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Sind Frauen die Freundschaften weniger wichtig als den Männern?

Erstellt von Zurich, 09.08.2012, 14:53 Uhr · 41 Antworten · 2.103 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Zurich

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    Sind Frauen die Freundschaften weniger wichtig als den Männern?

    Ist eine Männerfreundschaft fester als eine Frauenfreundschaft? Meiner Meinung: Ja!

    Nicht nur weil ich in meinem Freundschafts- und Bekanntenkreis im Laufe meiner Jugend beobachtet hatte, wie Freundinnen untereinander wegen Kleinigkeiten und Zickereien Monate-lang nicht redeten, und bei uns Jungs ist es gar vorgekommen, dass selbst nach einem Prügel 1-2 Tage später man wieder die dicksten Kumpels war und generell waren Streitereien unter uns Männer sehr rar. Selten kamen da Komplikationen vor. Bei den Damen gab es untereinander immer wieder Knatsch.

    So... Das war früher: Jugend, Kindheit.... Heute ähnliches Bild: Ist Frau verheiratet oder in einer Beziehung, ist die "beste" Kollegin weit abgeschlagen zweitrangig. Beziehung ist bei denen alles. Und sehr oft habe ich erlebt, dass dann die Frau ihre beste Kollegin total vernachlässigt hat und nur noch mit dem Freund abhängen wollte. OK.... Bei Männern kam dieses Phänomen auch vor. Es gab schon Typen, die waren, waren sie in einer Beziehung, wie weg. Zum Beispiel mein Cousin. Doch sowohl von ihm als auch von vielen anderen Fällen weiss ich, dass sie alle gerne mit den alten Kumpels gerne öfters abhängen würden, wäre da nicht die zickige Freundin, die wegen dem jedes Mal Stress macht und er deswegen dann doch mit ihr abhängt (um Stress zu vermeiden) als mit seinen alten Kumpels.

    Und unnnnzählige Streitereien zwischen Mann und Frau basierten darauf, dass Mann öfters mit den Kumpels abhängen wollte und Frau öfters mit dem Freund und (unbewusst) freiwillig auf die beste Kollegin verzichtete. Alles nach dem Motto (bei er Frau): Freund und Beziehung sind 10 Mal wichtiger.

    Und selbst ich hatte sowohl in meiner Vergangenheit als auch jetzt Probleme damit. Je nach dem wie schwierig und zickig eine Frau tut, kann das eine Beziehung total belasten. Und ich verstehe nicht, warum Frauen es nicht verstehen, dass uns Männer die Männerfreundschaften (also Kumpels die man ein Leben lang kennt) wichtig sind. Uns selbst wenn man(n) der Frau die Freiheit gibt und sagt, sie sollte auch mal was (öfters) mit den Kolleginnen machen, setzt sie trotzdem voll auf die Karte Beziehung/Freund/Mann.

    Ich bin ein Mann, der in der Regel mein Ding durchzieht. Zum Beispiel, wenn ich einen Männerabend will bzw. wir wollen. Doch in all den Jahren (bis heute) als ich da in einer Beziehung war, hiess es dann in 80% der Fälle: Streit, Stress, Streit, Stress.... mit der Freundin. Und das gleiche kenne ich von Kollegen.

    Und dann gibt es für den Mann nur 2 Optionen:
    95% der Zeit mit der Freundin verbringen und mit seinen Kollegen selten abmachen, wodurch man aber riskiert seine Männlichkeit und Dominanz zu verlieren und gleichzeitig von den anderen Kumpels als Eierlos und Pussy gesehen zu werden.
    Oder man zieht es durch (auch wenn es selbst selten ist) aber man riskiert Stress und Streit.




    PS: Ich habe vor 2 Tagen den Film "Ted" im Kino gesehen und da kam diese berühmte "Ich oder dein Kumpel"-Frage bzw. Szene. Ich musste dabei fast ein bisschen schmunzeln, weil es mir soooo was von bekannt ist. Ich will natürlich nicht alle Frauen oder Männer in 2 separate Töpfe werfen. Es gibt natürlich alles. Trotzdem bin ich der Meinung, dass (im Schnitt gesehen) den Männern die Freundschaft zu alten Kumpels viel viel viel wichtiger ist, als dies bei den Frauen der Fall ist.




    PPS: Ich muss zugeben, dass ich selbst heute mit meiner Freundin deswegen streite oder sie angepisst ist oder tut, wenn ich mit meinen Kumpels weggehe. Und typischerweise hat sie sehr viele Kolleginen (von früher), aber all diese sind wie sie: Alle in einer Beziehung oder Verheiratet, und Kontakt 10 Mal schwächer als früher und alle total an die Familie/Beziehung gebunden. Ab und zu geht die eine zur anderen auf einen Cafe oder gemeinsam kurz Shoppen aber das war's dann auch.
    OK... Klar kann ich den Frust ein bisschen Verstehen: Denn Männerabend für mich heisst für die Frau fast immer: Alleine zu hause bleiben: Weil eben alle Kolleginnen so sind und ebenfalls zu hause bleiben.

  2. #2
    Avatar von Zurich

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    Ich habe noch einen anderen Cousin. Den beneide ich wirklich.... Er ist verheiratet, hat sogar Kinder, war aber letztes und vorletztes Jahr mit 8 Kumpels in Cancun beim Springbreak. Und null Stress mit seiner Frau. Seine Frau hat soooooo riesiges Verrauen in ihm, dass man das kaum noch in Worte fassen kann. Seine Frau ist die Wörtliche un-Zickigkeit. Er geniesst alle Freiheiten, die sich ein Mann nur wünschen kann. Aber ich denke, von 1000 Frauen, findet man gerade eine die sooo derart tolerant ist.

  3. #3

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    12.950
    Sogar bei "Ted" war ja klar warum sie ihn vor die Wahl stellte. Einerseits will er ein richtiger Mann sein und Familie gründen etc, andererseits will er mit Ted abhängen und kiffen. Beides zusammen in dem Maße geht nun mal nicht...
    Ich bin gegen Ultimatums, aber man soll schon Prioritäten setzen. Ein Partner ist schnell weg, Freunde sollten Verständnis haben wenn sie mal nach hinten rücken müssen. Wahre Freunde machen das ohne Aufforderung.

  4. #4
    Avatar von H3llas

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Ich habe noch einen anderen Cousin. Den beneide ich wirklich.... Er ist verheiratet, hat sogar Kinder, war aber letztes und vorletztes Jahr mit 8 Kumpels in Cancun beim Springbreak. Und null Stress mit seiner Frau. Seine Frau hat soooooo riesiges Verrauen in ihm, dass man das kaum noch in Worte fassen kann. Seine Frau ist die Wörtliche un-Zickigkeit. Er geniesst alle Freiheiten, die sich ein Mann nur wünschen kann. Aber ich denke, von 1000 Frauen, findet man gerade eine die sooo derart tolerant ist.
    jetzt mal ehrlich..was hat ein verheirateter mann mit kinder beim Springbreak zu suchen?

  5. #5
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von Babsi Beitrag anzeigen
    Sogar bei "Ted" war ja klar warum sie ihn vor die Wahl stellte. Einerseits will er ein richtiger Mann sein und Familie gründen etc, andererseits will er mit Ted abhängen und kiffen. Beides zusammen in dem Maße geht nun mal nicht...
    Ich bin gegen Ultimatums, aber man soll schon Prioritäten setzen. Ein Partner ist schnell weg, Freunde sollten Verständnis haben wen sie mal nach hinten rücken müssen. Wahre Freunde machen das ohne Aufforderung.
    Ja du sagst das so verständnissvoll. Aber sehr viele Frauen übertreiben da, auch wenn ihnen das überhaupt nicht bewusst ist. Klar.... Kaum ein Mann kann genau gleich wie früher mit seinen Kumpels abhängen. Sonst braucht er keine Freundin, kann er ja sich gleich ne Nutte aussuchen, wenn es ihm nur um Sex und "kurz Eier-Ausleeren" geht. Das ist jedem Mann klar und man(n) sollte wissen, was eine Beziehung ist. Dennoch gibt es Frauen, denen ist es nicht genung, den Freund 3-4 Mal die Woche zu sehen (falls sie getrennt wohnen) und bezeichnen das als zu wenig und gleichzeitig schwierig tun, wenn man Freitag-Abends mit den Kumpels was alleine unternehmen will, obwohl man den ganzen Samstag und Sonntag darauf mit ihr verbringen wird.

  6. #6
    Avatar von H3llas

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    Zitat Zitat von Babsi Beitrag anzeigen
    Sogar bei "Ted" war ja klar warum sie ihn vor die Wahl stellte. Einerseits will er ein richtiger Mann sein und Familie gründen etc, andererseits will er mit Ted abhängen und kiffen. Beides zusammen in dem Maße geht nun mal nicht...
    Ich bin gegen Ultimatums, aber man soll schon Prioritäten setzen. Ein Partner ist schnell weg, Freunde sollten Verständnis haben wenn sie mal nach hinten rücken müssen. Wahre Freunde machen das ohne Aufforderung.
    wenn man eine familie hat, frau kinder hat man nunmal pflichten...und diese stehen vor alles..da muessen die ''echten freunde'' Verständnis aufbringen.

  7. #7

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Ist eine Männerfreundschaft fester als eine Frauenfreundschaft? Meiner Meinung: Ja!

    Nicht nur weil ich in meinem Freundschafts- und Bekanntenkreis im Laufe meiner Jugend beobachtet hatte, wie Freundinnen untereinander wegen Kleinigkeiten und Zickereien Monate-lang nicht redeten, und bei uns Jungs ist es gar vorgekommen, dass selbst nach einem Prügel 1-2 Tage später man wieder die dicksten Kumpels war und generell waren Streitereien unter uns Männer sehr rar. Selten kamen da Komplikationen vor. Bei den Damen gab es untereinander immer wieder Knatsch.

    So... Das war früher: Jugend, Kindheit.... Heute ähnliches Bild: Ist Frau verheiratet oder in einer Beziehung, ist die "beste" Kollegin weit abgeschlagen zweitrangig. Beziehung ist bei denen alles. Und sehr oft habe ich erlebt, dass dann die Frau ihre beste Kollegin total vernachlässigt hat und nur noch mit dem Freund abhängen wollte. OK.... Bei Männern kam dieses Phänomen auch vor. Es gab schon Typen, die waren, waren sie in einer Beziehung, wie weg. Zum Beispiel mein Cousin. Doch sowohl von ihm als auch von vielen anderen Fällen weiss ich, dass sie alle gerne mit den alten Kumpels gerne öfters abhängen würden, wäre da nicht die zickige Freundin, die wegen dem jedes Mal Stress macht und er deswegen dann doch mit ihr abhängt (um Stress zu vermeiden) als mit seinen alten Kumpels.

    Und unnnnzählige Streitereien zwischen Mann und Frau basierten darauf, dass Mann öfters mit den Kumpels abhängen wollte und Frau öfters mit dem Freund und (unbewusst) freiwillig auf die beste Kollegin verzichtete. Alles nach dem Motto (bei er Frau): Freund und Beziehung sind 10 Mal wichtiger.

    Und selbst ich hatte sowohl in meiner Vergangenheit als auch jetzt Probleme damit. Je nach dem wie schwierig und zickig eine Frau tut, kann das eine Beziehung total belasten. Und ich verstehe nicht, warum Frauen es nicht verstehen, dass uns Männer die Männerfreundschaften (also Kumpels die man ein Leben lang kennt) wichtig sind. Uns selbst wenn man(n) der Frau die Freiheit gibt und sagt, sie sollte auch mal was (öfters) mit den Kolleginnen machen, setzt sie trotzdem voll auf die Karte Beziehung/Freund/Mann.

    Ich bin ein Mann, der in der Regel mein Ding durchzieht. Zum Beispiel, wenn ich einen Männerabend will bzw. wir wollen. Doch in all den Jahren (bis heute) als ich da in einer Beziehung war, hiess es dann in 80% der Fälle: Streit, Stress, Streit, Stress.... mit der Freundin. Und das gleiche kenne ich von Kollegen.

    Und dann gibt es für den Mann nur 2 Optionen:
    95% der Zeit mit der Freundin verbringen und mit seinen Kollegen selten abmachen, wodurch man aber riskiert seine Männlichkeit und Dominanz zu verlieren und gleichzeitig von den anderen Kumpels als Eierlos und Pussy gesehen zu werden.
    Oder man zieht es durch (auch wenn es selbst selten ist) aber man riskiert Stress und Streit.




    PS: Ich habe vor 2 Tagen den Film "Ted" im Kino gesehen und da kam diese berühmte "Ich oder dein Kumpel"-Frage bzw. Szene. Ich musste dabei fast ein bisschen schmunzeln, weil es mir soooo was von bekannt ist. Ich will natürlich nicht alle Frauen oder Männer in 2 separate Töpfe werfen. Es gibt natürlich alles. Trotzdem bin ich der Meinung, dass (im Schnitt gesehen) den Männern die Freundschaft zu alten Kumpels viel viel viel wichtiger ist, als dies bei den Frauen der Fall ist.




    PPS: Ich muss zugeben, dass ich selbst heute mit meiner Freundin deswegen streite oder sie angepisst ist oder tut, wenn ich mit meinen Kumpels weggehe. Und typischerweise hat sie sehr viele Kolleginen (von früher), aber all diese sind wie sie: Alle in einer Beziehung oder Verheiratet, und Kontakt 10 Mal schwächer als früher und alle total an die Familie/Beziehung gebunden. Ab und zu geht die eine zur anderen auf einen Cafe oder gemeinsam kurz Shoppen aber das war's dann auch.
    OK... Klar kann ich den Frust ein bisschen Verstehen: Denn Männerabend für mich heisst für die Frau fast immer: Alleine zu hause bleiben: Weil eben alle Kolleginnen so sind und ebenfalls zu hause bleiben.
    Kein Bock mir alles durchzulesen aber defiti... definitiv JA

  8. #8
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    jetzt mal ehrlich..was hat ein verheirateter mann mit kinder beim Springbreak zu suchen?
    Glaube da ist mit Zurich die Phantasie durchgegangen

  9. #9

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Ja du sagst das so verständnissvoll. Aber sehr viele Frauen übertreiben da, auch wenn ihnen das überhaupt nicht bewusst ist. Klar.... Kaum ein Mann kann genau gleich wie früher mit seinen Kumpels abhängen. Sonst braucht er keine Freundin, kann er ja sich gleich ne Nutte aussuchen, wenn es ihm nur um Sex und "kurz Eier-Ausleeren" geht. Das ist jedem Mann klar und man(n) sollte wissen, was eine Beziehung ist. Dennoch gibt es Frauen, denen ist es nicht genung, den Freund 3-4 Mal die Woche zu sehen (falls sie getrennt wohnen) und bezeichnen das als zu wenig und gleichzeitig schwierig tun, wenn man Freitag-Abends mit den Kumpels was alleine unternehmen will, obwohl man den ganzen Samstag und Sonntag darauf mit ihr verbringen wird.
    Das ist von Mensch-zu-Mensch verschieden, die einen können ohne den Partner nicht mal aufs Klo, die anderen geben sich und dem Partner so viel freiraum wie sie wollen.. Tja, da müssen sich eben die 2 richtigen finden. Wenn ich merke dass ich einen Klammeraffen habe, dann habe ich keine große Lust auf diese Beziehung und den dazugehörigen Stress. Ich such mir jemanden der so ist wie ich. Problem gelöst

  10. #10
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    jetzt mal ehrlich..was hat ein verheirateter mann mit kinder beim Springbreak zu suchen?
    Party, Bier, Feiern wie ein Schwein,...etc...etc... Ich meine... er ist 28 und nicht 48.

    Aber mir ging's jetzt nicht um ihn, sondern um die Toleranz seiner Frau. Sie ist jetzt vom Aussehen nicht eine Traumfrau (er muss es ja schliesslich wissen) aber vom Charakter her denken alle Männer unseren Bekanntenkreises über sie nur eins: WOW! Mein Gott... die Streiten nie. So was wünscht man(n) sich. Null Gezicke,... nix. Aber eben.... so was ist eher Seltenheit als Regel.

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