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Gesichter der Verfolgung

Erstellt von Ares, 27.08.2011, 18:22 Uhr · 13 Antworten · 1.236 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    18.07.2011
    Beiträge
    1.249

    Gesichter der Verfolgung

    Der Ägypter Hegazy ist vom Islam zum christlichen Glauben konvertiert und will dies auch amtlich anerkennen lassen. Doch seitdem wird er bedroht und fürchtet um die Sicherheit seiner Kinder. Er zog vor Gericht. Ein Schritt, von dem Mohammed Ahmed Hegazy wusste, dass er sein Leben weiter in Gefahr bringen würde. Denn als erster Ägypter kämpft er dafür, dass sein Glaubenswechsel vom Islam zum Christentum offiziell anerkannt wird. Der Journalist hatte beantragt, dass der Eintrag seiner Religionszugehörigkeit in seinen Ausweispapieren von „Muslim“ in „Christ“ geändert wird. Seitdem wird er bedroht und musste mit seiner Familie untertauchen.

    Für einen Christen, der zum Islam konvertiert ist, ist die damit verbundene Ausweisänderung in Ägypten ein unkomplizierter Vorgang. Doch einem Muslim verweigern die Behörden den Wechsel zu einer anderen Religion. Sein Versuch, einen Präzedenzfall zu schaffen, hat nicht nur international Aufmerksamkeit erregt. Der Einfluss islamistischer Fundamentalisten in der Gesellschaft ist sehr stark. Nach Angaben Hegazys haben auch andere Christen muslimischer Herkunft die Änderung des Religionseintrages angestrengt. Die meisten mussten danach untertauchen.

    Sorge um Kinder: Hegazy fürchtet um das Wohl seiner Kinder. Denn sie sind weiterhin gezwungen, ein Doppelleben zu führen. Seit drei Jahren lebt der Ägypter mit seiner Frau Katarina – ebenfalls Christin muslimischer Herkunft – und den zwei Kindern (2 Jahre und 3 Monate alt) versteckt im Untergrund. „Ich will nicht, dass meine Kinder durch die gleiche Verfolgung gehen müssen wie ich“, sagt er. Die Sorge ist berechtigt. Denn nachdem er mit 16 Jahren Christ wurde, stellte ihm der Staatssicherheitsdienst (SSI) nach. Als „Abgefallener“ vom Islam wurde er von Beamten verhaftet und gefoltert. Extremisten verübten auf ihn Mordanschläge und zündeten sein Haus an. Seine eigene Familie wollte ihn umbringen. Während des Prozesses erhielten einige seiner Anwälte Morddrohungen, wurden verklagt oder verhaftet. Auch Vertreter staatlicher Institutionen forderten seinen Tod. Religionsgelehrte der einflussreichen Alazhar-Universität in Kairo erklärten, Abtrünnige vom Islam zu töten sei legal


    Seit Jahren im Gefängnis


    Mutig setzte sich Pastor Zhang Rongliang in China für die Hausgemeindebewegung ein. Das missfiel der Regierung. Pastor Zhang Rongliang verbrachte schon viele Jahre seines Lebens im Gefängnis. Mutig setzte er sich in China für die staatlich nicht anerkannte Hausgemeindebewegung „China für Christus“ ein. Das missfiel der Regierung. Im Dezember 2004 wurde er erneut verhaftet und zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Zeiten im Gefängnis haben in vielerlei Hinsicht Spuren hinterlassen: Der an Diabetes erkrankte Zhang hat Bluthochdruck. Vor zwei Jahren erlitt er einen Schlaganfall. Seitdem ist er halbseitig gelähmt.

    Mitgefangene finden zu Jesus: Doch andererseits kamen durch sein Zeugnis viele Mitgefangene zum Glauben an Jesus. „Viele ehemals hochrangige Beamte sitzen in meiner Zelle. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal einstigen regierungstreuen Beamten stundenlang vom Evangelium und der Hausgemeindebewegung erzählen werde“, erzählte Zhang. „Ihre Herzen waren hart. Aber sie sind weicher geworden. Ich verstehe nun: Sie sind der Grund, warum ich hier bin.




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  2. #2

    Registriert seit
    18.07.2011
    Beiträge
    1.249
    Es sollte sich jeder Europäer fragen ob man es noch mit seinen Gewissen vereinbaren kannm, in Ländern wie Ägypten oder der Türkei auf Urlaub zu fahren. Länder wo Christen unterdrückt, und verfolgt, oder wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden sind es nicht wert, dass man ihnen ihr Geld nachwirft.

  3. #3
    TurkishRevenger
    Zitat Zitat von Ares Beitrag anzeigen
    Es sollte sich jeder Europäer fragen ob man es noch mit seinen Gewissen vereinbaren kannm, in Ländern wie Ägypten oder der Türkei auf Urlaub zu fahren. Länder wo Christen unterdrückt, und verfolgt, oder wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden sind es nicht wert, dass man ihnen ihr Geld nachwirft.
    In dem Text den du gepostet hast stand nichts über die Türkei. Wie kommst du jetzt darauf das in der Türkei Christen verfolgt oder unterdrückt werden? Immer diese Propagandaopfer

  4. #4
    Sonny Black
    i am... do you DENITZA said immer you come on sit neben mir... and this a wos... denitza will nicht...und ich...äh... i am wollt net Denitza zoo sehr...sssss....you me understand?

  5. #5

    Registriert seit
    13.02.2010
    Beiträge
    13.015
    @Ares
    die frage ist, warum du immer schlechte Beispiele bringst um damit über ganze Volk zu urteilen (sogar über andere die nichts damit zu tun haben, Türken) ? deine Verallgemeinerung und Hass, zeigt das Du nicht besser bist, als die die Du für deine Zweck&Ziele benutzt...nutzt dir so einer wie der hier: Visionär auch?

    Länder wo Christen unterdrückt, und verfolgt, oder wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden sind es nicht wert, dass man ihnen ihr Geld nachwirft.
    mach doch gleich Werbung für angeblich-Christliche Land Kroatien ...

  6. #6

    Registriert seit
    07.08.2011
    Beiträge
    1.770
    Nach der Revolution wird sich alles zum Guten wenden und diese sachen keine Rolle mehr spielen.

  7. #7

    Registriert seit
    07.08.2011
    Beiträge
    1.770
    Zitat Zitat von Frieden Beitrag anzeigen
    die frage ist, warum du Immer schlechte Beispiele bringst um damit über ganze Volk zu urteilen? deine Verallgemeinerung und Hass, zeigt das Du nicht besser bist, als die die Du für deine Zweck&Ziele benutzt...nutzt dir so einer wie der hier: Visionär auch?



    mach doch gleich Werbung für angeblich-Christliche Land Kroatien ...
    Zeig uns deinen Guten willen in dem du uns ein gutes Beispiel zeigts wie es auch anders sein kann.

    Wie ist das zu verstehen?

  8. #8
    Zar

    Registriert seit
    31.07.2011
    Beiträge
    1.686
    Zitat Zitat von Ares Beitrag anzeigen
    Der Ägypter Hegazy ist vom Islam zum christlichen Glauben konvertiert und will dies auch amtlich anerkennen lassen. Doch seitdem wird er bedroht und fürchtet um die Sicherheit seiner Kinder. Er zog vor Gericht. Ein Schritt, von dem Mohammed Ahmed Hegazy wusste, dass er sein Leben weiter in Gefahr bringen würde. Denn als erster Ägypter kämpft er dafür, dass sein Glaubenswechsel vom Islam zum Christentum offiziell anerkannt wird. Der Journalist hatte beantragt, dass der Eintrag seiner Religionszugehörigkeit in seinen Ausweispapieren von „Muslim“ in „Christ“ geändert wird. Seitdem wird er bedroht und musste mit seiner Familie untertauchen.

    Für einen Christen, der zum Islam konvertiert ist, ist die damit verbundene Ausweisänderung in Ägypten ein unkomplizierter Vorgang. Doch einem Muslim verweigern die Behörden den Wechsel zu einer anderen Religion. Sein Versuch, einen Präzedenzfall zu schaffen, hat nicht nur international Aufmerksamkeit erregt. Der Einfluss islamistischer Fundamentalisten in der Gesellschaft ist sehr stark. Nach Angaben Hegazys haben auch andere Christen muslimischer Herkunft die Änderung des Religionseintrages angestrengt. Die meisten mussten danach untertauchen.

    Sorge um Kinder: Hegazy fürchtet um das Wohl seiner Kinder. Denn sie sind weiterhin gezwungen, ein Doppelleben zu führen. Seit drei Jahren lebt der Ägypter mit seiner Frau Katarina – ebenfalls Christin muslimischer Herkunft – und den zwei Kindern (2 Jahre und 3 Monate alt) versteckt im Untergrund. „Ich will nicht, dass meine Kinder durch die gleiche Verfolgung gehen müssen wie ich“, sagt er. Die Sorge ist berechtigt. Denn nachdem er mit 16 Jahren Christ wurde, stellte ihm der Staatssicherheitsdienst (SSI) nach. Als „Abgefallener“ vom Islam wurde er von Beamten verhaftet und gefoltert. Extremisten verübten auf ihn Mordanschläge und zündeten sein Haus an. Seine eigene Familie wollte ihn umbringen. Während des Prozesses erhielten einige seiner Anwälte Morddrohungen, wurden verklagt oder verhaftet. Auch Vertreter staatlicher Institutionen forderten seinen Tod. Religionsgelehrte der einflussreichen Alazhar-Universität in Kairo erklärten, Abtrünnige vom Islam zu töten sei legal


    Seit Jahren im Gefängnis


    Mutig setzte sich Pastor Zhang Rongliang in China für die Hausgemeindebewegung ein. Das missfiel der Regierung. Pastor Zhang Rongliang verbrachte schon viele Jahre seines Lebens im Gefängnis. Mutig setzte er sich in China für die staatlich nicht anerkannte Hausgemeindebewegung „China für Christus“ ein. Das missfiel der Regierung. Im Dezember 2004 wurde er erneut verhaftet und zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Zeiten im Gefängnis haben in vielerlei Hinsicht Spuren hinterlassen: Der an Diabetes erkrankte Zhang hat Bluthochdruck. Vor zwei Jahren erlitt er einen Schlaganfall. Seitdem ist er halbseitig gelähmt.

    Mitgefangene finden zu Jesus: Doch andererseits kamen durch sein Zeugnis viele Mitgefangene zum Glauben an Jesus. „Viele ehemals hochrangige Beamte sitzen in meiner Zelle. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal einstigen regierungstreuen Beamten stundenlang vom Evangelium und der Hausgemeindebewegung erzählen werde“, erzählte Zhang. „Ihre Herzen waren hart. Aber sie sind weicher geworden. Ich verstehe nun: Sie sind der Grund, warum ich hier bin.




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    Hab den artikel auch schon mal vor kurzem gelesen. Echt schlimm wie die christen da diskriminiert werden. Und die EU verhandelt mit ihnen als ob nichts passiert ist. Schade dass es nict nur in Ägypten sondern in sehr sehr vielen Ländern so ist. Die regierung hat einfach angst, dass viele menschen zum christentum übertreten würden, wenn es ihnen erlaubt wäre.

  9. #9
    Kingovic
    Traurig sowas!

    Es sollte sich jeder Europäer fragen ob man es noch mit seinen Gewissen vereinbaren kannm, in Ländern wie Ägypten oder der Türkei auf Urlaub zu fahren. Länder wo Christen unterdrückt, und verfolgt, oder wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden sind es nicht wert, dass man ihnen ihr Geld nachwirft.
    Nehmen wir an du hast nen Kind, einen Sohn. Dieser kommt zu dir und sagt dir "Papa, ich bin nun Moslem".

    Wäre das für dich genauso "schlimm" wie wenn dein Sohn mit einem Türken/Moslem nach Hause kommt um zu chillen?

    Du übertreibst es hier! Nicht nur das du alle Moslems in einen Topf wirst... du machst dumme Vergleiche...

    Du verstehst auch Sachen nicht ganz. Kennst du welche die von unten kommen? Vll hast du sogar Freunde die Moslems sind und kein Problem mit dir haben aber sprich die doch mal auf sowas an....

    Das eigentliche Problem kennst du nicht...


  10. #10

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