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„Frauen sind nicht die besseren Menschen“

Erstellt von John Wayne, 31.10.2012, 22:18 Uhr · 78 Antworten · 2.806 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von Vukovarac

    Registriert seit
    10.06.2011
    Beiträge
    11.940
    Zitat Zitat von Shan De Lin Beitrag anzeigen
    Also bitte nennt mir doch mal ein paar beispiele wo männer in unserer gesellschaft unterdrückt werden und diskriminiert werden. so schwer wird das doch nicht sein. wenn ihr davon überzeugt seid dann habt ihr doch sicher beispiele oder könnt vielleicht aus eigener erfahrung was erzählen? bin ich mal gespannt.
    ...yunan hat doch paar beispiele und erzählungen aufgeführt....

  2. #52
    Yunan
    Zitat Zitat von Shan De Lin Beitrag anzeigen
    nenn mir doch mal ein paar beispiele wo dich diese leute diskriminiert haben. und was für eine einstellung genau diese leute haben.

    yunan wie gesagt deine sicht der dinge ist auch nicht immer fair und geht schon hier und da ins sexistische, wenn männer so sind ist das in ordnung oder was?
    Wie auch schon gesagt, ich habe mich noch nie diskriminiert von Feministinnen oder von Frauen generell gefühlt weil ich mich durch ihre Kritik nicht angegriffen und angesprochen fühle sondern genervt von der Rücksichtslosigkeit und dem Drang zur Selbstdarstellung und deren Argumentation.

    Die Einstellungen sind doch bekannt und stellen das Standardrepertoire. Es reicht von angeblichen Verschwörungen des sogenannten Patriarchats gegen die tollen Errungenschaften der '68er (wobei du ja selbst gesagt hast, dass de facto keine Gleichberechtigung von Frauen herrscht was Bezahlungen etc. angeht, von daher kommt der Eindruck auf, dass viele von ihnen gar keinen richtigen Überblick haben) bis zur Förderung der Individualität bis in den Exzess ohne Berücksichtung der Folgen für eine Gesellschaft. Mit dem Kopf durch die Wand, koste es was es wolle. So hat Hitler es auch gemacht und deswegen sehe ich in deren Argumentationsmethoden keinen Unterschied was Intoleranz angeht.

    Jetzt könntest du mir ja mal ein Beispiel nennen, indem ich mich sexistisch und unfair geäußert haben soll. Es reicht, wenn du es ungefähr weißt, du musst da jetzt keinen Beitrag von 1920 ausgraben.

  3. #53
    Diametralis
    "Männer im Berufsleben diskriminiert / Väterkarenz & Teilzeitjob nicht gerne gesehen" - wiederum von/bei Männern.
    Es geht schon längst nicht mehr um den Hoseninhalt.

  4. #54
    Avatar von Bambi

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    Beiträge
    37.047
    Zitat Zitat von Slavo Beitrag anzeigen
    Na ist es nicht so?

    Angefangen bei irgendwelchen Frauenquoten wo Frauen mit gleicher Qualifikation, wenn nicht sogar schlechter, bevorzugt werden MÜSSEN, bis zu dem, dass man die Väterkarenz vom Arbeitgeber nicht gerne sieht... Ein Teilzeitjob wird nicht gerne gesehen, man ist ja ein "echter" Mann und geht Vollzeit arbeiten, am besten was körperliches!
    Mit diesem Bild vom Versorger und Ernährer, der immer hart und immer männlich sein muss, hat der Feminismus nichts zu tun, im Gegenteil. Ich finde es super, wenn Männer ihrem Kind zuliebe eine Weile Teilzeit arbeiten, nur Idioten degradieren solche Männer.

  5. #55
    Slavo
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Mit diesem Bild vom Versorger und Ernährer, der immer hart und immer männlich sein muss, hat der Feminismus nichts zu tun, im Gegenteil. Ich finde es super, wenn Männer ihrem Kind zuliebe eine Weile Teilzeit arbeiten, nur Idioten degradieren solche Männer.
    Das hab ich jetzt auch nicht auf den Feminismus bezogen.
    Ich finde es auch super wenn es solche Männer gibt, nur die gesellschaftliche Akzeptanz lässt da noch einiges zu wünschen übrig.
    Es ist einfach dieser, nennen wir ihn "Druck", diese gesellschaftliche Rollenverteilung die sagt, ein Mann muss dies machen, eine Frau das.
    Und DAS trifft auch auf beide zu und dagegen würde ich auch vorgehen.

  6. #56

    Registriert seit
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    Beiträge
    1.340
    Zitat Zitat von Slavo Beitrag anzeigen
    Ok, um auf dein Argument mit dem Mittelalter einzugehen, obwohl ich eigentlich keine Lust darauf hab...

    Frauen sowie Männer hatten zu der Zeit keine Rechte. Es gab ein einziges Abgrenzungsmittel und das war der Stand in dem du dich befunden hast.
    Deshalb zu sagen, dass ausschließlich Frauen benachteiligt wurden ist Quatsch. In den niederen Ständen hatte weder eine Frau noch ein Mann bestimmte besondere Rechte, vor allem wenn sie auf den Länderein eines Lehnsherren lebten usw usf....
    Das ist eig. nicht das worauf ich hinauswollte, jetzt zu deiner anderen Frage...

    1) Sorgerecht + Allimentenzahlung

    2) Feminimes Verhalten/Aussehen wird bei Männern eher verachtet, wobei es bei Frauen umgekehrt verhältnissmäßig mehr geduldet wird...
    tl;dr: individueller Ausdruck.

    3) Ich lasse das Bild für mich sprechen.
    ->


    "Frauen und Kinder zuerst" - kommt dir das bekannt vor?

    4) Nehm einmal die ö. Gesundheitspolitik her, in Deutschland glaube ich sieht's ähnlich aus wenn ich mich nicht irre, Frauen werden da von der Gesundheitsopolitik eher unterstützt und nehmen diese eher in Anspruch bzw. es gibt viel mehr Krankheits/Krebspreventionenskampagnen als welche für Prostatakrebs z.B. Erst vor kurzem ist man auf die Idee gekommen, eine Männerstatistik herauszubringen.

    5) Eine Frau wird im Notfall eher Hilfe finden als ein Mann bzw. wird eher vom System aufgefangen. -> Frauenhäuser/beratungsstellen par exemple.

    6) Frauenquoten. Hast das ja wahrscheinlich vor kurzem gehört was bei den Prüfungen für's Med-Studium passiert ist...
    Wobei ich da wieder behaupte, dass das weder Frau noch Mann zu gute kommt. Der der besser abschneidet soll studieren können, ganz einfach, ohne irgendwelche Quoten, vor allem bei so einem Studium wo später das Leben vieler Menschen auf dem Spiel stehen könnte...

    7) Du hast ein Frauenministerium, aber kein Männerministerium. Und jetzt komm mir nicht mit "huur duuur derp aber die Politik macht doch eh nur Politik für Männer!1!1!1!"

    8) Männer dürfen später in die Pension als Frauen und das obwohl sie statistisch früher sterben als Frauen.

    9) ca. 75%-80% der Obdachlosen sind Männer.

    10) Es nehmen sich verhältnismäßig mehr Männer durch Suizid das Leben als Frauen.

    11) Vor Gericht steht Frau meistens besser da als Mann was Schuldspruch betrifft. Ganz davon abgesehen, dass sexuelle Belästigung/Vergewaltigung an Männern sowieso nicht für ernst genommen wird, da ja Männer dauerrallig sind und es sowieso wollten. /ironyoff

    12) Männer werden eher Opfer eines Gewaltverbrechens als Frauen. Gewaltverbrechen gegen Frauen werden dagegen in den Medien eher thematisiert und öffentlicher behandelt.

    13) Blödes Beispiel, aber wahrscheinlich auf langer Zeit für's Geldbörserl interessant: Beim Fortgehen gibt's meistens kein "Free entry for men!", verkehrt wohl eher.

    Immer noch nicht genug?

    Schau, damit will ich gar nicht von den weiblichen Problemen wegzeigen, ich will dir nur zeigen, dass Männer eben auch vom System diskriminiert werden können.
    BEIDES gehört behandelt, ich kanns persönlich absolut nicht ab wenn man anfängt Lobbyismus zu betreiben und das Leid eines Geschlechtes versucht auf das andere zurückzuführen.
    Wenn das tatsächlich ein Patriarchat ist in dem wir Leben, wieso existieren dann noch immer solche Sachen die Nachteile dem Mann gegenüber bringen?
    Und wieso wird aktiv kaum was dagegen unternommen bzw. so viel totgeschwiegen? Oder unternehmen ja die Feministinnen was dagegen, die sich ja bekanntlich für die Gleichberechtigung einsetzen? Wieso hört man dann nie etwas wo sie gegen so etwas vorgehen?

    Weißt du, ich kann Ideologien einfach nicht ab, darunter zählt auch der heutige Feminismus.
    Das Problem was sich mir persönlich dabei stellt ist, dass der Begriff Feminismus sowieso schon so breit gefächert ist, dass man da kein einheitliches urteilen mehr machen kann.
    Deshalb soll sich jetzt keine Person angegriffen fühlen wegen meiner Meinung, über alles kann man diskutieren, jedoch gleich etwas totzuschweigen bzw. kleinzureden ist nicht der wahre Weg zur Gleichberechtigung, liebe Shan.
    Gute einige Punkte sind nicht schlecht aber z.B.

    Punkt 2: Feminines Verhalten von Männer wird wohl mehr von Frauen als von Männeren gedult, würde ich jetzt sagen. Und denke auch kaum das "Mannsweiber" bei Männer mehr ankommen als "feminine" Kerle bei Frauen.

    Punkt 3: Haben sich hier nicht die Männer selber in den Vordergrund gestellt? Zumindest nicht weniger als es "Frauen" verlangen.

    Punkt 5: Frauenhäuser waren früher zumindest nötger als welche für Männer. Heute gibt es doch sowas wie "Männerhäuser" bzw. Verbände.

    Punkt 13: Hmm.. auch so eine Sache... Clubs haben eher weniger von wenn sie eine kleinen Frauenschnitt haben, bzw. viele Männer zahlen gerne was oder mehr wenn dafür der Club eben nicht ein 4:1 verhältnis bietet....

  7. #57
    Avatar von Vukovarac

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    ....habs zwar schon mal in einem anderen thread erwähnt aber es passt hier wieder rein ....bin ein emanzipierter patriarch.....früher schuftete die unterdrückte frau in der küche....bei mir entfaltet sich die kreative partnerin im kochbereich....

  8. #58
    Shan De Lin
    Zitat Zitat von Slavo Beitrag anzeigen
    Na ist es nicht so?

    Angefangen bei irgendwelchen Frauenquoten wo Frauen mit gleicher Qualifikation, wenn nicht sogar schlechter, bevorzugt werden MÜSSEN, bis zu dem, dass man die Väterkarenz vom Arbeitgeber nicht gerne sieht... Ein Teilzeitjob wird nicht gerne gesehen, man ist ja ein "echter" Mann und geht Vollzeit arbeiten, am besten was körperliches!
    was hat väterkarenz mit feminismus zu tun? wüsste nicht dass die dagegen sind. hier gehts doch darum dass männer aufgrund von gewissen feministeneinstellungen ja achso unterdrückt und diskriminiert werden und darunter fällt aber sicher nicht väterkarenz im gegenteil.
    teilzeit wird auch bei frauen nicht gerne gesehen.
    was körperliches solll ein mann machen? : also soweit ich weiss ist ein arzt oder anwalt tausendmal mehr angesehen in der gesellschaft als ein bauarbeiter der hart schuftet. Wüsste auch nicht dass feministinnen darauf bestehen dass männer körperliche jobs haben sollen um die gleichberechtigung von frauen voranzubringen.

    teilzeit wird übrigens auch bei frauen nicht gerne gesehen, genauso wie karenz, schwangerschaften usw., weil das kostet dem betrieb geld. Ein vater der in karenz geht wird mehr von seinen eigenen geschlechtsgenossen als lauch bezeichnet als von hardcorefeministinnen die väterkarenz sehrwohl als was positives sehen, weil die mutter ja dadurch auch die chance hat arbeiten zu gehen und karriere zu machen und was weiss ich.

    männer wollen doch meistens selber nicht auf karenz gehen, weil eben auch die männer selber das als was negatives sehen wenn man nicht der brötchenverdiener ist, das ist somit euer problem und nicht das der feministen.

    und weil die frauenquote ja soo schlimm ist und soviele männer verdrängt, werden hochbezahlte gute führungspositionen immernoch zum großteil von männern besetzt. am besten frauenquote abschaffen, und frauen zurück an herd, egal wie gut die qualifikation ist

    du verfehlst das thema etwas.

  9. #59
    Avatar von Vukovarac

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    ...edit

  10. #60
    AUT
    Avatar von AUT

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    Heir mal ein beispiel wo männer meiner meinung nach eindeutig diskriminiert wurden :

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