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Dracula unser Balkaner

Erstellt von Der_Buchhalter, 07.10.2008, 22:57 Uhr · 148 Antworten · 18.418 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
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    6.421

    Beitrag Dracula unser Balkaner

    Dracula kommt aus Rumänien (Balkan) das ist allen bekannt doch wo her stammt diese Legende die Menschen das Blut aussaugt?

    Dracula

    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

    Wechseln zu: Navigation, Suche
    Der Name Dracula (aus dem Rumänischen dracul: 'der Drache', siehe Vlad III. Drăculea) steht für:


    Verfilmungen dieses Romans
    Produktionsjahr Titel Regisseur Titelrolle 1922 Nosferatu, eine Symphonie des Grauens Friedrich Wilhelm Murnau Max Schreck 1931 Dracula Tod Browning Bela Lugosi 1931 Drácula (Span. Parallelproduktion) George Melford Carlos Villarias 1958 Dracula Terence Fisher Christopher Lee 1970 Nachts, wenn Dracula erwacht Jess Franco Christopher Lee 1973 Graf Dracula (TV-Adaption) Dan Curtis Jack Palance 1979 Dracula ’79 John Badham Frank Langella 1979 Nosferatu – Phantom der Nacht Werner Herzog Klaus Kinski 1992 Bram Stoker’s Dracula Francis Ford Coppola Gary Oldman 1995 Dracula – Tot aber glücklich Mel Brooks Leslie Nielsen 2000 Wes Craven präsentiert Dracula Patrick Lussier Gerard Butler Für eine umfassende Liste von Verfilmungen des Dracula-Stoffes siehe Dracula (Roman)#Verfilmungen Musicals


    Theaterinszenierungen


    Personen


    Pflanzen


    Weiteres








    Vlad III. Drăculea (* um 1431; † 1476), deutsch „Sohn des Drachen“ (oft falsch als „Sohn des Teufels“ übersetzt, da das rumänische Wort „Drac“ im modernen Sprachgebrauch zwar „Teufel“ bedeutet, im Mittelalter aber ein Synonym von dragon = Drache, war). Ţepeş [ˈtsepeʃ] (deutsch „der Pfähler“, Beiname, den ihm seine Feinde, die Türken, gaben) war 1448, 14561462 und 1476 Herrscher der Walachei. Die sich um seine Person rankenden Legenden dienten als Vorlage für Bram Stokers Dracula.
    [h2]Inhaltsverzeichnis[/h2]



    [Verbergen]



    Einführung [Bearbeiten]

    Als Sohn aus der Ehe zwischen Vlad II. Dracul und der Prinzessin Cneajna von Transsylvanien wurde Vlad III. Drăculea um das Jahr 1431 geboren. Für die touristisch vermarktete Behauptung, er sei in Schäßburg in Siebenbürgen (rum. Sighişoara) zur Welt gekommen, gibt es keinerlei Belege. Das Haus, in dem sein Vater für kurze Zeit gelebt haben soll, wie rumänische Reiseführer behaupten, ist erst nach dem großen Stadtbrand im Jahre 1676 gebaut worden. Heute ist Vlad Drăculea weithin als Dracula bekannt geblieben – in Anlehnung an den Namen seines Vaters, Dracul, der dem Drachenorden angehörte.
    Die sagenumwobenen Blutsaugergeschichten, die das „Oberhaupt der Vampire“, Graf Dracula, mit Vlad Drăculea in Zusammenhang bringen, gehören definitiv nicht nur in das Reich der Märchen und Fantasien. Vlad Drăculea war ein typischer Herrscher seiner Zeit, in der es galt, sich als Kriegsherr Respekt zu verschaffen. Wenngleich viele seiner Taten aus heutiger Sicht als Gräueltaten einzustufen sind, so ist doch festzustellen, dass sie in der damaligen Zeit keineswegs ungewöhnlich waren.
    Eine Reihe von Ortschaften werden immer wieder fälschlicherweise mit dem Namen des Fürsten in Verbindung gebracht. Ein Beispiel ist Schloss Bran (dt. Törzburg, ung. Törcsvar) in der Ortschaft Bran, Kreis Kronstadt (Braşov). Historisch ist die Festung bis heute nicht als Heimat Drăculeas nachweisbar. Der Name Vlad Drăculea taucht in der wechselvollen Eigentümerliste nicht auf. Nur in einer Quelle wird erwähnt, dass der Fürst in der Burg Bran einmal übernachtet hat.
    Auch gibt es immer wieder Berichte, dass im Grab Vlad Drăculeas in Snagov keine Leiche zu finden sei – so auch nach einer Öffnung des Grabes im Jahre 1931, sondern Tierknochen. Bis heute ist jedoch nicht belegt, ob es sich tatsächlich um das Grab des walachischen Herrschers handelt. Allein die Aufzeichnungen eines rumänischen Mönches in der Chronik des Zacharias geben einen Anhaltspunkt: Danach soll Vlads Leichnam von einer Pilgergemeinschaft aus Snagov über Istanbul nach Bulgarien in ein Kloster mit dem Namen Sveti Georgi (Heiliger Georg) gebracht worden sein. Bislang konnte nicht einmal die Existenz dieses Klosters bewiesen werden.

    Geschichtlich Belegbares [Bearbeiten]

    Unter dem osmanischen Sultan Murad II. geriet Drăculea mit seinem Vater Vlad II. Dracul 1442 in Geiselhaft (Schloss Egrigöz, Emet, Kütahya). Vater Vlad II. Dracul ließ, um sein Bündnis mit den Türken zu bekräftigen, seine leiblichen Söhne, Vlad und Radu zurück. Vlad II. sandte im Jahre 1444 seinen ältesten Sohn Mircea II. mit Truppen zur Unterstützung der Türken aus, damit das Abkommen mit den Türken nicht gefährdet wird. Auf Order der Ungarn (Iancu de Hunedoara) im Bojarischen Rat wurde der ältere Bruder Mircea II. lebendig begraben. Mit der Nachricht über die Ermordung des älteren Bruders gaben die Türken Drăculea die Freiheit zurück. Radu, zum Islam übergetreten, blieb offensichtlich aus freiem Willen bei den Osmanen. Es sind außerdem Behauptungen überliefert, denen zufolge er der Geliebte des Thronerben gewesen sein soll, des nachmaligen Mehmet II.
    1448 kämpfte der junge Drăculea bereits um den Thron Walachiens und schaffte es tatsächlich, wenn auch nur für kurze Dauer, Vladislav II. zu stürzen. Er setzte den Kampf seines Vaters († 1447) fort. Statt aber die militärische Unterstützung zu nutzen, die die Bojaren ihm anboten, rief Vlad Drăculea die Bevölkerung auf, gegen die zu der Zeit einrückenden Türken zu kämpfen. Im fürstlichen Rat gewann er vorrangig die weniger bekannten Familienangehörigen der Bojaren mit niederen bis mittleren Rängen für sich. Innenpolitisch versuchte Drăculea, die Korruption zu beseitigen und durch Tribute mehr Sicherheit der Straßen und der Waren zu gewährleisten. Seine politischen Maßnahmen dienten der Stärkung der Zentralgewalt, was unweigerlich Konflikte mit den Adligen unter den Bojaren hervorrief.
    Nach der Übernahme der Walachei im Jahre 1456 galt seine erste machtvolle Amtshandlung den Bojaren von Târgovişte, die seinem Vater gegenüber keine Loyalität bewiesen hatten. Einige von ihnen waren extrem gewalttätig geworden, als der Woiwode einige seiner Gegner umbrachte. 1458 zerschlug Drăculea ein türkisches Heer von 10.000 Mann. Er ließ die illoyalen bojarischen Adligen und Kleriker im Jahre 1459 festhalten, die Älteren ließ er pfählen und ihr Hab und Gut im Volk verteilen, die Übrigen wurden gezwungen, den weiten Weg nach Poienari (ca. 80 km) ohne Einhalt zu marschieren, um dort am Flusse Argeş eine Festung wiederzuerrichten.
    Das Pfählen hatte Vlad als Geisel bei der türkischen Besatzungsmacht kennengelernt. Es wurde bei Feinden und Kriminellen angewendet. Zur Abschreckung und Eingrenzung von Straftaten ließ man Gepfählte in der Stadt anprangern, damit jeder sehen konnte, was ihm drohte, sollte er stehlen, lügen oder gar töten. Überzeugt von der Wirksamkeit seiner Gesetzgebung, platzierte Vlad auf dem Marktplatz Târgoviştes eine goldene Schale. Diese Schale durfte von jedem benutzt werden, um den Durst zu stillen, musste aber auf dem Marktplatz bleiben. Entsprechend den vorhandenen historischen Quellen wurde diese Schale zu Vlads Herrschaftszeiten nie gestohlen. Verbrechen und Korruption waren weitgehend verschwunden, Handel und Kultur florierten, und viele Rumänen sahen Vlad Drăculea zu ihrer Zeit als Helden an – für sein unerbittliches Beharren auf Ehrlichkeit und Ordnung.
    Nachdem er seine interne Macht wieder gefestigt hatte, verweigerte der Fürst die Zahlung des Tributs wegen Nichterfüllung der Unterstützung. Diesen Tribut sollte er aufgrund eines im Jahre 1456 festgelegten Vertrages mit Ladislaus Postumus und den transylvanischen sächsischen Siedlungen zahlen, in dem die Unterzeichnenden Drăculea im Kampf gegen die Türken Unterstützung zusicherten. Das Verweigern der Tributzahlung zog folgenschwere Konflikte mit sich, so dass es, wiederum mit Unterstützung der Ungarn, zur umgehenden Erhebung siebenbürgischer Städte kam. Auch verweigerte Drăculea weitere Tributzahlungen gegenüber dem osmanischen Herrscher. Ab hier überschlagen sich die Ereignisse.
    Drăculea ließ die türkischen Gesandten aufspießen und begann 1462 seinen Feldzug gegen die Türken südlich der Donau. Unerschrocken überfiel der Walache in einem nächtlichen Angriff das Lager des Sultans, um ihn zu töten. Obgleich das Ziel des Angriffs verfehlt wurde, verursachte er Panik. Im Gegenzug griff eine Armee von 150.000 Mann unter Führung des Sultans Mehmed II., des Eroberers von Konstantinopel, die Walachei an.
    Vlad war ohne Verbündete und daher genötigt, seine eigenen Dörfer niederzubrennen. Er ließ die Brunnen entlang des türkischen Kriegsweges vergiften, damit diese Armee nichts finden würde, was sie stärken könnte – weder Nahrung noch Wasser. Drăculea zog sich zurück und wartete auf Hilfe des ungarischen Königs Matthias Corvinus.
    Als der Sultan endlich völlig entkräftet die walachische Hauptstadt erreichte, bot sich ihm ein grausamer Anblick: Hunderte von gepfählten türkischen Gefangenen. Dieses Bild demoralisierte die schon geschwächten Truppe völlig. Erschöpft und niedergeschlagen wurden sie auf Geheiß des Sultans zurückgezogen. Dieses Ereignis muss so ergreifend gewesen sein, dass selbst Victor Hugo in seiner Légende des Siècles daran erinnert.
    Trotz Rückzugs seiner Truppen verhalf der Sultan nun dem jüngeren Bruder Vlads, Radu, zum Throne Walachiens. An der Spitze einer türkischen Armee, durch Verleumder Vlads gestützt, zog Radu der wiedererrichteten Festung Poienari entgegen.
    Als Vlad III. 1462 unter türkischem Druck floh - sein Bruder kehrte zusammen mit einem osmanischen Heer zurück -, setzten die Türken Radu auf den Thron. Radu regierte die Walachei von 1463 bis November 1473, nach einer einmonatigen Unterbrechung erneut von Dezember 1473 bis März 1474, schließlich von März bis September des Jahres 1474.
    Im Jahr 1475 starb Radu. Seine Tochter Maria Voichiţa wurde später die Frau von Ştefan cel Mare. Sein Nachfolger als Herrscher der Walachei wurde Basarab Laiotă cel Bătrân.
    Der Legende nach war dies der Zeitpunkt, an dem die erste Frau Drăculeas den Gedanken an Selbstmord in die Tat umsetzte und sich von den Zinnen der Burg in den Abgrund stürzte, um vom Fluss verschlungen zu werden. Vlad III. Drăculea entkam.
    Wenig später geriet er durch Verleumdungen und mehrfachen Verrat unter Matthias Corvinus in Gefangenschaft auf Festung Visegrád. Diese Gefangenschaft wurde durch die Konvertierung Vlads zum Katholizismus und Heirat der Schwester des Königs wieder aufgehoben. Ein letztes Mal und nur für kurze Zeit konnte sich Vlad Ţepeş den walachischen Thron mit ungarischer Hilfe zurückholen. Aber wenige Monate später wurde er zusammen mit seiner Leibgarde (ca. 300 Mann stark, davon 100 Moldauer Soldaten) von Türken überrascht und gefangengenommen. Ein einziger moldauischer Soldat konnte entfliehen, die anderen wurden aufgespießt. Vlad Ţepeş wurde im Dezember des Jahres 1476 oder Anfang 1477 enthauptet, der Kopf wurde in Honig eingelegt und nach Konstantinopel verbracht. Sein Leichnam soll im Kloster von Snagov beigesetzt worden sein, der genaue Bestattungsort ist jedoch unbekannt.
    Über die von ihm aufgestellten Handelsverordnungen waren die Siebenbürger Sachsen ebenso wie die Verleumder Vlads gleichermaßen unglücklich und taten alles in ihrer Macht stehende, um den Kriegsherren Vlad Drăculea als Tyrannen zu diffamieren. Chroniken, die in verschiedenen Ländern geschrieben wurden, weisen noch heute darauf hin, dass er ein Mann seiner Zeit war. Den Beinamen Ţepeş („der Pfähler“) erhielt er erst nach seinem Tod.

    Anekdoten [Bearbeiten]


    • Anderen Quellen zufolge soll er seine Bojaren zum Festmahl eingeladen haben und ihnen reichlich Wein angeboten haben. In Trunkenheit soll er ihnen gezielt ihre Meinung über ihn sowie Informationen über die Machenschaften und die Korruption der bekannten Bojaren entlockt haben. Daraufhin wurden diejenigen, die sich selbst belasteten, und diejenigen, die belastet wurden, gepfählt (Vlad Dracula galt und gilt immer noch in seinem Land als gerechter Widersacher der Korruption).
    • Ein heute noch benutzter rumänischer Spruch, der sich gerade auf die Tatsache stützt, dass Vlad Dracula als gerechter Widersacher der Korruption und Unordnung in seinem Land gilt, besteht aus dem Satz „Wo bist du, Ţepeş (zweite, erworbene Bezeichnung Vlad Draculas – heißt ‚Pfähler‘), Herr?“. Diese Exklamation wird in Bezug auf chaotische Zustände, Faulheit etc. verwendet. Aufgrund der aktuellen sozialen Missstände im Geburtsland „Vlad Ţepeş“ und der vom Volke empfundenen Untätigkeit der Politiker und Funktionäre wird dieser Spruch heutzutage sogar sehr oft verwendet. Bei dem Zitat handelt es sich um eine Zeile aus einem polemischen Gedicht des Dichters Mihai Eminescu (1850-1889), in dem das nationalpolitische Desinteresse der rumänischen Oberschicht angegriffen wird. Eminescu fordert seinen imaginären Ansprechpartner Dracula auf, die Hälfte der Oberschicht wie einst die Bojaren zu pfählen und die andere Hälfte wie einst die Bettler und Herumtreiber in einer Festhalle zu verbrennen.


    Pfählungen – dargestellt in der Brodoc-Chronik, daneben wohnt Vlad III. Drăculea speisend der Massenhinrichtung bei



    • Der 1989 gestürzte rumänische Diktator Nicolae Ceauşescu entwickelte seit den 1970er Jahren eine besondere Vorliebe für Vlad Drăculea und gab einen Monumentalfilm über den „Pfähler“ in Auftrag ("Vlad Ţepeş" (1979), Regie Doru Nastase), der Vlad Drăculea wie einen direkten Vorläufer oder geistigen Ahnen des Diktators erscheinen ließ und unter dem Titel "Das wahre Leben des Fürsten Dracula" auch in der damaligen DDR lief. Obwohl sich Ansätze zu einer Hochstilisierung des Wojwoden zum Nationalhelden bereits im 19. und vor allem im frühen 20. Jahrhundert nachweisen lassen, wurde Vlad unter Ceauşescu zu einer allgegenwärtigen Figur in der Literatur, in der Geschichtsschreibung und nicht zuletzt in den Schulbüchern. Die rumänischen Historiker waren angehalten, die angeblichen Grausamkeiten entweder zu bagatellisieren oder als Beweis für die strenge, aber gerechte Herrschaft Drăculeas zu preisen. Schließlich sollte sogar der Name „Dracul(a)“ umgedeutet werden, weil er im modernen Rumänisch „Teufel“ und nicht „Drache“ bedeutet. Mit einer unter sprachwissenschaftlichen Gesichtspunkten höchst abenteuerlichen Etymologie wurde der Name nun von einer slawischen Wortwurzel „drag-“ abgeleitet, die etwa auch im serbischen Vornamen Dragan erscheint und so viel wie „Liebling“ heißt. Dracula war also der „kleine Liebling“ seiner getreuen Untertanen – eine Argumentation ganz im Sinne von Nicolae Ceauşescu, der sich im Rahmen des um seine Person zelebrierten Personenkults gern als „der geliebte Sohn des rumänischen Volkes“ feiern ließ. Bei seiner Flucht aus Bukarest im Dezember 1989 soll er zuerst Snagov, wo Dracula angeblich begraben liegt, angesteuert haben, als ob er vom „Pfähler“ Rat und Hilfe erwartete. Gefasst wurde das Ehepaar Ceauşescu schließlich in Târgovişte, wo der Fürst einst Hof gehalten hatte. Dort wurden Elena und Nicolae Ceauşescu am 25. Dezember 1989 nach kurzem Prozess standrechtlich erschossen.
    • Es wird vermutet, dass seine angebliche Lichtscheue und sein ausgeprägter Geruchssinn (Knoblauch) auf eine mögliche Tollwut hinweisen, die auch durch Fledermäuse hervorgerufen wird. Dadurch könnten die Vampirlegenden entstanden sein.[1]

  2. #2
    Gott
    nema sanze da ja to procitam sve ^^

  3. #3

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    Keiner von euch Dracula Fan? Ich liebe Horror und speziel Dracula Vampier Filme.


    Die zwei besten für mich sind dies Bramstocker's Dracula & Interview mit einem Vampier


    [IMG]http://api.ning.com/files/PtBnzvaIyMb0Eqd096*jN1z0*Foj*TJbeDUniMG1yyg_/dracula.jpg[/IMG]




  4. #4

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    Zitat Zitat von CRO-Joker Beitrag anzeigen
    nema sanze da ja to procitam sve ^^
    Er alo von dem die Dracula Legende entstand ist in Rumänien und vielen anderen Orthodoxen ein Volksheld ähnlich wie Milos Obilic in Serbien oder Skenderbeu in Albanien. Sie kämpften für das orthodoxe Christentum und ihr Volk gegen aus Asien herranrücktende islamistische Türken.

    Vlad Dracuel III war dafür bekannt das er gefallene Türken ein Pfahl in den Arsch rammt und sie pfählte. Es sollte die anderen Osmanen abschrecken die nachrückten. Der legende nach trank er das Blut der gefallenen Türken.

    Sein Grab wurde kurz nach seinem Tot wieder ausgegraben und man fand nur Tierknochen vor in seinem Sarg.







    Sein Schloss heute in Rumänein (Transilvanien)


  5. #5
    Crane
    Hab mir vor kurzem erst das Buch gekauft...


  6. #6
    Avatar von Hercegovac

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    15.011
    Ich meine iergendwo gelesen zu haben,dass das Wort "Vampir" aus dem Serbischen komme...?

  7. #7
    Gott
    Zitat Zitat von Šljivovica Beitrag anzeigen
    Er als von dem die Dracula Legende entstand ist in Rumänien und vielen anderen Orthodoxen ein Volksheld ähnlich wie Milos Obilic in Serbien oder Skenderbeu in Albanien. Sie kämpften für das orthodoxe Christentum und ihr Volk gegen aus Asien herranrücktende islamistische Türken.

    Vlad Dracuel III war dafür bekannt das er gefallene Türken ein Pfahl in den Arsch rammt und sie pfählte. Es sollte die anderen Osmanen abschrecken die nachrückten. Der legende nach trank er das Blut der gefallenen Türken.

    Sein Grab wurde kurz nach seinem Tot wieder ausgegraben und man fand nur Tierknochen vor in seinem Sarg.







    Sein Schloss heute in Rumänein (Transilvanien)

    Dankeschön... die kürzere Version gefällt mir besser ^^


    Naja ich schau zwar auch liebend gerne Horrorfilme, aber Dracula naja...
    Da bevorzuge ich lieber zB Underworld... =)

  8. #8

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    Zitat Zitat von Kapetan-Frenki Beitrag anzeigen
    Ich meine iergendwo gelesen zu haben,dass das Wort "Vampir" aus dem Serbischen komme...?
    Ja die Grenze zwischen Serbien und Rumänien soll auch die schlimmste Ecke sein von solchen Sagen, Vampieren, Geister und Hexen. Bor, Negotin hoch bis Vrsac so sagt man. Bissle weiter is ja dann Transilvanien.

  9. #9

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    137
    Zitat Zitat von Šljivovica Beitrag anzeigen
    Vlad Dracuel III war dafür bekannt das er gefallene Türken ein Pfahl in den Arsch rammt und sie pfählte. Es sollte die anderen Osmanen abschrecken die nachrückten.
    Seine Feinde wurden bei lebendigem Leibe gepfählt, manchmal wurden sie davor noch gehäutet, verstümmelt, in siedendem Ö gekocht, skalpiert, etc....

    Zitat Zitat von Šljivovica Beitrag anzeigen
    Der legende nach trank er das Blut der gefallenen Türken
    Das war damals nicht ungewöhnliches, dass der Sieger das Blut seiner Feinde trank. man tat dies, um Stärke zu demonstrieren oder Angst zu schüren.

    Hier habt ihr noch ein paar Geschichten über Vlad den Pfähler....

    DER FREMDE HANDELSREISENDE

    Eines Tages kam ein Handelsreisender aus einem fremden Land nach Tirgoviste. In dem Wissen, daß die Menschen im Lande Draculeas sehr ehrlich sind und sich nicht trauen etwas zu klauen, ließ er seinen Wagen mit einigen Wertsachen unbewacht im Hofe des Wirtshauses stehen in dem er eingekehrt war. Als er am Morgen zurück kehrte, bemerkte er, das 160 Gold Dukaten fehlten. Der Handelsreisende ging zum Prinzen und erzählte ihm von seinem Verlust. Draculea lud ihn ein, die Nacht in seinem Schloß zu verbringen. Er werde selbst dafür sorgen, das der Dieb gefunden und bestraft wird. Draculea gab darauf eine Bekanntmachung heraus -- entweder werden der Dieb und das Geld bis zum Morgengrauen gefunden oder das ganze Dorf wird in Flammen aufgehen. Während der Nacht ordnete er an, das von seinem eigenen Vermögen 160 Dukaten plus einer extra genommen sollten und auf den Wagen der Händlers gelegt werden sollten. Der Händler der am nächsten Morgen zu seinem Wagen zurück kam sah das Geld und zählte es. Dabei bemerkte er den einen Dukaten zuviel. Der Händler ging zu Draculea und erzählte ihm, dass seine Geld in der Tat wieder da sei und das sogar ein extra Dukaten dabei sei.
    In der Zwischenzeit war der Dieb gefasst und mit dem gestohlenen Geld an die Wachen Draculeas übergeben worden. Draculea ordnete dessen Pfählung an und informierte den Handlungsreisenden darüber, das auch er gepfählt worden wäre, wenn er nichts von dem extra Dukaten erzählt hätte.

    DIE ZWEI MÖNCHE

    Es gibt mehrere Versionen dieser Erzählung. In manchen sind die zwei Mönche aus einem katholischen Kloster in der Wallachei oder wandernde katholische Mönche aus einem anderen Land. In beiden Fällen würden die Mönche als Repräsentanten einer anderen Macht gesehen werden. In anderen Versionen der Geschichte waren es Mönche einer römisch orthodoxen Verbindung ("die althergebrachte Kirche der Wallachei"). Wie man Draculeas Reaktion auslegen kann, hängt von diesen Fakten beträchtlich ab.
    Aber bei allen Geschichten besuchen 2 Mönche Draculea in seinem Palast in Tirgoviste. Neugierig auf ihre Reaktionen zeigte Draculea ihnen Reihen von Gepfählten. Auf die Frage nach ihren Meinungen zu den Pfählungen, sagte einer der Mönche "Du wurdest von Gott dazu verpflichtet böse Menschen zu richten" Der andere Mönch hatte den Mut, dem Prinzen zu widersprechen und zu sagen es sei unrecht. In der Version die hauptsächlich in Deutschland im Umlauf war, pfählte Draculea daraufhin den Mönch der die Wahrheit gesprochen hatte und belohnte den anderen Reich. In der Russischen und den Rumänischen Überlieferungen wurde der ehrliche Mönch belohnt und der unehrliche für seine Lüge gepfählt.

    DER POLNISCHE EDELMANN

    Benedict de Boithor, ein polnischer Edelmann im Dienste des Ungarischen Königs, besuchte Draculea in Tirgoviste im September des Jahres 1458. Während eines Abendessens ordnete Draculea an, einen goldenen Pfahl zu bringen und diesen gut sichtbar für de Boithor aufzustellen. Er fragte seinen Gast dann, was er denn denke, was mit diesem Pfahl nun geschehen werde. de Boithor antwortete, er könne sich vorstellen, das ein Edelmann den Prinzen beleidigt hätte und Draculea nun die gerechte Strafe dafür forderte. Draculea entgegnete, er habe den Pfahl tatsächlich für einen gewissen polnischen Edelmann aufgestellt. Worauf der Pole wieder antwortete, wenn er etwas getan hätte, das den Prinzen beleidigt hätte, so solle er nach seinem eigenen ermessen richten. Weiter sagte er das dann der Prinz nicht für seinen Tod verantwortlich gemacht werden könne sondern nur er selber, weil er den Prinzen beleidigt hätte. Draculea war mit solch einer Antwort sehr zufrieden und überschüttete den Mann mit Geschenken und erklärte ihm, das wenn er irgend etwas anderes geantwortet hätte, er auf der Stelle gepfählt worden wäre.

    DIE FAULE FRAU

    Auf einem Ritt durch sein Reich bemerkte Draculea einen Mann der auf
    seinem Feld arbeitete, und einen viel zu kurzen Kaftan trug. Der Prinz stoppte und fragte den Mann ob er eine Frau habe oder nicht. Als er sagte er habe eine Frau ließ Draculea sie herbei bringen und fragte sie, mit was sie ihre Tage den verbringen würde. Die arme, verängstigte Frau entgegnete sie würde ihre Tage mit waschen, nähen und backen verbringen. Draculea deutete auf den zu kurzen Kaftan ihres Mannes und verurteilte sie zur Pfählung weil sie eine faule Frau sei. Trotz der heftigen Proteste ihres Mannes der das alles bestritt wurde sie gepfählt. Eine andere Frau wurde dazu gezwungen, den Bauern zu heiraten. Ihr wurde gedroht, wenn sie nicht hart arbeiten würde, würde ihr das selbe Schicksal wie ihrer Vorgängerin widerfahren.

    DER EDELMANN MIT DEM ZU SCHARFEN GERUCHSSINN

    Am St. Bartholomäus Tag 1459 ließ Draculea 30000 Menschen aller Klassen aus Brasov pfählen. Um möglichst viel gefallen an dem Spektakel zu finden, ließ Draculea einen Tisch im Wald der gepfählten aufstellen, an dem er und seine Gäste, allesamt Edelleute, feierlich speisen können. Während des Mahl bemerkte Draculea, daß einer der Edelleute sich die Nase verdeckte wegen des Gestankes des Blutes. Er lies diesen Edelmann sofort auf einem Pfahl pfählen, der alle anderen überthronte und den Edelmann so über den schrecklichen Gestank hob.
    In einer anderen Version der Geschichte, war der sensible Edelmann ein Botschafter der transylvanischen Städte Brsov und Sibiu, der geschickt worden war, um beim Prinzen um die Verschonung dieser Städte zu bitten. Während er sich dies anhörte, spazierte Draculea zwischen den gepfählten herum. Einige der gepfählten waren immer noch am Leben. Angewidert vom Gestank des gerinnenden Blutes und den Absonderungen der gepfählten, fragte der Edelmann wieso Draculea denn auch noch zwischen ihnen wandeln würde. Daraufhin fragte Draculea ob er den Gestank denn widerlich finden würde. Der Edelmann, der eine Chance sah sich bei dem Prinzen einzuschmeicheln, antwortete darauf, das seine einzige Sorge dem Wohlergehen und befinden des Prinzen galt. Draculea ärgerte sich sehr über die Unehrlichkeit und der Botschafter wurde sofort auf einem sehr hohen Pfahl gepfählt, so daß er weit über dem stinkenden sei.

    DIE VERBRENNUNG DER ARMEN UND KRANKEN

    Draculea war sehr besorgt darüber, das immer mehr Geld für das Wohlergehen der Armen und Kranken ausgegeben werden mußte. Ihm fiel auf, das die Bettler, Vagabunden, und Krüppel immer zahlreicher wurden. In Anbetracht dieser Sache schickte er sofort eine Einladung an alle Armen und Kranken, sie wurden zu einem großen Fest in Tirgoviste eingeladen weil niemand in diesem Land hungern sollte. Nach ihrer Ankunft in Draculeas Schloß wurden die Kranken und Armen Leute in eine große halle gebracht, wo für sie ein reichliches Festmahl bereit stand. Es wurde gegessen und getrunken bis spät in die Nacht hinein. Als Draculea selbst erschien, stellte er folgende Frage: "Was begehrt ihr? Wollt ihr ohne Sorgen leben, wollt ihr euch um nichts mehr in dieser Welt kümmern müssen?" Als positiv darauf reagiert wurde, ließ Draculea die Eingänge zur Halle verschließen und steckte die Halle in Brand. Niemand entkam den Flammen. Draculea erklärte diese Tat später den anderen Edelleuten dadurch, daß in seinem Land niemand unter Armut leiden müßte.

    DER GENTLEMAN

    Während seiner zwölfjährigen Gefangenschaft in Ungarn, brach einmal ein Dieb in das Haus Draculeas ein. Ein ungarischer Captain der Armee verfolgte diesen und wollte ihn stellen und verhaften. Draculea traf auf beide und tötete den Offizier auf der Stelle, nicht aber den Dieb. Wieso? Der Offizier als Gentleman hätte wissen sollen, das man ein Haus nicht betritt ohne dazu aufgefordert worden zu sein.

    DAS ABKOMMEN

    Draculea bot dem türkischen Sultan an, sich mit dessen Truppen zu vereinen wenn er dafür die Garantie erhalten würde, nicht von den Truppen des Sultans angegriffen zu werden. Der Sultan akzeptierte natürlich und freute sich über die neue Stärke seiner Armee. Nachdem Draculea mit seiner Armee 5 Tage lang in türkisches Gebiet einmarschiert war, macht er kehrt. Auf seinem Weg nach Hause zerstörte Draculeas Armee alles, was ihnen in den Weg kam und brachte große Vernichtungen über das Land. Seine Armee tötete, pfählte und folterte die meisten Menschen dieser Landstriche.

    Quelle:
    The House of Vlad Dy Dracul – Alles rund um den Fürst der Finsternis

  10. #10

    Registriert seit
    15.01.2006
    Beiträge
    12.080
    Ich habe mal eine sehr interessante Doku gesehen über Dracula, schon lange her.

    Gibt es eigentlich ein Schloss, wo Dracula gelebt hat oder so?

    Ist Dracula nur eine Erfindung, oder gab es ihn wirklich mal?

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