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Die echte Originalfassung der Johannes-Offenbarung(Apokalypse)?

Erstellt von Freesia, 30.12.2010, 18:40 Uhr · 14 Antworten · 1.713 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    30.12.2010
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    Die echte Originalfassung der Johannes-Offenbarung(Apokalypse)?

    Ist die Offenbarung des Johannes in der Bibel korrumpiert?

    Warum halten so viele, sowohl evangelische als auch katholische „Hirten“, ihre „Schafe“ davon ab, die Johannes-Offenbarung zu lesen und zu interpretieren? Viele Leute in der westlichen Welt wissen nicht einmal, dass sich der Spruch „Ein Buch mit sieben Siegeln“ auf die Johannes-Offenbarung bezieht. Die orthodoxen Kirchen im Osten gehen sogar noch einen Schritt weiter:

    „In den gegenwärtigen Ostkirchen wird die Offenbarung als einzige neutestamentliche Schrift nie im Gottesdienst verlesen; da die Liturgie insgesamt als Offenbarung verstanden wird, bedeutet dies einen in der Praxis nicht voll kanonischen Status der Offenbarung.“
    [Quelle: Wikipedia: Johannes-Offenbarung#Kanonisierung]


    Wann wurde die Offenbarung verfasst? Die meisten Forscher sagen entweder 68/69 n. Chr. oder um 95 n. Chr.:
    „Die Datierung der Offenbarung des Johannes ist in der Forschung umstritten, oft wird jedoch angenommen, sie sei in der Regierungszeit Domitians (81–96) entstanden, vielleicht um 95 n. Chr.
    Friedrich Engels dagegen datiert die Schrift in die Regierungszeit Galbas, vom 9. Juni 68 bis zum 15. Januar 69.“
    [Quelle: Wikipedia: Johannes-Offenbarung#Datierung]

    Wann wurde die Offenbarung in den Bibelkanon aufgenommen? Die meisten Forscher gehen davon aus, dass die Offenbarung als letztes Buch in den Biblischen Kanon aufgenommen wurde, gegen Ende des 4. Jahrhunderts und spätestens 397 n. Chr.:
    „Cyril von Jerusalem führt um die Mitte des 4. Jahrhunderts in Jerusalem in seinen katechetischen Vorträgen einen Kanon auf, der bis auf die Offenbarung des Johannes alle Bücher des Neuen Testaments enthält.“
    „Gregor von Nazianz listet in einem Gedicht alle Bücher des heutigen Neuen Testaments bis auf die Offenbarung des Johannes auf.“
    „Die dritte Synode von Karthago, eine lokale Synode, die nur für den Bereich Nordafrika sprach, erkannte 397 den Kanon an (39 Schriften aus dem Alten, 27 aus den Neuen Testament) und verbot, andere Schriften im Gottesdienst als göttliche Schriften zu verlesen.“
    [Quelle: Wikipedia: Biblischer_Kanon#Viertes_Jahrhundert]

    Wie kann man unter diesen Gegebenheiten mit Sicherheit sagen, dass die Offenbarung in der Bibel korrekt ist, obwohl sie erst knapp 400 Jahre nach Jesus Geburt in die Bibel aufgenommen wurde? Und mehr als 300 Jahre nachdem Johannes seine göttlichen Visionen niedergeschrieben hat? Dazu waren das damals sehr primitive Zeiten, man musste den Text manuell abschreiben um ihn zu vervielfältigen. Außerdem gab es Kriege und sogar Verfolgungen von Christen. Deswegen ist es möglich, dass die ursprüngliche Version der Offenbarung verloren ging.


    Widmen wir uns nun dem heutigen biblischen Text der Offenbarung:
    „22:18 Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: Wenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen.
    22:19 Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht.“
    [Quelle: Lutherbibel 1984 Offenbarung 22:18-19]

    Die Verse 22:18-19 verfluchen jeden der sich traut irgendwelche Änderungen an dem Buch der Offenbarung vorzunehmen. Diese zwei Verse enthalten Drohungen der Schwarzen Magie. Das widerspricht vielen Warnungen vor Schwarzer Magie in vielen Stellen der Bibel. Diese zwei Verse alleine sollten jeden denkenden Theologen alarmieren, dass einiges nicht stimmt mit der Offenbarung in der Bibel.


    Diejenigen, die sich mit der Offenbarung auskennen wissen über die sieben Donner bescheid. Die Botschaft der sieben Donner ist sehr wichtig und wird in der biblischen Offenbarung verschwiegen. Wer außer einem Feind von Jesus Christus würde die Botschaft der sieben Donner verschweigen?
    „Und als die sieben Donner geredet hatten, wollte ich es aufschreiben. Da hörte ich eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Versiegle, was die sieben Donner geredet haben, und schreib es nicht auf!“
    [Quelle: Lutherbibel 1984 Offenbarung 10:4]

    Gemäß Originalfassung der Offenbarung nach A.S.:

    „Und als die sieben Donner gesprochen hatten, hörte ich eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Schreib auf was die sieben Donner gesprochen haben, nämlich, Das Lamm wird den Drachen und sein Biest besiegen am Ende der Zeit in dem finalen Kampf namens Armageddon.“
    [Quelle: Anhang: Die Originalfassung der Offenbarung des Johannes]


    Für diejenigen, die sich wundern was das kleine Buch in den Versen 10:8-10 und Armageddon bedeutet: Das kleine Buch symbolisiert den Kampf namens Armageddon zwischen Christus und dem Anti-Christus, in dem das Lamm den Drachen besiegen wird.



    Die vier Reiter der Apokalypse sind relativ bekannt. Aber sind es wirklich vier? Oder sind es in Wirklichkeit die drei Reiter der Apokalypse? Schauen wir uns die Offenbarung 9:17-18 an in der Lutherbibel von 1545(!):
    „9:17 Und also sah ich die Rosse im Gesichte, und die daraufsaßen, daß
    sie hatten feurige und gelbe und schwefelige Panzer; und die Häupter
    der Rosse wie die Häupter der Löwen; und aus ihrem Munde ging Feuer und
    Rauch und Schwefel.
    9:18 Von diesen dreien ward getötet der dritte Teil der Menschen von
    dem Feuer und Rauch und Schwefel, der aus ihrem Munde ging.“
    [Quelle: Lutherbibel 1545 Offenbarung 9:17-18]

    Vers 9:18 beginnt mit „Von diesen drei…“. Dies ist ein offensichtlicher Hinweis, dass etwas mit der Offenbarung in der Bibel nicht stimmt! Welche drei sind damit gemeint? Dies ist übrigens kein Fehler Martin Luthers gewesen, sondern findet sich genauso in anderen Sprachen in den alten Übersetzungen. Alles deutet darauf hin, dass damit die drei Rosse/Pferde/Reiter der Apokalypse gemeint sind!

    Hier ist der Vers 9:18 in der aktuellen Lutherbibel von 1984:
    „9:18 Von diesen drei Plagen wurde getötet der dritte Teil der Menschen, von dem Feuer und Rauch und Schwefel, der aus ihren Mäulern kam.“
    [Quelle: Lutherbibel 1984 Offenbarung 9:18]

    Hier wurde also das Wort „Plagen“ hinter das „Von diesen drei…“ eingefügt. Allerdings ergibt „drei Plagen“ an dieser Stelle keinen Sinn! Das Ende des Satzes lautet „der aus ihren Mäulern kam“ und bezieht sich auf die „drei Plagen“. Seit wann besitzen Plagen „Mäuler“? Dies sollte man die Verfasser der 1984 Lutherbibel fragen . Kein Wunder, dass die Kirche die Offenbarung zumeist verschweigt! Thematisch gemäß A.S. müsste der Vers 9:18 folgendermaßen lauten damit er Sinn ergibt:

    „Von diesen drei Pferden(der Apokalypse) wurde getötet der dritte Teil der Menschen, von dem Feuer und Rauch und Schwefel, der aus ihren Mäulern kam.“
    [Quelle: Anhang: Die Originalfassung der Offenbarung des Johannes]

    Dies birgt die Frage: Wenn es nur drei Reiter der Apokalypse gibt, welcher der Reiter wurde dann in der korrumpierten Offenbarung hinzugefügt? Die Antwort gemäß A.S. ist: Der erste Reiter auf dem weißen Pferd.

    Der erste Reiter erscheint in der Offenbarung in der Bibel im Vers 6:2
    „6:2 Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hatte einen Bogen, und ihm wurde eine Krone gegeben, und er zog aus sieghaft und um zu siegen.“
    [Quelle: Lutherbibel 1984 Offenbarung 6:2]

    In der Originalfassung der Offenbarung liest sich der Vers aber folgendermaßen:
    „Und ich sah, und siehe, Jesus, majestätisch strahlend, und gekleidet in einem weißen Gewand. Und er hatte das Schwert der Wahrheit und Gerechtigkeit und ein schützender Kampf-Helm wurde ihm gegeben.“
    [Quelle: Anhang: Die Originalfassung der Offenbarung des Johannes]

    Jesus saß NICHT auf einem Pferd. Die apokalyptischen Reiter repräsentieren weltliche Armeen und weltliche Kriege. Jesus braucht keine weltliche Armee und hat keinen Grund in einem weltlichen Krieg zu partizipieren. Das Schwert das Jesus trägt symbolisiert das Trennen der Spreu vom Weizen. Ein Bogen wie in der biblischen Version der Offenbarung wäre zum Töten in einem Krieg. Jesus partizipiert jedoch nicht in einem weltlichen Krieg.

    Interessanterweise gab und gibt es diverse Bibelforscher, die korrekterweise denken, dass das erste Siegel Jesus Christus repräsentiert:
    „Die weiße Farbe des ersten Pferdes in Offb 6,2 symbolisiert den Sieg, Reinheit und Gerechtigkeit.“
    „Die ersten altkirchlichen Ausleger deuteten den ersten Reiter […] oder auf Christus selbst (z.B. Irenäus von Lyon, Adversus haereses [Gegen die Häresien] IV 21,3). Bis ins 16. Jahrhundert wurde der erste Reiter auf dem weißen Pferd auf Christus, den zum Weltgericht wiederkehrenden Messias, den König der Könige, gedeutet. Wichtig für diese Auslegung sind Bezüge zum eindeutig als Christus beschriebenen Reiter in Offb 19,11-16. Dort ist die Waffe des Reiters auf dem weißen Pferd kein Bogen, sondern ein Schwert, das aus seinem Munde ausging, er hat viele Kronen auf dem Haupt, sein Name ist König aller Könige.“
    „In jüngerer Zeit hat der evangelische Neutestamentler Michael Bachmann in einigen Veröffentlichungen Argumente für die positive Deutung des ersten Reiters auf Christus in die Diskussion eingebracht.“
    [Quelle: Wikipedia: Reiter_der_Apokalypse#Der_erste_Reiter]

  2. #2

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    Anhang:
    Die Originalfassung der Offenbarung des Johannes:


    Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gegeben hat, damit er seinen Knechten zeigt, was bald geschehen muss; und er hat es durch seinen Engel, den er sandte, seinem Knecht Johannes gezeigt: Dieser hat das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt und alles, was er geschaut hat. Selig, wer diese prophetischen Worte liest und wer sie hört und wer sich an das hält, was geschrieben steht:

    Johannes, Gnade sei mit euch und Friede von Ihm, der ist und der war und der kommt, und von den sieben Geistern vor seinem Thron; Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende, spricht Gott, der Herr, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.

    Ich, euer Bruder Johannes, der wie ihr bedrängt ist, der mit euch an der Königsherrschaft teilhat und mit euch in Jesus Christus standhaft ausharrt, ich war auf der Insel Patmos um des Wortes Gottes willen und des Zeugnisses für Jesus Christus. Am Tag des Herrn war ich im Geiste und hörte hinter mir eine laute Stimme, wie von einer Posaune. Die Stimme sprach, Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte: Und schreib das, was du siehst, in ein Buch.

    Da wandte ich mich um, weil ich sehen wollte, wer zu mir sprach. Als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter; und mitten unter den Leuchtern einen, der wie ein Menschensohn aussieht, bekleidet mit einem Gewand, das bis auf die Füße reicht, und um die Brust trug er einen goldenen Gürtel. Sein Haupt und seine Haare waren weiß wie weiße Wolle, leuchtend weiß wie Schnee, und seine Augen wie Feuerflammen;
    seine Beine glänzten wie Golderz, das im Schmelzofen glüht, und seine Stimme war wie das Rauschen von Wassermassen. In seiner Rechten Hand hielt er sieben Sterne und aus seinem Mund kam ein scharfes, zweischneidiges Schwert und sein Gesicht leuchtete wie die kraftvoll strahlende Sonne. Als ich ihn sah, fiel ich wie tot vor seinen Füßen nieder.

    Er aber legte seine rechte Hand auf mich und sagte: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte
    und der Lebendige und ich habe die Schlüssel zur Hölle und zum Tod. Schreib auf, was du gesehen hast: was ist und was danach geschehen wird.

    So spricht Er, der die sieben Sterne in seiner Rechten Hand hält und mitten unter den sieben goldenen Leuchtern einhergeht: Ich kenne deine Werke und deine Mühe und dein Ausharren; ich weiß: Du kannst die Bösen nicht ertragen, du hast die auf die Probe gestellt, die sich Apostel nennen und es nicht sind, und hast sie als Lügner erkannt. Du hast geduldig ausgeharrt und um meines Namens willen die schwere Last getragen und bist nicht müde geworden.

    Wer Ohren hat, der höre, was der Geist sagt: Wer überwindet, dem werde ich zu essen geben vom Baum des Lebens, der im Paradies Gottes steht.

    Wer Ohren hat, der höre, was der Geist sagt: Wer überwindet, dem werde ich von dem verborgenen Manna geben. Ich werde ihm einen weißen Stein geben und auf dem Stein steht ein neuer Name, den nur der kennt, der ihn empfängt. So spricht Er, der die sieben Geister des lebendigen Gottes und die sieben Sterne hat. Sei wachsam. Denk also daran, wie du die Lehre empfangen und gehört hast. Halte daran fest! Wenn du aber nicht wachsam bist, wirst du nicht wissen, zu welcher Stunde ich komme.

    Wer überwindet, wird ebenso mit weißen Gewändern bekleidet werden. Und ich werde mich vor meinem Vater und vor seinen Engeln zu ihm bekennen. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist sagt. So spricht der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel hat, / der öffnet, sodass niemand mehr schließen kann, / und der schließt, sodass niemand mehr öffnen kann. Ich habe vor dir eine Tür geöffnet, die niemand mehr schließen kann. Du hast nur geringe Kraft, und dennoch hast du an meinem Wort festgehalten und meinen Namen nicht verleugnet. Du hast dich an mein Gebot gehalten, standhaft zu bleiben; daher werde auch ich zu dir halten und dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über die ganze Erde kommen soll, um die Bewohner der Erde auf die Probe zu stellen.

    Ich komme bald. Halte fest, was du hast, damit dir keiner deine Krone nimmt. Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten und wir werden Mahl halten, ich mit ihm und er mit mir. Wer überwindet, der darf mit mir auf meinem Thron sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist sagt.

    Danach sah ich: Eine Tür wurde geöffnet im Himmel; und die Stimme, die vorher zu mir gesprochen hatte und die wie eine Posaune klang, sagte: Komm herauf und ich werde dir zeigen, was dann geschehen muss.
    Sogleich war ich im Geiste. Und ich sah: Ein Thron stand im Himmel; und auf dem Thron saß einer, der wie ein Jaspis und ein Karneol aussah. Und über dem Thron wölbte sich ein Regenbogen, der wie ein Smaragd aussah. Und rings um den Thron standen vierundzwanzig Throne und auf den Thronen saßen vierundzwanzig Älteste in weißen Gewändern und mit goldenen Kronen auf dem Haupt.

    Von dem Thron gingen Blitze, Stimmen und Donner aus. Und sieben lodernde Fackeln brannten vor dem Thron; Und vor dem Thron war etwas wie ein gläsernes Meer, gleich Kristall. Und ich sah in der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, beschrieben innen und außen, versiegelt mit sieben Siegeln. Das Buch glänzte weiß und hatte ein lebensgroßes Bild des Lammes auf der Vorderseite. Das Buch war mehr hoch als breit. Und ich sah: Ein starker Engel rief mit lauter Stimme: Wer ist würdig, das Buch zu öffnen und seine Siegel zu lösen?

    Und niemand, weder im Himmel noch auf Erden noch unter der Erde, konnte das Buch öffnen und es lesen.
    Und da weinte ich sehr, weil niemand für würdig befunden wurde, das Buch zu öffnen und es zu lesen.
    Und da sagte einer von den Ältesten zu mir: Weine nicht!

    Und ich sah: Inmitten des Throns und mitten unter den Ältesten stand ein Lamm dass die sieben Geister des lebendigen Gottes hat. Ich sah und ich hörte die Stimme von vielen Engeln des Lichts rings um den Thron. Sie riefen mit lauter Stimme: Würdig ist das Lamm.

    Dann sah ich: Das Lamm öffnete das erste der sieben Siegel, und ich hörte Donnerstimmen. Und ich sah, und siehe, Jesus, majestätisch strahlend, und gekleidet in einem weißen Gewand. Und er hatte das Schwert der Wahrheit und Gerechtigkeit und ein schützender Kampf-Helm wurde ihm gegeben.

    Und das Lamm öffnete das zweite Siegel. Da erschien ein Reiter in braunem Gewand auf einem Pferd dessen Farbe ein helles kastanienbraun war. Und dem, der darauf saß, wurde Macht gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen, so dass die Menschen sich gegenseitig töten. Und es wurde ihm ein großes Schwert gegeben.

    Und das Lamm öffnete das dritte Siegel, und siehe da, ein anderer Reiter in schwarzem Gewand auf einem schwarzen Pferd; und der, der auf ihm saß hielt in der Hand eine Laterne die nicht leuchtet.

    Und das Lamm öffnete das vierte Siegel. Und ich sah, und siehe da! Ein Reiter in silber-grauem Gewand auf einem grauen Pferd. Und der, der auf ihm saß, heißt «der Tod»; und die Hölle folgte mit ihm. Und ihnen wurde Macht gegeben über ein Viertel der Erde, Macht, zu töten durch Schwert, Hunger und Tod und durch die wilden Tiere der Erde.

    Und die drei Reiter hatten riesige Armeen. Die Armee geführt von dem Reiter auf dem braunen Pferd war außerordentlich stark und unverbraucht. Der Reiter auf dem schwarzen Pferd fiel zu Boden, als ob er tot ist. Dann kommt der Reiter in dem silber-grauen Gewand um den schwarzen Reiter hochzuheben. Der schwarze Reiter und seine Armee vermengten sich mit der silber-grauen Armee geführt von dem Reiter in dem silber-grauen Gewand. Zusammen kämpften sie gegen den Reiter im braunen Gewand und seine Armee. Die Armee des silber-grauen Reiters und die Armee geführt von dem Reiter im schwarzen Gewand waren entschlossen aber müde. Als die braunen, schwarzen und silber-grauen Armeen sich bekriegten, schaute Jesus ruhig zu.

    Als das Lamm das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen aller, die hingeschlachtet worden waren wegen des Wortes des lebendigen Gott des Lichts und wegen des Zeugnisses, das sie abgelegt hatten.
    Und jedem von ihnen wurden weiße Roben gegeben, und ihnen wurde gesagt, dass sie noch eine kurze Zeit warten sollten, bis ihre Mitknechte und ihre Brüder ebenfalls gekommen sind.

    Und ich sah: Das Lamm öffnete das sechste Siegel. Da gab es ein gewaltiges Erdbeben. Die Sonne wurde
    schwarz wie ein Trauergewand und der Mond wurde wie Blut. Die Sterne des Himmels fielen herab auf die Erde, wie wenn ein Feigenbaum seine Früchte abwirft, wenn ein heftiger Sturm ihn schüttelt. Der Himmel verschwand wie eine Schriftrolle, die man zusammenrollt, und alle Berge und Inseln wurden von ihrer Stelle weggerückt. Und die Könige der Erde, die Großen und die Heerführer, die Reichen und die Mächtigen, alle Sklaven und alle Freien verbargen sich in den Höhlen und Felsen der Berge. Sie sagten zu den Bergen und Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Blick dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Lamm; denn der große Tag ist gekommen. Wer kann da bestehen?

    Danach sah ich vier Engel der Dunkelheit stehen an den vier Ecken der Erde. Sie hielten die vier Winde der
    Erde fest, damit kein Wind auf die Erde blase noch auf das Meer noch gegen irgendeinen Baum.

    Dann sah ich vom Osten her einen Engel des Lichts emporsteigen; er hatte das Siegel des lebendigen Gottes
    und rief den vier Engeln der Dunkelheit, denen die Macht gegeben war, dem Land und dem Meer Schaden
    zuzufügen, mit lauter Stimme zu: Fügt dem Land, dem Meer und den Bäumen keinen Schaden zu, bis wir den Knechten unseres lebendigen Gottes das Siegel auf die Stirn gedrückt haben.

    Danach sah ich: eine große Schar, die kein Mensch zählen kann, aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen! Sie standen vor dem Thron und vor dem Lamm, gekleidet mit weißen Roben und Palmzweigen in ihren Händen; und riefen mit lauter Stimme: Die Rettung kommt von unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und von dem Lamm. Und das Lamm zeigte mir einen puren Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall; er geht vom Thron Gottes und des Lammes aus.

    Und mitten des Weges, und auf beiden Seiten des Stromes stehen Bäume des Lebens. Zwölfmal tragen sie Früchte, jeden Monat einmal; und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker. Und es soll keinen Fluch mehr geben: Nur der Thron des lebendigen Gottes und des Lammes wird da sein, und seine Knechte sollen ihm dienen. Sie werden sein Angesicht schauen und sein Name wird in ihrer Stirn sein. Es wird keine Nacht mehr geben und sie brauchen weder das Licht einer Kerze noch das Licht der Sonne. Denn der Herr, ihr Gott, gibt ihnen Licht und sie werden herrschen in alle Ewigkeit.

    Als das Lamm das siebte Siegel öffnete, trat im Himmel Stille ein. Und ich sah: Sieben Engel des Lichts standen vor dem lebendigen Gott; ihnen wurden sieben Posaunen gegeben. Und da gab es Donner und Stimmen und Blitze und ein Erdbeben.

    Dann machten sich die sieben Engel des Lichts bereit, die sieben Posaunen zu blasen. Der erste Engel des Lichts blies seine Posaune um vor der Gefahr von der Dunkelheit zu warnen. Da fielen Hagel und Feuer, die mit Blut vermischt waren, auf die Erde. Es verbrannte ein Drittel der Bäume und alles grüne Gras.

    Der zweite Engel des Lichts blies seine Posaune um vor der Gefahr von der Dunkelheit zu warnen. Da wurde etwas, das einem großen mit Feuer brennenden Berg glich, ins Meer geworfen; und ein Drittel des Meeres wurde zu Blut. Und ein Drittel der Geschöpfe, die im Meer leben, kam um; und ein Drittel der Schiffe wurde vernichtet.

    Der dritte Engel des Lichts blies seine Posaune um vor der Gefahr von der Dunkelheit zu warnen. Da fiel ein großer Stern vom Himmel; er brannte wie eine Fackel und fiel auf ein Drittel der Flüsse und auf die Wasserquellen. Und viele Menschen starben durch das Wasser, weil es bitter geworden war.

    Der vierte Engel des Lichts blies seine Posaune um vor der Gefahr von der Dunkelheit zu warnen. Da wurde ein Drittel der Sonne und ein Drittel des Mondes und ein Drittel der Sterne getroffen, sodass sie ein Drittel ihrer Leuchtkraft verloren und der Tag um ein Drittel dunkler wurde und ebenso die Nacht.

    Und ich sah und hörte: Ein Engel des Lichts flog mitten am Himmel und rief mit lauter Stimme: Wehe! Wehe! Wehe den Bewohnern der Erde! Noch drei Engel des Lichts werden ihre Posaunen blasen um vor weiteren Gefahren zu warnen!

    Der fünfte Engel des Lichts blies seine Posaune um vor der Gefahr von der Dunkelheit zu warnen. Und da sah ich einen Stern vom Himmel auf die Erde fallen. Und einem Engel der Dunkelheit wurde der Schlüssel zu dem Schacht gegeben, der in den bodenlosen Abgrund führt. Und er öffnete den Schacht des bodenlosen Abgrunds. Da stieg Rauch aus dem Schacht auf, wie aus einem großen Ofen, und Sonne und Luft wurden verfinstert durch den Rauch aus dem Schacht.

    Und aus dem Rauch kamen Heuschrecken auf die Erde, und ihnen wurde Macht gegeben, wie die Skorpione auf Erden Macht haben. In jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen, aber nicht finden; sie werden sterben wollen, aber der Tod wird vor ihnen fliehen. Und die Heuschrecken sehen aus wie Rosse, die zur Schlacht gerüstet sind; auf ihren Köpfen tragen sie etwas, das gold schimmernden Kronen gleicht, und ihre Gesichter sind wie Gesichter von Menschen.

    Und ihre Haare waren wie Frauenhaare, ihre Gebisse wie Löwengebisse, ihre Brustpanzer wie eiserne Brustpanzer; und das Rauschen ihrer Flügel ist wie das Dröhnen von Streitwagen mit vielen Pferden, die sich in die Schlacht stürzen. Und sie haben Schwänze wie Skorpione, mit giftigen Stacheln: und ihnen wurde Macht gegeben, den Menschen fünf Monate lang Schmerzen zuzufügen. Und sie haben als König über sich den Engel des Abgrunds; er heißt auf hebräisch Abaddon, auf griechisch Apollyon.

    Das erste «Wehe» ist vorüber; und aufgepasst, zwei «Wehen» werden noch kommen.

    Der sechste Engel des Lichts blies seine Posaune um vor der Gefahr von der Dunkelheit zu warnen. Und da hörte ich eine Stimme. Die Stimme sagte zu dem sechsten Engel des Lichts, der die Posaune hält: Binde los die vier Engel des Lichts, die von der Dunkelheit gefangen wurden und am großen Fluss Euphrat gefesselt sind. Und die vier Engel des Lichts wurden losgebunden.

    Der siebte Engel des Lichts blies seine Posaune um vor der Gefahr von der Dunkelheit zu warnen. Wehe den Bewohnern von Erde und Meer! Denn der Teufel ist zu euch hinab gekommen, seine Wut ist groß, weil er weiß, dass er nur noch kurz Zeit hat.

    Und dann sah ich die drei Pferde in der Vision, und die Reiter die auf ihnen sitzen, trugen Brustpanzer, die Feuerrot, Rauchblau und Schwefelgelb sind. Die Köpfe der Pferde waren wie die Köpfe von Löwen; und aus ihren Mäulern schlug Feuer, Rauch und Schwefel. Von diesen drei Pferden wurde getötet der dritte Teil der Menschen, von dem Feuer und Rauch und Schwefel, der aus ihren Mäulern kam. Denn die Macht war in ihren Mäulern und in ihren Schwänzen: denn ihre Schwänze waren wie Schlangen, und hatten Köpfe, mit denen sie Schaden zufügen können.

    Das zweite «Wehe» ist vorüber, und aufgepasst, das dritte «Wehe» kommt bald.

    Und ich sah einen mächtigen Engel des Lichts vom Himmel herab kommen. Er war von einer Wolke umhüllt und ein Regenbogen war über seinem Kopf. Sein Gesicht war wie die Sonne und seine Füße waren wie Säulen aus Feuer. Und in der Hand hielt er ein kleines aufgeschlagenes Buch. Und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer, und seinen linken Fuß auf die Erde. Und er schrie mit lauter Stimme, so wie ein Löwe brüllt. Und nachdem er geschrieen hatte, erhoben sieben Donner ihre Stimmen.

    Und als die sieben Donner gesprochen hatten, hörte ich eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Schreib auf was die sieben Donner gesprochen haben, nämlich, Das Lamm wird den Drachen und sein Biest besiegen am Ende der Zeit in dem finalen Kampf namens Armageddon.

    Und ich stand am Strand des Meers, und sah ein Biest aus dem Meer emporkommen. Das Biest hatte sieben Köpfe und auf seinen Köpfen den Namen der Gotteslästerung. Und das Biest, das ich sah, war wie ein Leopard, und seine Füße waren wie die Tatzen eines Bären, und sein Maul wie das Maul eines Löwen. Und der Drache gab ihm seine Macht, seinen Thron, und große Autorität.

    Und ich sah, dass einer seiner Köpfe wie tödlich verwundet aussah; und seine tödliche Wunde wurde geheilt: und die ganze Welt staunte über das Biest. Und sie beteten den Drachen an, der dem Biest Macht gegeben hatte. Und sie beteten das Biest an und sagten: Wer ist wie das Biest? Wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen? Und dem Biest wurde die Macht gegeben, mit seinem Maul anmaßende Dinge und Gotteslästerungen zu sagen.

    Und es öffnete sein Maul und lästerte gegen den lebendigen Gott, um Gottes Namen und alle die im Himmel wohnen, zu lästern. Und es wurde ermächtigt, die Heiligen zu bekriegen, und sie zu besiegen. Und Macht wurde ihm gegeben über alle Völker, Sprachen und Nationen. Und alle die auf der Erde wohnen, sollen vor dem Biest niederfallen und es anbeten.

    Und ich sah: Ein anderes Biest stieg aus der Erde herauf; und es hatte zwei Hörner wie ein Lamm, aber es redete wie ein Drache. Und es übte all die Macht des ersten Biests bevor ihm aus. Und es brachte die Erde und ihre Bewohner dazu, das erste Biest anzubeten, dessen tödliche Wunde geheilt war.

    Und der Engel des Lichts, den ich auf dem Meer und auf der Erde stehen sah, erhob seine Hand zum Himmel, und schwor bei dem, der in alle Ewigkeit lebt, dass es keine Zeit mehr geben soll. Denn in den Tagen, wenn der siebte Engel des Lichts seine Stimme erhebt und seine Posaune bläst, wird das Mysterium des todbringenden „Gottes“ der Dunkelheit beendet sein, wie er es seinen Knechten, den Propheten, verkündet hatte.

    Und die Stimme aus dem Himmel, die ich gehört hatte, sprach noch mal zu mir, und sagte: Geh, nimm das kleine Buch, welches aufgeschlagen in der Hand des Engels ist, der auf dem Meer und auf der Erde steht.
    Und ich ging zu dem Engel, und bat ihn: Gib mir das kleine Buch. Und er sagte zu mir: Nimm es und iss es; und in deinem Magen wird es bitter sein, aber in deinem Mund so süß wie Honig.

    Da nahm ich das kleine Buch aus der Hand des Engels und aß es; und in meinem Mund war es süß wie Honig, und sobald ich es gegessen hatte, wurde mein Magen bitter.

    Und er sagte zu mir: Du musst noch weissagen vor vielen Leuten, und Nationen, und Sprachen, und Königen.

  3. #3
    Mulinho
    Wusste gar nicht, dass Johannes das heutige Deutsch konnte?

  4. #4
    Arvanitis
    Kannst du bitte Quellen posten?!

  5. #5

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    Widmen wir uns nun dem heutigen biblischen Text der Offenbarung:
    „22:18 Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: Wenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen.
    22:19 Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht.“
    [Quelle: Lutherbibel 1984 Offenbarung 22:18-19]

    Die Verse 22:18-19 verfluchen jeden der sich traut irgendwelche Änderungen an dem Buch der Offenbarung vorzunehmen. Diese zwei Verse enthalten Drohungen der Schwarzen Magie. Das widerspricht vielen Warnungen vor Schwarzer Magie in vielen Stellen der Bibel. Diese zwei Verse alleine sollten jeden denkenden Theologen alarmieren, dass einiges nicht stimmt mit der Offenbarung in der Bibel.

    Wo siehst du das schwarze magie alter ?

  6. #6
    Avatar von BlackJack

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    heute gibts Apokalypse Now Redux um 22:10 auf Kabel1


  7. #7
    aki

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    freesia bist du ein aus den lehren der bogumilen/babuni hervorgegangener moslem?

  8. #8
    Avatar von BlackJack

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    bekrija, darf man fragen wer der Mann in deinem ava und sig ist?

  9. #9
    aki

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    bekrija, darf man fragen wer der Mann in deinem ava und sig ist?
    jedenfalls nicht verwarnungswürdig

  10. #10
    Arvanitis
    Zitat Zitat von bekrija Beitrag anzeigen
    jedenfalls nicht verwarnungswürdig
    Wer ist das kommt mir bekannt vor.

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