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Die fünf Säulen des Islam (kurzfassung)

Erstellt von absolut-relativ, 28.03.2007, 17:12 Uhr · 12 Antworten · 806 Aufrufe

  1. #11
    Popeye
    natürlich nich

    t r o t t e l so! geht doch

  2. #12
    Avatar von absolut-relativ

    Registriert seit
    17.03.2006
    Beiträge
    10.378
    Das Fasten (SAVM):




    Im Ramadan hält sich der Muslim strikt an das Fastengebot. Dieses Fasten erhebt den Menschen in den Rang der von Allah geehrten Engel, stärkt seinen Willen und leitet ihn an zur Tugend der Geduld vor den auf ihn zukommenden Prüfungen.
    Der Islam ist eine Religion, die sowohl das Geistige / das Jenseits, als auch über das Diesseits / die weltlichen Angelegenheiten eines Muslims -bis ins kleinste Detail- vorschreibt und bestimmt.
    Das Fernbleiben von jeglicher Nahrung und Getränke im Ramadan ist eines dieser Erlässe, welche das geistige und seelische aber auch das physische und weltliche Leben von einem Gläubigen umfaßt. Wenn wir diese Regelung äußerlich und sozial betrachten, so ist es eine Solidarität mit den armen, hungernden Menschen dieser Welt. Innerlich und jedem einzelnen Individuum zugerechnet, ist es ein "Abstand zu nehmen", vom Wahn des Konsums.
    In dieser Gesellschaft, wo der Konsumwahn von den Medien und der Industrie mit Hochdruck gefördert wird, zieht der Muslim ein Schlußstrich über das Angebot und Unterstreicht seine menschlichen Grundzüge. Das Fasten bestärkt den Willen zur Geduld, Eigenständigkeit und die Erfüllung göttlicher Vorschriften.
    Im Koran heißt es:
    "O ihr, die ihr glaubt, vorgeschrieben ist euch das Fasten, wie es den Früheren vorgeschrieben ward; vielleicht werdet ihr gottesfürchtig" (Bakara:183)
    Aus diesem Vers können wir entnehmen, daß das Fasten auch bei den Propheten Moses - Friede sei auf Ihm - (Volksgruppe: Juden) und Jesus - Friede sei auf Ihm - (bei den Christen), vorgeschrieben war und die Menschen sollen durch diese Enthaltung gottesfürchtig werden und keine Sünde begehen.

    Ramadan; Monat der Offenbarung :
    Der Ramadan ist nicht nur das Fasten an sich, sondern es hat auch eine anderweitige Bedeutung für den Muslim:
    Die Offenbarung der heiligen Schrift "Koran" begann in diesem Monat und der Prophet Muhammed (Friede sei auf Ihm) lud die Menschheit ab diesem Monat -23 Jahre lang, unentwegt- zu diesem monotheistischen Glauben ´Islam´ ein. Neben dem Fastens in diesem Monat ist es für uns Muslime auch eine Erinnerung und Hochschätzung an diese Zeit, wo der Prophet seine anstrengendste Phase erlebt hat.

    Dauer des Fastens:
    Der ´Ramadan´ erstreckt sich über einen Monat und richtet sich nach dem Neumond. In einem Hadith (einer Überlieferung vom Propheten) sagt Muhammed (Friede sei auf Ihm) :
    " Wenn ihr den Neumond seht, so fängt mit dem Fasten an und falls ihr es noch mal erblickt, so beendet es. Wen ihr aber durch die Wolken davon verhindert werdet, so vervollständigt den Monat ´Saban´ mit 30 Tagen."(Buhari)
    Als eine Orientierung für den Monat ´Ramadan´ wird als Richtschnur der Neumond gewählt.
    Die tägliche Dauer des Fastens wird jedoch von der Sonne bestimmt. Vor dem Sonnenaufgang (im Morgengrauen) bis zum Sonnenuntergang darf nicht gegessen, getrunken, geraucht und kein Geschlechtsverkehr betrieben werden.
    Erst ab Sonnenuntergang bis zum Sonnenaufgang des nächsten Morgens sind diese erlaubt.

    Die Verpflichtung zum Fasten:
    Jeder Muslim, weiblich oder männlich, Jung oder Alt hat
    -nach Eintritt der Volljährigkeit- dieser Pflicht nachzukommen. Die weiblichen Muslima sind ab -ca. 12 Jahren und die männlichen Muslime ab- ca.15 Jahren davon betroffen. Die Kinder fangen
    natürlich einige Jahre vorher an und eifern ihren Eltern nach. Unter den Schulkameraden ist es dann ein Überheblichkeitsgrund, wenn man unter ihnen, die meisten Tage gefastet hat. Somit wird die Angewöhnung zum Fasten in frühen Stadien erreicht.

    Ausnahmen (Befreiung) von der Verpflichtung zum Fasten
    Es gibt natürlich auch Ausnahmen, die einen Volljährigen erlauben, die Verpflichtung aufzuschieben und in diesem Monat nicht zu fasten. Allah der Erhabene sagt im Koran:
    "Gezählte Tage! Wenn aber einer unter euch krank ist oder auf Reisen, (der faste die gleiche) Anzahl von anderen Tagen; und sie, die es vermöchten (und nicht fasten), sollen zur Sühne einen Armen speisen. Und wer aus freien Stücken Gutes tut, dem soll Gutes werden; und daß ihr fastet, ist euch gut, wenn ihr es begreift."(Bakara:184)
    Die jenigen also, die erkrankt oder unterwegs auf einer Reise sind, werden von dieser Verpflichtung ausgeschlossen, bis diese Umstände von ihnen entfallen.

    Die gesundheitlichen Aspekte des Fastens:
    Der Arzt ´Haris b. Kelde´ drückt den wesentlichen Standpunkt in einem Satz aus:
    "Der Magen ist das Zentrum jeglicher Krankheiten und das Fasten ist der erste Schritt zur Heilung."
    Es ist nicht zu verleugnen, daß der Gesundheit zuliebe ist, wenn auf die Mahlzeiten geachtet und weniger Nahrung konsumiert wird. Dieses wird ihnen jeder Arzt bestätigen und - ab und zu - auch als Rezept verschreiben. Die Wissenschaft unterstreicht und bekräftigt diese Tatsache.
    Die maßlose Zunahme von Speisen führt zu:
    Rheuma, Herzbeschwerden, Störungen am Blutkreislauf, Zuckerkrankheit oder ähnl. Beschwerden, deren Ursprung in der übertriebenen Nahrungszunahme liegen.
    Wir Muslime (aber !) fasten nicht um der Gesundheitswillen oder um abzunehmen, sondern nur weil Allah es von uns so gewollt hat. Diese positiven Begleiterscheinungen sind nur die Nebenprodukte, von denen wir profitieren.

    Ramadan als ein Phänomen
    Dieser Fastenmonat ´Ramadan´ ist ein soziales Phänomen, von dem andere Religions-gemeinschaften, Systeme und Gesellschafts- formen nur träumen können...
    Dieser Monat bricht die Barrieren zwischen Arm und Reich. Der reiche Muslim fühlt -1 Monat lang- das, was die Armen dieser Welt ihr ganzes Leben durchmachen. Sein Magen knurrt, wie die des Bedürftigen und der Ramadan verbindet ihre Gefühle. Könnte dieser Wohlhabende jemals die Armen dieser Welt für seine Machtstruktur mißbrauchen?!
    Die Kapitalherrn der westlichen Gesellschaft sollten diese Variante mal in ihrem Leben in Betracht ziehen...
    Im Ramadan werden noch zusätzlich die sozialen Beziehungen enger geknüpft:
    - Die Eltern werden besucht;
    - die Verwandten und Freunde werden
    aufgesucht;
    - es finden gemeinsame
    ´Mahlzeiten´(beim Fastenbrechen) statt;
    - den Bedürftigen dieser Welt wird
    gespendet und
    - der leidenden Masse das Mitgefühl
    ausgesprochen.
    Im sozialen Bereich gibt es noch etliche Effekte, von denen wir hier nur die wichtigsten aufgezählt haben.
    Durch das Fasten investiert das Individuum seine Zeit, die er ausschließlich für Zunehmen der Speisen und Abgang der Reste reserviert hat, für nützlichere Dinge im Leben, wie z. B. :
    - Die Aufarbeitung des Zwischenraumes vom
    letzten Ramadan bis zum diesjährigen (Jahresbilanz seiner Taten);
    - Bittgebete, über die Sünden, die er begangen hat, verrichten;
    - Allah um Vergebung bitten und zusätzliche Gebete verrichten.
    Das Fasten lehrt den Gläubigen, den Versuchungen zu widerstehen und läßt ihn fühlen, was sein armer Bruder fühlt. Alle leiden dann sein Leiden mit ihm, werden von Mitgefühl erfüllt und zögern nicht mehr, ihm die Last seines Lebens zu erleichtern, die schwer auf ihm liegt.
    Alle diese Wohltaten gehen mit vielen anderen vom Fasten aus, ganz zu schweigen von seinem Einfluß auf geistigem Gebiet.

  3. #13
    Avatar von albaner

    Registriert seit
    05.05.2006
    Beiträge
    3.862
    Zitat Zitat von cro_Kralj_Zvonimir
    Hallo.............

    Hmmm die ganze zeit neue islam Threads aufzumachen finde ich lächerlich und das alles passtuch in einen Thread!!

    Gruss..........

    cro_Kralj_Zvonimir
    lächerlich bist du ,weil du bei jedem thema irgendein unnötigen kommentar abgibst. wenn dir ein thema nicht gefällt dann ignoriere es.

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