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Gefangene Kinder - Blutrache in Albanien, auf Phoenix

Erstellt von BlackJack, 26.02.2011, 23:12 Uhr · 47 Antworten · 5.145 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Rockabilly

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    15.854
    Die brauchen einfach einen Mann wie Anton Qeta, nicht mehr und nicht weniger:





  2. #32

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    88
    Blutrache solte es nicht geben, das ist ein Teufelskreis das nie aufhören wird.
    Ein Mann tötet ein Mann und der solte bestraft werden.
    Die Kinder können nichts dafür die wissen nicht mal was genau vorgefallen ist.
    Blutrache geht uns alle was an.
    Wir können uns nicht in diese situation hineinsetzen wie es ist.
    Deswegen dumme Kommentare von irgendwelche Userer's solten gelöscht werden.

    Ist schwer zu leben jedoch jag den jenigen der es getann hat und lass nicht andere dafür büssen, Kinder denn die können nichts dafür.


    mfg

  3. #33
    Avatar von Allissa

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    Zitat Zitat von Alekks Beitrag anzeigen
    hab es leider erst ab 19uhr40 mit geschaut.nich alles verstanden gleich aba so dokus echt imemr interesant
    wir haben den bericht gestern abend gesehen, traurig..die armen kinder, nimmt einen ganz schön mit wenn man sieht wie die kinder leben müssen wegen dummheit anderer.

  4. #34
    Avatar von Allissa

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    Zitat Zitat von Ionian Boy Beitrag anzeigen
    fresse kleiner.
    hahahaa..kleiner ? ich wette er ist einen kopf grösser als du

  5. #35
    Avatar von Allissa

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    Zitat Zitat von mujaga Beitrag anzeigen
    Ich habe die Doku auch gesehen und finde es sehr traurig, das die Kinder so darunter leiden müssen, wenn man bedenkt Sie gehen kaum zur Schule usw..
    ja diese kinder haben überhaupt kein leben...sind zum grössten teil von allem isoliert...

  6. #36

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    Zitat Zitat von Allissa Beitrag anzeigen
    hahahaa..kleiner ? ich wette er ist einen kopf grösser als du
    hat hier jemand die "0" gewählt?

  7. #37
    Avatar von Pjetër Balsha

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    6.287
    cool einen thread über blutrache hab ich mir schon immer gewünscht
    *vorfreudewein*

  8. #38
    Avatar von Lilith

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    19.299
    Ich weiß nicht, ob sich all das, was hier in der Doku zu sehen ist, sich wirklich mit dem Kanun rechtfertigen lässt. Ob nun all die Zahlen so stimmen etc. Aber es scheint weithin mit dem Kanun begründet. Und zumindest in dem youtube-Link war von einem getöteten 17-jährigen die Rede. (Der davor schon einige Zeit sich versteckt hatte und dann doch nur einmal "raus" ist)

    Und es scheint im heutigen Albanien ein nicht ganz kleines oder unbedeutendes Phänomen. Wenn sich die Friedhöfe füllen gerade mit (jungen) Männern, die dann fehlen. Wenn Familien ins Ausland deswegen verbracht werden müssen. Wenn Kinder nicht vernünftig aufwachsen, sich entwickeln, zur Schule gehen können weil sie um ihr Leben fürchten usw., dann sehe ich persönlich darin nichts, was zu Prosperierung des Landes positives beiträgt. Letztenendes eine Sache, wo die Albaner selbst wissen und ggf. dagegen "aufstehen" müssen. Zumindest in der Form, wie es scheinbar praktisch gehandhabt wird.

  9. #39
    Avatar von Pjetër Balsha

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    02.05.2010
    Beiträge
    6.287
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, ob sich all das, was hier in der Doku zu sehen ist, sich wirklich mit dem Kanun rechtfertigen lässt. Ob nun all die Zahlen so stimmen etc. Aber es scheint weithin mit dem Kanun begründet. Und zumindest in dem youtube-Link war von einem getöteten 17-jährigen die Rede. (Der davor schon einige Zeit sich versteckt hatte und dann doch nur einmal "raus" ist)

    Und es scheint im heutigen Albanien ein nicht ganz kleines oder unbedeutendes Phänomen. Wenn sich die Friedhöfe füllen gerade mit (jungen) Männern, die dann fehlen. Wenn Familien ins Ausland deswegen verbracht werden müssen. Wenn Kinder nicht vernünftig aufwachsen, sich entwickeln, zur Schule gehen können weil sie um ihr Leben fürchten usw., dann sehe ich persönlich darin nichts, was zu Prosperierung des Landes positives beiträgt. Letztenendes eine Sache, wo die Albaner selbst wissen und ggf. dagegen "aufstehen" müssen. Zumindest in der Form, wie es scheinbar praktisch gehandhabt wird.
    der kanun wird beschmutzt
    für die heutige zeit ist er nicht mehr brauchbar aber früher hat er alles
    geregelt (heirat, besitzansprüche, vererbung, schutzpflicht für gäste, jagd auf wild usw)er war für uns sowas wie eine verfassung
    zu der damaligen zeit konnte man in den bergen keine menschen die verbrechen wie morde begangen haben einfach einsperren gefängnisse gab es nicht an jedem berg
    da hieß es wenn du mord begehst kannst du auch getötet werden
    der kanun hat zu dieser zeit menschenleben gerettet fast keiner hat sich getraut das wort des kanuns zu brechen
    hat man sich bei einem mord gerächt war man quitt
    heute gehts aber immer weiter einmal du einmal ich
    diese endlosschleife für morde steht aber nicht im kanun geschrieben
    heute wird der kanun nur noch für morde verwendet (und das nichteinmal richtig) alles andere was im kanun geregelt ist wird sogut wie nicht mehr beachtet daher denken heutzutage alle kanun = blutrache

  10. #40
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

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    3.309
    Das Problem ist das vor allem in Nordalbanien die durch den Kanun geregelte Blutrache
    ein konkurierendes selbstjustizidiales Rechtssystem zu Rechtsstaatlichen Institutionen darstellt. Die Normen der Besa die einen Mann in der Gesellschaft nicht mehr als Mann gelten lassen wenn er sich nicht rächt haben fatale Folgen.

    Im Montenegro des 19.Jh. hat Vladika Danilo Petrovic Njegos die Blutrache folgendermaßen in 2 Schritten erfolgreich zurückgedrängt.

    1. Todesstrafe für einen Bluträcher (Hierfür wurde eine eigens dafür eingesetzte Truppe aufgestellt)

    2.Ein Mörder wurde künftig von einem Exekutionskomitee hingerichtet, dessen Mitglieder aus allen Stämmen kommen, so das kein einzelner Schütze verantwortlich gemacht werden konnte.

    Es mag aus der Perspektive heutiger moderner Rechtsstaaten radikal wirken, jedoch muß man sich bewußt machen das diese radikalen Maßnahmen erst aus Montenegro einen handlungsfähigen Staat mit einer für alle verbindlichen Rechtsinstitution gemacht haben und nur dadurch sukzessive weitere Reformen möglich waren bis hin zur Abschaffung der Todesstrafe.

    @Delpher
    Natürlich wäre das, von Anton Qetta erfolgreich vermittelte, ebenfalls auf den Kanun beruhende Versöhnungskonzept mehr zu begrüßen als die oben erwähnten damaligen Radikalmassnahmen in Montenegro. Jedoch kann die "Versöhnung" das Konzept der "Blutrache" niemals ganz ablösen, da sie sich ebenfalls auf den Kanun bezieht und dessen Legitimität innerhalb der Gesellschaft damit bestätigt.

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