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Die Existenz "Gottes" ist ein Postulat

Erstellt von Fitnesstrainer NRW, 14.04.2011, 23:01 Uhr · 103 Antworten · 3.838 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    das ist nur eine Wortspielerei die genau nichts erklärt, was soll z.B. "Urgrund" oder "Ursache aller Dinge" genau bedeuten? Nur weil man so ein Wort konstruiert heißt es noch lange nicht, dass es etwas Existentem entspricht. Das ist in etwa so beweiskräftig wie im Islam die Aussage, der Koran kommt ganz klar von Gott weil es so im Koran steht.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Tautologie_(Logik)



    ok, das ist nun eine ganz andere Kiste, nur eine Anmerkung dazu: 1 zu 10 hoch 113 ist eine enorme Zahl ... aber es gibt auch enorm viel Materie im Universum (etwa 10 hoch 80 Protonen), und das seit enorm vielen Jahren.

    Betrachte einen Würfel, die Wahrscheinlichkeit für eine 6 ist 1:6 bei einem Würfel, bei zwei Würfeln liegt die Chance bereits bei 1:3, bei 6 Würfeln wird im Schnitt immer eine 6 gewürfelt

    also ich sehe nicht, wie man hier weiterkommen soll, dein Anliegen reduziert sich aus meiner Sicht letzendlich immer wieder auf eine Sache: Gott, und wie gesagt, belasse es bei "Glaube", das beschreibt bestens das Wesen der Sache

    Nein du verstehst es enfach nicht aufgrund deiner Voreingenommenheit für diese Thematik. Wieso ist denn die Aussage "der Koran ist von Gott weil es im Koran steht" vergleichbar mit der Ausage "Eine Macht die alles andere hervorgebracht hat muss existieren, da nichts aus sich selbst heraus exisitiert. Alles hat einen Ursprung, eine Ursache und egal wie weit wir zurück gehen, es gibt ja keinen Anfang in der Ewigkeit....und irgendetwas muss jedoch schon immer da gewesen sein, das lerztendlich alle anderen Dinge ausgelöst hat."
    Das letztgenannte ist eine ganz andere Aussage.
    Das Problem ist, du denkst oofensichtlich immer, sobald du Gott liest, in den Determinismen von jüdischen, christlichen und islamischen Ansätzen was Gott zu sein hat laut deren Schriften. Die immer da gewesene Macht, Gott, wenn man sie so nennen möchte, ist aber nicht von einer Menschengemachtn Religion abhängig, sondern wenn, dann anders herum.

    Der Astro-Physiker Fred Hoyle hat in seiner Wahscheinlichkeitsrechnung schon die gschaätzte Anzahl aller Atome im Universum mit einbzogen. So drückt er in seiner Ausage das die Wahscheinlichkeit das die Richtigen Atome ein einfaches Eiweismolekül bilden 1 zu 10 hoch 113 ist, beiläufig aus, das diese Zahl gößer ist als die geschätzte Gesamtzahl aller Atome im Universum.

    Noch ein Ansatz:

    Zum Beispiel hat Freeman Dyson daruaf hingewiesen, dass es im Universum keinen Wasserstoff gäbe, wenn die Kraft zwischen den Nukleonen (Protonen und Neutronen) nur wenige Prozent stärker wären. Sterne wie die Sonne- vom Wasser ganz zu schweigen gäbe es nicht.

    Leben wäre unmöglich. Zumindest in der Form, wie wir es kennen.

    Brandon Carter hat nachgewiesen, dass sich bei noch viel geringeren Veränderungen von G alle Sterne in blaue Riesen oder rote Zwerge verwnadeln würden, wobei in jedem Fall die Folgen für das Leben gleich unheilvoll wären.

    Paul Davies, Professor für Physik, sagte in der Zeitschrift "New Scientist" hierzu:
    "In diesem Fall ist es denkbar das es nur EIN (mögliches) Universum geben kann. Wenn dem so ist, so ist der Gedanke beachtenswert, dass unsere eigene Existenz als bewußte Wesen eine unausweichliche logische Folgerung ist.

    (Damit wären wir auch wieder beim Determinismus gelandet...aber das würde den Rahmen der Diskussion zu weit ausufern lassen)

  2. #22
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Nein du verstehst es enfach nicht aufgrund deiner Voreingenommenheit für diese Thematik. Wieso ist denn die Aussage "der Koran ist von Gott weil es im Koran steht" vergleichbar mit der Ausage "Eine Macht die alles andere hervorgebracht hat muss existieren, da nichts aus sich selbst heraus exisitiert. Alles hat einen Ursprung, eine Ursache und egal wie weit wir zurück gehen, es gibt ja keinen Anfang in der Ewigkeit....und irgendetwas muss jedoch schon immer da gewesen sein, das lerztendlich alle anderen Dinge ausgelöst hat."
    Das letztgenannte ist eine ganz andere Aussage.
    es ist das selbe weil in beiden Fällen nur aus sich selbst heraus begründet wird ... vergiss es, so wird das nie was, nur Wortspielereien ohne irgend welchen konkreten Gehalt

    Das Problem ist, du denkst oofensichtlich immer, sobald du Gott liest, in den Determinismen von jüdischen, christlichen und islamischen Ansätzen was Gott zu sein hat laut deren Schriften. Die immer da gewesene Macht, Gott, wenn man sie so nennen möchte, ist aber nicht von einer Menschengemachtn Religion abhängig, sondern wenn, dann anders herum.
    naja, du hast mit Gottespostulaten angefangen nicht ich, ohne meine Frage zu beantworten, was für einen Gott du überhaupt meinst, woher soll ich denn wissen, wie du dir Gott vorstellst ...
    "Eine Macht die alles andere hervorgebracht hat muss existieren, da nichts aus sich selbst heraus exisitiert. Alles hat einen Ursprung, eine Ursache und egal wie weit wir zurück gehen, es gibt ja keinen Anfang in der Ewigkeit....und irgendetwas muss jedoch schon immer da gewesen sein, das lerztendlich alle anderen Dinge ausgelöst hat."
    das erfüllen auch die klassischen "Götter", so what

    Der Astro-Physiker Fred Hoyle hat in seiner Wahscheinlichkeitsrechnung schon die gschaätzte Anzahl aller Atome im Universum mit einbzogen. So drückt er in seiner Ausage das die Wahscheinlichkeit das die Richtigen Atome ein einfaches Eiweismolekül bilden 1 zu 10 hoch 113 ist, beiläufig aus, das diese Zahl gößer ist als die geschätzte Gesamtzahl aller Atome im Universum.
    dass er beiläufig die Anzahl Atome im Universum benannt hat bedeutet nicht, er hätte sie in der Berechnung berücksichtigt, er hat er es vermutlich genannt um die enorme Zahl vorstellbarer zu machen

    Noch ein Ansatz:

    Zum Beispiel hat Freeman Dyson daruaf hingewiesen, dass es im Universum keinen Wasserstoff gäbe, wenn die Kraft zwischen den Nukleonen (Protonen und Neutronen) nur wenige Prozent stärker wären. Sterne wie die Sonne- vom Wasser ganz zu schweigen gäbe es nicht.

    Leben wäre unmöglich. Zumindest in der Form, wie wir es kennen.

    Brandon Carter hat nachgewiesen, dass sich bei noch viel geringeren Veränderungen von G alle Sterne in blaue Riesen oder rote Zwerge verwnadeln würden, wobei in jedem Fall die Folgen für das Leben gleich unheilvoll wären.
    das ist kein "Ansatz", es ist das Zusammenspiel und Feinabstimmung der Naturkonstanten/Superzahlen, siehe dazu auch anthropisches Prinzip


    so, ich erlaube mir nun auszusteigen, ist mir zu aufwändig und führt zu nichts, zumal du immer noch nicht verdeutlicht hast, wo nun der Vorteil des "Postulats" gegenüber klassischem "Glaube" liegt

  3. #23
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

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    @Blackjack

    schliessen wir einen Kompromiss:

    Ich glaube das die Existenz Gottes ein Postulat ist

    Du postulierst das diese Existenz nur ein Glaube ist


  4. #24
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Du postulierst das diese Existenz nur ein Glaube ist

    na meinetwegen ... obwohl: ich postuliere, dass es zwischen Postulat in deinem Sinne und klassischem Glauben keinen Unterschied gibt ... so, damit bin ich zufrieden

  5. #25
    Avatar von Veles

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    Beiträge
    5.151
    Zeit, wie wir sie kennen, gab es "vor" dem Urknall nicht. Das schliesst schon unser "es muss schon immer was da gewesen sein"-Dingsda aus.

  6. #26
    Theodisk
    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Das einzige was ich als "Zeichen" Gottes betrachte ist:

    Das überhaupt etwas existiert. WIR, Die Welt, das ganze Universum kann nich aus sich selbst heraus aus dem Nichts auf einmal da sein.

    Irgendetwas war schon immer da

    und dieses etwas ist der Urgrund allen Seins, aller Existens, es hat alle anderen Dinge hervorgebracht. Ich sehe hier auch ein evolutionäres Prinzip im Einklang mit schöpferischer Macht.

    Dieses Etwas was schon immer da gewesen sein muß, dieser schöpferischer Urgrund allen Seins identifiziere ich mit Gott.

    So betrachtet ist Gott (unabhängig von religiösen Behauptungen) zumindest ein Postulat.

    Ein Postulat ist etwas dessen Existenz nicht bewiesen werden kann, dessen Existenz aber, aufgrund anderer erwiesener Tatsachen, gefordert ist:

    Das Universum, die Welt, das Leben ist erwiesen - Eine immer schon immer existierende Macht welche der Urgrund allen Seins ist, ist das entsprechende Postulat. Ob man es nun Gott nennt oder anders.
    __________________

    (Dies ist ein Beitrag von mir in einem verwandten Thema, aber ich finde es ist eine eigene Diskussion wert)
    Es stellt sich mir die Frage: Warum sollte dieses Postulat ein "Gott" sein? Gottheiten sind seit jeher, sowie der Name selbst, von Menschen erfunden. Man könnte auch von einer Lebensform mit sehr hoher Intelligenz sprechen, welche in der Lage ist Materie maximal zu verändern. Und stellt sich die zweite Frage: Warum sollte es sich nur um eine Lebensform handeln, die dazu in der Lage ist?

  7. #27
    Babsi
    die Menschen nehmen sich zu wichtig

  8. #28
    Theodisk
    Zitat Zitat von Babsi Beitrag anzeigen
    die Menschen nehmen sich zu wichtig
    Wen sollte man denn dann wichtiger nehmen?

  9. #29
    Babsi
    Zitat Zitat von Theodisk Beitrag anzeigen
    Wen sollte man denn dann wichtiger nehmen?
    Gute Frage...

  10. #30
    Theodisk
    Zitat Zitat von Babsi Beitrag anzeigen
    Gute Frage...
    Wenn man die Natur und Umwelt wichtiger nehmen würde, wärs von Vorteil .

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