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Geplante Moschee neben Ground Zero sorgt für Diskussion

Erstellt von DZEKO, 08.05.2010, 23:21 Uhr · 22 Antworten · 1.724 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von DZEKO

    Registriert seit
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    Daumen hoch Geplante Moschee neben Ground Zero sorgt für Diskussion

    Ein islamisches Gemeindezentrum soll zwei Straßenzüge neben dem Anschlagsort vom 11. September 2001 errichtet werden.



    New York.
    Ein geplanter Moscheebau in der Nähe von Ground Zero sorgt für Diskussionen in New York. Das Projekt zweier islamischer Organisationen sehe vor, ein Gemeindezentrum zwei Straßenzüge neben dem Anschlagsort vom 11. September 2001 zu errichten, berichtete der US-amerikanische Sender CNN am Freitag. Das 15-stöckige Gebäude solle neben einem Kulturzentrum, Fitnessräumen und anderen Einrichtungen auch eine Moschee beherbergen.



    Bei Angehörigen von Opfern des Attentats auf das World Trade Center rief das Vorhaben geteilte Reaktionen hervor. Herbert Ouida, der bei dem Anschlag von Al-Kaida-Terroristen seinen Sohn verlor, befürwortete laut CNN den Bau als kulturelle Brücke. Der islamische Glaube dürfe nicht mit Terrorismus identifiziert werden.
    Barry Zelman nannte es hingegen „heuchlerisch und frevlerisch“, eine muslimische Gebetsstätte neben dem Ort eines Verbrechens zu errichten, das im Namen des Islam verübt worden sei.



    Daisy Khan, Geschäftsführerin einer der beteiligten Muslim-Organisationen, betonte in dem Sender, das geplante Zentrum solle als Plattform für die „stille Stimme der Mehrheit der Muslime dienen, die nichts mit extremistischen Ideologien zu tun haben“. Der Islam sei „eine amerikanische Religion“.



    Laut CNN benötigt das Projekt keine besondere Zustimmung der Gemeindeverwaltung von Manhattan; das Baugelände gehöre bereits den Initiatoren.
    Nichtsdestoweniger hätten sie ihr Vorhaben in dem kommunalen Gremium vorgestellt. (kna)


    New York - Geplante Moschee neben Ground Zero sorgt für Diskussion - Aus aller Welt - Hamburger Abendblatt

  2. #2
    Magic

  3. #3
    IbishKajtazi
    Finde ich in Ordnung, nur bei den Amis wird es, verständlicher Weise, auch viele negative Reaktionen hervorrufen. Nichts desto trotz wird im Text ein sehr wichtiger Punkt angesprochen, nämlich, dass die Stimme der aufrichtigen Muslime lauter werden sollte. Aus diesem Grund befürworte ich den Bau dieses Zentrums.

    MfG

    Ibish...

  4. #4
    Avatar von DZEKO

    Registriert seit
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    Beiträge
    55.010
    Zitat Zitat von IbishKajtazi Beitrag anzeigen
    Finde ich in Ordnung, nur bei den Amis wird es, verständlicher Weise, auch viele negative Reaktionen hervorrufen. Nichts desto trotz wird im Text ein sehr wichtiger Punkt angesprochen, nämlich, dass die Stimme der aufrichtigen Muslime lauter werden sollte. Aus diesem Grund befürworte ich den Bau dieses Zentrums.

    MfG

    Ibish...

    ich will noch was anmerken, und zwar gibt es schon eine moschee in der nähe vom ground zero, aber das ist einer dieser hinterhofsmoscheen, und deswegen finde ich es nur gut das eine richtige offene gebaut wird damit es ein besseres bild abgibt.

  5. #5

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    07.12.2007
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    13.527
    was für ne mitteilung
    wahnsinn

  6. #6
    Ado

    Registriert seit
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    8.973
    Ein Monumentum für die Arabischen Zivilisten, die für dieses Verbrechen, das noch nicht vollkommen entschlüsselt worden ist ihr Leben geben mussten, finde ich für angebrachter.

  7. #7
    Magic
    Die Amis sind korrekt in solchen Sachen solange es Privatsache bleibt.Religion interessiert die nicht besonders.Wenn es aber um Öl und Gas geht kennen die keinen Spaß

  8. #8
    Avatar von DZEKO

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    55.010
    In der US-Metropole leben rund 800.000 Muslime. Ein Bauverbot für Minarette stand nie zur Debatte. Daran änderten auch die Anschläge vom 11.September 2001 nichts.

    New York. Das Gebäude an der noblen Upper East Side in Manhattan sticht sofort ins Auge. Im Gegensatz zu den benachbarten Häusern ist der Eingang nicht zur Straße gerichtet, sondern um exakt 29 Grad gedreht. Dafür erteilte die Stadtverwaltung eine Ausnahmegenehmigung. Es handelt sich nämlich um eine Moschee. Der Eingang des „Islamic Cultural Center“ sollte deshalb in Richtung Mekka zeigen. Neben dem Gebetshaus ragt ein 40 Meter hohes Minarett in den Himmel.


    Es ist ein Bild, das man in New York sehr oft findet. Die Stadt, die am 11.September 2001 von islamistischen Extremisten angegriffen wurde, zählt mehr als 200 Moscheen. Neben 40 von ihnen stehen Minarette. „Wir fühlen uns hier unglaublich wohl. Es ist toll, wie der Islam in den USA akzeptiert wird“, sagt Mohammed Shamsi Ali im Gespräch mit der „Presse“. Shamsi Ali ist der Imam des „Islamic Cultural Center“ und zählt zu den einflussreichsten Muslimen der Vereinigten Staaten.


    Schweizer Votum „lächerlich“


    Insgesamt leben in den USA dem „Pew Research Center“ zufolge 2,5 Millionen Muslime, knapp 800.000 davon in New York. Viele von ihnen sind Immigranten aus Afghanistan oder Pakistan. Religionsfreiheit ist in den USA eines der wichtigsten Grundrechte, Rufe nach einem Bauverbot für Minarette gibt es praktisch keine.


    „Das würde auch überhaupt nichts bringen“, glaubt Shamsi Ali, zu dessen Freitagsgebet sich normalerweise mehr als 1500 Gläubige einfinden. Eine Abstimmung wie in der Schweiz schüre „nur unnötigen Hass. So wichtig sind uns die Minarette gar nicht.“ Deshalb sei das Votum der Schweizer „geradezu lächerlich“. Man würde damit bloß ein Exempel statuieren, um die Phobie gegen seine Religion auszudrücken.


    Entsprechende Ängste der Bevölkerung vor dem Islam habe es allerdings auch in den USA gegeben, vor allem nach den Terroranschlägen vom 11.September 2001, räumt Shamsi Ali ein. Damals hatte einer seiner Vorgänger, der Imam Muhammad Gemeaha, zusätzlich Öl ins Feuer gegossen. Nur die Juden seien zu solchen Grausamkeiten fähig, sagte er im Oktober 2001. Eine Woche später war er seinen Job los. Er verließ New York in Richtung Ägypten.


    Seitdem arbeitet Shamsi Ali eng mit jüdischen Rabbis zusammen, um religiösen Extremismus zu bekämpfen. Burton Visotzky, einer der mächtigsten Rabbis der Stadt, ist oft Gast in den Moscheen, und Shamsi Ali predigt immer wieder in Synagogen. „Es wäre schön, wenn das gegenseitige Verständnis auch in Europa so ausgeprägt wie hier wäre“, sagt Shamsi Ali. Die enge Zusammenarbeit zwischen jüdischen und muslimischen Predigern wurde mittlerweile auf andere Großstädte wie Chicago und Washington ausgedehnt.


    Kritik von radikalen Islamisten


    Sein gemäßigter Standpunkt bringt Shamsi Ali nicht nur Lob ein. Die „Islamic Thinkers Society“ bezeichnet den Imam als „verlängerten Arm des FBI“. Selbst Morddrohungen gegen den Muslim sind keine Seltenheit. „Das sind ignorante Menschen, denen eine Ausbildung nicht schaden würde“, sagt der gebürtige Indonesier in nahezu akzentfreiem Englisch.


    Eine weitläufige Debatte über eine Abstimmung wie in der Schweiz ist in den USA trotz umfangreicher Berichterstattung bislang nicht ausgebrochen. Lediglich einige Blogger fordern per Internet ein Bauverbot von Minaretten. Dass sie sich durchsetzen, ist praktisch ausgeschlossen.


    New York, die Stadt der Moscheen DiePresse.com

  9. #9

    Registriert seit
    07.12.2007
    Beiträge
    13.527
    ich glaube dzeko findet das nicht gut

  10. #10
    IbishKajtazi
    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    ich will noch was anmerken, und zwar gibt es schon eine moschee in der nähe vom ground zero, aber das ist einer dieser hinterhofsmoscheen, und deswegen finde ich es nur gut das eine richtige offene gebaut wird damit es ein besseres bild abgibt.
    Offenheit ist der Schlüssel zum gegenseitigen Verständnis, man kann Klischees und Vorurteile nicht abbauen in dem man sich abschottet. Die aufrichtigen Muslime müssen, offensiv und aggresiv, damit anfangen zu zeigen, dass sie auch gegen Terrorismus sind.

    MfG

    Ibish...

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