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Drei Frauenrechtlerinnen erhalten Friedensnobelpreis

Erstellt von Snežana, 07.10.2011, 17:10 Uhr · 66 Antworten · 3.162 Aufrufe

  1. #51

    Registriert seit
    13.05.2007
    Beiträge
    18.328
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Es gibt nicht DIE Feministin.

    Alice Schwarzer hat in der BILD (was ich ihr wirklich sehr, sehr zulasten lege) über den Fall Kachelmann geschrieben, und dennoch repräsentiert sie aus meiner Sicht nicht die feministische Bewegung. Die ist nämlich heutzutage viel zu heterogen, um sich mit EINEM Gesicht zu zeigen. Gerade was die Dritte Welle des Feminismus angeht, gibt es da zwar immer noch einheitliche Ziele wie Gleichberechtigung allen voran, aber ansonsten echt unterschiedliche Strömungen und Konzepte. Ich selbst bin kein Fan des Radikalfeminismus und der darin verwurzelten Heterosexfeindlichkeit oder einer feindlichen Einstellung dem weiblichen Masochismus gegenüber ("Weiblicher Masochismus ist Kollaboration mit dem Patriarchat" )
    was ist weiblicher masochismus?

  2. #52
    Avatar von Bambi

    Registriert seit
    16.06.2008
    Beiträge
    37.047
    Zitat Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
    was ist weiblicher masochismus?
    Frauen, die gerne, zb eben auch in Form von BDSM, der Sub sind, also der devote Part und in diesem Rahmen gerne Schmerzen und Demütigung/Erniedrigung erfahren, sei es auf körperlicher oder geistiger Ebene.

  3. #53
    Zar

    Registriert seit
    31.07.2011
    Beiträge
    1.686
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Frauen, die gerne, zb eben auch in Form von BDSM, der Sub sind, also der devote Part und in diesem Rahmen gerne Schmerzen und Demütigung/Erniedrigung erfahren, sei es auf körperlicher oder geistiger Ebene.
    Du musst doch selbst zugeben, dass das nicht normal sondern einfach nur krank ist.

  4. #54
    Avatar von Bambi

    Registriert seit
    16.06.2008
    Beiträge
    37.047
    Zitat Zitat von Zar Beitrag anzeigen
    Du musst doch selbst zugeben, dass das nicht normal sondern einfach nur krank ist.
    nö wieso.
    Es gibt zwar Dinge auf sexueller Ebene, die ich auch seeeehr abwegig finde, aber als wirklich krank empfinde ich es nur, wenn man etwas gegen den Willen des beteiligten Menschen tut. Alles, was zwei oder mehr erwachsene, konsensgebende Menschen miteinander tun, empfinde ich nicht als krank. Und so abwegig finde ich sexuelle "Machtspielchen" nun auch wieder nicht.

  5. #55
    Zar

    Registriert seit
    31.07.2011
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    1.686
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    nö wieso.
    Es gibt zwar Dinge auf sexueller Ebene, die ich auch seeeehr abwegig finde, aber als wirklich krank empfinde ich es nur, wenn man etwas gegen den Willen des beteiligten Menschen tut. Alles, was zwei oder mehr erwachsene, konsensgebende Menschen miteinander tun, empfinde ich nicht als krank. Und so abwegig finde ich sexuelle "Machtspielchen" nun auch wieder nicht.
    So so. Das macht dich verdächtig.

  6. #56

    Registriert seit
    30.08.2011
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    8.480
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Ich weiß schon, was du meintest. Man kann schwerlich von einer Frau auf alle schließen. Ob in Deutschland oder bei uns, in der Regel bestehen die Herren auf Sex ohne Kondome oder sind umgekehrt wesentlich mehr Frauen zu entsprechender Verhütung bereit. Insbesondere wenn sie vielleicht die "Pille" nicht nehmen (können), vertragen und auch sonst vielleicht nicht Spirale und ähnliches sich einpflanzen lassen wollen.

    Alice Schwarzer geht es wahrscheinlich darum, die Frauen vor alleiniger Kriminalisierung zu schützen, obwohl an der Tatsache und der Situation zwei beteiligt sind. Die Regelung, wie sie jetzt ist, finde ich übrigens gut.


    off topic
    Halte ich für ein Gerücht, dass da Frauen mehr darauf achten, kenne ich eher andersrum aber das ist wohl beides subjektiv.
    Neutral gesagt hängt das wohl eher damit zusammen, ob jemand verantwortungsbewußt oder nicht, wenn er auf Kondome achtet, unabhängig von seinem Geschlecht und die Story mit der Frau, die so daher geredet hat von wegen Abtreibungen und nicht verhüten wollen, ist leider eine sehr weitverbreitete Einstellung, in meinen Augen einfach nur asozial und menschenverachtend und zeigt wie moralisch verkommen viele Menschen in dieser Gesellschaft sind.

  7. #57
    Avatar von Bambi

    Registriert seit
    16.06.2008
    Beiträge
    37.047
    Zitat Zitat von Zar Beitrag anzeigen
    So so. Das macht dich verdächtig.

  8. #58
    ~Lucifer~
    Zitat Zitat von IbishKajtazi2.0 Beitrag anzeigen
    Etwa mit der Forderung nach Abschaffung von § 218?

    Begründe! Aussagen in der Raum schmeissen kann jeder ...
    Frau Schwarzer hat sich für die Gleichberechtigung von Mann und Frau engagiert als dies in der Gesellschaft alles andere als eine selbstverständliche Vorstellung anerkannt war. Es ist nicht bewundernswert im Mainsteram zu schwimmen und durch Oppurtinität als Frau eine Position zu erlangen die sich sehen lässt, sondern es ist bewundernswert durch Krititik an herrschende Strukturen, mit der man sich unbeliebt macht, auf die Barikaden zu gehen um Veränderungen anzutreiben. Die Rolle der Frau in den 60er war rechtlich wie gesellschaftlich eine durch und durch von patriarchalischen Vorstellungen geprägte. Eine Frau durfte zum Beispiel kein Bankkonto haben/ oder arbeiten gehen ohne Erlaubnis des Mannes (erst 1977 gesetzlich geändert). Bis in den 60er hatte der Ehemann das Bestimmungsrecht über Frau und Kinder. Um nur ein paar Beispiele zu nennen. Frau Schwarzer und Co. haben die Ketten aufgerissen somit Möglichkeiten und Freiheiten erkämpft von denen die Frauen von heute profitieren. Es profitiert die ganze Gesellschaft, denn es ist im Wohle der ganzen Community wenn nicht ein Teil von ihr entrechtet wird.

  9. #59

    Registriert seit
    30.08.2011
    Beiträge
    8.480
    Zitat Zitat von ~Lucifer~ Beitrag anzeigen
    Frau Schwarzer hat sich für die Gleichberechtigung von Mann und Frau engagiert als dies in der Gesellschaft alles andere als eine selbstverständliche Vorstellung anerkannt war. Es ist nicht bewundernswert im Mainsteram zu schwimmen und durch Oppurtinität als Frau eine Position zu erlangen die sich sehen lässt, sondern es ist bewundernswert durch Krititik an herrschende Strukturen, mit der man sich unbeliebt macht, auf die Barikaden zu gehen um Veränderungen anzutreiben. Die Rolle der Frau in den 60er war rechtlich wie gesellschaftlich eine durch und durch von patriarchalischen Vorstellungen geprägte. Eine Frau durfte zum Beispiel kein Bankkonto haben/ oder arbeiten gehen ohne Erlaubnis des Mannes (erst 1977 gesetzlich geändert). Bis in den 60er hatte der Ehemann das Bestimmungsrecht über Frau und Kinder. Um nur ein paar Beispiele zu nennen. Frau Schwarzer und Co. haben die Ketten aufgerissen somit Möglichkeiten und Freiheiten erkämpft von denen die Frauen von heute profitieren. Es profitiert die ganze Gesellschaft, denn es ist im Wohle der ganzen Community wenn nicht ein Teil von ihr entrechtet wird.
    Gegen so etwas sagt auch niemand normal denkende Mann etwas, aber schau Dir mal an, wie beispielsweise Väter bei Scheidungen in Bezug auf das Umgangsrecht mit ihren Kindern benachteiligt werden ganz zu schweigen von unverheirateten Männern.
    Oder bei Dingen wie Vaterschaftstest und so weiter, da bist Du als Mann immer benachteiligt.
    Ich habe da mal eine Reportage darüber gesehen, das ist wirklich krass wie Männer da bei Scheidungen benachteiligt werden, nach der Sendungen habe ich den Entschluss gefasst keine Kinder haben zu wollen und solche Entscheidungen bzw. Gesetze sind eben hauptsächlich auf Druck von Feministinnen entstanden.

  10. #60
    Avatar von IbishKajtazi

    Registriert seit
    04.08.2011
    Beiträge
    3.420
    Zitat Zitat von ~Lucifer~ Beitrag anzeigen
    Frau Schwarzer hat sich für die Gleichberechtigung von Mann und Frau engagiert als dies in der Gesellschaft alles andere als eine selbstverständliche Vorstellung anerkannt war. Es ist nicht bewundernswert im Mainsteram zu schwimmen und durch Oppurtinität als Frau eine Position zu erlangen die sich sehen lässt, sondern es ist bewundernswert durch Krititik an herrschende Strukturen, mit der man sich unbeliebt macht, auf die Barikaden zu gehen um Veränderungen anzutreiben. Die Rolle der Frau in den 60er war rechtlich wie gesellschaftlich eine durch und durch von patriarchalischen Vorstellungen geprägte. Eine Frau durfte zum Beispiel kein Bankkonto haben/ oder arbeiten gehen ohne Erlaubnis des Mannes (erst 1977 gesetzlich geändert). Bis in den 60er hatte der Ehemann das Bestimmungsrecht über Frau und Kinder. Um nur ein paar Beispiele zu nennen. Frau Schwarzer und Co. haben die Ketten aufgerissen somit Möglichkeiten und Freiheiten erkämpft von denen die Frauen von heute profitieren. Es profitiert die ganze Gesellschaft, denn es ist im Wohle der ganzen Community wenn nicht ein Teil von ihr entrechtet wird.

    Muss ich gelten lassen, allerdings hat Frau Schwarzer auch eine Menge an sinnlosen Mist verzapft in ihrem Leben, *ganz kla.

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