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Umfrageergebnis anzeigen: Was seid ihr für ein Lern- und Kappier-Typ?

Teilnehmer
15. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ich raffe generell schnell etwas. Lerne stets wenig und hab trotzdem super Noten.

    6 40,00%
  • Etwas dazwischen (zwischen dem oben genannten und dem unten genannten)

    6 40,00%
  • Ich lerne viel, und kämpfe mich durch. Mit viel Fleiss geht es auch.

    3 20,00%
  • Weder noch. Wenn nichts geht und ich nicht für etwas geschaffen bin, lass ich es.

    0 0%
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Ergebnis 1 bis 10 von 55

Frage an Studenten (aber auch andere können mitreden)

Erstellt von Zurich, 21.06.2012, 00:26 Uhr · 54 Antworten · 3.174 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Zurich

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    Frage an Studenten (aber auch andere können mitreden)

    Sowohl in meinem jetzigen Studium, als auch in den Klassen vor meinem Studium gab es in meiner Klasse einfach Leute, die einfach alles auf Anhieb kapieren.
    Es sind die gleichen Leute, die sehr wenig lernen und trotzdem Bestnoten schiessen. Es sind diejenigen Mitschüler bzw. Mitstudenten, an die man sich wendet, wenn man was nicht versteht (oft erklären sie einem was besser als der Lehrer bzw. Professor).
    Ich bin nicht neidisch auf solche Leute, aber ich verstehe einfach nicht, wie so was funktioniert. Ich bin das krasse Gegenteil. Ich gehöre zu den "Büffel-Studenten" die lange und hart büffeln und es dann noch irgendwie ganz knapp schaffen und ins nächste Semester kommen. Gerade in meinem Fall (Naturwissenschaftliche und sehr Mathe-Lastende Fächer) sind logisches und hoch-komplexes Denkvermögen hoch gefragt. Und die ganze Zeit plagt mich eine einzige Frage: Kann man sich das antrainieren? Gibt es irgendwelche Tricks? Oder ist alles genetisch bedingt und man kann da nicht viel Machen, als etwas 4,5 Mal mehr durch zu lesen und 10 mal so viel Übungsaufgaben zu lösen als die oben genannten Genies?

    Und noch was habe ich gemerkt, was im ganz krassen Gegenteil zu mir steht: Diese Leute, vergessen nie etwas, wenn sie es gelernt haben. Ich bin leider ein wenig vergesslich. Würde man mich jetzt an die 1-Semester-Prüfung schicken, ich würde, glaube ich, nicht durchkommen (nicht ohne Repetition). Klar... vieles weiss man noch, aber auch viele Sache vergisst man. Vor allem Sachen aus Fächern, die man später nicht mehr hat. Und deshalb ist es oft so, wenn einer der "Genies" einem was erklärt (bei einer Aufgabe, wo man nicht weiterkommt), kommen sie mit den Sätzen: "Ja aber wir hatten wir ja schon im 2. Semester". ...oder "Es (diese Regel / Gesetz,..etc..) steht doch in diesem Buch auf Seite 534 (unten irgendwo "kleingeschrieben" mitten im Text und Buch hat 1200 Seiten und ich die Stelle gelesen vor 6 Monaten )", und sie sagen es so, als wär es was ganz selbstverständliches. (Sie funktionieren wie Google mit einer riesigen Datenbank und einer Abrufzeit von Millisekunden) Wie geht das verdammt noch mal???


    Kennt ihr auch viele solche Leute?
    Seid ihr selber solche? Oder seit ihr mehr die "Hard-Worker", die es mit viel Fleiss gerade noch schaffen?







    PS: Hier noch ein Bericht passend zum Thema:
    Vanessa Züger (19) ist ein Matur-Wunder: «Ich bin keine Streberin»
    (Info: 6 ist in der Schweiz Bestnote, 1 Tiefstnote)

  2. #2
    Avatar von Bambi

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    37.047
    Zurich, wenn solche Leute noch ganz genau wissen, wann man was gelernt hat bzw immer wo was steht, dann lernen und lesen die VERDAMMT VIEL, aber das ist ja uncool, also behauptet man einfach, man würde eh nix tun Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen, die meisten, die behaupten, sie hätten "nicht so viel" gelernt, haben sich schon Wochen vor wichtigen Prüfungen so Lernzettel angefertigt und stur durchgepaukt, wollen's aber nur nicht zugeben

  3. #3
    Avatar von Schiptar

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    Ich kenne eine solche Person mit Abidurchschnitt 1,0 seeeeeeeeeeeeehr gut, und die musste dafür auch nicht viel lernen, sondern hat u.a. einfach im Unterricht aufmerksam zugehört. So offensichtlich und doch so selten...

  4. #4
    Avatar von Bambi

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    37.047
    Zitat Zitat von Schiptar Beitrag anzeigen
    Ich kenne eine solche Person mit Abidurchschnitt 1,0 seeeeeeeeeeeeehr gut, und die musste dafür auch nicht viel lernen, sondern hat u.a. einfach im Unterricht aufmerksam zugehört. So offensichtlich und doch so selten...

    hatten wir auch einen, der war schon so ein Genie, spielte auch perfekt Klavier und alles, landete dann mitten im Studium in der Klapse
    Papa sagt's schon richtig: Die Dummen sind die Glücklichen.

  5. #5
    Avatar von Schiptar

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    hatten wir auch einen, der war schon so ein Genie, spielte auch perfekt Klavier und alles, landete dann mitten im Studium in der Klapse
    Papa sagt's schon richtig: Die Dummen sind die Glücklichen.
    Dann hätte dein Papa ja das Zeug zum APPD-Kader gehabt...

  6. #6
    Avatar von Zurich

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    18.089
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Zurich, wenn solche Leute noch ganz genau wissen, wann man was gelernt hat bzw immer wo was steht, dann lernen und lesen die VERDAMMT VIEL, aber das ist ja uncool, also behauptet man einfach, man würde eh nix tun Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen, die meisten, die behaupten, sie hätten "nicht so viel" gelernt, haben sich schon Wochen vor wichtigen Prüfungen so Lernzettel angefertigt und stur durchgepaukt, wollen's aber nur nicht zugeben
    Ok, kann sein, dass du recht hast. Aber auch etwas von anderen hat es auch. Ich meine... Wieso kapieren sie alles von Anhieb an, wenn der Professor was erklärt?
    Ich würde am liebsten mitten in der Vorlesung eine Life-Fernbedienung bei sich haben, wo man die Zeit anhalten kann (um nachzudenken oder um sich an was früheres zu erinnern, um das jetzt im moment gesagte kapieren zu können) oder die Zeit zurückdrehen und das gesagte vom Professor nochmals abspielen lassen (evtl. 3,4 Mal). Aber nein.... Lektion vorbei und sie haben alles von A bis Z verstanden.


    Vielleicht studierst du nicht was mathematisches bzw. naturwissenschaftliches, aber solche Super-Logik-Denker, gibt es bei mir einige.

  7. #7
    Avatar von Zurich

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    Dafür bin ich in Biofächer gut, obwohl ich Biofächer nicht gerne mag.
    Da kann man nur lesen und auswendig lernen und zudem verfüge ich über ein sehr gutes Kurzzeitgedächnis. (leider weiss ich aber dann nach einem Monat die Hälfte nicht mehr , aber für die Prüfung reicht es).

    Es sind eben diese Lernfächer... die gehen.

    Aber bei den sogenannten Übungsfächer, wo hoch-logisches und hoch-komplexes Denkvermögen gefragt ist,... da brauche ich seeeeehr lange. Und das ist eben der Punkt und es macht zwischen den Studenten einen sehr grossen Unterschied.

  8. #8
    Avatar von Bambi

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    Achja, zur Umfrage:
    Ich lerne sehr wenig und komme durch. Natürlich nich so gut wie die sehr fleißigen Leute, aber im Magisterstudiengang zählen im Gegensatz zum Bachelor die Noten während des Studiums nicht, sondern nur die Abschlussprüfungen und Magisterarbeit, daher ist es mir egal. Es ergibt schlichtweg keinen Unterschied, ob ich etwas mit eins oder vier bestehe. Notentechnisch ist Politik mein bestes Fach, obwohl da der Notenschnitt generell nich so hoch ist wie bei den Philologien.

  9. #9
    Avatar von Schiptar

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    14.116
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Notentechnisch ist Politik mein bestes Fach, obwohl da der Notenschnitt generell nich so hoch ist wie bei den Philologien.
    Zum Glück ist PoWi nicht sonderlich intellektuell anspruchsvoll...

  10. #10
    Kejo
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Zurich, wenn solche Leute noch ganz genau wissen, wann man was gelernt hat bzw immer wo was steht, dann lernen und lesen die VERDAMMT VIEL, aber das ist ja uncool, also behauptet man einfach, man würde eh nix tun Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen, die meisten, die behaupten, sie hätten "nicht so viel" gelernt, haben sich schon Wochen vor wichtigen Prüfungen so Lernzettel angefertigt und stur durchgepaukt, wollen's aber nur nicht zugeben
    Du sagst es, Bambi! Ich habe nichts dagegen, wenn jemand Wochen vorher beginnt zu lernen, das ist seine bzw. ihre Entscheidung. Mich aber auf Nachfrage anzulügen und zu behaupten, man hätte ja gaaaaaar nichts gelernt, kotzt mich fuckin' an. Warum lügst Du dummes Arschloch mich an? So unverschämt auch noch, direkt in my face + schaut mir noch ganz brav in die Augen. "Ne, wirklich. Habe nix gelernt, kaum Zeit gehabt". Zu so Leuten gehe ich nach der Notenbekanntgabe immer hin und sehe sie halb am Verrecken in der Ecke liegen. "Ja, Janine, so geht das nun einmal nicht, Liebes. Du musst schon lernen für die Prüfungen, ne, das weißt Du doch eigentlich auch, die Schule ist vorbei, Janine. Verstehe das endlich, Janine!" Ja, Schanine, von wegen du hättest nichts gelernt. Dummes, rassistisches Stück Scheiße. Es nützt dir aber nichts...

    ...pftz...ich drifte ab. Das Beleidigende ist, um es zu verdeutlichen, auf Janine gemünzt, slebstverständlich nicht auf unsere Bambi. Persönlich glaube ich, dass ich grundsätzlich alles kann - wie jeder andere Mensch auch. Zum Lernen kann ich mich nicht zwingen. Ich lerne automatisch und sehr intensiv, wenn mich das Thema interessiert. Tut es dies, bin ich meistens der Überflieger schlechthin, tut es dies nicht, 00 Pkt. Das hat seine Vor- und Nachteile.

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