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Die Göttin AL-Lat

Erstellt von Haganrix, 08.09.2012, 14:49 Uhr · 203 Antworten · 7.063 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von Ts61

    Registriert seit
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    11.136
    Zitat Zitat von Frieden Beitrag anzeigen
    @AlbaMuslim
    ich habe dir nichts zu Beweisen das der Koran vom Gott ist und nicht vom Muhammad der Lesen&Schreiben konnte.....

    - - - Aktualisiert - - -



    ?

    - - - Aktualisiert - - -

    Salamu'alaykum Bruder Ts61



    nicht alle Gelehrten sind sich einig! wieso sprichst Du im Namen des Sunnismus für alle Gelehrten, die auch nur Menschen mit Fehlern und Sünden sind und eigenen Verstand&Meinung(en) besitzen?
    glaubst Du das bei alrahman.de keine Araber dabei sind? (es sind mehrere dabei mein Bruder...manche davon übersetzen den Qur'an neu...)

    wa salam

    Wa Aleykum

    Auch da irrst du dich,denn das der Prophet nicht lesen und schreiben konnte ist kein Sunni-Phännomen! Es ist eine Tatsache die Global so gelehrt,akzeptiert und in der Fachliteratur(Weltweit) so vorzufinden ist!

    Vs

    Alrahman.de


    Ps:Soll jetzt jeder mal selbst entscheiden!

  2. #122

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    13.015
    Zitat Zitat von Ts61 Beitrag anzeigen
    Wa Aleykum

    Auch da irrst du dich,denn das der Prophet nicht lesen und schreiben konnte ist kein Sunni-Phännomen! Es ist eine Tatsache die Global so gelehrt,akzeptiert und in der Fachlitaratur(Weltweit) so vorzufinden ist!

    Fachlitaratur vs. Koran? oder doch vs. Hadithe?

    Mindestens 6 mal in Sahih Bukhary festgehalten:
    Zunächst 6 mal Donnerstagsunglück aus Sahih Bukhary: Habe sie teilweise, noch nicht vollständig übersetzt. Nimmt man alle 6 zusammen und "fädelt" sie zusammen, dann kommt eine schreckliche Geschichte heraus.

    [...]
    3,39,114
    Ibn Abbas sagte: Als die Schmerzen des Propheten sich verschlimmerten sagte er: "Gebt mir etwas zum Schreiben, damit ich euch etwas aufschreibe, nach dem ihr nicht in die Irre geht." Umar sagte: "Wahrlich, der Prophet wurde von dem Schmerz besiegt und wir haben das Buch Allahs, das uns ausreicht." Darauf stritten sie sich und viele Arme sagten: "Komm gehen wir und kümmern uns darum". Und brachen in einen grossen Streit aus. Daraufhin ging Ibn Abbas raus und sagte: "Dieses Geschehen ist das grösste Unglück aller Unglücke mit dem Propheten und seinem Buch."

    [...]
    75,17,5731
    Ibn Abbas sagte: "Als der Gesandte Allahs im Haus zugegen war und Männer, unter ihnen Umar ibn Al Chatab, sagte der Prophet : "Auf los! Ich schreibe euch etwas auf, nach dem ihr damit nicht in die Irre geht." Umar sagte: "Wahrlich, der Prophet wurde von den Schmerzen besiegt und ihr habt den Quran. Das Buch Allahs reicht uns." Dem widersetzten sich die Leute des Hauses und widersprachen. Es waren von ihnen die sagten: "Bringt ihm etwas zum Schreiben, damit er uns etwas aufschreiben kann, wonach wir nicht in die Irre gehen." Und welche sagten das, was Umar sagte. Als des Gerede und der Widerstand zum Propheten größer wurden sagte er: "Geht!". Ubaida Allah sagte: "Es war Ibn Abbas der sagte, dass dies wahrlich das größte Unglück aller Unglücke mit den Umständen zwischen dem Gesandten Allahs und dem Aufschreiben des Schriftstückes für sie mit ihrem lärmenden Streit.

    [...]
    56,176,3090 Er (Ibn Abbas) sagte: "Welch ein Donnerstag, Welch ein Donnerstag" und dann weinte er bis der Boden von den Tränen getränkt wurde. Dann sagte er: "Als die Schmerzen des Propheten am Donnerstag schlimmer wurde sagte er: "Gebt mir etwas zu schreiben, damit ich euch etwas aufschreibe, damit ihr danach nie mehr in die Irre geht!" Dann stritten sie sich, obwohl sie in der Gegenwart des Propheten nicht streiten sollten. "Verlasst mich, ich bin in einem besseren Zustand als was ihr mich fragt". Und dann sagte er 3 Dinge seines Vermächtnisses. "Vertreibt die Muschrik aus der arabischen Halbinsel, zollt den ausländischen Abgeordneten denselben Respekt, den ich ihnen gezollt habe.". Das dritte habe ich vergessen. Und Jaqub ibn Muhammed sagte: "Ich fragte Al Mughira ibn Abdu AL Rahman, was die arabische Halbinsel sei. Er sagte: "Mekka, und Medina und Yemen und Amman und Jaqub sagte: "Das war das erst mal, dass sie wie Ungeziefer hinkten"

    [...]
    97,27,7454
    Ibn Abbas sagte: "Als wir in der Gegenwart des Propheten waren. Er sagte und es waren Männer im Haus unter ihnen Umar ibn AL Chatab. Er sagte: "Los, ich schreibe euch etwas, nachdem ihr nicht abirrt.". Umar sagte: "Wahrlich, der Prophet ist von den Schmerzen besiegt und ihr habt den Quran. Das Buch Allahs genügt uns." Daraufhin widersprachen die Leute des Hauses und stritten. Es waren welche, die sagten: "Gebt ihm dies, damit de Gesandte Allahs euch aufschreibt, damit ihr nach dem nicht in die Irre geht. Und es waren welche darunter, die sagten, was Umar sagte. Als der Krach und der Streit beim Propheten mehr wurde sagte er: "Geht fort von mir". Ubaida Allah sagte: "Dann sagte Ibn Abbas. Wahrlich, das war das grösste Unglück aller unglücklichen Umstände zwischen dem Gesandthen Allahs und ihnen, dass er ihnen dieses Schreiben verfassen wollte und sie stritten und schreiten.

    [...]
    64,85,4476
    Als der Prophet krank war und im Haus Männer sagte der Prophet : "Los, ich schreibe euch etwas, nachdem ihr nicht in die Irre geht". von ihnen: "Wahrlich die Schmerzen haben den Propheten besiegt und ihr habt den Quran. Das Buch Allahs genügt uns. Daraufhin stritten sich die Leute im Haus. Einige von ihnen sagten: "Bringt ihm das, damit er euch ein etwas aufschreibt, damit ihr nach diesem nicht in die Irre geht." Und andere sagten etwas anderes als das. Nachdem der Krach und Streit mehr wurde sagte der Gesandte Allahs . "Steht auf". Ubaida Allah sagte: "Danach sagte Ibn Abbas: "Wahrlich, das war das grösste Unglück aller unglücklichen Umstände zwischen dem Gesandten Allahs und ihnen. Das er es bei ihrem Krach nicht schreiben konnte.
    [...]
    58,6,3204
    Ibn Abbas sagte: "Welch ein Donnerstag, Was war geschehen am Donnerstag!" Dann weinte er, bis die Tränen hasa. Ich sagte: "Oh Aba Abbas, Was war an diesem Donnerstag?". Er sagte: "Die Schmerzen des Gesandten Allahs wurden schlimmer und er sagte: "Gebt mir etwas zu schreiben, damit ihr nach diesem niemals in die Irre geht." Darauf stritten sie sich, obwohl sie in der Gegenwart des Propheten nicht streiten sollten. Sie sagten: "Was ist mit ihm. Geht fort. Er weiss nicht, was er sagt.". Er sagte: "Ich bin in einem besseren Zustand als ihr behauptet und ich befehle euch drei Dinge". Er sagte: "Vertreibt die Muschrik aus der arabischen Halbinsel, Zollt den Abgeordneten den gleichen Respekt wie ich es getan habe. Und etwas drittes. Über das dritte schwieg er. Und dann sagte er: "Das dritte habe ich vergessen". Sufian sagte: "Das sagte Sulaiman".


    In allen 6 Ahadith sagt der Prophet: "Ich schreibe euch ..." Wie sollte er schreiben, wo er doch weder lesen und schreiben konnte. Oder konnte er vielleicht doch Lesen und Schreiben.
    quelle: Der ummy Prophet, der schreiben konnte

    doch ist im Namen des Sunnismus -für alle- Gelehrten von dir ausgesprochen.... es gibt auch Mehrheit des Christen die Jesus genau so befolgen&lehren wie er es getan hat? Bruder Bruder... sind Araber eine Ausnahme unter den Menschen ohne Fehlern&Sünden, Rituale&Traditionen......!?

    Gottes Worte liegen in Wahrheit und Gerechtigkeit im Koran vollständig vor. Unveränderlich sind Seine Worte. Er hört alles und weiß alles.
    Und wenn du den meisten derer auf der Erde gehorchst, werden sie dich von Allahs Weg irreführen. Sie folgen nur Vermutungen, und sie raten nur. (6:115, 116)

    Vs

    Alrahman.de
    alrahman.de ist nur ein Hinweis auf Koran! nicht mehr und nicht weniger, man kann den Koran auch so verstehen, ohne alrahman.de oder sonstiges...wie dieser Jude der im Namen des Sunnismus für die Hölle erklärt&verbreitet wird!

    Von Tahir Chaudhry

    Über das gesamte letzte Jahr hinweg erlebten wir einen gewaltigen Umbruch in der arabisch- islamischen Welt. Was von vielen Experten als reiner Kampf für freiheitliche Werte gedeutet wurde, war tatsächlich weit mehr als nur dieser. Es war auch ein Kampf für bessere Lebensverhältnisse. Tunesien, das Land, welches im Winter 2010 der Ausgangspunkt für eine länderübergreifende Protestwelle war, waren Proteste und Streiks zunächst gegen Korruption und Massenarbeitslosigkeit gerichtet. Während man eine stärkere Hinwendung zu Demokratisierung nach westlichem Vorbild erwartete, stieg die Nachfrage nach islamistischen Parteien, die mit der Einführung der «Scharia» liebäugelten. Bald darauf begann weltweit eine große Diskussion rund um diesen Begriff und der Frage nach der Kompatibilität des Islam mit einer Demokratie, die eine Trennung von Staat und Religion beinhaltet. Zudem stieg auch die Angst innerhalb westlicher Gesellschaften vor einer Islamisierung ihres Landes und generell vor Muslimen, die die Scharia befürworteten.

    Das Problem der Begrifflichkeit

    Der arabische Begriff «Scharia» bedeutet übersetzt «Weg zur Tränke» und ist das religiöse Gesetz des Islam. Dieses Gesetz hat sich aus drei Bezugspunkten entwickelt: 1. Koran, 2. Sunna (Praxis des Propheten) und 3. Hadith (Aussprüche des Propheten Muhammad). Sie umfasst hauptsächlich die sogenannten ibadah (gottesdienstliche Handlungen) und die mu’amalat (gegenseitige Beziehungen). Einen minimalen Anteil an dem Gesetz machen im Gegensatz zur öffentlichen Wahrnehmung die ’uqubat (Strafkodex) aus. Also wird unter dem Begriff «Scharia» die gesamte islamische Lehre verstanden. Eine Lehre, mittels der die Menschen zum Ziel ihres Daseins geführt werden sollen.

    Die Scharia wurde von Rechtsgelehrten des Mittelalters erst lange nach dem Tod des Propheten Muhammad angepasst an ihrer eigenen Umwelt entwickelt. Sie war schon immer Gegenstand kontrovers geführter Diskussionen, da es kein in allen Einzelheiten feststehendes Gesetz für die Muslime darstellt. Daher kann man nicht von der einen Scharia sprechen, denn es existieren von Marokko bis Indonesien unterschiedlichste Auslegungen einzelner islamischer Gruppen und ihrer jeweiligen Gelehrten.

    Die Forderung einiger Gelehrter kann nicht ernst genommen werden, dass das religiöse Gesetz in seinen Einzelheiten feststünde und Punkt für Punkt in unsere heutige Zeit übernommen werden sollte. Der Islam erhebt den Anspruch, für alle Völker und alle Zeiten zu gelten. Somit kann er auch in Einzelheiten einer Weiterführung und modernen Interpretationen unterliegen. Über den zweiten Kalifen Umar wird überliefert, dass er seinerzeit – wohl angemerkt – die Maximalstrafe des Handabhackens für Gewohnheitsdiebe zeitweilig ganz außer Kraft setzte, als im Lande eine Hungersnot herrschte. Demzufolge müssen Recht und Rechtsprechung immer weiterentwickelt werden, um den jeweiligen Gesellschaften gerecht zu werden; allein die koranischen Glaubensgrundsätze bleiben unveränderlich. Demgemäß gibt es beispielsweise Auslegungen, wonach die Strafe für Gewohnheitsdiebe als fernhalten von etwas oder unterbinden einer kriminellen Handlung verstanden wird.


    In der prophetischen Tradition?
    In der Gegenwart gibt es neben zwei Ländern: Mauretanien und Saudi-Arabien, die die Scharia vollständig eingeführt haben Länder wie: Iran, Afghanistan, Bangladesch, Sudan usw., die bestimmte Teile der Scharia, wie etwa den Strafkodex in ihre Rechtsprechung eingearbeitet haben. Man hat in diesen Ländern erkannt, dass Menschen mittels ihrer Religion kontrollierbarer sind. Herrscher dieser Länder haben es einfacher, wenn Menschen gleich denken, gleich handeln und dadurch zu ihren persönlichen Marionetten werden. Um die eigene Herrschaft zu legitimieren, versucht man sich nach außen hin als «islamisch» zu zeigen, indem man dem Volk eine harte Handhabe nach ihren eigenen Scharia-Gesetzen präsentiert und vorgibt, die Vertretung Gottes auf Erden zu sein. Aus solchen Ländern hört man traurigerweise nicht selten von Menschenrechtsverletzungen, Einschränkungen der Grundfreiheiten des Menschen, ungerechte Macht- und Ressourcenverteilung, verbreitete Korruption, Unterdrückung von religiösen Minderheiten etc. In der Praxis wird oft missachtet, dass die «Scharia» die Muslime dazu auffordert jeden Menschen unabhängig von Volkszugehörigkeit und Überzeugung zu respektieren. Als der Prophet Muhammad in Arabien zum Anführer ernannt wurde, war eine seiner primären Bedingungen, dass Nichtmuslime – seien sie Juden, Christen, Muslime oder Götzendiener, ihren Gottesdienst durchführen konnten und ihr Leben ohne jegliche Unterdrückung verbringen konnten. Während heutzutage Nichtmuslime in «islamischen» Ländern wie Saudi-Arabien oder Pakistan unvorstellbare Qualen erleiden müssen, war ihr Lebensstandard zu Zeiten des Propheten Muhammad oft viel höher als der, der Muslime. Als das Oberhaupt von Medina hat der Prophet nicht die «Scharia» als Konstitution festgelegt, sondern die «Charta von Medina», die den jüdischen und christlichen Stämmen die jeweiligen Grundfreiheiten einräumte.
    Im Koran heißt es, dass, wenn Allah seinen Willen erzwungen hätte, alle auf dieser Erde geglaubt hätten. Wie kann der Muslim denn etwas fordern, was dem Willen Gottes widerspricht? (10:100)
    Es kann also nicht im Sinne des Islams sein, wenn ein «islamischer» Staat Menschen an der Ausübung oder Nichtausübung ihres Glaubens hindert. Selbst wenn man die frühe islamische Gemeinschaft unter der Führung des Propheten Muhammad betrachtet, wird ersichtlich, dass Gott den Muslimen die Erlaubnis sich zu verteidigen erst nach ca. 13 Jahren der Verfolgung erteilte und dies nur auf Basis der Wiederherstellung der Glaubensfreiheit. Die wilde Jagd nach den «Ungläubigen» wird nicht gepredigt. So wird im Koran erwähnt, dass denjenigen die Erlaubnis gegeben wurde sich zu verteidigen, die bekämpft und vertrieben wurden. Hätte Allah diese Erlaubnis nicht erteilt, dann wären Klöster, Kirchen, Synagogen und Moschee niedergerissen worden, heißt es in einem Koranvers (22:40-41). Man beachte hierbei einmal die Reihenfolge, in der die Gebetsstätten der Religionen ihre Erwähnung finden, wobei die Moschee als letzte in der Reihe angeführt wird. Der Islam kann folglich als ein Verfechter der Religionsfreiheit betrachtet werden.



    Verfälschter Strafkodex und «islamische» Staaten
    Bedauerlicherweise haben sich über die letzten Jahrhunderte zahlreiche Mythen in die verschiedenen Interpretationen der Scharia eingeschlichen und in der Praxis durchgesetzt. So etwa die Steinigung bei Ehebruch, obwohl es faktisch keine einzige Stelle im Koran gibt, die von der Steinigung spricht. Diese Bestrafungspraktik findet man stattdessen in der Tora und somit im jüdischen Gesetz. Muslimische Verfechter der Steinigungsstrafe präsentieren häufig eine Überlieferung des Propheten, indem er wohl eine jüdische Frau nach dem jüdischen Gesetz richtete. Im Grunde ist den Gelehrten sehr wohl bewusst, dass bei einer Diskrepanz zwischen Koran und Überlieferung immer zu Gunsten des Korans entschieden werden muss. Trotzdem entscheidet man sich für diese alttestamentarische Bestrafungspraktik.
    Die Todesstrafe bei Apostasie (Abfall vom Glauben) ist ebenso ein Mythos. Wo zahlreiche Verse des Korans von einem absoluten Verbot von Zwang in Glaubensdingen sprechen und die Religionsfreiheit betonen (18:30; 4:13; 2:257) ignoriert man diese und betrachtet die Abkehr von dem Islam als Verrat an dieser Religion.
    Befürworter einer solchen Strafe erwähnen in diesem Kontext eine Überlieferung, die die Bestrafung eines Abtrünnigen schildert. Indes vernachlässigt man den historischen Kontext, in den dieses Geschehen eingebunden ist. Der vorenthaltene Aspekt ist der, dass es sich zu Zeiten des Krieges abspielt, wo ein muslimischer Soldat zum Feind überläuft, sich also dem Hochverrat schuldig macht und anschließend den Muslimen im Kampf feindlich gegenübersteht.
    In einigen «islamischen» Ländern wird ebenso die Beleidigung des Propheten und Gotteslästerung mit dem Tode bestraft. Der Koran hingegen spricht in solchen Fällen, in denen Muslime viel Verletzendes zu hören bekommen, von Geduld, redlichem Handeln und fester Entschlossenheit (3:187).
    Die Wissenschaftler Hossein Askari und Scheherazade S. Rehman stellten einen sogenannten «Islamicity Index» auf, der im «Global Economy Journal» im Jahre 2010 veröffentlicht wurde. Darin untersuchten sie die Frage: «Wie islamisch sind „islamische“ Länder der Gegenwart?» Zu dieser Forschung zogen sie etwa 113 messbare Variable hinzu. Diese Variable waren grundlegende Prinzipien, die islamische Quellen hergeben und im wirtschaftlichen Bereich messbare Faktoren sind, die unmittelbar mit sozialen und politischen Rahmenbedingungen zusammenhängen. Nach der Analyse von 208 Ländern wurde folgende Rangliste angefertigt:
    1. Irland
    2. Dänemark
    3. Luxemburg
    4. Schweden
    5. Großbritannien

    16. USA

    26. Deutschland

    27. Israel



    33. Malaysia [das erste auftauchende mehrheitlich muslimische Land]


    42. Kuwait [das erste «islamische» Land, das Teile der Scharia anwendet]




    Das religiöse Gesetz als Staatsrecht

    Es ist kaum bekannt, dass der Islam kein bestimmtes Konzept eines «islamischen» Staates vorschreibt. Der Islam entstand zu einer Zeit, wo es noch keine Staaten gab. Der Staatsbegriff in seinem modernen Sinne entstand erst an der Wende zum 19. Jahrhundert. Wir sprechen jedoch im Hinblick auf den Islam von einem Entstehungszeitraum, der sich im 7. Jahrhundert abspielt. In der damaligen Gesellschaft finden wir eher Stämme vor, die sich zu Stammesverbänden zusammenschließen und erst durch den Propheten ein Verwaltungssystem in einer einfachen Form erhalten. Es entsteht demnach entsprechend der gegebenen Umstände ein einheitliches Gebilde, indem sowohl der Anführer, seine Gefährten, die religiösen Prediger, die Soldaten und die verschiedenen Amtsträger eine einzige Gruppe bilden. Etwas, das zumindest für die heutige Zeit kaum realisierbar wäre.


    Was die Quellen des Islam für die Führung eines Bundes festlegen, sind lediglich Richtlinien, die man auf die heutige Staatsführung anwenden könnte. Der Islam plädiert für eine säkulare Form der Regierung. Eine Form, die auf absoluter Gerechtigkeit basiert. Der Koran lehrt den Muslimen, dass in allen staatlichen Angelegenheiten, in der Verwaltung des Landes, in der Wirtschaft, in den Beziehungen zu anderen Staaten etwa, dieses Prinzip befolgt werden muss. So wird in einem Vers betont, dass Allah den Menschen beauftragt, jenen die Treuhänderschaft zu übergeben, die ihrer würdig sind. Ferner sollen diese Menschen zwischen ihren Untertanen nach Gerechtigkeit richten (4:59).


    Dies hat zur Folge, dass ohne die Unterscheidung zwischen Weltanschauung, Religion, Rasse oder ethnischer Zugehörigkeit Gerechtigkeit ausgeübt werden muss. Stellt dieses Prinzip nicht den wesentlichen Kern des Säkularismus dar? Der Koran geht noch viel weiter, indem er für solch eine Gerechtigkeit plädiert, die Gutes tun ohne die Erwartung einer Gegenleistung beinhaltet (16:91).

    Da der Islam also in seinem Kern eine säkulare Form der Regierung beinhaltet, braucht er keinen zusätzlichen, von den westlichen Gesellschaften abgeleiteten Säkularismus. Es ist einzig und allein das Gefühl der Rückständigkeit von Muslimen gegenüber dem «Anderen», die sie in die Arme einer religiösen Herrschaft, eines «Gottesstaates» treibt und die Religion in zeremonielle Frömmigkeit verwandelt, indem der Gottesglaube, die Einhaltung der islamischen Riten, die Strafen den Charakter einer reinen Zurschaustellung annehmen.


    Heutzutage geht es in Ländern der islamischen Welt im Gegensatz zur Zeit des Propheten Muhammad um keine Regierung, die Gott vertritt, eine islamische Gemeinschaft moralisch erzieht und gleichzeitig eine begrenzte Anzahl von religiösen Bekenntnissen unter ihren Schutz nimmt. Vielmehr gilt es – vor dem Hintergrund der Zersteut- und Zerstrittenheit der islamischen Gemeinschaft – einen Staat, basierend auf dem Gemeinwohl und dem Gemeininteresse zu errichten, die unzähligen religiösen Bekenntnissen und Weltanschauungen ihre Sicherheiten bietet. Würde man hingegen die Einmischung der Religion in den Staat zulassen, welch ein Chaos würde herrschen, wenn es neben politischen Konflikten auch zu religiös-politischen Konflikten kommen würde. Beispiele bekommen wir doch heute nur zu genüge aus den sogenannten „islamischen“ Ländern zu sehen und zu hören.


    Das erste Problem wäre, dass in der breiten politischen Landschaft eines politischreligiösen Systems sich alle Parteien auf Gott berufen würden, auch wenn sie absolut gegensätzliche Meinungen vertreten würden. Wäre das nicht ein Wirrwarr?

    Und sollten die Islamgelehrten als Kontrollorgan oder gar als ein Bestandteil der Legislative Einfluss auf die Gesetzgebung des Landes nehmen dürfen, wer würde es sein, der bei einer Meinungsverschiedenheit nachgeben muss? Welches Verhältnis hätten beide Gruppen zueinander? Auf der einen Seite die Menschen, die behaupten durch Gott zu sprechen und auf der anderen Seite diejenigen, die gewählte Repräsentanten des Volkes sind. Was geschieht, wenn die gewählte Legislative ihre Beschlüsse den Religionsgelehrten vorlegt und diese abgelehnt werden, da die Islamgelehrten behaupten, dass dieses oder jenes scheinbar gegen die Grundprinzipien des Islam verstoße? Würde nicht ein endloser religiös-politischer Konflikt entfacht werden?


    weiter lesen... : «Jüdische Zeitung» :: «Scharia-Mania» in der arabischen Welt
    Ps:Soll jetzt jeder mal selbst entscheiden!
    alrahman.de ist keine Sekte oder Partei, es ist nur ein Hinweis auf Koran....! und ein Vorsicht vor Lügen (falsches) im Islam... keiner Zwingt dich sie als "Muhammad" zu folgen oder zu gehorchen... ! keiner versucht dir eine andere Quelle neben Koran als Pflicht aufzusetzen...!

    Frieden

  3. #123
    Avatar von Ts61

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    Zitat Zitat von Frieden Beitrag anzeigen
    doch ist im Namen des Sunnismus -für alle- Gelehrten von dir ausgesprochen.... es gibt auch Mehrheit des Christen die Jesus genau so befolgen&lehren wie er es getan hat? Bruder Bruder... sind Araber eine Ausnahme unter den Menschen ohne Fehlern&Sünden, Rituale&Traditionen......!?

    Gottes Worte liegen in Wahrheit und Gerechtigkeit im Koran vollständig vor. Unveränderlich sind Seine Worte. Er hört alles und weiß alles.
    Und wenn du den meisten derer auf der Erde gehorchst, werden sie dich von Allahs Weg irreführen. Sie folgen nur Vermutungen, und sie raten nur. (6:115, 116)



    alrahman.de ist nur ein Hinweis auf Koran! nicht mehr und nicht weniger, man kann den Koran auch so verstehen, ohne alrahman.de oder sonstiges...wie dieser Jude der im Namen des Sunnismus für die Hölle erklärt&verbreitet wird!

    Von Tahir Chaudhry

    Über das gesamte letzte Jahr hinweg erlebten wir einen gewaltigen Umbruch in der arabisch- islamischen Welt. Was von vielen Experten als reiner Kampf für freiheitliche Werte gedeutet wurde, war tatsächlich weit mehr als nur dieser. Es war auch ein Kampf für bessere Lebensverhältnisse. Tunesien, das Land, welches im Winter 2010 der Ausgangspunkt für eine länderübergreifende Protestwelle war, waren Proteste und Streiks zunächst gegen Korruption und Massenarbeitslosigkeit gerichtet. Während man eine stärkere Hinwendung zu Demokratisierung nach westlichem Vorbild erwartete, stieg die Nachfrage nach islamistischen Parteien, die mit der Einführung der «Scharia» liebäugelten. Bald darauf begann weltweit eine große Diskussion rund um diesen Begriff und der Frage nach der Kompatibilität des Islam mit einer Demokratie, die eine Trennung von Staat und Religion beinhaltet. Zudem stieg auch die Angst innerhalb westlicher Gesellschaften vor einer Islamisierung ihres Landes und generell vor Muslimen, die die Scharia befürworteten.

    Das Problem der Begrifflichkeit

    Der arabische Begriff «Scharia» bedeutet übersetzt «Weg zur Tränke» und ist das religiöse Gesetz des Islam. Dieses Gesetz hat sich aus drei Bezugspunkten entwickelt: 1. Koran, 2. Sunna (Praxis des Propheten) und 3. Hadith (Aussprüche des Propheten Muhammad). Sie umfasst hauptsächlich die sogenannten ibadah (gottesdienstliche Handlungen) und die mu’amalat (gegenseitige Beziehungen). Einen minimalen Anteil an dem Gesetz machen im Gegensatz zur öffentlichen Wahrnehmung die ’uqubat (Strafkodex) aus. Also wird unter dem Begriff «Scharia» die gesamte islamische Lehre verstanden. Eine Lehre, mittels der die Menschen zum Ziel ihres Daseins geführt werden sollen.

    Die Scharia wurde von Rechtsgelehrten des Mittelalters erst lange nach dem Tod des Propheten Muhammad angepasst an ihrer eigenen Umwelt entwickelt. Sie war schon immer Gegenstand kontrovers geführter Diskussionen, da es kein in allen Einzelheiten feststehendes Gesetz für die Muslime darstellt. Daher kann man nicht von der einen Scharia sprechen, denn es existieren von Marokko bis Indonesien unterschiedlichste Auslegungen einzelner islamischer Gruppen und ihrer jeweiligen Gelehrten.

    Die Forderung einiger Gelehrter kann nicht ernst genommen werden, dass das religiöse Gesetz in seinen Einzelheiten feststünde und Punkt für Punkt in unsere heutige Zeit übernommen werden sollte. Der Islam erhebt den Anspruch, für alle Völker und alle Zeiten zu gelten. Somit kann er auch in Einzelheiten einer Weiterführung und modernen Interpretationen unterliegen. Über den zweiten Kalifen Umar wird überliefert, dass er seinerzeit – wohl angemerkt – die Maximalstrafe des Handabhackens für Gewohnheitsdiebe zeitweilig ganz außer Kraft setzte, als im Lande eine Hungersnot herrschte. Demzufolge müssen Recht und Rechtsprechung immer weiterentwickelt werden, um den jeweiligen Gesellschaften gerecht zu werden; allein die koranischen Glaubensgrundsätze bleiben unveränderlich. Demgemäß gibt es beispielsweise Auslegungen, wonach die Strafe für Gewohnheitsdiebe als fernhalten von etwas oder unterbinden einer kriminellen Handlung verstanden wird.


    In der prophetischen Tradition?
    In der Gegenwart gibt es neben zwei Ländern: Mauretanien und Saudi-Arabien, die die Scharia vollständig eingeführt haben Länder wie: Iran, Afghanistan, Bangladesch, Sudan usw., die bestimmte Teile der Scharia, wie etwa den Strafkodex in ihre Rechtsprechung eingearbeitet haben. Man hat in diesen Ländern erkannt, dass Menschen mittels ihrer Religion kontrollierbarer sind. Herrscher dieser Länder haben es einfacher, wenn Menschen gleich denken, gleich handeln und dadurch zu ihren persönlichen Marionetten werden. Um die eigene Herrschaft zu legitimieren, versucht man sich nach außen hin als «islamisch» zu zeigen, indem man dem Volk eine harte Handhabe nach ihren eigenen Scharia-Gesetzen präsentiert und vorgibt, die Vertretung Gottes auf Erden zu sein. Aus solchen Ländern hört man traurigerweise nicht selten von Menschenrechtsverletzungen, Einschränkungen der Grundfreiheiten des Menschen, ungerechte Macht- und Ressourcenverteilung, verbreitete Korruption, Unterdrückung von religiösen Minderheiten etc. In der Praxis wird oft missachtet, dass die «Scharia» die Muslime dazu auffordert jeden Menschen unabhängig von Volkszugehörigkeit und Überzeugung zu respektieren. Als der Prophet Muhammad in Arabien zum Anführer ernannt wurde, war eine seiner primären Bedingungen, dass Nichtmuslime – seien sie Juden, Christen, Muslime oder Götzendiener, ihren Gottesdienst durchführen konnten und ihr Leben ohne jegliche Unterdrückung verbringen konnten. Während heutzutage Nichtmuslime in «islamischen» Ländern wie Saudi-Arabien oder Pakistan unvorstellbare Qualen erleiden müssen, war ihr Lebensstandard zu Zeiten des Propheten Muhammad oft viel höher als der, der Muslime. Als das Oberhaupt von Medina hat der Prophet nicht die «Scharia» als Konstitution festgelegt, sondern die «Charta von Medina», die den jüdischen und christlichen Stämmen die jeweiligen Grundfreiheiten einräumte.
    Im Koran heißt es, dass, wenn Allah seinen Willen erzwungen hätte, alle auf dieser Erde geglaubt hätten. Wie kann der Muslim denn etwas fordern, was dem Willen Gottes widerspricht? (10:100)
    Es kann also nicht im Sinne des Islams sein, wenn ein «islamischer» Staat Menschen an der Ausübung oder Nichtausübung ihres Glaubens hindert. Selbst wenn man die frühe islamische Gemeinschaft unter der Führung des Propheten Muhammad betrachtet, wird ersichtlich, dass Gott den Muslimen die Erlaubnis sich zu verteidigen erst nach ca. 13 Jahren der Verfolgung erteilte und dies nur auf Basis der Wiederherstellung der Glaubensfreiheit. Die wilde Jagd nach den «Ungläubigen» wird nicht gepredigt. So wird im Koran erwähnt, dass denjenigen die Erlaubnis gegeben wurde sich zu verteidigen, die bekämpft und vertrieben wurden. Hätte Allah diese Erlaubnis nicht erteilt, dann wären Klöster, Kirchen, Synagogen und Moschee niedergerissen worden, heißt es in einem Koranvers (22:40-41). Man beachte hierbei einmal die Reihenfolge, in der die Gebetsstätten der Religionen ihre Erwähnung finden, wobei die Moschee als letzte in der Reihe angeführt wird. Der Islam kann folglich als ein Verfechter der Religionsfreiheit betrachtet werden.



    Verfälschter Strafkodex und «islamische» Staaten
    Bedauerlicherweise haben sich über die letzten Jahrhunderte zahlreiche Mythen in die verschiedenen Interpretationen der Scharia eingeschlichen und in der Praxis durchgesetzt. So etwa die Steinigung bei Ehebruch, obwohl es faktisch keine einzige Stelle im Koran gibt, die von der Steinigung spricht. Diese Bestrafungspraktik findet man stattdessen in der Tora und somit im jüdischen Gesetz. Muslimische Verfechter der Steinigungsstrafe präsentieren häufig eine Überlieferung des Propheten, indem er wohl eine jüdische Frau nach dem jüdischen Gesetz richtete. Im Grunde ist den Gelehrten sehr wohl bewusst, dass bei einer Diskrepanz zwischen Koran und Überlieferung immer zu Gunsten des Korans entschieden werden muss. Trotzdem entscheidet man sich für diese alttestamentarische Bestrafungspraktik.
    Die Todesstrafe bei Apostasie (Abfall vom Glauben) ist ebenso ein Mythos. Wo zahlreiche Verse des Korans von einem absoluten Verbot von Zwang in Glaubensdingen sprechen und die Religionsfreiheit betonen (18:30; 4:13; 2:257) ignoriert man diese und betrachtet die Abkehr von dem Islam als Verrat an dieser Religion.
    Befürworter einer solchen Strafe erwähnen in diesem Kontext eine Überlieferung, die die Bestrafung eines Abtrünnigen schildert. Indes vernachlässigt man den historischen Kontext, in den dieses Geschehen eingebunden ist. Der vorenthaltene Aspekt ist der, dass es sich zu Zeiten des Krieges abspielt, wo ein muslimischer Soldat zum Feind überläuft, sich also dem Hochverrat schuldig macht und anschließend den Muslimen im Kampf feindlich gegenübersteht.
    In einigen «islamischen» Ländern wird ebenso die Beleidigung des Propheten und Gotteslästerung mit dem Tode bestraft. Der Koran hingegen spricht in solchen Fällen, in denen Muslime viel Verletzendes zu hören bekommen, von Geduld, redlichem Handeln und fester Entschlossenheit (3:187).
    Die Wissenschaftler Hossein Askari und Scheherazade S. Rehman stellten einen sogenannten «Islamicity Index» auf, der im «Global Economy Journal» im Jahre 2010 veröffentlicht wurde. Darin untersuchten sie die Frage: «Wie islamisch sind „islamische“ Länder der Gegenwart?» Zu dieser Forschung zogen sie etwa 113 messbare Variable hinzu. Diese Variable waren grundlegende Prinzipien, die islamische Quellen hergeben und im wirtschaftlichen Bereich messbare Faktoren sind, die unmittelbar mit sozialen und politischen Rahmenbedingungen zusammenhängen. Nach der Analyse von 208 Ländern wurde folgende Rangliste angefertigt:
    1. Irland
    2. Dänemark
    3. Luxemburg
    4. Schweden
    5. Großbritannien

    16. USA

    26. Deutschland

    27. Israel



    33. Malaysia [das erste auftauchende mehrheitlich muslimische Land]


    42. Kuwait [das erste «islamische» Land, das Teile der Scharia anwendet]




    Das religiöse Gesetz als Staatsrecht

    Es ist kaum bekannt, dass der Islam kein bestimmtes Konzept eines «islamischen» Staates vorschreibt. Der Islam entstand zu einer Zeit, wo es noch keine Staaten gab. Der Staatsbegriff in seinem modernen Sinne entstand erst an der Wende zum 19. Jahrhundert. Wir sprechen jedoch im Hinblick auf den Islam von einem Entstehungszeitraum, der sich im 7. Jahrhundert abspielt. In der damaligen Gesellschaft finden wir eher Stämme vor, die sich zu Stammesverbänden zusammenschließen und erst durch den Propheten ein Verwaltungssystem in einer einfachen Form erhalten. Es entsteht demnach entsprechend der gegebenen Umstände ein einheitliches Gebilde, indem sowohl der Anführer, seine Gefährten, die religiösen Prediger, die Soldaten und die verschiedenen Amtsträger eine einzige Gruppe bilden. Etwas, das zumindest für die heutige Zeit kaum realisierbar wäre.


    Was die Quellen des Islam für die Führung eines Bundes festlegen, sind lediglich Richtlinien, die man auf die heutige Staatsführung anwenden könnte. Der Islam plädiert für eine säkulare Form der Regierung. Eine Form, die auf absoluter Gerechtigkeit basiert. Der Koran lehrt den Muslimen, dass in allen staatlichen Angelegenheiten, in der Verwaltung des Landes, in der Wirtschaft, in den Beziehungen zu anderen Staaten etwa, dieses Prinzip befolgt werden muss. So wird in einem Vers betont, dass Allah den Menschen beauftragt, jenen die Treuhänderschaft zu übergeben, die ihrer würdig sind. Ferner sollen diese Menschen zwischen ihren Untertanen nach Gerechtigkeit richten (4:59).


    Dies hat zur Folge, dass ohne die Unterscheidung zwischen Weltanschauung, Religion, Rasse oder ethnischer Zugehörigkeit Gerechtigkeit ausgeübt werden muss. Stellt dieses Prinzip nicht den wesentlichen Kern des Säkularismus dar? Der Koran geht noch viel weiter, indem er für solch eine Gerechtigkeit plädiert, die Gutes tun ohne die Erwartung einer Gegenleistung beinhaltet (16:91).

    Da der Islam also in seinem Kern eine säkulare Form der Regierung beinhaltet, braucht er keinen zusätzlichen, von den westlichen Gesellschaften abgeleiteten Säkularismus. Es ist einzig und allein das Gefühl der Rückständigkeit von Muslimen gegenüber dem «Anderen», die sie in die Arme einer religiösen Herrschaft, eines «Gottesstaates» treibt und die Religion in zeremonielle Frömmigkeit verwandelt, indem der Gottesglaube, die Einhaltung der islamischen Riten, die Strafen den Charakter einer reinen Zurschaustellung annehmen.


    Heutzutage geht es in Ländern der islamischen Welt im Gegensatz zur Zeit des Propheten Muhammad um keine Regierung, die Gott vertritt, eine islamische Gemeinschaft moralisch erzieht und gleichzeitig eine begrenzte Anzahl von religiösen Bekenntnissen unter ihren Schutz nimmt. Vielmehr gilt es – vor dem Hintergrund der Zersteut- und Zerstrittenheit der islamischen Gemeinschaft – einen Staat, basierend auf dem Gemeinwohl und dem Gemeininteresse zu errichten, die unzähligen religiösen Bekenntnissen und Weltanschauungen ihre Sicherheiten bietet. Würde man hingegen die Einmischung der Religion in den Staat zulassen, welch ein Chaos würde herrschen, wenn es neben politischen Konflikten auch zu religiös-politischen Konflikten kommen würde. Beispiele bekommen wir doch heute nur zu genüge aus den sogenannten „islamischen“ Ländern zu sehen und zu hören.


    Das erste Problem wäre, dass in der breiten politischen Landschaft eines politischreligiösen Systems sich alle Parteien auf Gott berufen würden, auch wenn sie absolut gegensätzliche Meinungen vertreten würden. Wäre das nicht ein Wirrwarr?

    Und sollten die Islamgelehrten als Kontrollorgan oder gar als ein Bestandteil der Legislative Einfluss auf die Gesetzgebung des Landes nehmen dürfen, wer würde es sein, der bei einer Meinungsverschiedenheit nachgeben muss? Welches Verhältnis hätten beide Gruppen zueinander? Auf der einen Seite die Menschen, die behaupten durch Gott zu sprechen und auf der anderen Seite diejenigen, die gewählte Repräsentanten des Volkes sind. Was geschieht, wenn die gewählte Legislative ihre Beschlüsse den Religionsgelehrten vorlegt und diese abgelehnt werden, da die Islamgelehrten behaupten, dass dieses oder jenes scheinbar gegen die Grundprinzipien des Islam verstoße? Würde nicht ein endloser religiös-politischer Konflikt entfacht werden?


    weiter lesen... : «Jüdische Zeitung» :: «Scharia-Mania» in der arabischen Welt


    alrahman.de ist keine Sekte oder Partei, es ist nur ein Hinweis auf Koran....! und ein Vorsicht vor Lügen (falsches) im Islam... keiner Zwingt dich sie als "Muhammad" zu folgen oder zu gehorchen... !

    Frieden


    Es tut mir leid aber wer soll all dies lesen? Ich weiß Alrahman.de bietet PDfs an aber so lange Texte oh Allah wer soll das lesen?

    Naja du kannst auch sonst so viele Quellen und PDFs posten es ändert nichts an den Tatsachen.

  4. #124

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    Zitat Zitat von iloveyouvirus Beitrag anzeigen

    wie kann Lilith Adams erste Frau sein wenn Eva schon da war, die Vertreibung kam ja nach Eva.
    und vor Adam und Eva waren nur die Dschinn da.

    In der Kabbala, welche ich angeführt habe, steht es genau anders herum. Und jene Lehre ist viel älter als der Koran. Da war erst Lilith, welche sich Adam nicht unterordnen wollte. Deshalb wurde sie zunächst aus dem Paradies vertrieben und dann auch noch dämonisiert. Natürlich war sie kein Monster, sondern eine Frau, allerdings eine, welche gleiche Rechte für sich eingefordert hatte. Erst die jahwistische Propaganda hat Lilith dämonisiert. Du liest ganz richtig, Lilith war vor Eva da. Und danach kam diese Geschichte mit der Rippe. Was ja anatomisch gar nicht geht! Eine Beleidigung des gesunden Menschenverstandes und obendrein zutiefst frauenfeindlich. Die Verfasser des Koran haben dann, - was ja wesentlich später war -, auf jene Texte zurückgreifen können.

  5. #125
    Avatar von Acooo

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    Wenn man sagt Gott wurde nicht geschaffen sondern war einfach da
    Dann haben ja auch die Atheisten recht wenn sie sagen die Erde ist
    einfach so entstanden hmmm da muss ich mir was einfallen lassen

  6. #126

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    Die Verfasser des Koran haben dann, - was ja wesentlich später war -, auf jene Texte zurückgreifen können.
    Eva wird im Koran nirgends erwähnt....

    Frieden

  7. #127

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    Zitat Zitat von iloveyouvirus Beitrag anzeigen
    im Quran steht al-Lat ist eine Erfindung also existiert das Wort nicht und hat mit Realität nichts zu tun.

    das ist genau wie
    Herr, Herrin

    Herrin ist Erfindung, Dame ist richtig.

    53.19. Was meint ihr wohl zu al-Lat und al-´Uzza
    53.20. und auch zu Manat, dieser anderen, der dritten?
    53.21. Ist denn für euch das, was männlich ist, und für Ihn das, was weiblich ist (bestimmt)?

    53.23. Das sind nur Namen, die ihr genannt habt, ihr und eure Väter, für die Allah (aber) keine Ermächtigung herabgesandt hat. Sie folgen nur Vermutungen und dem, wozu sie selbst neigen, wo doch bereits von ihrem Herrn die Rechtleitung zu ihnen gekommen ist.
    Na klar steht das so im Koran, aber die historische Realität ist eine andere: Die Verehrung der Göttin Al-Lat ist durch Quellen und Statuen belegt. Die Juden verleugnen auch Jahwes Gattin Aschera. Aber ihre Historizität ist durch Ausgrabungen bewiesen, wie die der Göttin Al-Lat.

  8. #128

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    Zitat Zitat von Ts61 Beitrag anzeigen
    Es tut mir leid aber wer soll all dies lesen? Ich weiß Alrahman.de bietet PDfs an aber so lange Texte oh Allah wer soll das lesen?

    Naja du kannst auch sonst so viele Quellen und PDFs posten es ändert nichts an den Tatsachen.
    dann nimm es einfach nicht ernst wie jetzt und lies tausende von andere Quellen berichte/Hadithe, die Du bestimmt zu 99% verstehst....



    wa salam

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Haganrix Beitrag anzeigen
    Na klar steht das so im Koran, aber die historische Realität ist eine andere: Die Verehrung der Göttin Al-Lat ist durch Quellen und Statuen belegt. Die Juden verleugnen auch Jahwes Gattin Aschera. Aber ihre Historizität ist durch Ausgrabungen bewiesen, wie die der Göttin Al-Lat.
    http://www.uibk.ac.at/uniclub/taetigkeit/aschera.jpg

    (was sollen die Köpfe/Schädels unter ihr? )


    ich denke das nicht nur eine Al-Lat (Göttin) auf dieser Welt rundherum verehrt wurde.... bestimmt auch welche aus Steine/Figuren.... auch welche, die (angeblich) sogar Götter (als Jungfrauen) gebaren....


    Frieden

  9. #129

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    Das hast Du selbst im Posting Nr. 64 erzählt:

    Zitat Zitat von Frieden Beitrag anzeigen

    "...Die islamische Überlieferung (arab. hadith) fügt dem zusätzliche Details hinzu. Die Islamwissenschaft ist heute der Auffassung, daß der größte Teil der koranischen Adamserzählung auf Quellen der jüdischen Überlieferung zurückgeführt werden kann....
    ...
    Adams Frau wird im Koran erwähnt, jedoch nicht namentlich. Korankommentatoren nennen sie Hawa (auch dies ein Hinweis auf die Quellen der jüdischen Überlieferung)"

    Frieden

    Sag mal, Frieden, kommt es darauf an, wie der Koran Adams Frau nennt?

  10. #130

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    Zitat Zitat von Haganrix Beitrag anzeigen
    Sag mal, Frieden, kommt es darauf an, wie der Koran Adams Frau nennt?

    es wird nirgends "Eva" oder Hava...erwähnt... und hast Du das gelesen:
    Es gibt in Bezug auf Koran und Bibel viele Missinterpretationen bzw. falsche Wortwiedergabe.

    1. Der Koran spricht nicht von dem Namen „Eva“

    2. Im Koran steht es nicht, dass Adam ein Mann war, doch da es im Arabischen nur Maskulin- oder Femininformen gibt, wird das Neutrum als Maskulin gekennzeichnet. Deshalb meint man, dass Adam ein Mann war.

    3. Auch das, das als Wesen interpretiert wurde und aus Adam entstanden ist, wird im Koran als Maskulin gekennzeichnet. Es heißt also nicht „seine Gattin“, sondern „seinen Lebensgefährten“ oder „sein Ebenbild“ (Zawjaha).

    4. Der Koran spricht nicht von irgendeinem Wesen sondern von der „Seele“, die als Feminin gekennzeichnet wurde (Nefes). Nach genauerer Wortwiedergabe muss der Vers folgender Maßen übersetzt werden:


    Er schuf euch aus einer einzigen Seele (Nefes), hierauf machte Er aus ihr ihren Lebensgefährten



    Frieden

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