SPIEGEL 3/2011
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    quelle: DER SPIEGEL 3/2011 - Brandsätze und Schweineblut

    Frieden

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