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Extremisten jagen Ausländer!

Erstellt von Yunan, 12.05.2011, 22:49 Uhr · 355 Antworten · 14.668 Aufrufe

  1. #1
    Yunan

    Daumen runter Extremisten jagen Ausländer!

    12.05.2011

    Krise in Griechenland

    Extremisten machen Jagd auf Ausländer



    Polizisten in Athen: "Wir Beirut in den siebziger Jahren"


    Griechenland steckt tief in der Krise, die Wut der Menschen richtet sich zunehmend gegen die Ausländer im Land. In Athen hetzen rechte Gruppen Migranten durch die Straßen. Der Bürgermeister der Hauptstadt warnt vor bürgerkriegsähnlichen Zuständen.


    Athen - Die Lage in Griechenland droht völlig außer Kontrolle zu geraten. Etwa 500 schwarz gekleidete Ultranationalisten, bekleidet mit Motorradhelmen, marschierten am Donnerstag durch Athener Einwanderer-Viertel. Sie verprügelten Zuwanderer und jagten sie durch Seitenstraßen.

    Die Gewalt gegen dunkelhäutige Ausländer in der griechischen Hauptstadt nimmt stetig zu. Nur wenige Stunden nach dem Tod eines Migranten aus Sri Lanka, der im Stadtteil Patissia auf offener Straße niedergestochen wurde, attackierten rechtsgerichtete Jugendliche erneut Ausländer.
    Migranten flüchteten in Panik, mehrere sollen verletzt worden sein. Die Polizei, die von einem rassistischen Hintergrund ausgeht, setzte Tränengas sein und nahm 50 Angreifer in Gewahrsam. Bei den Tätern soll es sich nach Medienberichten um Mitglieder der rechtsextremen Gruppe "Chryssi Avgi" (Goldene Morgenröte) handeln, die mit anderen Rechtsradikalen in Europa, auch in Deutschland, in Verbindung stehe.

    Erst am Mittwoch - während das Land in einen Generalstreik gegen die Sparmaßnahmen zur Bekämpfung der Schuldenkrise getreten war - waren in Athen Hunderte aufgebrachte, fremdenfeindliche Einwohner mit der Polizei zusammengestoßen. Zuvor hatten sie Ausländer angegriffen und Schaufenster von Migrantenläden im Stadtviertel Agios Panteleimon eingeschlagen. Auslöser war angeblich der Tod eines Mannes, der laut Presseberichten von drei Nordafrikanern bei einem Raubüberfall getötet worden war.

    Bürgermeister Giorgos Kaminis warnte, in Athen könnten wegen der großen Zahl illegaler Einwanderer und einer unkontrollierten Kriminalität bürgerkriegsähnliche Verhältnisse heraufziehen. "Es besteht die Gefahr, dass in kurzer Zeit Athen wie (die libanesische Hauptstadt) Beirut in den siebziger Jahren aussieht", sagte das Stadtoberhaupt am Donnerstag im Fernsehen.

    Wegen der Wirtschaftskrise finden immer weniger Ausländer Arbeit

    Die Regierung unter Ministerpräsident Giorgos Papandreou scheint die Kontrolle zunehmend zu verlieren. Mehrere Menschenrechtsorganisationen, darunter auch das Uno-Flüchtlingskommissariat UNHCR, warnten wiederholt vor zunehmender rassistisch motivierter Gewalt in Griechenland.

    Die griechischen Behörden haben in den vergangenen drei Jahren mehr als 500.000 illegale Zuwanderer aus dem Nahen Osten und Nordafrika aufgegriffen. Mittlerweile leben in Griechenland unter insgesamt 11,3 Millionen Einwohnern schätzungsweise mehr als eine Million Migranten. Wegen der Wirtschaftskrise finden immer weniger von ihnen Arbeit. Viele müssen betteln, um zu überleben.

    Auch bei einer weiteren Protestkundgebung kam es am Donnerstagabend zu Ausschreitungen. Die Demonstranten prangerten das Vorgehen der Polizei während einer Demonstration am Vortag an. Jugendliche warfen Steine und Brandbomben auf Polizisten, die ihrerseits mit Tränengas und Blendgranaten antworteten.

    Die Stimmung war besonders angespannt, weil am Mittwoch ein Demonstrant schwer verletzt worden war. Er schwebte nach einer Gehirnoperation am Donnerstag weiter in Lebensgefahr, wie Ärzte berichteten. Die Regierung sagte eine Untersuchung des Vorfalls zu. Ein Polizeisprecher räumte ein, dass einige Beamte mit zu großer Härte vorgegangen seien. Vier Polizisten wurden vom Dienst suspendiert, nachdem ein Video veröffentlicht worden war, das zeigte, wie sie auf einen anderen Demonstranten einschlugen. Bei den Protesten am Mittwoch waren mindestens 27 Menschen verletzt worden, darunter zwei Polizisten.

    Steigende Arbeitslosigkeit, schwindende Wirtschaftskraft

    Die Proteste in Griechenland richten sich gegen die harte Sparpolitik der Regierung. Diese will im Mai weitere Maßnahmen beschließen, mit denen der Haushalt bis 2015 um bis zu 23 Milliarden Euro entlastet werden soll. Das hoch verschuldete Land entging im vergangenen Jahr nur knapp dem Staatsbankrott und hat Finanzhilfen von 110 Milliarden Euro von der Europäischen Union und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) erhalten.
    Ein Ende der Krise scheint nicht absehbar. Die Arbeitslosigkeit in Griechenland wächst unaufhaltsam: Im Februar lag die Arbeitslosenquote bei 15,9 Prozent, im Januar waren es noch 15,1 Prozent. Die griechische Wirtschaft war 2010 um 4,5 Prozent eingebrochen und wird 2011 nach Schätzungen der Zentralbank um weitere 3,5 Prozent schrumpfen.

    Angesichts der Misere werden weitere Stützungsmaßnahmen immer wahrscheinlicher. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hält zusätzliche Hilfen für das hochverschuldete Land für möglich. Diese könnten aber nicht ohne Bedingungen vergeben werden, sagte Schäuble am Donnerstag im Bundestag. Während das Vorgehen der Regierung in Sachen Griechenland auch in den eigenen Reihen auf Kritik stößt, stimmten die Abgeordneten den Milliardenhilfen für Portugal mit breiter Mehrheit zu.

    lgr/dpa/dapd

  2. #2
    Yunan
    Xrisi Augi sollte man allesamt auf dem Scheiterhaufen verbrennen!

  3. #3
    Avatar von Bambi

    Registriert seit
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    37.047
    ...Alter...

  4. #4
    Avatar von Lumara

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    2.908
    Wenn nichts mehr so funktioniert wie es funktionieren sollte, dann schiebt man halt alles auf die Ausländer..

    Klappt hier in der Schweiz & in Deutschland ja auch bestens.

  5. #5
    Yunan
    Davon kann der Balkan ja ein Lied singen.

    Zufälligerweise ist Griechenland das Auffangbecken für illegale Migranten, sonst würde sich sicher ein Schuldiger in näherer Umgebung finden, wir alle sind darin Weltmeister.

  6. #6

    Registriert seit
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    13.141
    Griechenland kotz mich langsam irgendwie an.

  7. #7

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    Beiträge
    1.835
    ...

  8. #8
    Yunan
    Interessanter Kommentar aus dem Spiegel-Forum dazu:

    Angriffe auf wehrlose Menschen und das 'entglasen' der Geschäfte kleiner Ladenbesitzer, die sich mühsam über Wasser halten, sind unentschuldbar.

    Andererseits war der Tod eines Griechen, der gerade seine schwangere Frau zur Entbindung ins Krankenhaus fahren wollte und dabei von drei Nordafrikanern erstochen wurde, weil diese seine Videokamera haben wollten, offenbar nur der Zündfunke in einem Pulverfass.

    Teile Athens scheinen durch die Masseneinwanderung aus der islamischen Welt in den letzten Jahren immer unsicherer geworden zu sein, und viele Frauen trauen sich nachts gar nicht mehr auf die Straße. Die Einheimischen meiden inzwischen manche Viertel ihrer eigenen Stadt (dazu mehr als genug Parallelen im Rest Europas).
    Dass es in Athen eine rechtsextreme Partei in manchen Vierteln angeblich auf über 5% geschafft hat, ist zwar sehr traurig, zeigt aber andererseits an, wie verzweifelt manche Bewohner dieser Viertel inzwischen wählen.

    Bei einer Million illegaler Einwanderer glaube ich inzwischen auch vermuten zu dürfen, dass der verzweifelte Geldbedarf Griechenlands nicht nur aus finanziellem Schlendrian herrührt.

    Die unglücklichen Griechen stecken doppelt in der Falle. Sollte es zu größeren Ausschreitungen gegen Muslime (und das sind wohl die meisten dieser 'Migranten') kommen, wird sich wohl der alte Rivale im Osten als deren Beschützer aufspielen.
    Dass Erdogan von einer Wiederherstellung der alten osmanischen Machtposition auf dem Balkan und im Nahen Osten träumt, hat er ja schon zu Verstehen gegeben...
    http://forum.spiegel.de/showthread.php?t=35508

  9. #9
    Avatar von H3llas

    Registriert seit
    18.04.2010
    Beiträge
    16.644
    die deutschen medien solten sich mal besser informieren.


    die ''LINKS'' EXTREMISTEN HABEN JAGD AUF AUSLÄNDERN GEMACHT!!!
    und nicht wegen sparmassnahmen oder streiks das ist bullschit! sondern wegen ein ereignis bei der paltia viktoria bei patissia.

    ein mann wolte seine frau im krankenhaus besuchen, er hatte bei sich eine kamera er wolte sein neugeborenes fotografieren.

    zur mittagsstunde wurde der mann auf offene strasse von eine gruppe von dunkelhäutige ausländern überfall und ertochen! um seine camera zu bekommen.

    darauf hin sind die linken ausgetickt. (da in der nähe die uni auch ist) .. und haben sich auf der suche gemacht nach dieser gruppe.

    90% der Kriminalität in griechenland sind ausländer beteiligt.

    der staat muss da was machen, sonst werden die bürger selbst das gesetzt in der hand nehmen.

  10. #10
    Yunan
    Na sicher doch, Linksextreme machen Jagd auf Ausländer.

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