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Forscher will Neandertaler klonen

Erstellt von Rockabilly, 22.01.2013, 18:02 Uhr · 33 Antworten · 1.511 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Ilan

    Registriert seit
    25.06.2009
    Beiträge
    10.225
    Zitat Zitat von Zeisig Beitrag anzeigen
    Das ist nur zur Übung.
    Eines Tages soll Alexander der Große geklont werden damit er im Namensstreit vermitteln kann.
    Genau

    Und am besten auch die ganzen Illyrer.

  2. #32

    Registriert seit
    15.04.2012
    Beiträge
    5.631
    Zitat Zitat von Moriarty Beitrag anzeigen
    Quasi einen Supermenschen erschaffen. Wenn wir davon ausgehen, dass die Evolution den Anpassungsunfähigeren selektiert, dann befindet sich der Mensch gerade in einem Stadium auf dem Weg zum Supermenschen. Bis zur Vollendung würde es noch Millionen? bzw. Milliarden? von Jahren dauern. Wieso diesen Vorgang also nicht beschleunigen? Eine Revolution sozusagen.
    Das war früher so.

    Früher hat die Natur die anpassungsunfähigeren Menschen selektiert
    heute passen die anpassungsunfähigen Menschen ihr Umfeld an.

    Mit anderen Worten eine Evolution ist für den Menschen kaum noch überlebenswichtig.

  3. #33

    Registriert seit
    07.12.2012
    Beiträge
    2.125
    Zitat Zitat von opadidi Beitrag anzeigen
    Um alle damit verbundenen Probleme jetzt aufzuzählen, reicht die Zeit nicht, deshalb nur mal so ad hoc meine Bedenken:
    Probleme sind da, um gelöst zu werden. Wo wären wir heute, wenn wir den Problemen immer entwichen?
    Zitat Zitat von opadidi Beitrag anzeigen
    1. Die Neandert(h)aler sind vor ca. 30.000 Jahren ausgestorben, Ursache unbekannt. Waren sie unseren Vorfahren unterlegen oder sind sie einfach nur verschwunden, wie viele andere biologische Arten, Gattungen??? Wie sollen sie uns dann weiter helfen können???
    Es geht darum, nur die nützliche Merkmale der Neandertaler zu isolieren und auf Mensch zu übertragen, nicht seine gesamten Merkmale. Zum Beispiel ist der Körper des Neandertalers eher abgekühlt als der des Homo Sapiens. Warum also kein Nutzen aus diesem Merkmal ziehen? Außerdem geht es hier nur implizit um Neandertaler. DNA aller Lebewesen mit nützlichen Merkmalen käme in Frage.
    Zitat Zitat von opadidi Beitrag anzeigen
    2. Wir können das Genom (Erbgut), das in DNA/RNA enthalten ist, "buchstabieren", aber eben nur so, wie man früher Hyroglyphen gesehen hat, ohne ihren Sinn zu verstehen. Es wird noch lange dauern, bis wir das geknackt haben.
    Je eher wir also anfangen, desto besser, da wir sowieso irgendwann auf diesem Gebiet fußfassen werden, warum also nicht jetzt?
    Zitat Zitat von opadidi Beitrag anzeigen
    3. Soziale Folgen: Nehmen wir an, wir wären in der Lage, "Verbesserungen" am Erbgut der Menschen vorzunehmen. Das kostet Geld, viel Geld, und wird ganz sicher nicht von der Krankenkasse bezahlt. Milliarden Menschen haben schon jetzt keine Chance auf eine auch nur minimale Gesundheitsversorgung, wie soll das dann werden? Wer entscheidet, wer "verbessert" werden soll? Das kommt einer Selektion gleich, ähnlich der Rampe in Auschwitz...
    Die "Verbesserungen" werden selbstverständlich nicht an Lebenden durchgeführt. Es würde so verfahren werden wie es Church im Artikel beschreibt:"Teile des Neandertaler-Genoms in menschliche Stammzellen integrieren". Wenn diese Supermenschen der ersten Generation dann da sind, wird sich zeigen, ob sie den halbfertigen Menschen überleben/die Show stehlen/verdrängen. Diese werden dann wieder verbessert zu Supermenschen der zweiten Generation usw, bis zum Superlebewesen.
    Zitat Zitat von opadidi Beitrag anzeigen
    4. Als Atheist hab ich da keine Probleme, aber wie würden die Milliarden Menschen reagieren, die an einen Schöpfergott glauben???
    Lassen wir die Religion aus dem Spiel Versteh mich nicht falsch. Ich vertrete bei dem Ganzen nicht die Meinung des Wissenschaftlers im Artikel. Die Behauptung, die Evolution würde auf einen Omega-Punkt streben, war nur eine Hypothese.
    Ich möchte verhindern, dass es zu Missverständnissen kommt, deshalb sollte man wissen, dass mein Beitrag oben hypothetischer Natur war, deshalb schrieb ich auch:
    Wenn wir davon ausgehen...
    Es ging um die Behauptung, die Natur strebe ein Superlebewesen an. Angefangen bei den Einzellern habe die Evolution die verschiedensten Lebewesen geschaffen mit dem Ziel des Superlebewesens. Jeder dieser unvollständigen Lebewesen habe eine Funktion. - Nahrung, Leder, Fell usw - Nutzen halt für das Hauptlebewesen(Mensch), welcher zum Superlebewesen werden soll. Unter Superlebewesen stelle ich mir einen Menschen vor, welcher fähig ist unter und über Wasser zu atmen, nur ein Gramm Nahrung pro Tag braucht, um zu überleben(vielleicht auch gar keins?), ein Tropfen Wasser, dessen Körper resistent gegen Kälte, Feuer usw ist, der Herr der Lüfte, Meere und Erde ist usw. Wenn es dieses Lebewesen irgendwann gebe, dann werde sich das unvollständige Überbleibsel, also alle anderen Lebewesen, mit der Zeit auflösen, da sie ihren Zweck erfüllt hätten.
    Zitat Zitat von Prekë Kuçi Beitrag anzeigen
    Das war früher so.
    Früher hat die Natur die anpassungsunfähigeren Menschen selektiert
    heute passen die anpassungsunfähigen Menschen ihr Umfeld an.
    Mit anderen Worten eine Evolution ist für den Menschen kaum noch überlebenswichtig.
    Hmm, vielleicht unterschätzt du an dieser Stelle die Natur. Ich bin der Meinung, Umfeld ist nicht mit Natur gleichzusetzen, Natur ist nichts Materielles. Wenn jemand behauptet, es liege in der Natur eines Mannes sich nach jeder Frau umzudrehen, dann meint er etwas Immaterielles. Der Mensch verändert zwar sein Umfeld, befindet sich aber immernoch inmitten der von der Natur gelenkten Evolution. Evolution ist nicht nur die physische Weiterentwicklung, sondern auch die geistige. Vielleicht hat die Natur die physische Entwicklung zugunsten der geistigen abgebremst, vielleicht verdanken wir den exponentiell wachsenden, technischen Fortschritt der letzten Jahrhunderte dieser Tatsache. Wer weiß. Vielleicht kann man noch weitergehen und behaupten die rasant wachsende Weltbevölkerung ist von der Natur so geplant, mit dem Ziel, viele kluge Köpfe wie möglich zu schaffen, bis die Natur mit dem geistigen Fortschritt zufrieden ist und sich dann wieder auf den physischen konzentrieren kann, vorher aber die geistig Unterentwickelteren selektiert. Wissenschaftler meinen, der Mensch werde mit wachsender Weltbevölkerung unfruchtbarer werden. Die unsichtbare Hand der Natur reguliert also die Bevölkerungszahl auf dem Weg zum Superlebewesen, nicht nur die Fruchtbarkeit auch Naturkatastrophen sind nur ein Instrument für diesen Zweck.
    Vielleicht hat die Natur vorgesehen, dass wir mit der DNA verschiedener Lebewesen, unter anderem auch mit jene vom Neandertaler, rumexperimentieren, um die Evolution zu beschleunigen. Denn nicht vergessen die verschiedensten Lebewesen existieren nur, damit sie uns, den Herrschern, nützen. Vielleicht hat der Neandertaler nur existiert, damit wir uns seine nützlichen Merkmale kopieren sollen. Es wäre Respektlos gegenüber der Natur, wenn wir es also nicht täten. Aber ob wir es tun oder nicht, es läuft alles auf das Selbe hinaus, wir würden es halt nur beschleunigen.

    Zum Schluss nochmal: Das sind nur hypothesen! Ich persönlich glaube nicht an die Evolution, versetze mich aber gerne in die Lage anderer, um ihre Argumente zu verstehen.

  4. #34

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    Übel

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