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Die Durchsetzung des Christentums und ihre Folgen auf die Menschheit

Erstellt von alex281290, 07.04.2012, 23:22 Uhr · 104 Antworten · 5.773 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von alex281290

    Registriert seit
    19.12.2011
    Beiträge
    937
    Richtig, um die Religion an sich geht es nicht.
    Es geht nur darum wie sie durchgesetzt worden ist und das sind Fakten.
    Es verwundert nicht dass man darüber heute nicht sprechen kann, die Menschen müssen natürlich an ihrem Glauben festhalten.
    Zudem sagte Schönling "die christen" und nicht das Christentum.

  2. #22
    Cox

    Registriert seit
    01.04.2012
    Beiträge
    154
    Zitat Zitat von alex281290 Beitrag anzeigen
    Die Durchsetzung des Christentums und ihre Folgen auf die Menschheit

    Hallo,
    da vorallem das Christentum auf dem Balkan stark verbreitet ist, möchte ich mal ein Thema anschlagen, wovon ich glaube dass es
    in dieser Form noch nicht ernsthaft durchgenommen wurde.
    Ich sehe viele "stolze" Christen und das "Orthodox Brothers" Gelaber und frage mich ob den Menschen überhaupt klar ist, wie
    weit die Menschheit (großteils) wegen des Christentums zurückgefallen ist.
    Und bitte keine Leute die dann daraus schließen der Islam wäre besser und jeder sollte sich bekehren...

    Einen sehr aufschlussreichen Einblick gibt der Vortag "Untergang der antiken Kultur" von Rolf Bergmeier.


    Ich habe in einem anderen Thread schonmal kurz zusammengefasst, was dort behandelt wird.

    Ich möchte auch etwas, was im letzten Teil des Vortrags gesagt wird vorwegnehmen, um keinen falschen Eindruck zu hinterlassen:
    "Niemand meinte ein gottgefälliges Leben führen zu müssen, weil man an die eigenen Überlebensfähigkeiten im Jenseits dachte. Man opferte den Göttern und sich der Gemeinschaft, so war es brauch seid der Schlacht an den Thermopylen am 11. August 480v.Chr. So war sie, die Antike, die uns die Philosophie, die Medizin, die Astronomie, das Rechtswesen, die Werte, de Menschenwürde und die Menschenrechte übergab. So war sie, nicht nur, aber auch."

    Interessant dürfte auch dieses Video sein, mit Karlheinz Deschner, Autor des Buches, Kriminalgeschichte des Christentums.


    Nun denn, vielleicht ist ja der eine oder andere bereit zu einer ernsthaften Diskussion.
    Es geht hier nicht (nur) darum auf dem Christentum zu meckern sondern sich auch mal Gedanken zu machen, wie weit fortgeschrittener die Menschheit schon sein könnte. Immerhin hielt sich zumindest Ostrom noch bis ins 15. Jahrhundert.

    mfg



    "Alle Völker...sollen sich, so ist es unserer Wille, zu der Religion bekehren, die der göttliche Apostel Petrus den Römern überliefert hat...
    und zu dem sich der Pontifex Damasus klar bekennt...
    das bedeutet, dass wir gemäß apostolischer Weisung und evangelischer Lehre eine Gottheit des Vaters, Sohnes und Heiligen Geistes
    in gleicher Majestät und heiliger Dreifaltigkeit(Trinität) glauben.
    Nur diejenigen, die diesem Gesetz folgen, sollen, so gebieten wir, katholische Christen heißen dürfen,
    Die übrigen, die wir für wahrhaft toll und wahnsinnig erklären, haben die Schande ketzerischer Lehre zu tragen...



    Bis hier hin sehe ich kein Problem, das ist Meinungsfreiheit ....





    soll sie die göttliche Vergeltung dann aber auch unsere Strafgerechtigkeit ereilen, die uns durch himmlisches Urteil übertragen worden ist".

    Schau mal, davon war der Kaiser ja vielleicht überzeugt, aber das heißt nicht das es die offizielle Theologie widerspiegelt. Es war ja nicht so als hätten die Bischöfe einen Einfluss auf den Kaiser. Die Tradition des Imperium Romanum lebte weiter, und da waren Vergeltung und Recht ebne die Norm.

    Es handelt sich hier um die Interpretation der herrschenden, nicht um die Position der Kirche, die Kirche kennt keine Vergeltung oder Zensur.

    Konstantinopel hat nie Kreuzzüge angeführt, und es hat auch nie die Wissenschaft behindert, da diese schließlich erst im 2. Jahrt. n. Chr. entstand.

    Wenn überhaupt richtet sich die Kritik gegen die damaligen Herrscher, aber auf keinen Fall gegen das Christentum an sich

  3. #23

    Registriert seit
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    137
    die leute die immer religion-threads aufmachen, sind entweder die die alle "suenden" begehen und dann im internet auf moral-apostel machen oder die die jeden menschen nerven mit ihrer religion und jeden sonntag an tueren klingeln und broschueren verteilen.

  4. #24
    Avatar von alex281290

    Registriert seit
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    Wenn überhaupt richtet sich die Kritik gegen die damaligen Herrscher, aber auf keinen Fall gegen das Christentum an sich
    wie oft soll ich dem denn noch zustimmen?
    Das die Religion an sich soetwas nicht lehrt, ist ja wohl klar.
    Das Christentum an sich ist dennoch mit den damaligen Glauben nicht vereinbar gewesen.

    Dennoch wurden im Namen des Christentums unzählige Verbrechen begangen.

  5. #25
    Cox

    Registriert seit
    01.04.2012
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    154
    Zitat Zitat von alex281290 Beitrag anzeigen
    wie oft soll ich dem denn noch zustimmen?
    Das die Religion an sich soetwas nicht lehrt, ist ja wohl klar.
    Das Christentum an sich ist dennoch mit den damaligen Glauben nicht vereinbar gewesen.

    Dennoch wurden im Namen des Christentums unzählige Verbrechen begangen.
    Sorry ich wusste das nicht, aber dennoch wenn du so etwas schreibst wie ...

    ...wie weit die Menschheit (großteils) wegen des Christentums zurückgefallen ist.
    Dann brauchst du dich nicht wundern wenn Christen das als Provokation auffassen,

    Der Satz hätte mehr sinn gehabt, wenn es heißen würde..."wie weit die Menschheit wegen Politischer Herrschaft zurückgefallen ist."

    das hätte ich sofort unterschrieben.

  6. #26

    Registriert seit
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    8.480
    Wieso werden solche Anti-Christenthreads eigentlich immer an christlichen Feiertagen aufgemacht? Würden Atheisten auch Anti-Muslimthreads an muslimischen Feiertagen aufmachen und dabei die ganze Religion in Frage stellen, also was Du in Bezug auf Christentum schreibst, kannst Du genauso gut auf den Islam oder andere Religionen beziehen.

    Und trotzdem gab es durch das Christentum sehr viel Fortschritt denke an die Prädestinationslehre Calvins und die industrielle Revolution die ganzen zahlreichen Erfindungen und die ökonomischen Wissenschaften stammen zumeist von gläubigen Protestanten. The Protestant Ethic and the Spirit of Capitalism - Wikipedia, the free encyclopedia

  7. #27
    Avatar von liberitas

    Registriert seit
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    Beiträge
    11.790
    Zitat Zitat von Cox Beitrag anzeigen
    Sorry ich wusste das nicht, aber dennoch wenn du so etwas schreibst wie ...



    Dann brauchst du dich nicht wundern wenn Christen das als Provokation auffassen,

    Der Satz hätte mehr sinn gehabt, wenn es heißen würde..."wie weit die Menschheit wegen Politischer Herrschaft zurückgefallen ist."

    das hätte ich sofort unterschrieben.
    Ich würde unterschreiben, wie weit die Menschheit wegen religiösen Druck zurückfällt.

  8. #28
    Avatar von alex281290

    Registriert seit
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    937
    Natürlich ist es des Menschen Fehler gewesen, aber wenn ich mir so manche Bibeltexte ansehe dann frag ich mich schon wie geisteskrank so mancher Schreiber gewesen sein muss.
    Es wird immer gesagt man sieht nur das schlechte und das gute will man nicht sehen aber wer bemüht sich denn an beispielsweise Adolf Hiter oder Mussolini das gute zu sehen?

  9. #29
    Avatar von alex281290

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    937
    Wieso werden solche Anti-Christenthreads eigentlich immer an christlichen Feiertagen aufgemacht? Würden Atheisten auch Anti-Muslimthreads an muslimischen Feiertagen aufmachen und dabei die ganze Religion in Frage stellen, also was Du in Bezug auf Christentum schreibst, kannst Du genauso gut auf den Islam oder andere Religionen beziehen.
    Es geht nicht um die Religion an sich, wie oft denn noch?

  10. #30
    Theodisk
    Zitat Zitat von Gjin Tonikaj Beitrag anzeigen
    Das Christentum hat keinen (grossen) Einfluss darauf, sondern der Einfall der Barbaren (Hunnen, später Germanen), die einen grossen Populationsverlust verursachten.Venedig wurde ja dadurch gegründet, weil sich die Bevölkerung der Veneter auf der Flucht vor den Hunnen auf die Lagunen absetzten, da die Hunnen aus abergläubischen Gründen wasserscheu waren. Dazu kam dann auch noch die grosse Völkerwanderung. Aber natürlich ist es einfacher alles der Religion in die Schuhe zu schieben
    Sorry, aber "Populationsverlust" ist für mich keine realistische Begründung für den Verlust von kulturellen Errungenschaften. War klar, dass man das wieder den "Barbaren" in die Schuhe schiebt, die keineswegs so unterentwickelt waren, wie ihr sie manchmal darstellt.
    Von der (früh)mittelalterlichen Kirche wurde technischer Fortschritt gebremst und allgemein alles nicht religiös erklärbare verteufelt. Alte alchemistische Heilmethoden wurden teilweise als Hexerei und ketzerisch abgetan.

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