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EUROPA: Diskriminierung von Muslimen in unserer Gesellschaft [sammelthread]

Erstellt von Katana, 24.04.2012, 14:44 Uhr · 67 Antworten · 4.353 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Katana

    Registriert seit
    04.06.2011
    Beiträge
    3.543

    EUROPA: Diskriminierung von Muslimen in unserer Gesellschaft [sammelthread]

    Amnesty beklagt Muslim-Diskriminierung in Europa


    Kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt, Nachteile in der Schule: Amnesty International zeichnet ein düsteres Bild vom Leben vieler Muslime in Europa. Einige Regierungen verschlimmern mit ihren Gesetzen die Diskriminierung noch, ergab die Studie der Menschenrechtsorganisation.

    London - Amnesty International geht hart mit Europa ins Gericht. In einem am Dienstag veröffentlichten Bericht prangert die Menschenrechtsorganisation die Lage der Muslime in vielen EU-Staaten an - vor allem in West- und Nordeuropa.



    Besonders Frauen und Mädchen würden diskriminiert, heißt es in der Untersuchung. "Muslimischen Frauen werden Arbeitsplätze verweigert und den Mädchen die Teilnahme an regulärem Unterricht - nur weil sie traditionelle Kleidung, wie das Kopftuch tragen", erklärt Amnesty-Experte Marco Perolini. Männer müssten aufgrund ihrer traditionellen Barttracht mit Nachteilen oder Entlassung rechnen.

    Der Report konzentriert sich auf Belgien, Frankreich, die Niederlande, Spanien und die Schweiz. In diesen Ländern hatte Amnesty bereits zuvor entsprechende Themen aufgegriffen, wie etwa Einschränkungen beim Bau von Gebetshäusern und Verschleierungsverbote. Der Bericht dokumentiert nun zahlreiche einzelne Fälle. Er wirft den Regierungen dieser Länder vor, die Diskriminierung zum Teil durch gesetzliche Bestimmungen mitzuverursachen.


    Amnesty hält Burka-Verbote für falsch


    Der Rechtsgrundsatz, dass die Religionszugehörigkeit keine Benachteiligung verursachen dürfe, erweise sich als wirkungslos, sagt Perolini. "Das Tragen religiöser und kultureller Symbole und Kleidung ist Teil des Rechts auf freie Meinungsäußerung. Es ist Teil des Rechts auf Freiheit der Religionsausübung oder Weltanschauung - und diese Rechte stehen allen Glaubensrichtungen gleichermaßen zu", so Perolini. Er warnt zwar, dass niemand gezwungen werden dürfe, religiöse oder traditionelle Kleidung zu tragen. Allerdings hält Amnesty die Burka-Verbote, wie sie in Frankreich und Belgien gesetzlich verhängt wurden, für den falschen Weg.

    Die Menschenrechtsorganisation prangert vor allem Belgien, Frankreich und die Niederlande wegen fehlender Antidiskriminierungsgesetze an. Nach wie vor sei es dort Arbeitgebern möglich, Angestellte aus religiösen und kulturellen Gründen zu feuern. Etwa wenn sie befürchten, dass es durch entsprechende Symbole, wie Kopftuch oder Bart, Konflikte mit Kunden oder Kollegen geben könnte oder wenn sie von einem Schaden für das Image ihrer Firma ausgehen. Diese Praxis stehe in direktem Konflikt mit EU-Gesetzen.



    Der Schweiz wirft Amnesty vor, mit einer Verfassungsänderung 2010 internationale Verpflichtungen zu unterlaufen. Seit damals dürfen keine Minarette mehr in dem Alpenstaat gebaut werden. Politikern hält Perolini vor, zu wenig gegen Ressentiments zu unternehmen. "Anstatt gegen diese Vorurteile vorzugehen, machen politische Parteien und Amtsträger allzu oft Zugeständnisse an das Volk, weil es ihnen letztlich um Wählerstimmen geht."

    Eine grundsätzliche Ablehnung gegen den Islam hat Perolini in der Untersuchung nicht festgestellt. "In vielen Ländern ist die Meinung weit verbreitet, dass der Islam schon ok ist und die Muslime auch - solange nichts davon zu sehen ist." Diese Haltung bringe am Ende Menschenrechtsverletzungen hervor.

    Studie: Amnesty beklagt Muslim-Diskriminierung in Europa - SPIEGEL ONLINE

    AMNESTY hat es genau auf den Punkt gebracht. Seit den Twintoweranschlägen stehen Muslime unter Generalverdacht.

  2. #2
    Shan De Lin
    frankreich und co wundert mich nicht wirklich wenn ich ehrlich bin. österreich ist es eigentlich nicht so extrem finde ich, wobei ich trage kein kopftuch und man sieht mir nicht an dass ich muslimin bin, ich weiss nicht obs mit kopftuch schwierig gewesen wäre. allgemein find ich ist es aber nicht so schlimm wie in frankreich, aber österreich ist da auch eher liberal mit religiösen symbolen, die sind an schulen z.b. nicht verboten. Was arbeitssuche angeht, wird eine frau mit kopftuch es hierzulande auch schwer haben da brauchen wir uns ja auch jetzt nichts vormachen, da kommt es wahrscheinlich auch wieder auf den job drauf an, aber im großen und ganzen stimmt das schon was da steht.

  3. #3
    Avatar von Rockabilly

    Registriert seit
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    Beiträge
    15.854
    Über eine solche Diskriminierung würden manche in der Menschen auf der Welt gerne träumen.

  4. #4
    Avatar von Rockabilly

    Registriert seit
    27.01.2011
    Beiträge
    15.854
    "Über eine solche Diskriminierung würden manche Menschen auf der Welt gerne träumen." wollte ich schreiben, aber leider kann man bei diesen neuen schwulen Design mit einem älteren Browser nicht mal zitieren oder editieren. neuer Forumsbesitzer.

  5. #5

    Registriert seit
    30.08.2011
    Beiträge
    8.480
    Wenn ich sowas schon lese, Wie sieht es denn umgekehrt in Ländern wie Iran, Saudi-Arabien, Libanon, Irak, Somalia, Indonesien, Malaysia, Afghanistan, Pakistan, Oman, Lybien usw. aus?

  6. #6
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Charlie Brown Beitrag anzeigen
    Wenn ich sowas schon lese, Wie sieht es denn umgekehrt in Ländern wie Iran, Saudi-Arabien, Libanon, Irak, Somalia, Indonesien, Malaysia, Afghanistan, Pakistan, Oman, Lybien usw. aus?
    Amnesty International googleln, Jahresbericht runterladen, dann weißt du es.

  7. #7

    Registriert seit
    15.03.2012
    Beiträge
    12.950
    Also, das mit dem Kopftuch find ich ja einen absoluten Schmarrn, meine Kollegin, z. B. Deutsche, trägt auch ein Kopftuch, aber eben anders gebunden...
    Muslimische Frauen haben es eh schwer, auch ohne Kopftuch. So hat meine Freundin, Türkin, beim Vorstellungsgespräch (Ausbildung, sie war 16 j.) zu hören bekommen: ach, Türkin? Ne...das lassen wir lieber, mit 17 werden sie doch zwangsverheiratet und dann sind sie weg..

  8. #8
    Shan De Lin
    Zitat Zitat von Babsi Beitrag anzeigen
    Also, das mit dem Kopftuch find ich ja einen absoluten Schmarrn, meine Kollegin, z. B. Deutsche, trägt auch ein Kopftuch, aber eben anders gebunden...
    Muslimische Frauen haben es eh schwer, auch ohne Kopftuch. So hat meine Freundin, Türkin, beim Vorstellungsgespräch (Ausbildung, sie war 16 j.) zu hören bekommen: ach, Türkin? Ne...das lassen wir lieber, mit 17 werden sie doch zwangsverheiratet und dann sind sie weg..
    naja sowas gehört eigentlich angezeigt, damit der sich das nicht nochmal erlaubt.

  9. #9

    Registriert seit
    26.01.2012
    Beiträge
    7.427
    Zitat Zitat von Charlie Brown Beitrag anzeigen
    Wenn ich sowas schon lese, Wie sieht es denn umgekehrt in Ländern wie Iran, Saudi-Arabien, Libanon, Irak, Somalia, Indonesien, Malaysia, Afghanistan, Pakistan, Oman, Lybien usw. aus?
    Wieso vergleichst du diese Länder mit dem modernen Europa? Erklär mir das mal.

  10. #10
    Avatar von Godzilla

    Registriert seit
    02.04.2011
    Beiträge
    12.020
    Moslems können auch nichts anderes als 24std am Tag rumheulen.

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