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Europa wendet sich vom Christentum ab

Erstellt von Boro, 19.12.2012, 23:59 Uhr · 223 Antworten · 6.944 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Lilith

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    Natürlich befinden wir uns in den meisten breiten Europas in einer Art "postchristlichem Zeitalter". Deswegen würde ich aber Prof. Scholl-Latour nicht zustimmen, dass es deswegen nun keine verpflichtende Sittenlehre oder Dogmen gäbe oder geben würde. Es ist eben nur nicht mehr die Institution Kirche als die wenigstens einzige moralische Instanz. Ohnehin sind wir durch 2000 Jahre geprägt und das wird schon so schnell nicht verloren gehen^^ Und in diesen 2000 Jahren stand das Christentum nicht nur einmal vor Krisen und Herausforderungen. Und doch hat es etwas, was 2000 Jahre lang nicht "tot" zu kriegen war und auch nicht sein wird. Auch nicht in Europa. Selbst wenn die Zukunft des Christentums von einer Art "Eurozentristik" sich verschieben wird auf eine Prägung von Milliarden Menschen auf den verschiedensten Kontinenten.

  2. #12
    Avatar von Rockabilly

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    Ich sehe es eigentlich gar nicht als tragisch an. Jeder soll seinen Weg gehen und wenn man es aus der Sicht der Bibel, speziell der Offenbarung des Johannes und den Warnungen von Jesus betrachtet, dann ist es so prophezeit. Ich habe aber gemerkt, dass viele Deutsche/Schweizer hier in St. Gallen gläubig sind, aber es für sich behalten bzw. es nicht zum Thema des Alltages machen.

  3. #13
    Avatar von Ibrišimović

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    Unser ganzes Rechts- und Sozialsystem basiert auf dem Christentum, auch unsere Vorstellungen von Moral, Toleranz und das Leben miteinander! Solange wir das nicht umkrempeln, wendet sich niemand ab!

  4. #14
    Avatar von Rockabilly

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    Zitat Zitat von Oh_Mann Beitrag anzeigen
    Unser ganzes Rechts- und Sozialsystem basiert auf dem Christentum, auch unsere Vorstellungen von Moral, Toleranz und das Leben miteinander! Solange wir das nicht umkrempeln, wendet sich niemand ab!

    Es geht, manche Medien haben sogar das Christentum als Feind endeckt. Z.Bsp. zuletzt einen Artikel gelesen bei 20min über den Papst, dass er nun bei Twitter ist. Die versuchten ihn zu erniedrigen weil er schriebt "Gott segne euch alle" so, als ob er zum Massenmord aufruft. Seit daher nehme ich diese Medien nicht ernst.

  5. #15
    Avatar von Albokings24

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    Zitat Zitat von Oh_Mann Beitrag anzeigen
    Unser ganzes Rechts- und Sozialsystem basiert auf dem Christentum, auch unsere Vorstellungen von Moral, Toleranz und das Leben miteinander! Solange wir das nicht umkrempeln, wendet sich niemand ab!
    Die Sharia basiert auch auf dem Islamischen Glauben

    Sharia = Islamisches Gesetzbuch
    AGB, OR = Christliches Gesetzbuch
    Kanuni Lek Dugagjinit = Albanisches Gesetzbuch

  6. #16
    Avatar von Ibrišimović

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    30.11.2005
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    3.564
    Zitat Zitat von Luli Beitrag anzeigen
    Es geht, manche Medien haben sogar das Christentum als Feind endeckt. Z.Bsp. zuletzt einen Artikel gelesen bei 20min über den Papst, dass er nun bei Twitter ist. Die versuchten ihn zu erniedrigen weil er schriebt "Gott segne euch alle" so, als ob er zum Massenmord aufruft. Seit daher nehme ich diese Medien nicht ernst.
    Dieser Papst ist auch ein Witz, möge ihn Gott bald zu sich holen! Er ist das Hauptproblem, wenn zumindest Katholiken vom Christentum abfallen! Solange man zu krampfhaft am Zöllibat festhält und sich im Vatikan nur solch sexuell gestörten Wunderlinge rumtreiben mit dem Charisma von überfahrenen Igeln, dann ist das ein Problem.

    Und es ist kein Wunder, dass in DE nur noch ein Dutzend Leute pro Jahr die Priesterweihe empfängt...

  7. #17
    Avatar von H3llas

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    16.644
    man solte sich nicht wundern, die kirchen passen sich zum teil garnicht an der zeit an, man veruscht krampfhaft an ein system festzuhalten das total ausser unsere zeit liegt..

  8. #18
    ELME.


  9. #19
    Yunan
    Zitat Zitat von Pholiko Beitrag anzeigen
    Und die Moslems in Europa wenden sich gleichzeitig nicht ab, ja?
    Integrierte Araber wenden sich auch mehr von ihrer Religion ab, Türken auch (in der Türkei selber aber auch), Chinesen und alle anderen Gruppen auch... Das ist kein europäisch-christliches Problem. Steigende Lebensstandarts führen eben dazu, dass man die Vergütung nicht im Jenseits erwartet, sondern merkt, dass man es bereits auch im Diesseits erreichen kann.. Ist zumindest meine Vermutung.
    Ob das richtig ist, oder falsch, sei mal dahingestellt.
    Das ist Vermutung, lange Zeit ging man auch davon aus weil die Daten zufällig korrelierten. Die skandinavischen Länder und auch Frankreich belegen das Gegenteil. Ich habe für meine Vermutung auch keinen Beweis aber ich habe schon öfters gehört, dass wirtschaftliche Faktoren nicht ausschlaggebend sind sondern der Umstand, wie willkommen Kinder in einer Gesellschaft sind und wie das Familienklima ist. In Deutschland findet sich leider ein extrem kinder- und familienfeindliches Klima und finanzielle Anreize durch die Politik werden daran auch nichts ändern sondern die Lage eher verschlimmern, weil die Leute nicht blöd sind und den Versuch erkennen, geködert zu werden.

  10. #20
    Avatar von sweet-sour

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    25.08.2012
    Beiträge
    3.402
    Hauptsächlich liegt es wohl daran, dass sich hier alle Menschen bilden können und auch alles hinterfragen dürfen. Man muss nicht befürchten, dass man gesteinigt wird oder aus dem Land flüchten muss.


    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    man solte sich nicht wundern, die kirchen passen sich zum teil garnicht an der zeit an, man veruscht krampfhaft an ein system festzuhalten das total ausser unsere zeit liegt..
    Hier sehe ich allerdings eher ein Problem, also das anpassen. Einige (zum Teil auch gebildete und intelligente) Menschen brauchen trotz allem eine Religion. Doch eine Religion, die sich ständig anpasst um den Menschen zugefallen, kann man doch nicht mehr ernst nehmen! Wie soll das alles von Gott kommen, wenn es ständig Veränderungen und Anpassungen gibt? Manche Menschen wollen etwas, dass ihnen ganz genau sagt, wie sie leben müssen, was gut und was schlecht ist. Wenn sie das nicht haben, fühlen sie sich wie verlorene Schäfchen.
    Das Christentum ist definitiv zu soft geworden, man müsste wieder strenger sein (damit meine ich natürlich nicht Folter, Steinigung usw). Die Menschen, denen das zu streng ist, sind doch eh diejenigen, die nur das herauspicken was ihnen gefällt und am Ende unbewusst eine neue Religion nur für sich selbst erschaffen. Wieso sollte man sich also für diese Leute anpassen? Viel lieber sollte man sich auf die verlorenen Schäfchen konzentrieren, die bereit sind an alles zu glauben.
    Es ist doch lächerlich, wenn man sich gläubiger Katholik nennt und dann ständig den Papst kritisiert. Ich meine, kritisiere ruhig, aber nenn dich dann nicht gläubiger Katholik. Er soll Jesus Stellvertreter auf Erden sein und dann kommen "Katholiken" und kritisieren ihn, weil er gewisse Dinge verbietet. Aus religiöser Sicht total dämlich! Der Papst ist jetzt nur ein Beispiel.
    Man muss ihn ja nicht als Stellvertreter akzeptieren und man muss nicht an alles glauben, was die Kirche erzählt, aber dann ist man ein Evangelist, Zeuge Jehovas oder eben vielleicht was ganz anderes, weil man das ja alles selbst zusammen stellt. Auf jeden Fall kein gläubiger Katholik. Diese Menschen sollte dich Kirche also einfach ignorieren, weil das eh künftige Agnostiker oder Atheisten sind (nur eine Frage der Zeit, der erste Schritt ist ja getan).
    Die Leute, die man noch kriegen kann, sind diejenigen, die mit Strenge und eiserner Hand geführt werden WOLLEN. Und wenns sowas bei den Christen (das geschriebene gilt ja nicht nur für Katholiken) nicht mehr gibt, wählt man eine Religion, die genau das bietet.


    Allerdings wird mit der Zeit auch das selbe mit dem Islam geschehen. Schon heute gibt es ja viele Menschen, die auch da nur das herauspicken, was ihnen gefällt und den Rest ignorieren oder nicht einmal kennen.

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