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„Frauen sind nicht die besseren Menschen“

Erstellt von John Wayne, 31.10.2012, 22:18 Uhr · 78 Antworten · 2.814 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von papodidi

    Registriert seit
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    13.515
    Zitat Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
    glaub ich net... feminazis sind ja faktenresistent... die organisieren lieber slutwalks und geben stolz zu das sie schon dreimal abgetrieben haben...
    Ich steig auch gleich wieder aus: wie soll man mit jemanden ernsthaft diskutieren, der einen Begriff wie "Feminazis" einbringt!?!?

    Dogledanje

  2. #12
    Avatar von Vukovarac

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    ...sehr gut ...die anderen sind doof also brauche ich nicht zu diskutieren....argument nr. 1 hier....

  3. #13

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    18.328
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    hör auf von Feminismus zu reden
    ich meine natürlich diejenigen die den feminismus zu ihrer religion erklärt haben... es gibt wahrscheinlich auch vernünftige feministinnen mit ein paar guten argumenten, aber die werden alle von so radikalen wie der schwarzer überschrien...

    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    noch mehr als über Moslems und Ausländer.
    echt? das ist doch eigentlich unmöglich
    ich dachte

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von opadidi Beitrag anzeigen
    Ich steig auch gleich wieder aus: wie soll man mit jemanden ernsthaft diskutieren, der einen Begriff wie "Feminazis" einbringt!?!?
    wie willst du die weiber bezeichnen die den kachelmann von vorherein für schuldig halten und einen gerichtsprozeß im grunde für überflüssig halten??

  4. #14
    Avatar von papodidi

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    Zitat Zitat von Vukovarac Beitrag anzeigen
    ...sehr gut ...die anderen sind doof also brauche ich nicht zu diskutieren....argument nr. 1 hier....
    Vuko, Du weißt genau was ich meine, wollte man(n) wirklich diskutieren, müsste man(n) ja nicht sofort mit solchen Hämmern kommen: Feminazis, Slutwalk etc.; und was das Thema Abtreibung in diesem Zusammenhang (Interview) bringen soll, erschließt sich mir auch nicht - bin wahrscheinlich zu blöd...

  5. #15
    Theodisk
    Frau Bauer-Jelinek, was macht die Frauenbewegung?
    Wir erleben in Westeuropa derzeit eine neue Frauenbewegung mit aggressiver Grundhaltung und umfassenden Machtansprüchen. Das nenne ich Allmachtsfeminismus.
    Mit Feminismus und der Frauenbewegung kenne ich mich nicht wirklich aus, aber werde ein paar Gedanken zum Interview äußern.

    Klingt unheimlich. Wie drückt sich das aus?
    Diese Bewegung geht davon aus, dass Männer und Frauen grundsätzlich gleich sind und daher genau die gleichen Aufgaben übernehmen können und sollen.
    Grundsätzlich stimme ich dem zu, auch wenn ich denke, dass nur wenige Frauen (rein physiologisch) in der Lage sind z. B. Arbeiten auf dem Bau zu übernehmen.

    Der These stimme ich voll und ganz zu. Dann bin ich wohl auch eine Allmachtsfeministin.
    Moment, Moment: Sie müssen diese Welthaltung von ihren Ursprüngen und Ideologien her betrachten. Diese Bewegung tut so, als gäbe es keine biologisch vorgegebenen, typisch männlichen oder weiblichen Verhaltensweisen und Neigungen, sondern wir würden nur durch Erziehung geprägt.
    Es gibt hormongesteuerte Einflüsse, aber nur wenige Verhaltensweisen und Neigungen die biologisch-organisch fest verankert sind, soweit ich weiß. Die Sache mit der Erziehung halte ich persönlich also für bedingt richtig.

    Welche Unterschiede sehen Sie zwischen Mann und Frau?
    Das finde ich nebensächlich, hauptsächlich sehe ich, dass in der öffentlichen Debatte die Unterschiede der Geschlechter völlig verzerrt geschildert und bewertet werden. Die Frauen scheinen durch die Bank die besseren Eigenschaften zu haben. Man stellt uns als die besseren Menschen dar.
    Habe ich persönlich noch nie so erlebt bzw. mitbekommen und halte das für übertrieben.

    Mir hat das leider noch keiner gesagt.
    Das ist fast schon verwunderlich. Denn die Klischees sind allgegenwärtig: Männer sind nur auf Zerstörung und Aggression aus, heißt es, sie sind Diktatoren und Technokraten, sie sind schuld an der Finanzkrise und der Euro-Krise. Frauen dagegen sind sozial, sensibel, empathisch, kommunikativ, fleißig, verantwortungsvoll, bescheiden - ich könnte die Liste ewig fortsetzen. Kurz: Sie sind die besseren Chefs und die besseren Menschen.
    Die meisten Menschen mit gesundem Verstand wissen, dass solche Eigenschaften nicht vom Geschlecht abhängig sind, deswegen macht sich auch kaum jemand darüber Gedanken oder steigert sich in eine extreme Meinung hinein.

    Und die Frauen sehen die Männer als Feinde?
    Ja, im Beruf wird der Mann zum Feind stilisiert, den es zu bezwingen gilt. In meinen Coachings bin ich oft verblüfft, mit welcher Verachtung und welchem Zorn Frauen über Männer sprechen. Keinen Fehler können sie machen, der nicht „typisch Mann“ ist. Daheim wird der Mann zum Depp degradiert, er wird regelrecht unterdrückt: Hobbykeller müssen dem Familienzimmer weichen, die Sportschau ist tabu, es gibt keine männlichen Rückzugsräume mehr. Die Frau sucht die Möbel aus, und der Mann darf sie nur noch hereinschleppen. Und wenn er vor Frust verstummt, dann bohrt sie: „Woran denkst du? Sprich zu mir!“
    Klingt nach alten Klischees, für wirklich beängstigend würde ich das nicht halten.

    Mir kommen die Tränen. Sie blenden doch die Hälfte der Welt aus. Als ob es keine Frauenwitze und Herrenrunden mehr gäbe.
    Ich will gar nicht aufrechnen, wer hier böser ist. Entscheidend ist doch, dass heutzutage Frauen und Männer aufeinandergehetzt werden in einem Konflikt der Geschlechter. Und leider werden derzeit vor allem die Frauen aufgehetzt. Das demütigt den Mann. Wenn er gerne boxt, heißt es: „Ja ja, der Steinzeitmensch.“ Wenn sie boxt, heißt es: „Wow, eine starke Frau!“
    Wo auch immer dieser "Krieg" statt finden soll, an mir scheint er vorbei gegangen zu sein.

    Sie sagen den Frauen: „Die Männer sind der falsche Feind.“ Wer ist der wahre Feind?
    Da führt mein Titel vielleicht etwas in die Irre: Man könnte denken, dass es die Frauen sind - von wegen: selbst schuld! Aber das ist gar nicht meine Aussage. Der Feind ist das herrschende System: Beide Geschlechter sind Opfer eines finanzgetriebenen Neoliberalismus.
    Möglicherweise hat das "System" Einfluss auf die Verteilung der Geschlechter in bestimmte Berufe, aber dass dort "Feindbilder" entstehen sollen, halte ich für enorm übertrieben.

    Uff. Eine hartgesottene Feministin würde jetzt wohl fragen: Und wer hat’s erfunden, das System?
    Entscheidend ist, dass dieses System existiert und nicht zu beseitigen ist - von keinem Geschlecht. Da die Regeln des Systems in einer praktisch frauenlosen Zeit entstanden, lernen Männer sie leichter. Aber wenn die Frauen sich erst einmal auf die Spielregeln einlassen, dann kommen sie auch nach oben.
    Mir ist nicht ganz klar, welche Regeln des Systems sie explizit anspricht.

    Das lehren die Karrierebücher seit Jahrzehnten. Komisch, dass der Frauenanteil in den Führungsetagen trotzdem so gering ist, in allen Branchen. Kommen Sie mir bitte nicht mit diesen Pseudo-Studien über die Karrierechancen von Frauen. Die fasse ich ganz vorsichtig an, denn die Gender Studies sind fest in weiblicher Hand. Heute ist ausgewogene Forschung zu der Frage auf dem Rückzug und Männerforschung praktisch chancenlos - jedenfalls solange nicht aus feministischer Perspektive geforscht wird.
    Darüber weiß ich nichts, habe nur von diesen "Gender-Studien" gehört, ihre Meinung klingt jedenfalls sehr einseitig.

  6. #16
    Avatar von Domoljub

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    Beiträge
    4.883
    Zitat Zitat von foxy black Beitrag anzeigen
    Tiere sind die besten Menschen.
    Ach wirklich?


  7. #17
    Slavo
    Sie sagen den Frauen: „Die Männer sind der falsche Feind.“ Wer ist der wahre Feind?
    Da führt mein Titel vielleicht etwas in die Irre: Man könnte denken, dass es die Frauen sind - von wegen: selbst schuld! Aber das ist gar nicht meine Aussage. Der Feind ist das herrschende System: Beide Geschlechter sind Opfer eines finanzgetriebenen Neoliberalismus.

  8. #18
    Avatar von H3llas

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    18.04.2010
    Beiträge
    16.644
    um was geht es hier? irgendwie verstehe ich die überschrift nicht.

  9. #19
    Avatar von skorpion

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    25.10.2009
    Beiträge
    3.739
    Zitat Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
    alles genau auf den punkt gebracht. sehr gutes interview
    Man müßte mehr über den genauen Kontext wissen, um das auszudiskutieren, aber wenn man die zitierten Passagen liest, sachlich und emotionslos liest, dann kann ich nichts entdecken, was falsch ist. Ich gehe davon aus, daß insgesamt noch mehr gesagt wurde oder daß Frau Bauer-Jelinek noch mehr zu dem Thema hätte sagen können (-> Der falsche Feind).

    Der Kampf der Geschlechter ist in meinen Augen ebenso unsinnig, wie nationalistisch motivierte Konflikte. Jedenfalls so, wie er zur Zeit geführt wird.



  10. #20
    Yunan
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    ne, wozu, entweder sie trollt auf sehr hohem Level oder ist schlicht und einfach minderbemittelt. Mit nem Kind aus der Sonderschule würd ich ja auch nicht diskutieren.
    Die gute Frau hat in allen Punkten recht und formuliert sehr gut aus, wo diese ganze selbstzerstörerische Feminismus-Schiene hinführt, nämlich in verzerrte Darstellung und Leugnung jeglicher Weiblichkeit unter Frauen. Schuld ist die Erziehung und ohne die wären alle Menschen gleich - was für ein Scheißdreck.

    Was die heutigen Feministinnen tun, hat nichts mehr mit der Einforderung grundsätzlicher Gleichberechtigung zu tun sondern mit dem Versuch, sich durch schlichte Ignoranz der (biologischen) Realitäten einen mentalen Penis wachsen zu lassen nachdem es physisch mit einem Blick nach unten zu offensichtlich ist, dass Männer und Frauen eben nicht gleich sind.

    Diese dümmliche Realitätsverweigerung und Blockadehaltung in allen gesellschaftlichen Bereichen bringt selbst eingefleischte Linke dazu, Feministinnen und sogenannte "Genderaktivisten" (bei denen gibt es wohl für jede Jahreszeit eine andere geschlechtsbezogene Aktivität) abgrundtief zu hassen und das zurecht!

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