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Frauen können alles haben

Erstellt von Yunan, 23.08.2012, 19:04 Uhr · 322 Antworten · 8.413 Aufrufe

  1. #101
    Avatar von Furyc

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    Hmmm. Noch vor einigen Jahren, mit zwei Kindern, hatte mein Mann ein Nettogehalt von 1400 Evrica,plus Kindergeld und Unterhalt htten wir ein mtl. Einkommen i.H.v. ca. 2200 €.

    Das ging schon. Je höher der Lebensstandart, desto mehr Kosten fallen an. Das muss nicht unbedingt etwas mit der Anzahl der Kinder zu tun haben.

  2. #102
    Avatar von Vatrena

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    Zitat Zitat von Fury Beitrag anzeigen
    Hmmm. Noch vor einigen Jahren, mit zwei Kindern, hatte mein Mann ein Nettogehalt von 1400 Evrica,plus Kindergeld und Unterhalt htten wir ein mtl. Einkommen i.H.v. ca. 2200 €.

    Das ging schon. Je höher der Lebensstandart, desto mehr Kosten fallen an. Das muss nicht unbedingt etwas mit der Anzahl der Kinder zu tun haben.
    Zahl mal Miete im Rhein Main Gebiet....das sind Galaxien....

  3. #103
    Avatar von Bambi

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    Zitat Zitat von Vatrena Beitrag anzeigen
    Eine vierköpfige Familie, mit einem Durchschnittsgehalt (Mann) kann finanziel nicht überleben.
    Genau aus diesem Grund, müssen jetzt auch die Frauen ran und oftmals auch ganztags...

    Und genau aus diesem Grund bekommen Frauen heutzutage viel später ihre Kinder...denn erst legt man die finanziellen Grundsteine
    Darum geht es den meisten hier ja eh nicht. Sie sehen nach außen nur: Mutter arbeitet und das ist verwerflich. Da ist kein Verständnis für finanzielle Realitäten, kein Mitgefühl. Das Beispiel von Yunan ist vorne und hinten quatsch. Wenn man für ne Wohnung für drei Leute die Miete abzieht, sind direkt mal 500-600 Tacken weg, absolutes Minimum, eher mehr. Und vom Rest ist Nahrung, Kleidung, Versicherungen etc bezahlbar? Da lachen ja die Hühner. Auf Mikronesien vielleicht, wenn man sich ne Basthütte baut und von Kokosnüssen lebt. Wie soll denn ne Frau studieren und sich in nem guten Job etablieren und noch vor'm 30. Kinder kriegen? Und jetzt lassen wir mal den ganzen Quatsch mit "von Luft und Liebe leben". Geh mal in ein Geschäft und kauf dir davon 'nen Kinderwagen. Uns hat es an nix gefehlt, meine Eltern haben auch beide massig Überstunden geschoben und wir konnten gescheit leben. Dafür waren wir viel allein, hatten aber schon 10 Jahre nach dem Herkommen nach Deutschland ein eigenes Haus. Du weißt ja, wie wichtig Eigenheim für Balkanesen ist. Mach das mal nach, wenn nur der Vater arbeitet. Man stellt die gleichen Ansprüche an ein einziges Einkommen wie an zwei, das ist so heftig lächerlich.

  4. #104
    Avatar von Furyc

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    Zitat Zitat von Vatrena Beitrag anzeigen
    Zahl mal Miete im Rhein Main Gebiet....das sind Galaxien....
    Jebiga, ne mozes i jare i pare Hab dir schon paar Mal gesagt, presel'te se kod nas u vukujebinu

  5. #105
    Avatar von Lilith

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    @Hirndominanz:

    Hab das glaub ich schon einmal erzählt. Mein Chef ist Workaholic. Wirklich so der Typ, der auch sonntags schon mal einen aus dem Büro anruft. Traumfrau und kleine Tochter. Ja, er verdient sehr viel. Ja, es gehört zur Verantwortung, auch abzusichern, dass Geld da ist, um sich, v.a. die Kinder versorgen zu können. Aber sie würden wahrlich nicht am Hungertuch nagen, würde er mal "nur" 10 Stunden in der Woche kürzer treten. Er sagt selbst, das er das kein Berufsleben lang durch halten kann und will. In 15 Jahren will er dann Golf spielen^^ Tja, und in den 15 Jahren verpasst er sein Kind. Und ich WEIß, dass die Kleine ihren Papa vermisst und ein zweites ist im Anmarsch... Diese Zeit wird nie wieder zurück kommen und auch jedes gemeinsam "verpasste" Wochenende usw. für immer verpasst sein. Und sorry, für mich ist das kein guter Vater.

    Ein Freund hat drei Kinder.Sehr fleißig, sehr viel arbeitend. Er hat sich jetzt beim dritten Kind, aus dem gröbsten raus, drei Monate Erziehunsgurlaub genommen. Der Auslöser war ohne Quatsch, als er mal später das Haus verließ und plötzlich seine kleine Tochter ihm vor dem Bad begegnete, im ersten Moment sich vor Schreck hinter der Mama versteckte. Kein Scherz.

  6. #106
    Avatar von Vatrena

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    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Darum geht es den meisten hier ja eh nicht. Sie sehen nach außen nur: Mutter arbeitet und das ist verwerflich. Da ist kein Verständnis für finanzielle Realitäten, kein Mitgefühl. Das Beispiel von Yunan ist vorne und hinten quatsch. Wenn man für ne Wohnung für drei Leute die Miete abzieht, sind direkt mal 500-600 Tacken weg, absolutes Minimum, eher mehr. Und vom Rest ist Nahrung, Kleidung, Versicherungen etc bezahlbar? Da lachen ja die Hühner. Auf Mikronesien vielleicht, wenn man sich ne Basthütte baut und von Kokosnüssen lebt. Wie soll denn ne Frau studieren und sich in nem guten Job etablieren und noch vor'm 30. Kinder kriegen? Und jetzt lassen wir mal den ganzen Quatsch mit "von Luft und Liebe leben". Geh mal in ein Geschäft und kauf dir davon 'nen Kinderwagen. Uns hat es an nix gefehlt, meine Eltern haben auch beide massig Überstunden geschoben und wir konnten gescheit leben. Dafür waren wir viel allein, hatten aber schon 10 Jahre nach dem Herkommen nach Deutschland ein eigenes Haus. Du weißt ja, wie wichtig Eigenheim für Balkanesen ist. Mach das mal nach, wenn nur der Vater arbeitet. Man stellt die gleichen Ansprüche an ein einziges Einkommen wie an zwei, das ist so heftig lächerlich.
    Ich meine, die überwältigende Mehrheit der User hier, redet von etwas das es in der Praxis doch gar nicht kennt....Yunan redet von irgendwelchen Theorien....
    Dies oberflächliche Denke über arbeitende Frauen, die daß Kinder kriegen nach hinten verlagern, weil man ein finanzielles Polster schaffen möchte, daß man dann eventuell die ersten drei Jahre bedenkenlos mit Kindern zu Hause bleiben kann. Aber soweit denken viele hier gar nicht.

    Meine Eltern waren Tag und Nacht arbeiten...und auch uns hat es an nichts gefehlt....wir waren sehr früh sehr selbstständig und habe alle drei unsere Abi gemacht.....und nie würde es mir im Traum einfallen, noch habe ich Ihnen jemals vorgeworfen, sie hätten zu viel gearbeitet und keine Zeit für uns gehabt.....

    Das waren einfach Realitäten....

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Fury Beitrag anzeigen
    Jebiga, ne mozes i jare i pare Hab dir schon paar Mal gesagt, presel'te se kod nas u vukujebinu
    haha....nadji nam tamo neki posao...u tu vukojebinu....

  7. #107
    Avatar von Bambi

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    Zitat Zitat von Vatrena Beitrag anzeigen
    Ich meine, die überwältigende Mehrheit der User hier, redet von etwas das es in der Praxis doch gar nicht kennt....Yunan redet von irgendwelchen Theorien....
    Dies oberflächliche Denke über arbeitende Frauen, die daß Kinder kriegen nach hinten verlagern, weil man ein finanzielles Polster schaffen möchte, daß man dann eventuell die ersten drei Jahre bedenkenlos mit Kindern zu Hause bleiben kann. Aber soweit denken viele hier gar nicht.

    Meine Eltern waren Tag und Nacht arbeiten...und auch uns hat es an nichts gefehlt....wir waren sehr früh sehr selbstständig und habe alle drei unsere Abi gemacht.....und nie würde es mir im Traum einfallen, noch habe ich Ihnen jemals vorgeworfen, sie hätten zu viel gearbeitet und keine Zeit für uns gehabt.....

    Das waren einfach Realitäten....



    Wem sagst du das. Gerade ausländische Familien kann es echt härter treffen. Wir haben viele Jahre lang nicht mal Kindergeld bekommen, trotz aller Bemühungen, und als die rafften, ups, wir könnten ihnen welches nachzahlen, bekamen wir ne lächerliche Summe. Wir hatten keinerlei staatliche Hilfen, ergo mussten Mama und Papa alles ranschaffen und das haben sie. Der "Preis" dafür war eben, dass sie bei vielerlei Sachen im Alltag nicht teilhaben konnten. Und wer es deshalb jetzt wagen sollte, meine Mutter ne schlechte Mutter zu nennen, dem würd ich meinen Fuß sonstwo reinrammen. Sie hat nicht nach Karriere gejagt, sondern verdient, was nötig war, auch um uns eine sichere Bleibe in Form eines Hauses zu ermöglichen. Wie soll bitte sowas gehen PLUS dass die Mutter den größten Teil daheim verbringt und das mit unter 30 Jahren? Einigen hier täte es gut, in der Realität 2012 anzukommen.

  8. #108
    Avatar von Vatrena

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    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Wem sagst du das. Gerade ausländische Familien kann es echt härter treffen. Wir haben viele Jahre lang nicht mal Kindergeld bekommen, trotz aller Bemühungen, und als die rafften, ups, wir könnten ihnen welches nachzahlen, bekamen wir ne lächerliche Summe. Wir hatten keinerlei staatliche Hilfen, ergo mussten Mama und Papa alles ranschaffen und das haben sie. Der "Preis" dafür war eben, dass sie bei vielerlei Sachen im Alltag nicht teilhaben konnten. Und wer es deshalb jetzt wagen sollte, meine Mutter ne schlechte Mutter zu nennen, dem würd ich meinen Fuß sonstwo reinrammen. Sie hat nicht nach Karriere gejagt, sondern verdient, was nötig war, auch um uns eine sichere Bleibe in Form eines Hauses zu ermöglichen. Wie soll bitte sowas gehen PLUS dass die Mutter den größten Teil daheim verbringt und das mit unter 30 Jahren? Einigen hier täte es gut, in der Realität 2012 anzukommen.
    Gerade diese Generation deiner und meiner Eltern hatten schon ein enormes sprachliches Problem, oft auch keine guten Schulabschlüsse....Ihnen blieb wirklich nur härteste körperlich Arbeit....keine Familie, keine Freunde....alles das musste erstmal aufgebaut werden....deutsche Gesetze kannte man nicht und wenn dich nicht gerade ein anderer Jugo aufgeklärt hat, wärste dumm gestorben.....Respekt....

    Wir bringen zumindest sprachliche, schulische und gesellschaftliche Vorraussetzungen mit....nur plagen wir uns heute mit ganz anderen Problemen herum.....finanzielles überleben als Familie....

  9. #109
    Avatar von Bambi

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    Zitat Zitat von Vatrena Beitrag anzeigen
    Gerade diese Generation deiner und meiner Eltern hatten schon ein enormes sprachliches Problem, oft auch keine guten Schulabschlüsse....Ihnen blieb wirklich nur härteste körperlich Arbeit....keine Familie, keine Freunde....alles das musste erstmal aufgebaut werden....deutsche Gesetze kannte man nicht und wenn dich nicht gerade ein anderer Jugo aufgeklärt hat, wärste dumm gestorben.....Respekt....

    Wir bringen zumindest sprachliche, schulische und gesellschaftliche Vorraussetzungen mit....nur plagen wir uns heute mit ganz anderen Problemen herum.....finanzielles überleben als Familie....
    Mein Eindruck ist einfach, dass das Geld Anfang/Mitte 90er, als ich noch klein war, länger und besser gereicht hat. Manchmal kommt es mir vor, als ob sie bei meinem Vater nicht die Währung gestrichen hätten, sondern die tatsächliche Summe, also nur noch halbes Gehalt, verstehste. Von dem Geld, das meine Eltern damals in das Haus und die beiliegenden Wohnungen investiert haben, würdest du heute, 10 Jahre später, maximal noch ne Eigentumswohnung kriegen. Von demher müssen wir trotz besserer Abschlüsse genauso ranklotzen, nur eben vielleicht nicht mit Schaufel und Betonmischer. In einer Gesellschaft voller Besserverdiener könnte die Frau daheim bleiben, aber die Gehälter werden ja oftmals nicht mehr, die laufenden Kosten schon. Was meine Eltern zb neulich für Heizöl bezahlt haben, war auch fast das doppelte von dem, was es vor 10 Jahren gekostet hat. Mit den Ölpreisen steht und fällt einfach so viel.

  10. #110
    Avatar von Vatrena

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    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Mein Eindruck ist einfach, dass das Geld Anfang/Mitte 90er, als ich noch klein war, länger und besser gereicht hat. Manchmal kommt es mir vor, als ob sie bei meinem Vater nicht die Währung gestrichen hätten, sondern die tatsächliche Summe, also nur noch halbes Gehalt, verstehste. Von dem Geld, das meine Eltern damals in das Haus und die beiliegenden Wohnungen investiert haben, würdest du heute, 10 Jahre später, maximal noch ne Eigentumswohnung kriegen. Von demher müssen wir trotz besserer Abschlüsse genauso ranklotzen, nur eben vielleicht nicht mit Schaufel und Betonmischer. In einer Gesellschaft voller Besserverdiener könnte die Frau daheim bleiben, aber die Gehälter werden ja oftmals nicht mehr, die laufenden Kosten schon. Was meine Eltern zb neulich für Heizöl bezahlt haben, war auch fast das doppelte von dem, was es vor 10 Jahren gekostet hat. Mit den Ölpreisen steht und fällt einfach so viel.
    Ich weiss was du meinst....damals hat man sehr viel und auch hart gearbeitet....aber man hat von diesem Geld auch tatsächlich was gehabt.....Häuser gebaut, Wohnungen gekauft, Autos, Urlaube und hat gespart....heute kannste die Story einfach mal knicken.....du hast recht.....auch unsere Generation klotzt....nur auf andere Art und Weise.....und es wird schlimmer werden....willkommen im Kapitalismus, Globalisierung und harter Marktwirtschaft....

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