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Fragen über den Koran

Erstellt von Ohrid-Albaner, 15.03.2010, 20:12 Uhr · 215 Antworten · 6.996 Aufrufe

  1. #191
    Avatar von Styria

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    Zitat Zitat von absolut-relativ Beitrag anzeigen
    nun , der koran wurde nicht nach den wünschen der menschen abgeändert !! ausserdem , wieviele bibel-varianten gibt es denn eigentlich auf der welt ?

    biba
    Herrlich der nächste Unwissende.

    im übrigen gibt es 14 verschiedene arabisch anerkannte Varianten des Koran.

    Wann, wo und wie wurde die Bibel verändert?
    Ich warte

  2. #192
    Avatar von absolut-relativ

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    Zitat Zitat von Styria Beitrag anzeigen
    Herrlich der nächste Unwissende.

    im übrigen gibt es 14 verschiedene arabisch anerkannte Varianten des Koran.

    Wann, wo und wie wurde die Bibel verändert?
    Ich warte
    grundlage das alte testament , paulus machte das neue testament !!!

    und was machte petrus draus ??? reicht das ? ich glaub schon

    nenn mir drei verschiedene versionen des korans , danke

  3. #193
    Avatar von Styria

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    Zitat Zitat von absolut-relativ Beitrag anzeigen
    grundlage das alte testament , paulus machte das neue testament !!!

    und was machte petrus draus ??? reicht das ? ich glaub schon

    nenn mir drei verschiedene versionen des korans , danke
    Ich bin keine dummer Koanschüler, dass du mir mit soetwas kommst .
    Also konkret eine wissenschaftliche historische Quelle wann, wo und wie die Bibel gefälschst wurde.

    Dann können wir weiter diskutieren.

  4. #194
    Avatar von Al Shqipo

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    Zitat Zitat von RealMadrid Beitrag anzeigen
    HIER EIN PAAR BSP DU LOOSER:

    Der Autor des Korans schreibt:

    Wäre der Koran von einem anderen als Allah, so würden sie darin gewiß viel Widerspruch finden (4/82).

    Nun, das ist eine der wenigen wahren Aussagen im Koran. Denn Widersprüche finden wir genug. Das hier sind nur EINIGE, es gibt noch wesentlich mehr:

    1)
    Allahs Worte ändert niemand ab(6/34, 6/115, 10/64)
    Es werden Verse aufgehoben oder in Vergessenheit gebracht (2/106)

    2)
    Wir schickten einen Engel (Gabriel), der Maria erschien (19/17)
    Mehrere Engel sprachen zu Maria (3/42)

    3)
    Allah erschuf in 6 Zeiten Himmel und Erde (7/55)
    Allah erschuf die Erde in zwei Zeiten, gründete Berge+Natur in vier Zeiten, und schuf die Himmel in zwei weiteren Zeiten (41/9ff)

    4)
    Ein Tag bei Allah dauert 1000 Jahre (22/47), oder 50.000 Jahre (70/4)

    5)
    Alle Nichtmuslime landen in der Hölle (3/85)
    "gute" Juden/Christen werden nicht bestraft(2/62)

    6)
    Allah erschuf erst den Himmel (29/27)
    Allah erschuf erst die Erde (41/9)


    damit du endlichsst dein maul hälst das dein märchenbuch i-was mit der realität zu tun hat
    1) Welches Zeichen Wir auch aufheben oder dem Vergessen anheimgeben, Wir bringen ein besseres dafür oder ein gleichwertiges. Weißt du nicht, daß Allah die Macht hat, alles zu tun, was Er will?


    2)
    Und sich vor ihnen barg im Schleier, da sandten Wir Unseren Geist zu ihr, und er erschien ihr in Gestalt eines vollkommenen Menschen. (19/17)

    Und (denke daran) wie die Engel sprachen: «O Maria, Allah hat dich erwählt und dich gereinigt und dich erkoren aus den Weibern der Völker. (3/42)

    ???????


    3) Rufet zu eurem Herrn in Demut und im verborgenen. Wahrlich, Er liebt die Übertreter nicht. (7/55)

    Sprich: «Leugnet ihr Den wirklich, Der die Erde schuf in zwei Zeiten? Und dichtet ihr Ihm Nebenbuhler an?» Er nur ist der Herr der Welten. (41/9)

    ???????


    4)Und sie fordern dich auf, die Strafe zu beschleunigen, doch Allah wird nie Sein Versprechen brechen. Wahrlich, ein Tag bei deinem Herrn ist gleich tausend Jahren nach eurer Rechnung. (22/47)

    Die Engel und der Geist steigen zu Ihm in einem Tage, dessen Maß fünfzigtausend Jahre sind. (70/4)

    Das muss doch nicht heißen das der Tag gleichlang ist wie alle anderen, vll ist es ein besonderer Tag?

    5) Und wer eine andere Glaubenslehre sucht als den Islam: nimmer soll sie von ihm angenommen werden, und im zukünftigen Leben soll er unter den Verlierenden sein (3/85)

    Wahrlich, die Gläubigen und die Juden und die Christen und die Sabäer - wer immer (unter diesen)wahrhaft an Allah glaubt und an den Jüngsten Tag und gute Werke tut -, sie sollen ihren Lohn empfangen von ihrem Herrn, und keine Furcht soll über sie kommen, noch sollen sie trauern. (2/62)

    Wer eine andere Glaubenslehre sucht, mit einer anderen Glaubenslehre ist gemeint wer nicht an den einen Gott glaubt ect..

    6) Und Wir schenkten ihm Isaak und Jakob und gaben seinen Nachkommen das Prophetentum und die Schrift, und Wir gaben ihm seinen Lohn in diesem Leben, und im Jenseits wird er gewiß unter den Rechtschaffenen sein. (29/27)

    Sprich: «Leugnet ihr Den wirklich, Der die Erde schuf in zwei Zeiten? Und dichtet ihr Ihm Nebenbuhler an?» Er nur ist der Herr der Welten. (41/9)

    ???????







  5. #195
    Avatar von Al Shqipo

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    Zitat Zitat von Styria Beitrag anzeigen
    Ich warte immer noch!!!!

    Stelle nie eine Behauptung auf die du nicht belegen kannst.

    Such dir die 5 besten Wiedersprüche deiner Meinung nach aus und ich wiederlege sie, ich hab nämlich kein bock jetzt da 20 (oder wieviele da sind) angebliche Wiedersprüche zu wiederlegen.

    6 dürften ja schon weg sein

  6. #196
    Shan De Lin
    haha ihr diskutiert ja immernoch

  7. #197
    Avatar von Al Shqipo

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    24.12.2009
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    Zitat Zitat von Shan De Lin Beitrag anzeigen
    haha ihr diskutiert ja immernoch
    Der Thread wird den längsten Thread der Welt überbieten

  8. #198
    Shan De Lin
    Zitat Zitat von Styria Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz zum Koran beansprucht die Bibel nicht, dass das Buch direkt von Himmel gefallen ist und dadurch auschließlich Wort für Wort Gotteswort ist.
    so ein schwachsinn.......die bibel ist für jeden Christen bindend und ein jeder gläubige/praktizierende christ hat daran zu glauben und danach zu leben was in der Bibel steht und wieso ist das so? na weil das gottes gebote, gottes botschaft, gottes wort und gesetz ist. als gläubiger christ zu behaupten nur gewisse teile in der bibel sind korrekt und manche wieder nicht, wäre ja absurd, dann ist es nicht mehr die botschaft gottes, wenn darin auch falsche lehren enthalten sind.

    übrigens hats beim koran auch nicht puff gemacht und schon war er da, also die aussage das buch wäre vom Himmel gefallen stimmt schonmal garnicht. Und wärst du so ein experte wie du hier behauptest dann wüsstest du dass die ganzen offenbarungen im Koran nicht an einem Tag offenabrt wurden. naja....

  9. #199
    Shan De Lin
    Übrigens kann man hier denselben schund mit der Bibel treiben was hier paar versuchen mit dem Koran zu machen :

    Wenn ein Christ wirklich behauptet dass das Wort in der Bibel nicht das Wort Gottes ist, somit also nicht die Botschaft Gottes enthält, dann frage ich mich, wieso verwendet man dieses Buch überhaupt noch wenn man die christliche botschaft, die Heilsbotschaft verkünden will. Ich habe auch noch nie einen Christen also einen gläubigen Christen sagen hören die Bibel sei eigentlich garnicht das wort gottes, sondern mehr sowas wie eine Empfehlung

    Gut.... nun den fangen wir an

    Es ist z.b. intressant wie das neue Testament entstanden ist. Ganz frühe Exemplare der Bibel sollen angeblich sogar noch Apokryphen enthalten. Für viele die nicht wissen was Apokryphen sind, das sind Schriften die aus der Bibel gestrichen oder halt nicht im Kanon aufgenommen wurden, weil sie später von der Kirche als unsinnig oder gefälscht hingestellt wurden. Es wurden also ständig Teile ergänzt oder eben rausgenommen.


    Millionen Menschen sind fest davon überzeugt, die Bibel sei ein von Gott geschriebenes oder zumindest von ihm persönlich inspiriertes (diktiertes) Buch. Eigentlich eine schöne Vorstellung.
    Die Wahrheit aber ist, dass die Bibel nicht in einem Guß geschrieben wurde, sondern eine Sammlung unter- schiedlicher Bücher und Texte ist (Buch Mose, Buch der Könige, Briefe von Paulus), zwischen denen manchmal tausend Jahre liegen und die immer wieder ergänzt, verändert und entsprechend der aktuellen gesellschaftlichen Stimmung umgeschrieben wurde.
    Unterschiedliche, heute meist unbekannte Autoren haben die Texte geschrieben und was der späteren Priesterschaft nicht mehr gefiel, wurde eliminiert oder immer wieder zurechtgetextet. Noch heute werden Veränderungen und Anpassungen vorgenommen.
    Viele Männer und kaum Frauen (nur auf etwa 13 Seiten) haben Geschich- ten, Sprüche, Weisheiten und Prophezeiungen zusammengetragen. Die Auswahl der uns heute bekan- nten Texte - des so genannten biblischen Kanons - hat bis ins
    1. Jahrtausend nach Christus gedauert. Noch in den letzten hundert Jahren legte die Evan- gelische Kirche etliche Bibelrevisionen vor. In der Fassung von 1975 sind nur noch zwei Drittel mit Luthers Text identisch.



    Herzstück der modernen Christenheit ist das Neue Testament, eine Sammlung von Texten, Briefen und Sprüchesammlungen, die die Leidensgeschichte Jesu beschreiben.
    Die ersten Christen waren noch dem jüdischen Denken verhaftet und lasen hauptsächlich das Alte Testament. Immer mehr tauschten sie Briefe, Sprüchesammlungen und Evangelien untereinander aus, die in den Gemeinden vorgelesen wurden. Aber nach und nach wurde der Ruf nach einem eigenen Lehrbuch, nach einem neuen Wort Gottes, immer lauter.
    Marcion aus Pontus stellte im Jahr 144 nach Christus seinen Glaubens- genossen seine persönliche Version einer Bibel vor. Er ignorierte das gesamte Alte Testament und die meisten der unter den damaligen Christen kursierenden heiligen Schriften.
    Übrig blieben ein sehr verkürztes und verändertes Lukasevangelium und zehn ebenfalls redigierte Paulusbriefe. Aber die Theologen waren über diese Bibelfassung wenig erfreut und schlossen Marcion verärgert aus der Kirche aus.
    Ende des 2. Jahrhunderts begann man immer mehr, angeführt von Bischof Theophilus von Antiochien, von der Heiligkeit der Evangelien und der Paulusbriefe zu sprechen. Der Druck, ein Buch zu haben, um die Kirche überhaupt konstituieren zu können, wuchs weiter.
    Erst Ende des 4. Jahrhunderts wurde nach mehreren Synoden in Rom und Karthago jener Kanon des Neuen Testaments bestimmt, den wir mehr oder weniger noch heute kennen. Bischof Papias von Hierapolis (70-130) in Phrygien hielt um das Jahr 110 nicht einmal die uns heute bekannten Evangelien für heilig genug, während
    Kirchenvater Justin lieber das Alte Testament zur Erbauung bemühte. Kirchenvater Irenäus (130-200) und Clemens Alexandrinus (†215) stellten ebenfalls Bibelversionen zusammen, die aber unter heftigen Diskussionen immer wieder verworfen, ergänzt und verändert wurden.
    Um das Jahr 170 stellte der syrische Apologet Titian aus den vier Evangelien ein einziges zusammen und nannte es Evangelienharmonie ("Diatessaron").
    Noch immer war man offen für Ergänzungen aus nichtkanonischen Überlieferungen. Später schrieb auch Bischof Theophilus von Antiochien eine Evangelienharmonie, konnte sich aber damit nicht durchsetzen. Trotz dieses ewigen Hin und Hers erklärt die päpstliche Bibelkommission noch heute, jedes Wort der Bibel sei unfehlbar.
    Im Jahr 367 wies der Kirchenvater Athanasius (295-373), Bischof von Alexandria, in einem Brief darauf hin, dass die 27 Bücher des Kanons nun endgültig feststünden. Er nannte sie "Quellen des Heils, auf dass sich der Dürstende an ihnen mehr als genug erlabe." Die Synode von Laodicea machte die Auswahl der Bücher schließlich offiziell und das Neue Testament war mehr oder weniger geboren. Nirgendwo auf der Welt ist übrigens das Original eines biblischen Evangeliums erhalten. Es gibt nur Abschriften von Abschriften von Abschriften. Die beiden ältesten Kopien des Neuen Testaments stammen aus dem 4. Jahrhundert. Eine liegt im Vatikan, die andere im Britischen Museum in London. Im Letzten sind sogar noch apokryphe Texte enthalten, welche die Kirche heute als gefälscht oder unsinnig betrachtet.
    Hier ein paar beispiel was so alles abgeändert wurde:

    Hier ein paar wenige Beispiele, wie noch in heutiger Zeit am Text der Bibel geputzt und geändert wird:

    In einer aktuellen Lutherbibel lesen wir die unverfängliche Beschreibung, wie König David nach seinen Eroberungen mit den Kriegsgefangenen umging (2. Sam 12,31): "Aber das Volk (die besiegten Ammoniter) darin führte er (David) heraus und stellte sie als Fronarbeiter an die Sägen, die eisernen Pickel und an die eisernen Äxte und ließ sie an den Ziegelöfen arbeiten."
    Das war wohl damals keine ungewöhnliche Verfahrensweise mit Gefangenen und auch nicht weiter anstößig. Luther aber übersetzte in seiner Bibelversion den Schluss des Verses noch korrekt: "... und verbrand sie in Ziegelöfen." Solcherlei Aussagen hat man nach dem 2. Weltkrieg, nach den grauenhaften Verbrechen der Nationalsozialisten einfach umgeschrieben.

    Eine andere Verharmlosung liest sich wie folgt (1. Sam 6,19): "Aber die Söhne Jechonjas freuten sich nicht mit den Leuten von Bet-Schemesch (Andersgläubige), dass sie die Lade (Bundeslade) des Herrn sahen. Und der Herr schlug unter ihnen siebzig Mann." Der Herr erschlug also siebzig Männer, weil sie sein Heiligtum, die Bundeslade, angeschaut hatten. (Niemand weiß übrigens, was das eigentlich war. Es gibt nur Spekulationen.)
    Halb so schlimm, mag man denken, damals herrschten halt raue Sitten. In der früheren Ausgabe und in der aktuellen Jerusalemer Einheitsübersetzung ist aber von "fünfzigtausend Mann" die Rede. Es werden also in jeder Bibelversion weniger Gottesopfer.

    Immer wieder hat man versucht, die ärgsten Peinlichkeiten aus dem Buch zu räumen. Mehr oder weniger harmlos heißt es bei 3. Mose 20,27: "Wenn ein Mann oder eine Frau Geister beschwören oder Zeichen deuten kann, so sollen sie des Todes sterben; man soll sie steinigen."
    An dieser Stelle hieß es ursprünglich, "Männer oder Frauen, in denen ein Totengeist ist", sollen gesteinigt und getötet werden. Wir können sicher sein, dass diese Beschreibung einen Geisteskranken meinte. Eine kleine Textkorrektur macht also ganz im Sinne der modernen Kirche aus einem geistig Behinderten einen bösartigen Geisterbeschwörer.

    Dazu weiteres Beispiel einer aktuellen Bibeländerung: Einen Vers des Evangelisten Lukas übersetzte Martin Luther mit (Lk 2,14): "Friede auf Erden, an den Menschen ein Wohlgefallen." Schöne Worte mit denen die himmlischen Heerscharen nach der Geburt Jesu jubilierten und allen Menschen Frieden und Wohlgefallen wünschten.
    Richtig übersetzt heißt die Zeile aber: "Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens." Dieser kleine aber feine Unterschied besagt, dass nur Menschen, die Gott gefallen, sprich: die ihn lieben und ihm gehorchen, Frieden finden sollen. Hier haben wir immer wieder das alte Gottesbild: Entweder du glaubst und gehorchst oder es soll "Heulen und Zähneklappern" sein.

    Warum der Herr anordnet, dass kein Mann in die Gemeinde aufgenommen werden darf (5. Mose/Dtn. 23,2), "dessen Hoden zerquetscht sind oder dessen Glied verstümmelt ist", ist für einen aufgeschlossenen Gläubigen schwer zu verstehen. An dieser Stelle zitiere ich die Jerusalemer Bibel, weil unsere Allerweltsbibel für Wohlstandschristen von solchen geschmacklosen Formulierungen gereinigt worden ist.

    Unerbittlicher bekämpften die Bibelschreiber den Kult um die in der Bibel immer wieder erwähnte Göttin Aschera (ursprünglich die Frau Jahwes) (Mi 5,12-13): "Ich will deine (...) Ascherabilder ausreißen." Die biblische Eifersucht auf die Göttin wäre wohl kaum so groß, wäre Aschera nur eine unscheinbare religiöse Randerscheinung im Heiligen Land gewesen. Der Kult um sie muss jahrtausendelang weit verbreitet gewesen und sogar im Jerusalemer Tempel ausgeübt worden sein (2. Kön 21,7): "Er (Manasse) stellte auch das Bild der Aschera, das er gemacht hatte, in das Haus."
    Aber Frauenfeind Luther war die Vorstellung, dass einst eine Frau an Gottes Seite angebetet und verehrt worden sein könnte, ein Gräuel. Er tilgte 1545 den Namen Aschera aus allen Versen seiner Bibelfassung und übersetzte zum Beispiel 2. Kön. 13,6 so: "Auch blieb stehen der Hain zu Samaria." In der revidierten Lutherfassung unserer Zeit holte man die Göttin wieder zurück und wir lesen wieder: "Auch blieb das Bild der Aschera zu Samaria stehen."
    Die Liste der Bibelveränderungen wäre noch seitenlang fortzuführen. Wichtig sind aber nicht die einzelnen Textänderungen, sondern die Feststellung, dass die Bibel nicht ein von Gott geschriebenes oder von ihm beeinflusstes Buch sein kann!

  10. #200
    Shan De Lin
    Vorallem der letzte Teil ist intressant, es soll also auch eine Göttin in der Bibel neben jahwe gegeben haben...war die bibel am anfang doch nicht so monotheistisch? Aschera wurde anscheinend recht lange neben jahwe verehrt...eigentlich eine heidnische göttin die an der seite baals schon in babylon angebetet wurde.

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