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Erste islamische Universität Albaniens in Tirana eröffnet!

Erstellt von IbishKajtazi, 08.04.2011, 22:07 Uhr · 170 Antworten · 8.592 Aufrufe

  1. #141
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    bin unsicher, weiß ja nicht was das genau bedeutet, und offenbar bin ich der einzige hier der das nicht weiß
    Ich auch nicht. Könnte schließlich sowohl eine "normale" Universität sein, die lediglich unter der Vorherrschaft einer bestimmten Religionsgemeinschaft steht (wie das bei katholischen Universitäten auch der Fall ist), oder es ist im Grunde nur eine religiöse Hochschule, die der theologischen Ausbildung von zukünftigen Geistlichen und Rechtsgelehrten dient.

  2. #142
    Avatar von Bambi

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    Zitat Zitat von IbishKajtazi Beitrag anzeigen
    Ich finde das gut, denn so wird radikalen Kräften durch eine legitime Lehranstalt Einhalt geboten!
    Ich weiß grad gar nicht, ob man dieses Argument SO gelten lassen kann, einfach deswegen nicht, weil ich nicht weiß, wie es in Albanien um radikale Kräfte bestellt ist. Rein intuitiv würde ich davon ausgehen, dass radikal/fundamentalistisch Leute sich sicher nicht an einer Universität einschreiben, um Informationen über den Islam zu beschaffen, das tut ein anderer Schlag von Leuten, solche wie Catty zb.
    Weiterhin würde diese Logik ja nun implizieren, dass es katholische Fakultäten braucht, um radikale Kreuzritter in Schach zu halten. Das ergibt so eher wenig Sinn. Was eher noch Sinn ergäbe, wäre Religionsunterricht in Schulen, denn Kinder sind schulpflichtig und deren Eltern könnte es aufstoßen, wenn sie den nicht hätten (aber genau DEN willst du ja nicht, daher tönt das grad etwas wenig konsequent) und sie dann auf irgendwelche schummrig anmutenden Zusatzschulen schicken.
    Universitätspflichtig hingegen ist keiner, außerdem sind Leute im Universitätsalter schon längst nicht mehr so "biegbar" wie kinder. Zudem wäre es ja auch möglich, Sachen wie Islamwissenschaften auch an staatlichen Fakultäten zu bieten. Nur so ein paar Gedanken zu dem Argument.

  3. #143
    Avatar von IbishKajtazi

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    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Ich weiß grad gar nicht, ob man dieses Argument SO gelten lassen kann, einfach deswegen nicht, weil ich nicht weiß, wie es in Albanien um radikale Kräfte bestellt ist. Rein intuitiv würde ich davon ausgehen, dass radikal/fundamentalistisch Leute sich sicher nicht an einer Universität einschreiben, um Informationen über den Islam zu beschaffen, das tut ein anderer Schlag von Leuten, solche wie Catty zb.
    Weiterhin würde diese Logik ja nun implizieren, dass es katholische Fakultäten braucht, um radikale Kreuzritter in Schach zu halten. Das ergibt so eher wenig Sinn. Was eher noch Sinn ergäbe, wäre Religionsunterricht in Schulen, denn Kinder sind schulpflichtig und deren Eltern könnte es aufstoßen, wenn sie den nicht hätten (aber genau DEN willst du ja nicht, daher tönt das grad etwas wenig konsequent) und sie dann auf irgendwelche schummrig anmutenden Zusatzschulen schicken.
    Universitätspflichtig hingegen ist keiner, außerdem sind Leute im Universitätsalter schon längst nicht mehr so "biegbar" wie kinder. Zudem wäre es ja auch möglich, Sachen wie Islamwissenschaften auch an staatlichen Fakultäten zu bieten. Nur so ein paar Gedanken zu dem Argument.

    Religion braucht den aufgeklärten -ja aufgeklärten- Gläubigen. Aufgeklärt in dem Sinne, dass der Gläubige nur aufrichtig in seinem Glauben sein kann, wenn er diesen auch kennt.

    Vorangestellt werden muss, dass der Islam als Religion sehr viele Dinge des Lebens durchaus in eine richtige Richtung zu lenken vermag. Nun mag das jetzt für dich und mich als "Ungläubige" erstmal die Frage aufwerfen "Wozu, ich brauche keine Religion, um den rechten Weg zu finden?", aber uns beiden obliegt nicht dies zu beurteilen.

    Daher kann es nur richtig sein, wenn aufrichtige Gläubige eine Stätte haben, in der sie sich entsprechend bilden können, um nicht immer auf das Wort von irgendwelchen Vorbetern angewiesen zu sein. Denn wie wir aus der Geschichte sehr gut gelernt haben, sind nicht die Wahnsinnigen gefährlich, sondern die ungebildeten Massen, die ihnen folgen.


    PS:

    Ibish 2:1 Bambi

  4. #144

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    Man hätte das Geld auch in was anderem investieren können, was sinnvoller ist.

  5. #145
    Avatar von IbishKajtazi

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    PS: Bevor aufkommt, warum ich eine islamische Universität befürworte, Religionsunterricht in den Schulen aber nicht, ganz einfach: Nur Erwachsene sind mündig genug über Religion zu lernen, für die Köpfe der Kinder ist Religion meistens Gift und kann dazu missbraucht werden, Kinder in die falsche Richtung zu lenken.

  6. #146
    Avatar von Bambi

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    Zitat Zitat von IbishKajtazi Beitrag anzeigen
    Religion braucht den aufgeklärten -ja aufgeklärten- Gläubigen. Aufgeklärt in dem Sinne, dass der Gläubige nur aufrichtig in seinem Glauben sein kann, wenn er diesen auch kennt.

    Vorangestellt werden muss, dass der Islam als Religion sehr viele Dinge des Lebens durchaus in eine richtige Richtung zu lenken vermag. Nun mag das jetzt für dich und mich als "Ungläubige" erstmal die Frage aufwerfen "Wozu, ich brauche keine Religion, um den rechten Weg zu finden?", aber uns beiden obliegt nicht dies zu beurteilen.

    Daher kann es nur richtig sein, wenn aufrichtige Gläubige eine Stätte haben, in der sie sich entsprechend bilden können, um nicht immer auf das Wort von irgendwelchen Vorbetern angewiesen zu sein. Denn wie wir aus der Geschichte sehr gut gelernt haben, sind nicht die Wahnsinnigen gefährlich, sondern die ungebildeten Massen, die ihnen folgen.


    PS:

    Ibish 2:1 Bambi
    um ehrlich zu sein, ging der Beitrag an meinem total vorbei
    du bist zb nicht darauf eingegangen, wieso

    a) nicht die Schule die Aufgabe der Aufklärung übernehmen könnte, denn gegen Religionsunterricht an Schulen bist du ja. Wie kannst du das sein, wenn du so wie oben argumentierst?

    b) nicht eine staatliche Fakultät guten Islamunterricht geben kann? Hier in HD haben wir Islamwissenschaften mit entsprechend qualifizierten, teils auch arabischen Profs, arabisch kann man übrigens auch lernen.

    c) du meinst, dass diese Aufklärung im Uni-Alter noch was bringt. Das ist ein Alter, in dem man sich in dem Punkt nicht mehr so vereinnahmen lässt wie zb von Religionsunterricht in der Schule.

    d) Pflaumenkuchen.

    2:0

  7. #147
    Avatar von BlackJack

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    Aufklärung ist zu Religion völlig inkompatibel. Schon immer geben eben diese "Vorbeter" den Takt in jedem Detail vor, bis weit ins Privatleben hinein, und das wird keine Universität je ändern.

  8. #148
    Avatar von Bambi

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    Zitat Zitat von IbishKajtazi Beitrag anzeigen
    PS: Bevor aufkommt, warum ich eine islamische Universität befürworte, Religionsunterricht in den Schulen aber nicht, ganz einfach: Nur Erwachsene sind mündig genug über Religion zu lernen, für die Köpfe der Kinder ist Religion meistens Gift und kann dazu missbraucht werden, Kinder in die falsche Richtung zu lenken.
    Erwachsene sind aber schon "zu Ende gebogen", in der Regel, Kinder nicht. Guter, sachlicher, staatlich kontrollierter Religionsunterricht ist kein Gift für Kinder, wohl aber evtl der in irgendwelchen "Alternativschulen", die nicht kontrolliert werden, die die Eltern aber mit ihren Kindern womöglich aufsuchen, weil der Religionsunterricht an der Schule verboten ist.
    Das, was du mit "über Religion lernen" meinst, das ist schon eine etwas abstraktere Ebene, die an deiner Gesinnung ohnehin nichts mehr ändert und an der Radikale auch kein Interesse haben. Den Radikalen interessiert die Entstehungsgeschichte des Koran zb gar nicht. Sowas wird aber an Universitäten vermittelt. An Universitäten geht es nicht um "liebt euren nächsten und seid tolerant", das sind Dinge, die man besser früh im Kindesalter vermittelt kriegt.

  9. #149
    Avatar von IbishKajtazi

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    um ehrlich zu sein, ging der Beitrag an meinem total vorbei
    du bist zb nicht darauf eingegangen, wieso

    a) nicht die Schule die Aufgabe der Aufklärung übernehmen könnte, denn gegen Religionsunterricht an Schulen bist du ja. Wie kannst du das sein, wenn du so wie oben argumentierst?
    PS: Bevor aufkommt, warum ich eine islamische Universität befürworte, Religionsunterricht in den Schulen aber nicht, ganz einfach: Nur Erwachsene sind mündig genug über Religion zu lernen, für die Köpfe der Kinder ist Religion meistens Gift und kann dazu missbraucht werden, Kinder in die falsche Richtung zu lenken.
    b) nicht eine staatliche Fakultät guten Islamunterricht geben kann? Hier in HD haben wir Islamwissenschaften mit entsprechend qualifizierten, teils auch arabischen Profs, arabisch kann man übrigens auch lernen.
    1) Diese Universität in Albanien bieten nicht nur Islamunterricht an, sondern auch andere Bereiche, darum ist es so schon ok.

    2) Arabische Religionsgelehrte haben nichts an albanischen Hochschulen verloren. Ihre Annahmen sind steinzeitlich.

    c) du meinst, dass diese Aufklärung im Uni-Alter noch was bringt. Das ist ein Alter, in dem man sich in dem Punkt nicht mehr so vereinnahmen lässt wie zb von Religionsunterricht in der Schule.
    Man ist nie zu alt, um Vernunft zu erlernen.
    d) Pflaumenkuchen.
    Kirschkuchen.
    2:0
    Ibish 3:1 Bambi, immernoch.

  10. #150
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Aufklärung ist zu Religion völlig inkompatibel.
    Tako je! Religion ist Mythos und steht damit im absoluten Gegensatz zur Aufklärung.

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