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Wer fühlt sich heute noch als Jugoslawe???

Erstellt von Grobar, 14.07.2004, 04:24 Uhr · 530 Antworten · 20.006 Aufrufe

  1. #511
    GjergjKastrioti
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Ich weiss. Und dazu habe ich mich mehrere Male dazu geäussert. Jugoslawien war ein Slawenstaat. Jugo (Süd), Slavija (Slawien) => Südslawien. Die Farben der Jugoslawischen Flagge basieren auf die Panslawische Bewegung im 19. Jahrhundert. Die Hymne "Hej Sloveni" wurde als Hymne aller Slawen komponiert und von den Jugoslawen später einfach übernommen. Jugoslawien basierte nun mal auf dem Slawentum. Dies diente dazu, um zumindest 80-90% der Bevölkerung eine Identität zu geben. Sonst besinnen sich Menschen wieder auf ihre Ethnie und das fürht zu nichts.

    Für mich waren diese symbolische Sachen, die Hauptgründe, warum den Albanern Jugoslawien nicht passte und wieso sie sich nie dazugehört fühlten. Darum sagte ich: Man hätte den Albanern in Jugoslawien alles geben können und sie würden trotzdem weg wollen. Das albanische Volk hat eine grosse Nationalie besinnung und grosse Historie und würden sich nie in einem Slawenstaat wohl fühlen. Schade eigentlich.

    Aber in Jugoslawien lebten neben den Albanern auch andere Nichtslawen: Italiener, Donau-Deutsche, Ungarn (!!!), Rumänen Valachen und andere kleinere Gruppen (Goraner, Türken,.....etc..). Doch wie hätte man den Staat auch nennen sollen? West-Balkania? Titos Traum, die Slawen im Balkan zu vereinen, konnte nur gelingen, wenn man dem grössten Teil der Bevölkerung (und das waren nun mal die Slawen (ins Gesammt)) eine Identifikation zu geben. Somit liess er den Namen Jugoslawien und die Fahne mit den panslawischen Farben,...etc...
    Man kann nicht allen Menschen eine Identifikation geben. In jeden Land gibt es Nationale Minderheiten. Um diese zu frieden zu Stellen muss man ihnen alle Rechte geben.
    In der Schweiz leben sehr viele Juden und in den letzen Jahrzenten auch viele andere Religionen und dennoch trägt die Schweiz ein Kreuz auf der Fahne. Man kann nun mal nicht alles allen anpassen.
    Siehst du und genau da war das problem
    Ich mein die Albaner waren 2 Millionen, jeder kriegte sein eigenes Land, sogar Montenegro (auch Slawen).
    Also kriegte jedes slawische Volk das was es wollte. Die Albaner durften nun endlich ihre eigene Sprache sprechen und eine eigene Flagge herzeigen. Und für diese selbstverständlichen Sachen erwartete man noch Dankbarkeit, und Liebe zu einem JugoSLAWIEN. Hinzu kam noch, das Ks eines der ärmsten Gebiete in YU war, wo die Bevölkerung noch zusätzlich den Eindruck gewann, dass sich der Staat (der ja eigentlich alle gleichbehandelt, und wo alle Menschen gleich sind) nicht um Ks kümmert. Wie soll man sich denn da nicht als Mensch zweiter Klasse fühlen. Tut mir leid, du sagst immer, es waren alle gleichberechtigt, aber dem war nicht so...auch wenn Tito es den Leuten eintrichtern wollte, und er es sich sogar gewünscht hätte, aber die Realität sah anders aus...

  2. #512
    GjergjKastrioti
    Zitat Zitat von Solus Lupus Beitrag anzeigen
    ich werde mich bei lonsi über dich beschweren. so geht das nicht mein kind.


















    oh nein bitte nicht, ich zitter ja schon vor angst ^^ wenn das dieser forumstyrann erfährt, dann gnade mir gott

  3. #513

    Registriert seit
    12.05.2007
    Beiträge
    3.057
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Ausländer ist was ganz anderes. Ich rede von Staatsbürgern eines Landes und sehr vielen Ländern gibt es eben Konstrutktive Völker und nationale Minderheiten. Die Jugoslawen als Ganzes waren nun mal nach Tito das Konstruktive Volk Jugoslawiens. Die anderen (Albanern, Ungarn, Italiener, Donau-Deutsche, Roma, Walachen, Rumänen, Goraner, Türken,....etc...etc..) Nationale Minderheiten, die alle Rechte bekommen sollten (weil sie ebenfalls Staatsbürger Jugoslawiens waren).

    In jedem Land sollte man der nationalen Minderheiten alle Rechte gewähren, dass Frieden und Stabilität herrscht. Aber unter "Alle Rechte" fällt nicht, die Symbolik eines Staates verändern zu müssen.
    Das ist eine Frechheit gegenüber der albanischen Bevölkerung im ehemaligen Jugoslavien sie als Minderheit zu betiteln...

    Im damaligen Jugoslawien gab es mehr Albaner als es in Montenegro Montenriner gab und in ganz Jugoslavien gab es mehr Albaner als es in Mazedonien Mazedonier gab...

    Ich weiss jetzt die genauen Zahlen nicht auswendig, aber das stimmt...

  4. #514
    GjergjKastrioti
    Zitat Zitat von FREEAGLE Beitrag anzeigen
    Das ist eine Frechheit gegenüber der albanischen Bevölkerung im ehemaligen Jugoslavien sie als Minderheit zu betiteln...

    Im damaligen Jugoslawien gab es mehr Albaner als es in Montenegro Montenriner gab und in ganz Jugoslavien gab es mehr Albaner als es in Mazedonien Mazedonier gab...

    Ich weiss jetzt die genauen Zahlen nicht auswendig, aber das stimmt...
    ja eben, und dann fragt er noch, wieso die albaner ein problem, mit so einem gebilde wie jugoslawien haben

  5. #515
    Lopov
    Zitat Zitat von Zhan Si Min Beitrag anzeigen
    Die Tatsache dass es gleich nach dem Tod von tito alles in sich zusammengefallen ist, beweist nur dass das alte Jugoslawien nur eine Illusion war. Du kannst mir nicht erzählen, dass dieser ganze Hass einfach so von heute auf morgen entstanden ist.
    naja, ein paar jährchen hat es schon gedauert. außerdem brauchen die nationalisten nicht so lang, um hass zu schüren. geht ganz schnell. man schiebt die schuld immer den andern zu und schon ist der hass da.

  6. #516
    Avatar von Zurich

    Registriert seit
    05.02.2007
    Beiträge
    18.089
    Zitat Zitat von Zhan Si Min Beitrag anzeigen
    Siehst du und genau da war das problem
    Ich mein die Albaner waren 2 Millionen, jeder kriegte sein eigenes Land, sogar Montenegro (auch Slawen).
    Also kriegte jedes slawische Volk das was es wollte. Die Albaner durften nun endlich ihre eigene Sprache sprechen und eine eigene Flagge herzeigen. Und für diese selbstverständlichen Sachen erwartete man noch Dankbarkeit, und Liebe zu einem JugoSLAWIEN. Hinzu kam noch, das Ks eines der ärmsten Gebiete in YU war, wo die Bevölkerung noch zusätzlich den Eindruck gewann, dass sich der Staat (der ja eigentlich alle gleichbehandelt, und wo alle Menschen gleich sind) nicht um Ks kümmert. Wie soll man sich denn da nicht als Mensch zweiter Klasse fühlen. Tut mir leid, du sagst immer, es waren alle gleichberechtigt, aber dem war nicht so...auch wenn Tito es den Leuten eintrichtern wollte, und er es sich sogar gewünscht hätte, aber die Realität sah anders aus...
    Ob eine Volksgruppe in einem Staat als konstrutkives Volk oder nationale Minderheit deklariert wird, hängt nicht mit der Anzahl Einwohnern zusammen. In Russland, China, Indien und vielen anderen Staaten gibt es nationale Minderheiten in mehrfahrer Millionenhöhre.
    Und ausserdem haben nationale Minderheiten nicht weniger Rechte!!! Sondern werden als Bürger eines Staates genau so behandelt wie der Rest (einzig was die Albaner in Titos Jugoslawien störte, war die Symbolik). In den USA, Kanada oder Australien haben Nationale Minderheiten (zum Beispiel Ureinwohner) sogar noch mehr Rechte als andere Bürger!!! Das Problem ist das Wort, wie es tönt. Minderheit hat nichts mit Miderwertig zu tun!!!

    Titos Traum die Jugoslawen zu einem Volk zu vereinen (wie es die Italiener oder die Deutschen 100 Jahre zuvor getan hatten) konnte nur funktionieren, wenn man diesen Völkern eine Identität gab!!! Somit diente das Slawentum (bzw. das Jugoslawentum) als Idenitätsspiegel, an welchem sich die südslawen identifizieren sollten.
    Also vereinte man diese zu einer Nation "Jugoslawen", der über 85% der Bevölkerung bildete (mehr als die Russen in Russland, oder andere konstruktive Völker in anderen Staate), und andere sollten als nationale Minderheiten deklariert werden, mit den gleichen Rechten wie die Jugoslawen.



    Zu Montenegro (kleine Info):
    Montenegriner sind auch etnisch gesehen kein eigentständiges Volk, sondern Serben. Ich selber bin ursprünglich einer. Meine Vorfahren kommen aus Niksic (Montenegro). Montenegriner fielen kaum unter die osmanische Herrschaft, so hat sich ihre Geschichte im Bezug auf die Rest-Serben während paar hundert Jahren anders entwickelt als bei den restlichen Serben. Doch daraus entsteht sicherlich keine neue Ethnie.



    Zum Kosovo:
    Du hast zwar erwähnt, dass das Kosovo zwar arm war, aber hast vergessen zu sagen, dass ihr ab 1974 (als das Kosovo fast wie ein eigenständiger Staat zu funktionieren begannn bzw. wie andere YU-Republiken) alles in eigener Hand hattet. Ihr kontet das Kosovo schliesslich selber verwalten und die damalige kosovarische Regierung war selber unfähig, das Kosovo aus der schlechten Wirtschaftslage zu befreien (es gab auch damals Vorwürfe gegen die damalige kosovoarische Regierung).
    Zudem wurden mal bei einer Volkszählung auch Statistiken durchgeführt, wie zum Beispiel "Anzahl der Akademiker bzw. abgehenden Studenten pro Kopf Einwohner", und das Kosovo schloss da überdeutlich schlecht ab. In der Wirtschaft und Politik braucht es sehr viele sehr starke Leute und Fachkräfte, die ein Land oder Region nach vorne bringen. Wenn ihr also diesbezüglich sehr schlecht abgeschlossen habt, können unmöglich wieder die Serben daran schuld sein.
    Wenn das alles wieder alles Propaganda und Unwahrheiten sind, dann wollen wir doch mal sehen, wie sich das Kosovo entwickelt, wenn die Unabhängigkeit zu stande kommt. Eigentlich ist das Kosovo schon jetzt de facto unabhängig. Die Regierung dort ist noch um einiges korrupter als bei uns in Bosnien und die Schattenwirtschaft hält den Kosovo einigermassen am Leben (das sind jetzt nicht irgendwelche von mir erfundenen Sachen, sondern waren zu hauf in den Medien zu lesen).

  7. #517
    Avatar von Zurich

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    18.089
    Zitat Zitat von Solus Lupus Beitrag anzeigen
    naja, ein paar jährchen hat es schon gedauert. außerdem brauchen die nationalisten nicht so lang, um hass zu schüren. geht ganz schnell. man schiebt die schuld immer den andern zu und schon ist der hass da.
    Zu erwähnen ist aber auch, dass der grösste Teil der Bevölkerung weder nationalistisch noch kommunistisch war. Dieser Grosse Teil (ohne feste traditionell-familäre Haltung) war sehr manipulierbar und diente den Machthabern nur als Spielball.

    Dies kann man am Besten erkennen, wieviele Leute es gibt, die Früher stolze Jugoslawen waren und Tito bis in den Himmel lobten und dann im Krieg sich als Cetniks oder Ustaschas bezeichneten oder es heute noch tun. So quasi "vom Komunjara zum Nazi". Solche Fälle gibt es zu Hauf, dass man schnell den Überblick verliert.

  8. #518
    GjergjKastrioti
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Ob eine Volksgruppe in einem Staat als konstrutkives Volk oder nationale Minderheit deklariert wird, hängt nicht mit der Anzahl Einwohnern zusammen. In Russland, China, Indien und vielen anderen Staaten gibt es nationale Minderheiten in mehrfahrer Millionenhöhre.
    Und ausserdem haben nationale Minderheiten nicht weniger Rechte!!! Sondern werden als Bürger eines Staates genau so behandelt wie der Rest (einzig was die Albaner in Titos Jugoslawien störte, war die Symbolik). In den USA, Kanada oder Australien haben Nationale Minderheiten (zum Beispiel Ureinwohner) sogar noch mehr Rechte als andere Bürger!!! Das Problem ist das Wort, wie es tönt. Minderheit hat nichts mit Miderwertig zu tun!!!

    Titos Traum die Jugoslawen zu einem Volk zu vereinen (wie es die Italiener oder die Deutschen 100 Jahre zuvor getan hatten) konnte nur funktionieren, wenn man diesen Völkern eine Identität gab!!! Somit diente das Slawentum (bzw. das Jugoslawentum) als Idenitätsspiegel, an welchem sich die südslawen identifizieren sollten.
    Also vereinte man diese zu einer Nation "Jugoslawen", der über 85% der Bevölkerung bildete (mehr als die Russen in Russland, oder andere konstruktive Völker in anderen Staate), und andere sollten als nationale Minderheiten deklariert werden, mit den gleichen Rechten wie die Jugoslawen.



    Zu Montenegro (kleine Info):
    Montenegriner sind auch etnisch gesehen kein eigentständiges Volk, sondern Serben. Ich selber bin ursprünglich einer. Meine Vorfahren kommen aus Niksic (Montenegro). Montenegriner fielen kaum unter die osmanische Herrschaft, so hat sich ihre Geschichte im Bezug auf die Rest-Serben während paar hundert Jahren anders entwickelt als bei den restlichen Serben. Doch daraus entsteht sicherlich keine neue Ethnie.



    Zum Kosovo:
    Du hast zwar erwähnt, dass das Kosovo zwar arm war, aber hast vergessen zu sagen, dass ihr ab 1974 (als das Kosovo fast wie ein eigenständiger Staat zu funktionieren begannn bzw. wie andere YU-Republiken) alles in eigener Hand hattet. Ihr kontet das Kosovo schliesslich selber verwalten und die damalige kosovarische Regierung war selber unfähig, das Kosovo aus der schlechten Wirtschaftslage zu befreien (es gab auch damals Vorwürfe gegen die damalige kosovoarische Regierung).
    Zudem wurden mal bei einer Volkszählung auch Statistiken durchgeführt, wie zum Beispiel "Anzahl der Akademiker bzw. abgehenden Studenten pro Kopf Einwohner", und das Kosovo schloss da überdeutlich schlecht ab. In der Wirtschaft und Politik braucht es sehr viele sehr starke Leute und Fachkräfte, die ein Land oder Region nach vorne bringen. Wenn ihr also diesbezüglich sehr schlecht abgeschlossen habt, können unmöglich wieder die Serben daran schuld sein.
    Wenn das alles wieder alles Propaganda und Unwahrheiten sind, dann wollen wir doch mal sehen, wie sich das Kosovo entwickelt, wenn die Unabhängigkeit zu stande kommt. Eigentlich ist das Kosovo schon jetzt de facto unabhängig. Die Regierung dort ist noch um einiges korrupter als bei uns in Bosnien und die Schattenwirtschaft hält den Kosovo einigermassen am Leben (das sind jetzt nicht irgendwelche von mir erfundenen Sachen, sondern waren zu hauf in den Medien zu lesen).

    jaja alles schön und gut...
    kannst weiterhin von deinem wunderschönen Jugsolawien träumen, wo alles ach so perfekt war
    Und sich alle lieb hatten, jeder jeden akzeptiert hat .....
    Ich hör jetzt lieber auf, will ja schließlich nicht dass du dich weider aufregst wie gestern mit hübschen smilies ..................
    und mir lächerliche dinge an den kopf wirfst...

    was mich angeht, ist YU abgeschlossenes Thema...
    wenn ihr meint, ihr müsstet ein neues YU gründen, dann tut euch keinen zwang an, aber bitte ohne Ks.
    Und nein Ks ist nicht unabhängig, genauso wenig kannst du behaupten dass die Politiker dort (die kriminell sind, da gebe ich dir recht), alleinige Befehlgewalt haben, sondern die UN. Jaja hört sich an wie eine Rechtfertigung ist es aber nicht, ich sag wie es ist. Und ich hab auch nie behauptet, dass es nach einer Unabhängigkeit, blitzschnell bergauf mit Ks gehen wird, das will ich auch mal erwähnt haben, anscheinend neigst du nämlich dazu leuten gewisse sachen zu unterstellen und sie gleich als Nationalisten etc. zu betiteln, nur weil die nicht deiner meinung sind bzw. gegen dein geliebtes YU was haben

  9. #519
    Avatar von Zurich

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    18.089
    Zitat Zitat von Zhan Si Min Beitrag anzeigen
    jaja alles schön und gut...
    kannst weiterhin von deinem wunderschönen Jugsolawien träumen, wo alles ach so perfekt war
    Und sich alle lieb hatten, jeder jeden akzeptiert hat .....
    Ich hör jetzt lieber auf, will ja schließlich nicht dass du dich weider aufregst wie gestern mit hübschen smilies ..................
    und mir lächerliche dinge an den kopf wirfst...
    Du hast keinen konstruktiven Beitrag zu meinem geschrieben. Ausser dass du bekräftigt hast, dass du Jugoslawien scheisse findest. Das liegt jenseits jeder fachlichen politischen Diskussion. Ich dachte, du würdest auf die einzelnen Punkte eingehen, die ich geschrieben habe... aber gut...



    Zitat Zitat von Zhan Si Min Beitrag anzeigen
    was mich angeht, ist YU
    wenn ihr meint, ihr müsstet ein neues YU gründen, dann tut euch keinen zwang an, aber bitte ohne Ks.
    Hab ich auch in einem anderen Thread geschrieben, wo es um eine mögliche jugoslawische Union geht. Und hab auch hier geschrieben, dass die Albaner zu sehr auf die Symbolik achten (Schade!!!, aber leider ist es so), und einfach nie in einem anderen Staat (egal welche Rechte sie auch bekommen). Darum... lieber ohne das Kosovo. Vielleicht würde es dann funktionieren.



    Zitat Zitat von Zhan Si Min Beitrag anzeigen
    Und nein Ks ist nicht unabhängig,
    Doch von Belgrad schon. Und ich hab de facto unabhängig geschrieben, fallst du weisst, was das Wort bedeutet. Aber so richtige Unabhängigkeit werdet ihr nie bekommen. Die Amis werden über euren Staat entscheiden. Wenn du es mir nicht glaubst, dann warts mal ab!



    Zitat Zitat von Zhan Si Min Beitrag anzeigen
    genauso wenig kannst du behaupten dass die Politiker dort (die kriminell sind, da gebe ich dir recht), alleinige Befehlgewalt haben, sondern die UN.
    Und wie willst du dann ein unabhängiges Kosovo, wenn andere für euch entscheiden müssen? Wann denkst du wird sich das ändern? Man kann nicht vom einen Tag auf den anderen sagen: "So... jetzt haben wir fähige Leute in der Politik und Wirtschaft.", wenn es bis jetzt nie so war.
    Ich will euch, da nicht als einzigen etwas vorwerfen (In Bosnien hat es auch solche Probleme). Der ganze Balkan ist so. Da mehr, dort weniger,.... aber im grunde genommen alles eng beisammen. Liegt vielleicht in der Mentalität. Immer nach dem Motto: "Scheiss auf die Schule und Bildung, gehen wir klauen." - Kenn ich von den Balkanern hier in der Schweiz zu hauf. Aber gut gibt es auch solche, die Studieren und was vernünftiges aus ihrem Leben machen.




    Zitat Zitat von Zhan Si Min Beitrag anzeigen
    Jaja hört sich an wie eine Rechtfertigung ist es aber nicht, ich sag wie es ist. Und ich hab auch nie behauptet, dass es nach einer Unabhängigkeit, blitzschnell bergauf mit Ks gehen wird, das will ich auch mal erwähnt haben, anscheinend neigst du nämlich dazu leuten gewisse sachen zu unterstellen und sie gleich als Nationalisten etc. zu betiteln, nur weil die nicht deiner meinung sind bzw. gegen dein geliebtes YU was haben
    Nicht du, aber viele Albaner erhoffen sich das.

  10. #520
    GjergjKastrioti
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Du hast keinen konstruktiven Beitrag zu meinem geschrieben. Ausser dass du bekräftigt hast, dass du Jugoslawien scheisse findest. Das liegt jenseits jeder fachlichen politischen Diskussion. Ich dachte, du würdest auf die einzelnen Punkte eingehen, die ich geschrieben habe... aber gut...
    ach meinst du so fachlich wie das hier :

    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen

    Das alte Jugoslawien war kein Dreckstaat der wundervollste Staat, den es jemals gegeben hat! Also halt die Klappe diesbezüglich!!!
    Aber gut, gehen wir mal darauf ein.

    Es war also der wundervollste Staat. Alles fühlten sich wohl dort, und alle fanden Jugoslawien toll. Keiner hatte was gegen den andren, alle liebten sich.
    Komisch nur wieso dann Tito über diese ganzen liebenden Völker mit eiserner Faust regieren musste, und die Völker quasi mit Gewalt zusammenhalten musste (schon damals), und sogar eine eigene Identität und teilweise die Religionsbesinnung verbieten musste.

    Und ja natürlich fand Jugoslawien jeder toll, ich mein wenn man sich öfftentlich zu Jugoslawien negativ geäußert hat.......... natürlich waren da alle einer Meinung...oder willst du mir erzählen, dort gabs unbegrenzte Meinungsfreiheit Es wird auch damals schon, genügend Faschos gegeben haben, nur hat es keiner sagen dürfen...
    Woher willst du das eigentlich wissen dass YU jeder toll fand, warst du denn überhaupt dabei. ich mein du hattest vor ein paar Tagen Geburtstag (24), hast du denn das YU soooo extrem mitgekriegt? Und dein Vater meint, jeder damals fand YU toll (dein Vater war bei einer Kommunistenvereinigung oder so, hast du mal irgendwo geschrieben). Wie kommst du drauf, dass dann diejenigen, dich was gegen YU haben, das deinem Vater erzählen, einem überzeugten Anhänger, eines vorhandenen kommunistischen Systems

    Du kannst ja ruhig weiter vor dich hinträumen, aber die Völker waren vor YU auch schon seit Ewigkeiten zerstritten, und ein paar Jahrzehnte Diktatur haben diese Streitereien nicht aus der Welt geschafft, sie haben sie nur hinausgezögert, ergo war dazwischen (also während tito) alles nur eine Illusion.

    Und nein die Albaner waren nicht die einzigen die nicht dazu gehören wollten. Die Jugos haben uns auch nie akzeptiert, weil wir nunmal keine Jugos waren.
    Du kannst ja noch sooft schreiben, dass politische Gesinnung und Nationalismus verboten waren, aber du kannst mir doch nicht im Ernst sagen wollen, dass du nicht glaubst dass es hier und da Leute in deinem YU gab, die was gegen andere Ethnien etc. hatten, nur weil es ihnen ein Diktator eintrichtern wollte
    Laut Gesetz ist es auch verboten zu stehlen, oder einen Menschen umzubringen, trotzdem werden tagtäglich Leute abgemurkst. Genauso war es auch mit der Denkweise damals...Nur weil Tito gemeint hat, die sollen keine andere Meinung haben, heisst das noch lange nicht, dass es keine Anderdenkenden gab...

    Hab ich auch in einem anderen Thread geschrieben, wo es um eine mögliche jugoslawische Union geht. Und hab auch hier geschrieben, dass die Albaner zu sehr auf die Symbolik achten (Schade!!!, aber leider ist es so), und einfach nie in einem anderen Staat (egal welche Rechte sie auch bekommen). Darum... lieber ohne das Kosovo. Vielleicht würde es dann funktionieren.
    Da siehst mal wieder
    Als wär die Symbolik das einzige gewesen
    Und als wären wir der einzige Faktor gewesen, der zum zusammenbruch führte (nicht mehr und nicht weniger, kann man aus dem letzten satz dieses Absatzes rauslesen, da kannst jetzt schreiben was du willst )
    Denkst du denn allenernstes wenn es einem Volk gut geht, und die alles haben (denn wenn YU der wundervollste Staat war, dann ging es doch wirklich jedem hervorragend), dass sich dann EIN GANZES VOLK erhebt und für die Unabhängigkeit ist...obwohl ja eigentlich alles in Ordnung ist. Wieso gibt es solche Probleme dann immer nur in Ländern die von vornherein schon völlig kaputt sind? Wieso geht denn die slowenische Minderheit in Österreich nicht auf die Strassen, und protestiert für die Unabhängigkeit. Wieso haben die sich in der Schweiz nicht schon längst alle gegenseitig abgeschlachtet.
    Also besitzen nur die Albaner diese kranke Logik aus einem wundervollen funktionierenden Staat austreten zu wollen, nur aus Gründen von Stolz und blindem Nationalismus.

    Doch von Belgrad schon. Und ich hab de facto unabhängig geschrieben, fallst du weisst, was das Wort bedeutet. Aber so richtige Unabhängigkeit werdet ihr nie bekommen. Die Amis werden über euren Staat entscheiden. Wenn du es mir nicht glaubst, dann warts mal ab!
    ich hab nie das gegenteilige behauptet...

    Und wie willst du dann ein unabhängiges Kosovo, wenn andere für euch entscheiden müssen? Wann denkst du wird sich das ändern? Man kann nicht vom einen Tag auf den anderen sagen: "So... jetzt haben wir fähige Leute in der Politik und Wirtschaft.", wenn es bis jetzt nie so war.
    Ich will euch, da nicht als einzigen etwas vorwerfen (In Bosnien hat es auch solche Probleme). Der ganze Balkan ist so. Da mehr, dort weniger,.... aber im grunde genommen alles eng beisammen. Liegt vielleicht in der Mentalität. Immer nach dem Motto: "Scheiss auf die Schule und Bildung, gehen wir klauen." - Kenn ich von den Balkanern hier in der Schweiz zu hauf. Aber gut gibt es auch solche, die Studieren und was vernünftiges aus ihrem Leben machen.
    nunja, auch da sind wir wohl einer meinung, weiss nicht was du von mir willst...



    Nicht du, aber viele Albaner erhoffen sich das.
    achja wer denn
    meinst du unsre Forumsrambos wie kusho, albobaner und die ganzen Komiker
    Jeder der auch nur halbwegs was in seinem Hirn hat, weiss dass es dauern wird, bis sich da was ändert. Wenn sich denn nun etwas ändert. Man hat am Beispiel Bosnien ja gesehen, was passiert, wenn man den Großmächten zu lange das Zepter überlässt

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