Angriff galt US-Stützpunkt in Khost

Khost - Durch einen Raketenangriff im afghanischen Grenzgebiet zu Pakistan sind nach Polizeiangaben in einer Moschee mindestens fünf Menschen getötet worden. Die Raketen, die von Aufständischen in Pakistan abgefeuert worden seien, richteten sich demnach gegen einen US-Armeestützpunkt, wie Polizei und US-Armee am Samstag mitteilten. Der Vorfall habe sich am Freitag am Rande der ostafghanischen Stadt Khost ereignet. Die Stadt war in der vergangenen Woche Ziel von einer ganzen Serie von Selbstmordanschlägen der Taliban. In Khost sind vor allem US-Soldaten stationiert.

"Drei Raketen wurden abgeschossen, sie richteten sich gegen einen Stützpunkt der US-geführten Koalitionstruppen", sagte der Polizeichef der Provinz. Zwei der Geschoße landeten demnach in einem Feld, eine dritte traf die Moschee in einem nahe gelegenen Dorf. Bei den Getöteten handle es sich um Zivilisten. Die US-Armee bestätigte den Angriff und gab die Zahl der Getöteten mit mindestens drei an. (APA/AFP)