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Goethe und der Islam

Erstellt von Neutralist, 18.01.2011, 02:17 Uhr · 125 Antworten · 5.379 Aufrufe

  1. #11
    Neutralist
    Zitat Zitat von Emir Beitrag anzeigen
    ne kontas

    samo ti cekaj, sobald die wach werden und sich dann hier beleidigen "neinnnn war er net" "dochhh du xy"
    daj boli me karina..ovo je forum za svako misljenje..pa i nek cujemo sta ce rec banda foruma..makar mi to bilo zadnje u zivotu.

  2. #12
    Yunan
    Aus Goethes intensiver Auseinandersetzung mit dem Islam schließen Muslime gelegentlich, er sei insgeheim einer der ihren gewesen; 1995 wurde er sogar im Rahmen eines islamischen Rechtsgutachtens postum in „Mohammed Johann Wolfgang von Goethe“ umbenannt. Dagegen betonen z.B. der Kulturhistoriker Manfred Osten und die Goethe-Forscherin Katharina Mommsen, dass Goethe, der sich zeitlebens keiner Religionsgemeinschaft völlig anschließen konnte, im Islam sowohl ihm gemäße Elemente fand (den strengen Monotheismus, die Schicksalsergebenheit und die Überzeugung, dass Gott sich in der Natur offenbare) als auch solche, die er ablehnte (die abwertende Haltung gegenüber Frauen, das Weinverbot, die Geringschätzung von Poesie und Kunst). Goethes Äußerungen sind vielmehr als Aufforderung zum Dialog zwischen den Kulturen und zu gegenseitiger Toleranz zu verstehen.
    Das halte ich mal dagegen...

  3. #13
    Neutralist
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Das halte ich mal dagegen...
    Jetzt will ich mal deine lange Texte sehen, Yunan
    Jetzt brauche ich sie wirklich.

  4. #14
    Yunan
    Zitat Zitat von Neutralist Beitrag anzeigen
    Jetzt will ich mal deine lange Texte sehen, Yunan
    Jetzt brauche ich sie wirklich.
    Öh? Wie meinen?

  5. #15
    Neutralist
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Öh? Wie meinen?
    2 Seiten, los...

  6. #16
    El Hefe
    Ich schliesse mich Yunan an....Also,schau mal:
    Goethe, geadelt 1782 (geboren am 28. August 1749 in Frankfurt am Main; gestorben am 22. März 1832 in Weimar).

    Goethe fängt an während der literarischen Epoche der Aufklärung 1720-1785 interessant zu werden (ist jedoch nicht SEINE Epoche),zusammen mit Kant und Lessing.
    Was bedeutet diese Strömung?
    -Die Aufklärung setzt sich ein für gegenseitigen Respekt & Verständnisstreben ein
    -Bemühen um Wahrheitsfindung (Nach dem Gedanken der Kritik)
    -Der Theodizeegedanken und und das Aufkommen des Konflikts 'Vernunftsreligion vs. Abrahamitische Religion' (was vorrangig bedingt,dass man sich mit den abrahamitischen Religionen auseinandersetzt..Als vielseitig interessierter Mensch tat Goethe das sicher)
    -Thema ist der Lehrgedanke der Literatur,die Literatur soll erziehen,den Menschen zur Vernunft bringen,den Dialog untereinander stärken,und den Menschen mit vielen verschiedenen Ideen und Philosophien konfrontieren,->Zieler Mensch geht gestärkt hervor,holt sich aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit heraus und schmiedet sich seine eigene Wahrheit aus der Religion und mit seinen Lebenserfahrungen...Nicht die Religion als der Wahrheit letzter Schluss und gut ist.

    In dieser Zeit hast du ein allgemeines Interesse für alles Erzieherische,Religionen rücken in ein ganz anderes Licht,und zwar als Quelle interessanter Grundgedanken und Inspiration.Die allfällige Abneigung Goethes und vieler anderer Schriftsteller zum Christentum zu der Zeit kann ich mir nur mit dem enormen Machtpotential (und dem hohen Machtmissbrauch) der Kirche erklären.Die Institution hat den Ruf der Religion versaut...Die Kirche ging ja bisher Hand in Hand mit dem Adel,und betrieb vielerorts im Namen der Religion Tyrannei.
    Goethe war,wie viele andere Grössen am Islam und anderen fremdländischen Philosophien interessiert.Der Blick geht zu dieser Zeit zum Ganzheitlichen,über das Christliche hinaus,man beschäftigt sich mit vielen Lehren und ist bestrebt,dadurch eine innere Harmonie und die persönliche Wahrheit zu finden.Goethe betrieb das,was man einen 'philosophischen Eklektizismus' nennen könnte: Er nimmt sich aus allem das Beste und Wertvolle heraus,und vereint es mit anderen fremden Elementen zu seiner ganz eigenen Philosophie.
    Die Epoche und die folgenden Jahrzehnte stehen ganz im Zeichen des Dialogs und der Erziehungu hast das Werk ‚Nathan der Weise‘ von Gotthold Ephraim Lessing,das mit seiner Ringparabel das Thema der wahren Religion anspricht (Judentum,Christentum,Islam?) und zur Toleranz und zum gegenseitigen Dialog auffordert,der alle bereichern sollte....Du hast auch Fürsten und Adelige,die das leben,was in dieser Zeit gepredigt wird (Capo hat glaube ich letztens einen Thread eröffnet,wenn ich mich nicht irre): Ein Fürst (oder wasauchimmer) hat mitten im christlichen Deutschland als Zeichen der Toleranz und der Freundschaft zu einem reichen,muslimischen Freund eine Moschee gebaut.Ich wette sogar,es fällt in die Zeit der Aufklärung.Du siehst,Sympathien und Verbindungen zu anderen Religionen sind in dieser Zeit nicht selten,und wenn man das bedenkt,scheint Goethe gar nicht so exotisch oder fast schon auserwählt.

    Ich bezweifle,dass Goethe Moslem war.Für das steht er in ein paar Themen viel zu fest in Konflikt mit dem Islam...Wenn ihr im Deutschunterricht genug von ihm lest,werdet ihr das klar bemerken.Sicher bin ich mir doch,dass er ein paar Ansichten mit dem Koran teilte und in vielerlei Hinsicht mit ihm sympathisierte.Aber ihn vor den Moslem-Karren zu spannen finde ich übertrieben.Letztendlich weiss man,dass er nicht die Kriterien erfüllt,aber man will ihn trotzdem in der Ruhmeshalle,nur um damit den Ruf der eigenen Religion aufzupolieren.

  7. #17
    Babsi
    toller beitrag El hefe

  8. #18
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
    11.10.2009
    Beiträge
    65.415
    Welche Zielsetzung hat dein Referat, was genau ist die Aufgabe?

    Wenn das Ziel ist "Beispielmanipulationen um jemanden als potentiellen Moslem zu identifizieren" dann hätte es vlt. geringe Chance durchzukommen

    Wenn das Ziel ist "Analyse ob Goethe ein potentieller Moslem war" dann taugt es nix, es ist extrem einseitig und nimmt das Ergebnis schon vorweg, Goethe wäre ein Moslem in der Seele

  9. #19
    Quantenphysik
    Der reine Ansatz, Goethe irgendwie in diesem Falle verklemmt, bzw. irrelevant und das Thema um ihn darzustellen, ist schon reiner Humbug.

    €dit: Goethe war zur seiner Zeit, ein Freimaurer, der alten Generation und der alten "moralischen" bzw. von Moral geprägten Grundprinzipien. Ergo, er hat sich auch seine eigene Meinung bzg. fremder Kulturen bzw. fremder Religionen gebildet und deshalb blablabla..keine Lust darüber zu diskutieren. Und wie Blackjack meinte, auf beiden Seiten, kommt das Thema bzw. die Zielsetzung des Referates die du dir vorgenommen hast nicht rüber.

  10. #20
    Avatar von H3llas

    Registriert seit
    18.04.2010
    Beiträge
    16.644
    Zitat Zitat von Neutralist Beitrag anzeigen
    Bereits in seiner Jugend hat er ein Gedicht zu Ehren des Propheten Mohammed verfasst, sich eine fundierte Kenntnis des Islam erworben und später in Weimar an einem muslimischen Gottesdienst teilgenommen, dass führte dann auch dazu das er bei einem muslimischen Begräbnis dabei war, und das Totengebet mit betete. Was ihn am Islam besonders angezogen hat, war dessen Prädestinationslehre, Eingottglaube, die Gestalt Mohammeds und der Glaube, dass sich Gott in der Natur Offenbare. Seine Bewunderung für den Islam lässt der Dichter (nicht nur, aber vor allem) im ''West- östlichen Divan'' freien lauf.

    Er hat erkannt das dies das Wort Gottes ist, sein Gedicht kurz vor seinem Tod: Ob der Koran von Ewigkeit sei, danach frag ich nicht! Das es das Buch der Bücher sei glaub ich als Moslem Pflicht.

    (Schmiede) schreibt ferner:
    Es stellt sich dem leser solcher zitate womöglich die Frage, ob hier etwa behauptet werden soll, Goethe sei Muslim gewesen, bzw. ob er posthum zum Muslim erklärt werden soll. Ich will gerne gestehen, dass der Gedanke, unser größter Dichter könnte de jure einer der unseren gewesen sein, für mich eine erregende Vorstellung ist. Hier weiß man aber nichts bestimmtes und auf ein solches Glatteis will ich mich nicht begeben. Ohne weiteres behaupten aber möchte ich: Mag er sich de jure und öffentlich nicht zum Islam bekannt haben, de facto war er zweifellos ein Muslim. An so vielen Stellen stellt er dies selbst unmissverständlich klar.

    Schlussfolgerung

    Während des Verhältnis Goethes zum Christentum sehr negativ war, ist sein Verhältnis zum Islam ein unerhört tiefes und wirklich erstmalig persönliches, keineswegs nur vorübergehends, sondern im Gegenteil mit fortschreitendem alter immer intensiver und wirksamer werdendes. Sein ganzes langes und reines Leben stand im Zeichen des Islam, nie wurde er müde, vom Islam, dem Koran, dem Propheten Mohammed zu schreiben und zu sprechen. Die Äußerungen Goethes über den Islam sind so kategorisch, dass wir sie nicht als Stellungnahme eines Sympathisanten zum, sondern als Parteinahme für den Islam werten müssen.

    Ich rufe jeden zur Vernunft auf, damit dieser Thread nicht zerstört wird, schreibt eure Meinung dazu, denn ich möchte eure Meinung dazu wissen.
    Ich werde niemandem auf irgendetwas eine Antwort geben, lediglich werde ich nur eure Meinungen lesen.:eek:



    baeschaeftige dich etwas mehr mit goethe bevor du sowas postest, das ist genau das gegenteil wie er sein lebte fuehrte

    goethe war ein moderner denker seiner zeit hatt alles erfragt und erforscht bevor er ein urteil erlaubten konnte..

    seine groessten vorbilder waren die antiken griechische denker..
    also kommt da was nicht hin..

    er hatt sich zwar mit dem islam beschaeftigt und das christentum kritisiert..
    aber es macht ihn nicht zum moslem.

    bestimmt hast du das hier gelesen:

    Zitat es ist wahr was Gott im KORAN sagt. ... «Jesus fühlte rein und dachte Nur den Einen Gott im Stillen; Wer ihn selbst zum Gotte machte Kränkte seinen heil'gen Willen. Und so muß das Rechte scheinen Was auch Mahomet gelungen; Nur durch den Begriff des Einen Hat er alle Welt bezwungen.»


    du sagtest:

    stellt er dies selbst unmissverständlich klar
    will mal sehen wo er das egsagt hatt ich bin moslem..

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