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Mein Glaube

Erstellt von Fitnesstrainer NRW, 19.04.2011, 16:01 Uhr · 160 Antworten · 6.739 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

    Registriert seit
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    3.309
    Zitat Zitat von Allissa Beitrag anzeigen
    ja klar kannst du das. ich finde solche menschen biegen sich nur etwas so hin wie es ihnen passt....aber hast recht jeder entscheidet es für sich selber. nur kann ICH das nicht respektieren....zeigt irgendwie das man nicht gradlinigist und nur harmonisches sich wählt.
    aber ..deine sache.

    Du widersprichst dir in deinen Ausführungen doch selbst.

    Zum einen hast du El Hefe seinen Beitrag mit einem Danke bestätigt, wo er selber sagt das er seine christlichen Glauben hat, aber eben nicht alles befolgt und zude
    m noch buddhistisch inspiriert ist.
    Dein einziger Kritikpunkt an seinem Beitrag war, das du gesagt hast, du findest das zwar sehr schön, aber man könne dies auch ohne Religion.

    Du trifftst doch auch für dich vermutlich deine Entscheidungen und zwar gemäß dem was dich überzeugt. Genauso tut das offensichtlich El Hefe und nichts anderes tue ich auch.
    Nur sind unsere persönlichen Überzeugungen nicht deckungsgleich, aber das müssen sie ja auch nicht.

    Warum soll ich mich z.b. einem christlichen Dreifaltigkeits-Dogma unterwerfen, wennn ich persönlich dies als nicht glaubwürdig empfinde und daher ablehne ?
    Geradlinigkeit drückt sich für mich darin aus das man offen und ehrlich zu seinen Überzeugungen steht und nicht indem man sich den Normen einer Mehrheit anpasst (Konformismus).

  2. #52

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    Salam liebe Schwester Allissa

    Zitat Zitat von Allissa Beitrag anzeigen
    ja klar kannst du das. ich finde solche menschen biegen sich nur etwas so hin wie es ihnen passt....
    solange der gebogene Weg zum Positive Ergebnis führt ("gute Werke"), ist doch der eine gerade Weg, die auch Propheten gefordert und manche unter ihnen sich erkämpfen mussten... keiner von denen lebte gleich wie der Prophet zuvor gelebt hatte, sondern jeder handelte/lebte zu einem bestimmten Ereignis/Lebensphase... so hat Muhammad nicht wie Jesus "gradlinig" gehandelt, oder Jesus wie Moses... oder Moses wie Abraham! sie alle brachten "es gibt nur ein Gott" womit sie "im Namen Gottes" in einer Gesellschaft mit Ungerechte oder gar keine Rechtsbestimmungen, Ordnung&Vernunft forderten/brachten....

    in unserer Zeit&Gesellschaft (mit Ordnung&Vernunft, siehe zb. das GG) kann man nur "zusammen Leben " wenn wir nicht versuchen wie Muhammad-(aus fehlerhafte, Widersprüchliche Überlieferungen) zu leben bzw. so "gradlinig" kann man damit sowieso nicht gehen, da wird man über Schiiten(und deren Spaltungen), Sunniten(und deren Spaltungen) .... sowie über Christen(und deren Spaltungen) und Juden(und deren Spaltungen) irgendwo stolpern... sondern, (als Gläubige) "versuchen" dem "besten Wort" zu folgen, was für uns alle gut ist! (bzw. niemanden Schaden...).

    nur kann ICH das nicht respektieren....zeigt irgendwie das man nicht gradlinig ist und nur harmonisches sich wählt.
    aber ..deine sache.
    dann respektierst Du auch nicht den (einen: 55:1,2) Lehrer des Islam....

    NRW hat es (m.M) richtig erkannt... der auf das Wort hört und dem besten (Wort) davon folgt (Sure 39:18) das ist logisch, da Gottes Wort von Menschen gebracht wurden -und somit auch Fehler enthalten können. (unabhängig jetzt ob Bewusste/Unbewusste begangene Fehler). Der Koran deutet sich auch als mehrdeutig (Sure 3:7), was eben einen streng Gläubigen "Muslim" nicht besser als einen Christen oder einen Juden macht, bzw. die angeblich "gradlinig" auf dem Weg sind, da ihre Heilige Schriften eben Fehler (Widersprüche) enthalten, und somit gleichen Glaubenseffekt mit zweifeln(an die Schrift) hervorbringen kann... (jetzt mach dir Gedanken über die ganze Spaltungen innerhalb einer Religion... Sekten/Parteien in Christentum, Judentum und Islam... )

    Das Wort (Gottes) findet man auch in der frühere Offenbarungen(Tora/Evangelium), somit unterstützt der Koran (Sure 39:18), das "beste" auch aus der Bibel, mit besten Gewissen zu folgen (wie zb. Nächstenliebe)... (Dinge die uns alle einigt!) alles ist erlaubt solange es niemandem Schadet.... UND solange die Eigenschaften eines Gläubigen, von Gläubigen selbst, wie zb. in Sure 2:62 beschrieben ist anerkannt wird, solange braucht der Gläubige nicht traurig/oder Hoffnungslos zu sein, auch ihm wird "ewige Garten/Paradies" (von Gott) versprochen! ...alles andere ist, wie NRW sehr gut erkannt hat: "....oftmals eher den Interessen der Offenbarer oder später herrschenden Klasse dienlich war."

    wasalam

  3. #53
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

    Registriert seit
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    @Frieden

    Danke für deine Unterstützung, aber du hast ja auch verstanden das ich mich selbst weder als Jude, Christ und auch nicht als Muslim bezeichene. Sondern das ich einfach nur an Gott glaube und nicht an Offenbarungen und "heilige Schriften", welche ich jedoch als Orientireungshilfe sehe.

    Um es zu präzisieren:

    In Bezug auf die Existenz Gottes bin ich ein Gläubiger und neige zum Panentheismus

    In Bezug auf alles andere bin ich eher Agnostiker und filtere für mich das was mich persönlich überzeugt -nicht nur auf Koran und Bibel bezogen, sondern auf alles was ich im Leben erfahre. Als einen Maßstab für das persönliche Handeln kann man meiner Meinung nach auch den kategorischen Imperativ Imanuel Kants nehmen und ihn auf alles wie ein Meßgerät anwenden. Natürlich bleibt dies immmer subjektiv....aber darum heisst der Thread ja auch "Mein Glaube".

  4. #54
    Makani
    Ich glaube an Gott.

  5. #55
    Avatar von LaReineMarieAntoinette

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    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Mein persönlicher Glaube ist ganz einfach:


    Ich glaube an Gott, aber nicht an heilige Bücher.

    Irgendetwas muß schon immer dagewesen sein, eine allerhöchste Macht (Urkraft), die alles andere hervorgebracht hat.

    Und WENN es soetwas wie ein höchstes Gericht geben sollte, was wäre logischer, als das uns genau Zuteil wird, was wir in die Welt getragen haben.

    Im Übrigen (Gewohnheiten, Rituale, Verhaltenskodex) befolge ich das was mich überzeugt und unterlasse das wovon ich überzeugt bin das man es unterlassen sollte.

    Ich glaube ausserdem das der "kategorische Imperativ" Imanuel Kants ein guter Maßstab für das persönliche Handeln sein kann.



    Woran glaubt ihr ?

    Worauf legt ihr besonderen Wert und was glaubt ihr worin ihr euch vielleicht von anderen unterscheidet oder was euch mit anderen verbindet?

    Ich brauche kein Glaube, ich lebe auch so ganz gut. Glaube ist für mich nur eine Einengung und Manipulation meiner Entscheidungen und Kreativität. Von daher weg damit, brauch ich net.

  6. #56

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    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    @Frieden

    Danke für deine Unterstützung, aber du hast ja auch verstanden das ich mich selbst weder als Jude, Christ und auch nicht als Muslim bezeichene. Sondern das ich einfach nur an Gott glaube und nicht an Offenbarungen und "heilige Schriften", welche ich jedoch als Orientireungshilfe sehe.
    was der Lehrer des Islam über solche wie Du einer bist Offenbart usw. das meinte ich damit:

    solange die Eigenschaften eines Gläubigen, von Gläubigen selbst, wie zb. in Sure 2:62 beschrieben ist anerkannt wird, solange braucht der Gläubige nicht traurig/oder Hoffnungslos zu sein, auch ihm wird "ewige Garten/Paradies" (von Gott) versprochen!

    um es zu präzisieren

    Diejenigen, die glauben, und diejenigen, die dem Judentum angehören, und die Christen und die Saabier, - (alle) die, die an Allah/Gott/Schöpfer und den jüngsten Tag glauben und tun, was recht ist, denen steht bei ihrem Herrn ihr Lohn zu, und sie brauchen (wegen des Gerichts) keine Angst zu haben, und sie werden (nach der Abrechnung am jüngsten Tag) nicht traurig sein.

    (siehe auch 5:69)

    ich wollte dich damit nicht unter den Muslime, Christen oder Juden anreihen...

    Friede

  7. #57
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

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    Zitat Zitat von LaReineMarieAntoinette Beitrag anzeigen
    Ich brauche kein Glaube, ich lebe auch so ganz gut. Glaube ist für mich nur eine Einengung und Manipulation meiner Entscheidungen und Kreativität. Von daher weg damit, brauch ich net.
    Auch als "Freelancer" (Ich nenne es mal so), welche keiner festen Glaubensrichtung angehört (was ich übrigens auch nicht tue) bzw vielleicht du vermutlich sogar areligiös bist, hast du ja sicher dennoch einen inneren Wertekatalog nachdem du dich, je nach dem wie du geprägt bist, richtest.
    Gewisse Normen und Werte erwirbt eigentlich jeder Mensch in seinem Leben, und man handelt ja danach weil man an diese glaubt.
    Das gilt nicht nur für Religionen, sondern für alles mögliche auch für z.b. politischen Idealismus, im grunde genommen gibt für jeden Menschen einen persönlichen Glauben.
    Z.b. glauben einige Menschen das ein liberales Wirtschaftssystem (laissez faire-Prinzip, freies Unternehmertum) das richtige ist. Andere wiederum glauben an ein soziales Wirtschaftssystem (Sozialismus, Planwirtschaft) mit einem starken Staat. Und dann gibt es noch viele Stationen dazwischen die versuchen das beste beider Systeme positiv miteinander zu verbinden, wie z.b. in der sozialen Marktwirtschaft (Ludwig Erhard) in Deutschland.
    Hinter jedem dieser Systeme stehen Normen- und Werte, an welche die jeweiligen Vertreter glauben.

    Auch Atheismus ist letztendlich nur ein Glaube. Allerdings sagt dies noch nichts darüber aus woran der Atheist sonst glaubt.

    Welche Normen und Werte vertrittst Du ?

  8. #58
    Avatar von Bambi

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    Ich bin Deist und glaube von daher an Vernunft als obersten Leitsatz für menschliches Miteinander. Ich bin 100%ig überzeugt davon, dass alle institutionalisierten Religionen als Machtinstrumente erfunden wurden, um Menschen gefügsam zu halten und daher fühle ich mich argumentativ - auch als jemand, der an Gott glaubt - eher den Atheisten verbunden als religiösen Menschen, denn ihre Argumente sind in meinen Augen einfach vernünftiger. Und ich glaube daran, dass man bei allem, was man ändern will, bei sich selbst anfangen muss. Ich bin jemand mit nem gewissen Helfersyndrom und auch sozial engagiert, aber wenn ich über einige Sachen nachdenke, macht mich das sehr traurig und ich habe das Gefühl, meinem Leben nicht genug Sinn zu geben. Mehr als einmal hab ich mit dem Gedanken gespielt, zb als Entwicklungshelfer wohin zu gehen, mich informiert, Anrufe getätigt und dann doch nicht den Mumm gehabt. Eher würd ich mich das trauen, wenn meine Eltern nicht wären, meine größte Sorge ist tatsächlich, dass meine Eltern sich furchtbar aufregen und permanent Angst um mich haben. Daher hatte ich bisher nicht den Mumm, hier einfach alle Zelte abzubrechen und so hab ich eigentlich permanent das Gefühl, mein "Helferpotential" bei weitem nicht genug ausgeschöpft zu haben, auch wenn ich sehr genau weiß, dass es einen Menschen gibt, in dessen Leben ich einen erheblichen Unterschied ausgemacht hab.

  9. #59
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

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    @Bambi

    Ich habe ähnlich wie du, gute Absichten, leider nicht konsequent umgesetzt.
    Angefangen von einem freiwillige Helfer-Programme über Travel-Works, bishin zu Hilfsprogrammen der UN und World Vision. Einen marginalen Beitrag habe ich dennoch in Ehrenamtlicher Arbeit geleistet. Im Gegensatz zu Dir waren es allerdings nicht meine Eltern, sondern mein eigener Egoismus und entsprechend andere Prioritäten welche mich letztendlich abhielten ins Ausland zu gehen.

  10. #60
    Avatar von LaReineMarieAntoinette

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    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Auch als "Freelancer" (Ich nenne es mal so), welche keiner festen Glaubensrichtung angehört (was ich übrigens auch nicht tue) bzw vielleicht du vermutlich sogar areligiös bist, hast du ja sicher dennoch einen inneren Wertekatalog nachdem du dich, je nach dem wie du geprägt bist, richtest.
    Gewisse Normen und Werte erwirbt eigentlich jeder Mensch in seinem Leben, und man handelt ja danach weil man an diese glaubt.
    Das gilt nicht nur für Religionen, sondern für alles mögliche auch für z.b. politischen Idealismus, im grunde genommen gibt für jeden Menschen einen persönlichen Glauben.
    Z.b. glauben einige Menschen das ein liberales Wirtschaftssystem (laissez faire-Prinzip, freies Unternehmertum) das richtige ist. Andere wiederum glauben an ein soziales Wirtschaftssystem (Sozialismus, Planwirtschaft) mit einem starken Staat. Und dann gibt es noch viele Stationen dazwischen die versuchen das beste beider Systeme positiv miteinander zu verbinden, wie z.b. in der sozialen Marktwirtschaft (Ludwig Erhard) in Deutschland.
    Hinter jedem dieser Systeme stehen Normen- und Werte, an welche die jeweiligen Vertreter glauben.

    Auch Atheismus ist letztendlich nur ein Glaube. Allerdings sagt dies noch nichts darüber aus woran der Atheist sonst glaubt.

    Welche Normen und Werte vertrittst Du ?
    Die die schon die Religonen für sich beanspruchen, obwohl man weiß das die "10 Gebote" schon lange vor den Religionen praktiziert werden.
    Einige zu mindest befolge ich, weil es der Staart so will, aber auch weil ich sie für mich gut heiße, dennoch ist für mich der erdachte und erfundene Gott so viel wert, wie eine Bananenschale. Wenn man es glaube nennen will, dann an die bourbonische Monachie. Aber glaube ist nicht gleich glaube, das eine hat nichts mit dem anderen zutun, finde ich. Ich hasse Religionen, Islam, Christentum, Hinduismus usw. sind für mich alles nur Sekten nicht mehr und nicht weniger und ich distanziere mich weit von ihnen und ihren Idelogien. Denn alle samt sind in meinen Augen überflüssig und im Grunde ihrers Seins böse. Das Christentum z.B. hat uns so weit zurückgeschmissen ohne es wären wir heute weiter. Und die Türkei wäre ohnen ihren Islam schon bei weitem kein Mittelalterstaat mehr.

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