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Die Grenzen zwischen Islamophobie, Rassismus und legitimer Kritik an einer Religion

Erstellt von Zurich, 30.09.2012, 13:11 Uhr · 45 Antworten · 2.160 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von skorpion

    Registriert seit
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    3.739
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Im ersten Stimme ich dir vollkommen zu. Doppelmoral hat nichts mit Religion zu tun.
    Jedoch schon mit der Herkunft und der Volksmentalität. Klar, dass das nicht auf jeden zutrifft, auch nicht auf die Mehrheit, aber Doppelmoral ist bei den "Südöstlern" viel mehr anzutreffen, als bei West-Europäern. Nicht nur die Mann/Frau-Berechtigungen (evtl. auf Sexualrechte,..etc..) auch unzählige andere Themen.
    Es ist nicht so lange her, da habe ich in einem Thread über Fremdgehen geschrieben und wie man da als Opfer reagieren würde. Und wie ich es auch in real-life von einigen Balkanern gesehen habe (leider) musste ich auch dort lesen, dass man den Typen spitalreif verprügeln sollte und das egal, ob er von der Beziehung wusste, oder der Betrügerin glaubte dass sie solo wäre. Der Typ gehört fast totgeprügelt, war hier vieler Meinung. Gleichzeitig war es für viele solche Leute in andren Themen kein Tabu, mit einer Frau was zu haben, die vergeben oder gar verheiratet ist.
    - Ist jetzt nur ein Beispiel von sehr vielen Themen. Eben diese Doppelmoral-Mentalitäten: "Wenn ich's tue, ist es OK, aber im Umgekehrten Fall, niemals!" Und eben solche Sachen sehe ich hier in der Schweiz vermehrt von Leuten mit südöstlicher Herkunft, als von Schweizern, Deutschen, Franzosen, Dänen oder was weiss ich was.



    Oder noch ein Beispiel:
    Ich habe mit ein paar Türken über das Minarett-Verbot gesprochen. Das Thema hat sie seeeehr mitgenommen und eine gewisse Wut über die Schweizer war zu spüren. Gleichzeig aber würden sie in der Türkei eine multikulturelle Entwicklung niemals zulassen. Das Türkentum ist heilig und soll homogen und orientalisch bleiben! Auch hier: "Hier in der Schweiz: JA, unbedingt sogar!!!, aber bei mir zu Hause: niemals!" Die gleichen Typen lästern über die SVP und Christoph Blocher, sind aber gleichzeitig in einer türkischen Vereinigung (graue Wölfe), die politisch ziemlich weit weit weit rechts stehen.
    Und das gleiche auch von den Balkanern: In der Heimatpolitik puuure Fascho-Verherlichung, hier in der Schweiz "Scheiss SVP", "Pro Multikulti"!
    Ja, mit Wechsel der eigenen Perspektive ändert sich die Sicht auf die Dinge. Aber ich kann nicht erkennen, daß das hier weniger ausgeprägt ist, nur die Themen sind vielleicht nicht so spektakulär. Jeder fordert, daß bei irgend jemand anderem gespart werden muß, nur nicht bei ihm selbst. Oder Schweizer und Schweden, die im 2. WK "neutral" waren, die Nazis hinterher abstoßend fanden, aber trotzdem mit ihnen riesige Geschäfte gemacht haben. Oder die Schweizer Banken, die sich daran stoßen, daß mit CDs, die illegal erworbene Daten tragen, ihre Kunden kompromittiert werden, die aber kein Problem damit haben, daß das bei ihnen angelegte Geld ebenfalls illegal erlangt wurde. Oder die ganz Aufgeschlossenen, die nichts gegen Ausländer haben- solange sie nicht ihre Tochter heiraten wollen. Das ließe sich endlos fortführen, überall.

  2. #32

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    3.349
    Also, ich denke, ob hinter einer legitimen Islamkritik Anti-Muslimismus (ich finde, dieses Wort passt besser als Islamophobie) steht, kann man heute so erkennen: wenn man den Islam kritisiert, und gleichzeitig man will, dass die Einwanderung speziell aus muslimischen Ländern begrenzt wird, oder dass die Muslimen eine Sonderbehandlung haben müssen (weil sie grundsätzlich unter Verdacht stehen), oder in internationalen Konflikten i. d. R. auf der Seite der Gegner von Muslimen steht etc. Wenn das der Fall ist, dann hat das tatsächlich nicht so großen Unterschied zum Antisemitismus.

  3. #33
    Avatar von Munsa

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    182
    Der Kampfbegriff Islamophobie dient ausschließlich zur Diffamierung all derjenigen, die den Islam nicht so doll und kritikwürdig finden und die in der rasanten Islamausbreitung (nicht nur in Dtl.) eine Bedrohung der kulturellen Identität sehen. Eine Phobie beruht auf irrationalen und angstauslösenden Ereignissen. Der Begriff Islamophobie soll suggerieren, daß alle, die den Islam ablehnen und kritisieren, als krank erklärt werden. Insofern ist allein die Verwendung dieses Begriffes eine Frechheit und Provokation sondergleichen.

  4. #34
    Avatar von Indianer

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    24.840
    Zitat Zitat von AlbaMuslims Beitrag anzeigen
    Gehören Beschimpfungen, Beleidigungen, Verunglimpfungen, Erniedrigungen, etc. dazu?

    tja, da scheiden sich nun mal die geister, wo beschimpfungen, beleidigungen. verungl. und erniedrigungen anfangen.

    wenn ich eueren frauen auf den arsch starre, dann treffen gleich alle, von dir genannten worte zu.
    umgekehrt ist es ja kein problem, weil es ja ungläubige sind.

    bei verletzung der ehre, wird ein messer gezogen.
    umgekehrt, wieder kein problem, sind ja wieder ungläubige.
    auf viele gegebenheiten des lebens, verzichte ich sie auf zu zählen.

    man alba, deine moral stinkt.

  5. #35
    Avatar von Kampfposter

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    3.820
    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    tja, da scheiden sich nun mal die geister, wo beschimpfungen, beleidigungen. verungl. und erniedrigungen anfangen.

    wenn ich eueren frauen auf den arsch starre, dann treffen gleich alle, von dir genannten worte zu.
    umgekehrt ist es ja kein problem, weil es ja ungläubige sind.

    bei verletzung der ehre, wird ein messer gezogen.
    umgekehrt, wieder kein problem, sind ja wieder ungläubige.
    auf viele gegebenheiten des lebens, verzichte ich sie auf zu zählen.

    man alba, deine moral stinkt.
    Seiner Frau kannst du nicht auf den Arsch starren weil die eine Burka tragen muss.

  6. #36

    Registriert seit
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    1.340
    Zitat Zitat von Munsa Beitrag anzeigen
    Der Kampfbegriff Islamophobie dient ausschließlich zur Diffamierung all derjenigen, die den Islam nicht so doll und kritikwürdig finden und die in der rasanten Islamausbreitung (nicht nur in Dtl.) eine Bedrohung der kulturellen Identität sehen. Eine Phobie beruht auf irrationalen und angstauslösenden Ereignissen. Der Begriff Islamophobie soll suggerieren, daß alle, die den Islam ablehnen und kritisieren, als krank erklärt werden. Insofern ist allein die Verwendung dieses Begriffes eine Frechheit und Provokation sondergleichen.
    Aber dieser Artikel macht nichts besser, im Artikel selber wird ja der Kritiker mit einem Gegner und Feind gleichgestellt und dazu noch des gesamten Islams.

    "Darf man Gegner sein einer Religion, die das Mittelalter ins 21. Jahrhundert verlängert? Man darf, man soll, man muss ihr Gegner sein! Darf man Feind sein einer Reli­gion, deren militante Gläubigen ihr Mittelalter am liebsten unserer westlichen Zivilisation aufzwingen möchten? Man darf, man soll, man muss ihr Feind sein!"

  7. #37

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    13.015
    Zitat Zitat von meraklija Beitrag anzeigen
    Aber dieser Artikel macht nichts besser, im Artikel selber wird ja der Kritiker mit einem Gegner und Feind gleichgestellt und dazu noch des gesamten Islams.

    "Darf man Gegner sein einer Religion, die das Mittelalter ins 21. Jahrhundert verlängert? Man darf, man soll, man muss ihr Gegner sein! Darf man Feind sein einer Reli­gion, deren militante Gläubigen ihr Mittelalter am liebsten unserer westlichen Zivilisation aufzwingen möchten? Man darf, man soll, man muss ihr Feind sein!"
    wie konnte so ein Hass (früher) gegen bestimmte Religionsgemeinschaft entstehen....? so entsteht heute der Hass gegen Muslim(a)....

    Frieden

  8. #38
    Avatar von Munsa

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    182
    Erst seid wenigen Jahrzenten ist es bei uns erlaubt und möglich kritische Gedanken zu äussern,
    vorher war das auch im Christentum sehr gefährlich
    Der nun angstfreie kritische Blick auf den Gott Abrahams, wird völlig neue und unschöne, lang verdrängte Blickwinkel auf diese Gottesfigur eröffen und ihn als billigen aber hochaggressiven Beduinen Götzen identifizieren.
    Alleine diese Wahrheiten werden Christen, Juden, Moslems dazu bringen sich religös neu zu orientieren.

  9. #39

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    Alleine diese Wahrheiten werden Christen, Juden, Moslems dazu bringen sich religös neu zu orientieren.
    vielleicht ist das auch so gewollt... ?

    und welche "Christentum" meinst Du? diejenigen, die sich als Christentum erklärten...? war Hitler bewegung doch Im Namen des Christentum, um sich mit Juden neu zu orientieren...?

    Frieden

  10. #40
    Avatar von Munsa

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    Was Kommunisten und Nazis erschaffte war das Ergebnis einer lagen und katastrophalen christlichen Ära. Aus diesem Sumpf aus Lüge und Verrat geboren aus frommer Härte konnten nicht mal soeben blühenden Landschaften entspringen. Entsprechender Unflat war das Ergebnis.

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