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Wieso wird Gottes Name nicht mehr ausgesprochen?

Erstellt von Darijo, 22.04.2011, 00:09 Uhr · 37 Antworten · 1.694 Aufrufe

  1. #31

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Grobar Beitrag anzeigen
    Frag dich mal wie es dazu kommt das das Zentrum der Woechentlichen Religionsausuebung der Sonntag ist und nicht der Samstag, den auch Jesus als praktizierender Jude heilig gehalten hat.
    Warum kein Samstag?
    Warum kein Saturday?
    weil der sonntag in den christlich geprägten ländern ein feiertag ist daher sich Gott am 7ten tag ausruhte nach dem er die welt erschaffen hatte.

    nehm ich mal an?

  2. #32

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    Zitat Zitat von Frieden Beitrag anzeigen
    @Darijo es ist zu kompliziert das ganze dir (überzeugend) zu erklären... das mit eigen Name hat damit zu tun, da die Juden sich immer als (von Gott) auserwählte Volk sahen und immer noch sehen...
    ok trozdem danke, scheint ein kompliziertes thema zu sein wenn niemand mit einer kurzen antwort es erklären kann.

  3. #33
    Avatar von Grobar

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    9.644
    El war im Alten Orient der allgemeine semitische Titel für „Gott“. Er wurde im 1. Buch Mose nach dem Menschen benannt, dem er zuerst erschienen sein soll, also mit den Namen der halbnomadischen Sippenhäupter kombiniert und dadurch wie ein Name gebraucht:

    • „Gott meines (deines) Vaters“
    • „Gott unserer (eurer) Väter“
    • „Gott Abrahams“ (El Avraham)
    • „Gott Isaaks“ (El Jitzchaq)
    • „Gott Jakobs“ (El Ja'aqov)

    Die Kombination „Gott meines Vaters“ bezog sich wohl ursprünglich nur auf den eigenen Familienvater (Gen 26,24; 46,1), so dass dessen Gott sich von anderen Familiengöttern unterschied. Dies zeigen alte Vätergeschichten wie die Begegnung Jakobs mit seinem Verwandten, dem Aramäer Laban (Gen 31,5.29.42). Auch in der Josephsgeschichte (Gen 43,23) heißt es distanzierend und singularisch: Euer Gott und eures Vaters Gott hat euch einen Schatz gegeben... In Gen 31,53 heißt es deutlich: Der Gott Abrahams und der Gott Nahors - der Gott ihres Vaters! - sei Richter zwischen uns. Erst nachdem mehrere Sippen zu einem Stamm verschmolzen, wurde aus dem „Gott meines (deines, eures, ihres) Vaters“ der „Gott unserer (eurer, ihrer) Väter“.
    Die Kombination Els mit Personennamen gilt als frühe Stufe eines altorientalischen Monotheismus, bei dem Gott noch namenlos war. Umstritten ist, ob die Namen fiktive Stammväter von Sippen und Stämmen oder reale Personen bezeichneten. Aus den Funden von Tontafeln aus der mesopotamischen Stadt Mari von etwa 1900 v. Chr. gibt es Hinweise darauf, dass individuelle aramäische Personen mit Namen wie „Abram“, „Isaak“ und „Jakob“ tatsächlich existierten.[1]
    Im Zuge der zweiten Aramäischen Wanderungswelle (um 1500 v. Chr.) kamen Gruppen von Halbnomaden aus Mesopotamien und Syrien oder von der Sinai-Halbinsel beim saisonalen Weidewechsel auch in das fruchtbare Kulturland Kanaan, wo sie einander begegneten und ihre Geschichten austauschten. Dabei wurden ihre Gottheiten wahrscheinlich schon miteinander identifiziert, so dass Reihungen wie „Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs" (Ex 3,6) entstehen und als „Gott unserer (eurer) Väter" zusammengefasst werden konnten (Ex 3,16).
    Aufgrund solcher Beobachtungen stellte der Alttestamentler Albrecht Alt 1929 die einflussreiche These vom „Gott der Väter" als Vorstufe der JHWH-Religion auf. Für ihn sei ...nicht die feste Bindung an einen Ort, sondern die ständige Beziehung zu einer Menschengruppe das entscheidende Merkmal. Wie im späteren gesamtisraelitischen JHWH-Glauben betonte die Väterreligion das Verhältnis zwischen Gott und Mensch, Gott und sozialer Gruppe. Die fehlende Ortsbindung machte sie laut Alt ... umso bewegungsfähiger im Eingehen auf alle Veränderungen des Schicksals der Verehrerkreise.[2]
    Die Vätergötter bedurften keiner Wallfahrt zu einem festen Heiligtum und keiner Vermittlung durch Priester, deren Aufgaben der Familienvater übernahm. Sie waren ihren Menschen stets gegenwärtig und wurden wohl ohne Abbild verehrt. Erst im Kulturland wurden ihnen Opfer dargebracht (Gen 31,54; 46,1). Ihre Aufgabe war, die Sippe unterwegs vor allerlei Gefahren zu schützen (Gen 28,15; 31,3.5, 35,3; 46,4), mit ihnen zu ziehen (Gen 26,3.24.28) und für ihr Lebensrecht zu sorgen. Als Schutzgötter einer Sippe waren sie besonders für die Gaben verantwortlich, von denen die Zukunft aller abhing: Land, Nachkommen und Frieden mit den Nachbarvölkern (Gen 12,1-3).
    Gottesnamen im Judentum

    Cool...wiki ist immer eine freude.
    Das ist zwar nicht das ende der Geschichte aber es sollte dir genuegend suchbegriffe liefern...hab den text noch kurz gelesen...sollte dich weit genug bringen und koennte schon fast die Antwort sein die du suchst aber wenn du an dieser stelle aufhoerst zu suchen...dann weisst du das du kein suchender bist sondern lediglich jemand der glaubt...

  4. #34

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    352
    Zitat Zitat von Grobar Beitrag anzeigen
    Gottesnamen im Judentum

    Cool...wiki ist immer eine freude.
    Das ist zwar nicht das ende der Geschichte aber es sollte dir genuegend suchbegriffe liefern...hab den text noch kurz gelesen...sollte dich weit genug bringen und koennte schon fast die Antwort sein die du suchst aber wenn du an dieser stelle aufhoerst zu suchen...dann weisst du das du kein suchender bist sondern lediglich jemand der glaubt...
    werds mir durchlesen und noch bisschen googeln danke

    thread kann geclosed werden

  5. #35
    Avatar von BlackJack

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    ebenfalls interessant scheint mir die Frage zu sein, ob Gott auch einen Nachnamen hat?

  6. #36
    Avatar von Grobar

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    ......Rašić...

  7. #37
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

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    3.309
    Zitat Zitat von Darijo Beitrag anzeigen
    Weiß jemand wieso man heut zu tage nicht mehr Gottes Namen auspricht, sondern immer nur Gott sagt?

    hab zwar schon gegoogelt aber blick da nicht ganz durch....
    Ich nehme an du beziehst dich mit deiner Frage auf das Tetragrammaton JHWH

    Nach christliche Auffassung wird es Jahwe ausgesprochen (das althebräisch war eine reine Konsonantenschrift)

    Nach jüdischer Aufassung ist der Name Gottes unaussprechlich

    JHWH heist soviel wie "Ich bin der ich bin" oder "der Seiende" abgeleitet vom hebräischen Wort für SEIN.

    -------------------------------

    In antiker Zeit war es so das nur der Hohepriester am Jom Kipur (jüdisches Versöhnungsfest) den heiligen Namen Gottes ausprach. (Also einmal im Jahr)
    Sonst wurde im Gebet immer nur für JHWH der Anrede HERR (ADONAI) benutzt. So auch im jüd. Glaubensbekenntniss (Sch'ma Jisrael ! Adonai Elohenu ! Adonai Echad !) (Höre Israel ! Der HERR ist unser Gott! Der HERR ist einzig !)

    Das wissen um die richtige Aussprache von JHWH ging mit der Zeit verloren und ist nur noch durch Namens-Assoziationen in jüd. Vornamen erahnbar, wie z.b. Jehoshua (Gott rettet) oder Joel (JHWH ist Gott).

    Auch ADONAI wird übrigens mittlerweile nicht mehr im allgemeinen Sprachgebrauch verwendet sondern nur noch im Gebet. Sonst wird für Gott anstatt HERR die Bezeichnung "Haschem" (Der Name) verwendet.
    Einige Juden (Chassiden, Lubavitcher) sind sogar so streng, dass sie nichteinmal GOTT auf deutsch ausschreiben sondern wie in der Konsonantenschrift JHWH das "o" von Gott weglassen und "G'tt" schreiben.

    Übrigens:

    Heute weiss man das Eloah (hebr. Gott) der ältere Begriff in der Thora ist und JHWH jüngeren Ursprungs ist. Eloah wir in der Regel im Thenach (jüd.Enzeklopädie aus Thora, Nebeiim und Chetubim) in der Pluralform "Elohim" verwendet.

    Begrifferklärung:

    1.Thora: 5 Bücher Moshe

    2.Nebiim: Propheten

    3.Chetubim: Schriften

    4.Tenach: Zusammenfassung aus 1. The, 2. Na und 3. Ch

  8. #38
    Avatar von Domoljub

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    Lies die 10 Gebote, du sollst den Namen des HERRN nicht umsonst verwenden und besonders nicht vor ungläubigen.

    Weiters empfehle ich die Exodus zu lesen, da wird alles schön erklärt.

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