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Die Existenz "Gottes" ist ein Postulat

Erstellt von Fitnesstrainer NRW, 14.04.2011, 23:01 Uhr · 103 Antworten · 3.848 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

    Registriert seit
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    3.309

    Die Existenz "Gottes" ist ein Postulat

    Das einzige was ich als "Zeichen" Gottes betrachte ist:

    Das überhaupt etwas existiert. WIR, Die Welt, das ganze Universum kann nich aus sich selbst heraus aus dem Nichts auf einmal da sein.

    Irgendetwas war schon immer da

    und dieses etwas ist der Urgrund allen Seins, aller Existens, es hat alle anderen Dinge hervorgebracht. Ich sehe hier auch ein evolutionäres Prinzip im Einklang mit schöpferischer Macht.

    Dieses Etwas was schon immer da gewesen sein muß, dieser schöpferischer Urgrund allen Seins identifiziere ich mit Gott.

    So betrachtet ist Gott (unabhängig von religiösen Behauptungen) zumindest ein Postulat.

    Ein Postulat ist etwas dessen Existenz nicht bewiesen werden kann, dessen Existenz aber, aufgrund anderer erwiesener Tatsachen, gefordert ist:

    Das Universum, die Welt, das Leben ist erwiesen - Eine immer schon immer existierende Macht welche der Urgrund allen Seins ist, ist das entsprechende Postulat. Ob man es nun Gott nennt oder anders.
    __________________

    (Dies ist ein Beitrag von mir in einem verwandten Thema, aber ich finde es ist eine eigene Diskussion wert)

  2. #2
    Gott
    Ja ich existiere, sollte als Beweis genug sein.

  3. #3
    Posavac
    Zitat Zitat von Majkmaestro Beitrag anzeigen
    Ja ich existiere, sollte als Beweis genug sein.

  4. #4
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

    Registriert seit
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    3.309
    Zitat Zitat von Majkmaestro Beitrag anzeigen
    Ja ich existiere, sollte als Beweis genug sein.
    Na dann lass mal kurz die Sonne aufgehen.....nur um letzte Zweifel auszuräumen^^

  5. #5
    Shan De Lin
    klingt logisch, schließe mich dir an

  6. #6
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    So betrachtet ist Gott (unabhängig von religiösen Behauptungen) zumindest ein Postulat.

    Ein Postulat ist etwas dessen Existenz nicht bewiesen werden kann, dessen Existenz aber, aufgrund anderer erwiesener Tatsachen, gefordert ist:

    Das Universum, die Welt, das Leben ist erwiesen - Eine immer schon immer existierende Macht welche der Urgrund allen Seins ist, ist das entsprechende Postulat. Ob man es nun Gott nennt oder anders.
    Was soll der konkrete Vorteil dieser Ausdifferenzierung sein?

    Rein formal kannst du es "Postulat" nennen, ich sehe aber weder Notwendigkeit noch Vorteile davon - "Glaube" beschreibt die Sache angemessener, denn allein die Tatsache, dass du dir die Universumsentstehung ohne Gottes Wirken nicht vorstellen kannst und es deshalb Postulat nennst, wertet religiöse Betrachtungen und Erklärungen meines Erachtens keinesfalls auf, im Gegenteil, die Differenzierung verwirrt nur.

    Auch wenn du es also Postulat nennst, kann man daraus auch nicht mehr Erkenntnisse gewinnen als aus dem Begriff "Glaube" ... glaube ich jedenfalls

  7. #7
    Avatar von Lilith

    Registriert seit
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    Beiträge
    19.305
    Zitat Zitat von Majkmaestro Beitrag anzeigen
    Ja ich existiere, sollte als Beweis genug sein.
    Ich mag dich...

  8. #8
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Was soll der konkrete Vorteil dieser Ausdifferenzierung sein?

    Rein formal kannst du es "Postulat" nennen, ich sehe aber weder Notwendigkeit noch Vorteile davon - "Glaube" beschreibt die Sache angemessener, denn allein die Tatsache, dass du dir die Universumsentstehung ohne Gottes Wirken nicht vorstellen kannst und es deshalb Postulat nennst, wertet religiöse Betrachtungen und Erklärungen meines Erachtens keinesfalls auf, im Gegenteil, die Differenzierung verwirrt nur.

    Auch wenn du es also Postulat nennst, kann man daraus auch nicht mehr Erkenntnisse gewinnen als aus dem Begriff "Glaube" ... glaube ich jedenfalls
    Das sehe ich nicht so.

    Erst mal geht es icht darum rligiöse Behauptungen, etwa sogenannte heilige Bücher etc, aufzuwerten.

    Es geht einfach nur um das Ursache-Wirkung Prinzip:

    Irgendetwas muss schon immer da gewesen sein

    Warum gibt es überhaupt etwas ? Was hat den Urknall ausgelöst ?

    Dann heisst es oft irgendwelche Kräfte im Universum

    Was sind denn bitteschön diese Kräfte ?

    Wo kommen die her ? Irgendetwas war schon immer da

    Es ist der Urgrund allen seins, das selbst jedoch keinen zeitlichen Anfang hat

    Einstein hat aufgezeigt das Zeit und Raum einander bedingen

    und eben das was selbst schon davor schon immer da gewesen ist, das ist die eine Macht welche alle anderen Dinge letztendlich hervorgebracht haben muss.

    Wir Menschen können dies mit unserem Verstand gar nich volkommen erfassen. Wir bewegen uns auf einer linearen zeitlich fortschreitenden Linie. Wir fangen an zu existieren und hören auf zu esistieren. Wir können uns zwar vorstellen das etwas seit es angefangen hat zu existieren immer da sein wird, wir können uns jedoch schwer vorstellen das auch etwas schon immer dagewesen ist. Es muss aber so sein.

    <=Ewige Ursache=>-------------(Zeitlinie)--------------------Wirkung=>

  9. #9
    Avatar von Bambi

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    37.047
    einerseits denke ich auch, dass alles einen Anfang gehabt haben muss und allein schon dadurch die Existenz eines Gottes nötig macht, aber andererseits hat BJs Argumentation halt auch was. Nur weil wir uns nicht vorstellen können, dass es etwas schon "immer" gegeben hat, heißt das nicht, dass es nicht so sein könnte, denn letztendlich ist unser Vorstellungsvermögen und die ihm inhärente Logik eigentlich doch verdammt beschränkt.

  10. #10
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
    11.10.2009
    Beiträge
    65.539
    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Das sehe ich nicht so.

    Erst mal geht es icht darum rligiöse Behauptungen, etwa sogenannte heilige Bücher etc, aufzuwerten.

    Es geht einfach nur um das Ursache-Wirkung Prinzip:

    Irgendetwas muss schon immer da gewesen sein

    Warum gibt es überhaupt etwas ? Was hat den Urknall ausgelöst ?

    Dann heisst es oft irgendwelche Kräfte im Universum

    Was sind denn bitteschön diese Kräfte ?

    Wo kommen die her ? Irgendetwas war schon immer da

    Es ist der Urgrund allen seins, das selbst jedoch keinen zeitlichen Anfang hat

    Einstein hat aufgezeigt das Zeit und Raum einander bedingen

    und eben das was selbst schon davor schon immer da gewesen ist, das ist die eine Macht welche alle anderen Dinge letztendlich hervorgebracht haben muss.

    Wir Menschen können dies mit unserem Verstand gar nich volkommen erfassen. Wir bewegen uns auf einer linearen zeitlich fortschreitenden Linie. Wir fangen an zu existieren und hören auf zu esistieren. Wir können uns zwar vorstellen das etwas seit es angefangen hat zu existieren immer da sein wird, wir können uns jedoch schwer vorstellen das auch etwas schon immer dagewesen ist. Es muss aber so sein.

    <=Ewige Ursache=>-------------(Zeitlinie)--------------------Wirkung=>
    wenn das so ist, was ist dann die Ursache von Gott? Er hat keine? Warum nicht, muss nicht alles eine Ursache haben? Er existiert ewig? Aber ist die Entfernung von "ewig in der Vergangenheit" bis "Jetzt" nicht ebenfalls ewig, so daß es ein "Jetzt" nie geben könnte?

    tja, ich weiß nicht, wie du dem so beikommen willst, von "welchem" Gott z.B. reden wir? Ist es der jüdisch/christlich/islamische Gott? Wenn du die meinst, dann hast du noch viel mehr Probleme als den Beginn des Universums, z.B. gibts schon mit dem ewigen Leben im Paradies Probleme ...

    Auch gibt es nicht "irgendwelche Kräfte", derzeit geht man von vier Grundkräften aus, die man mehr oder weniger gut verstanden hat. Dann liefert die Quantenmechanik vlt. mehr Fragen als Antworten und stellt Ursache und Wirkung auf den Kopf, dort geschehen z.B. Dinge offenbar spontan, nicht genau vorhersehbar und ohne Anlaß ...

    Einstein glaubte, die Welt wäre komplett deterministisch, bei genau genug bekannten Parametern vollständig berechenbar, hat sich aber damit die letzten 25 Jahre seines Lebens wissenschaftlich vollständig ins Abseits manövriert, weil er einfach einige Erkenntnisse nicht wahrhaben wollte ("Gott würfelt nicht"), z.B. dass es offenbar eine grundsätzliche Einschränkung der Messbarkeit gibt, die nichts mit dem Messinstrument zu tun hat sondern prinzipiell gilt (Unschärfe).

    Aber das führt so alles zu nichts, du musst dein Anliegen schon irgendwie besser Abgrenzen sonst kommt man vom 100sten ins 1000ste ...

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