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Generation Sarajevo "Es ist Islam light, den wir hier leben"

Erstellt von Emir, 25.02.2011, 09:20 Uhr · 279 Antworten · 13.261 Aufrufe

  1. #101
    -Mačak-
    Zitat Zitat von Emir Beitrag anzeigen
    Das sind die Hercegovci die sich net mal richtig auf kroatischen Hallo sagen können ...
    ahahahh ganz sicher

  2. #102

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    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Religiöse Fanatisten wurden erfolgreich inhaftiert, religiöser Fanatismus erfolgreich eingedämmt. Menschen die einfach nur für sich beteten, wurden in Ruhe gelassen, dass ist die Wahrheit, die euch heutigen Nationalisten nicht schmeckt, weil ihr es nicht verkraftet, dass ein seit 20 Jahren vergangenes Land in vielen Aspekten fortschrittlicher war als eure heute mit Fahnen beschmückten Bananenrepubliken, die es nicht auf die Reihe bekommen in einem Atemzug mit den führenden Mächten dieser Erde genannt zu werden, weil sie so jämmerlich in ihrer Existenz sind.

    Bist du dumm oder nur Islamfeindlich??
    Also ist unsere Religion und die strenge Relgionsausübung schuld dran das es unserem Land schlecht geht....
    Dummer Spack

  3. #103

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von -Mačak- Beitrag anzeigen
    Ich habe immer gesagt von den Albanern kann man sich was abschauen.
    Oni su dobar primjer

    Sie sind auch Illyrer und rein in der Abstammung

  4. #104
    Avatar von DZEKO

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    Zitat Zitat von Zenicaaninn Beitrag anzeigen
    Bist du dumm oder nur Islamfeindlich??
    Unsere Religion und die strenge Relgionsausübung ist schuld dran das es unserem Land schlecht....
    Dummer Spack
    Wir Bosniaken sind auf uns alleine gestellt glaube mir brate, die anderen werden niemals unsere Position akzepteiren und wollen es immer als Lächerlich darstellen, die wissen garnicht was Muslime zu dieser Zeit alles gemacht haben.

    Die labern immer nur das was ihnen passt und was wir sagen ist dumm und lächerlich, ja samo nasima vjerujem jebe se meni za njih.

    Das Streben nach Anerkennung

    Bei der Volkszählung von 1948 standen den Muslimen im ehemaligen Jugoslawien drei Optionen zur Verfügung: Sie konnten sich als "muslimische Serben", "muslimische Kroaten" oder aber als "Muslime (nicht deklarierte Nationalität)" nennen. Tatsächlich gaben der überwiegende Teil der Muslime "nicht deklariert" an.

    1953 gab es ein ähnliches Ergebnis. Diesmal wurde der Geist des Jugoslawismus allgemein promoviert. Die Bezeichnung "Muslim" wurde entfernt. An dessen Stelle trat die Angabe "Jugoslawe (nicht deklarierte Nationalität)". Wiederum entschieden sich die meisten für diese Option.

    In den 1960ern begann sich der Trend zu ändern, und bis heute ist nicht klar, weshalb. Im Allgemeinen waren die bosnischen Politiker damals der serbischen Dominanz sehr ergeben. Die bosnische kommunistische Partei zählte etwa 60% Serben und lediglich 20% Muslime. Nach dem Rücktritt des Serben Đuro Pucar als Parteivorsitzender und Aleksandar Ranković als Titos Sicherheitschef kam es zu einer entspannteren Politik gegenüber den nicht-serbischen Volksgruppen. Es gab aber bereits früher Bestrebungen zur Anerkennung der Muslime als eigenständige Ethnie. Zwei Faktoren waren dabei entscheidend: Ein Bestreben, das in den frühen 1960ern aufkam, die republikanischen Identitäten gegenüber einem „integralen Jugoslawismus“ zu stärken, und der Aufstieg einer kleinen Élite muslimischer Kommunisten innerhalb der Partei.[4]

    Bei der Volkszählung von 1961 war es möglich "Muslim im ethnischen Sinne" anzugeben. Ebenso bezog sich die bosnische Verfassung von 1963 in der Präambel auf "Serben, Kroaten und Muslime, in Vergangenheit vereinigt durch ein gemeinsames Leben", was implizit bedeutete, dass die Muslime als Volksgruppe erachtet wurden.[5] Von nun an wurden die Muslime in gleicher Weise mit den übrigen Volksgruppen behandelt, wenn dies auch noch nicht offiziell bestätigt wurde.

    Eine Vielzahl von Akademikern und Beamten, unter der intellektuellen Führung von Prof. Muhamed Filipović und der Mithilfe kommunistischer Funktionäre wie etwa Atif Purivatra, startete daher eine Kampagne zur Großschreibung des "M" im Wort "Musliman" (Mitglied einer Volksgruppe im Gegensatz zu "musliman", das lediglich auf die Religionszugehörigkeit verwies). Filipović wurde 1967 deswegen sogar aus der Partei ausgeschlossen. Das bosnische Zentralkomitee der kommunistischen Partei entschied 1968 jedoch, dass "die derzeitige sozialistische Praxis zeigt, dass Muslime eine eigenständige Volksgruppe sind". Trotz heftigen Widerstandes in Belgrad von Seiten serbisch-nationaler Kommunisten wie etwa Dobrica Ćosić oder etwa mazedonischer Politiker wurde diese Vorgangsweise von der Zentralregierung angenommen. Die Angabe bei der Volkszählung von 1971 lautete daher "Muslim (im Sinne einer Volksgruppe)". Das Studium der islamischen Theologie in Bosnien-Herzegowina, ebenso wie der studentische Austausch mit anderen muslimischen Staaten, wurden seitdem stimuliert. 1977 wurde die Fakultät der Islamischen Theologie an der Universität Sarajewo eingerichtet.[4]
    [Bearbeiten]

    Die Rolle der Intellektuellen

    Die Bewegung zur Anerkennung der Slawischen Muslime als eigenständige Volksgruppe begann in den späten 1960ern und Anfang der 1970er. Dies war keine islamisch-religiöse Bewegung, sondern wurde von Kommunisten und anderen säkularisierten Muslimen geführt, welche die muslimische Identität in Bosnien-Herzegowina in etwas definitiv nicht-religiöses umwandeln wollten. Es entwickelten sich jedoch zwei unterschiedliche Strömungen: Die Bewegung des säkularen „Muslimischen Nationalismus“, und ein davon getrenntes Wiederaufleben des islamischen Glaubens.[6][7]

    Zur ersten Strömung gehörten Wissenschaftler wie Atif Purivatra, der sich seit Ende der 1960er intensiv und auf akademischem Niveau mit der Frage der Nationalität der bosnischen Muslime auseinandersetzte. Ein prominentes Beispiel für die Sichtweisen der zweiten Strömung ist die "Islamische Deklaration". Diese programmatische Schrift wurde von Alija Izetbegović Mitte der 1960er Jahre verfasst. Izetbegović unterschied sich nicht nur von Purivatra; seine Ansichten standen in positivem Gegensatz zu Purivatra: Izetbegović beschäftigte sich vielmehr mit der Lage des Islam in der ganzen Welt, statt mit den Problemen in Bosnien-Herzegowina. Er verurteilte unter anderem den Nationalismus als trennendes Instrument und bezeichnete den Kommunismus als inadäquates System.[3] Izetbegović wurde in der Folge 1983 zu vierzehn Jahren Haft wegen „Aufrufs zur Zerstörung Jugoslawiens“ verurteilt.

    Bosniaken

  5. #105

    Registriert seit
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    1.486
    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Wir Bosniaken sind auf uns alleine gestellt glaube mir brate, die anderen werden niemals unsere Position akzepteiren und wollen es immer als Lächerlich darstellen, die wissen garnicht was Muslime zu dieser Zeit alles gemacht haben.

    Die labern immer nur das was ihnen passt und was wir sagen ist dumm und lächerlich, ja samo nasima vjerujem jebe se meni za njih.


    "dass ist die Wahrheit, die euch heutigen Nationalisten nicht schmeckt, weil ihr es nicht verkraftet, dass ein seit 20 Jahren vergangenes Land in vielen Aspekten fortschrittlicher war als eure heute mit Fahnen beschmückten Bananenrepubliken,"

    Ma goni ga u tamo wo die sonne nie scheint.... der Kerl ist einfach nur islamfeindlich... dafür gehört er einfach nur geklascht.

    Die meisten kennen die Muslime nur vom hören und sagen meinen aber uns und unsere Relgion und Relgionsausübung zu kennen....



  6. #106
    Yunan
    Zitat Zitat von Zenicaaninn Beitrag anzeigen
    Hier der Unterschied zwischen unseren gelebten Islam und die der Arapvolks, unterschied zwischen unseren Großmufti und einem arabischenbrauenen dreck

    Er ist ein großer Mann, was seinen Geist angeht. Ich möchte einmal sehen, ob Serben, nachdem Belgrad drei Jahre lang belagert und beschossen wurde, auch noch ihre Feinde so loben bzw. verteidigen könnten.

    Bravo, großer Respekt!

  7. #107

    Registriert seit
    17.01.2011
    Beiträge
    1.486
    Zitat Zitat von Frieden Beitrag anzeigen
    a joj Zanicaaninne, pa skloni te dve sa uljem namazane....
    Bushido sa onu, ti sa ovo, i jebiga Frieden se pokvari! (nemogo da se koncetrisem bre... )

    Pa to je sve taktika.... ich will die anderen bei einer Diskussion aus dem Konzept bringen


    Wo ich das bild im Inet gesehen hab hab ich mir nurrrr "gggeieiieieiel" gedacht...

    Aber jetzt denk ich mir langsam... alter die rubbelt ja ihre melonen wund...steta um die schönen melonen

  8. #108
    Avatar von Indianer

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    Beiträge
    24.886
    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Die Muslime waren die ganze Zeit über in ihrem Vorhaben der Anerkennung, dabei gab es 2 Gruppen, die einen etwas liberaler und die anderen etwas aggressivere Muslims die sich ganz dem Islam verschworen haben. Deswegen wurden Ansammlungen vor Moscheen nicht gerne gesehen. Weil es schon so genug ärger gab weil nicht alle damit einverstanden waren was die Vorhaben mit Nationaltätsbildung.
    jetzt kommen wir der sache schon viel näher.
    wer will schon aggresive menschen haben?
    das ist etwas was die menschheit nicht braucht.
    daß diese im auge behält ist doch wohl klar.

    da wo meine mutter ihr zuhause hat, lebten schon immer verschieden menschen mit verschiedenen religionen.
    katholiken, orthdoxe, moslems und sehr viele zigeuner.

    kein mensch hat sie an der ausübung ihrer religionen gehindert.
    ganz im gegenteil, die strassen wo zigeuner lebten, waren mit den schönsten häusern bebaut und an der fassade waren sehr oft ihre heiligen abgebildet.

    nirgendwo konnte man grössere bilder kaufen, mit heiligen, wie in jugoslawien.
    welche in jedem schlafzimmer hingen.
    auch bei meinen grosseltern.

    auf friedhöfen, an den gräbern waren schon immer grosse bilder angebracht.
    die schönsten und die grössten, bei den zigeunern.
    alles in marmor oder granit und die heiligen fehlen da auch nicht.

    und so wie von jack bereits erwähnt.
    jeder hatte seine eigene art von hochzeit, begräbnis, und andere feierlichkeiten.

    daß man politisch aktive menschen unter beobachtung hatte ist doch ganz normal und ist heute noch so.

    und daß die menschen heute dazu neigen, das ganze etwas negativer darzustellen ist auch normal.
    da muss ich manchmal meine eigene mutter manchmal bremsen.

    aktuell möchte sie meinen vater in eine andere gruft umbetten.
    begründung waren alle möglichen sachen, im bezug auf die benachbarten zigeuner.
    nach vielen diskussionen hab ich jetzt vorletzte woche zugestimmt, weil es auch ihre gruft sein wird.
    aber erst, nach dem wir ihre märchen relativiert haben und raus kam, daß es ihr an anderer stelle besser gefallen würde.

    aber zuerst mussten die zigeuner für ihre argumentation herhalten.
    und zum schluss hat sich doch herausgestellt, daß diese ganz friedlich sind und keinem zum nachteil sind.

    aber zieh einfach weiter deine schow ab.

  9. #109
    Avatar von Allissa

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    44.232
    Zitat Zitat von Domoljub Beitrag anzeigen
    Was hat seine Religion ausüben mit radikal zu tun? Na klar ist man ungläubig, wenn man seinen glauben nicht ausübt, Alkohol trinkt und zu Nutten geht. Ich kenne sehr viele Bosniaken und sehr viele haben mindestens einen Puff Besuch hinter sich, gehen nicht oft in die Moschee und trinken Alkohol. Also das ist für mich kein gläubiger Mensch.
    wie ist es denn bei katholiken oder den orthodoxen ? was sagt denn ihr glaube, dürfen sie rum huren, alkohol trinken usw. ?
    sind das dann auch ungläubige wenn sie es trotzdem tun ?

    p.s. ich finde auch wenn man schon religiös ist, egal welchen glaubens, dann muss man sich auch daran halten.

  10. #110
    Avatar von Indianer

    Registriert seit
    13.11.2010
    Beiträge
    24.886
    das ganze aufbauschen der religionen hat unmittelbar vor dem krieg angefangen.
    aber heher als vorwand um land und macht zu gewinnen.

    dannach sind kirchen und moscheen einfach zu machtsymbolen geworden.

    und jetzt ist es sogar ein wettkampf, wer die grössere hat.

    traurig das ganze

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