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Die guten Albaner? 24.11.2011 um 20.00 Uhr SF

Erstellt von Bezolovno, 21.11.2011, 16:55 Uhr · 166 Antworten · 13.494 Aufrufe

  1. #111
    Avatar von Lorik

    Registriert seit
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    Beiträge
    11.842
    die doku fand ich ganz gut.

  2. #112
    Avatar von graue eminenz

    Registriert seit
    02.03.2008
    Beiträge
    1.137
    Ganz gut wäre noch gewesen ,wenn man auch eine schweizer Familie porträtiert hätte wo gute Beziehungen zu einer hier lebenden kosovarischen Familie pflegt, irgend so eine NachbarnStory, dass man auch miteinander kann und nicht nur nebeneinander.

    Ich glaub das wäre machbar gewesen,

  3. #113
    Schmetterling*
    Zitat Zitat von graue eminenz Beitrag anzeigen
    Ganz gut wäre noch gewesen ,wenn man auch eine schweizer Familie porträtiert hätte wo gute Beziehungen zu einer hier lebenden kosovarischen Familie pflegt, irgend so eine NachbarnStory, dass man auch miteinander kann und nicht nur nebeneinander.

    Ich glaub das wäre machbar gewesen,
    Ich habe sowas in der Art auch erwartet. Die Doku war gut, keine Frage, trotzdem bin ich der Meinung, dass die Schweizer die Albaner immer wieder kritisiert haben und nach jeder Kritik kam dann wieder ne kleine Geschichte von den guten Albanern.
    Deine Idee hätte es richtig auf den Punkt gebracht.

  4. #114
    Schmetterling*
    Zitat Zitat von Adem Beitrag anzeigen
    Wie die Schweizer Angst vor den Albanern haben:
    Das isch ned lustig, Ademii. Die Albaner hier haben nen ziemlich miserablen Ruf und darunter leiden dann Unschuldige...
    Zitat Zitat von Catty Beitrag anzeigen
    also ich muss sagen, dass ich nie auf ablehnung gestoßen bin aufgrund meiner herkunft. so unter gleichaltrigen kriegt man manchmal blöde sprüche zu hören so spaßeshalber, wenn man sagt, dass man albanerin sei.
    aber es gibt ja so geschichten, dass autoritätspersonen in schule oder studium einen ungerecht behandeln würden oder dass man nen job wegen seiner herkunft nicht bekommen würde,etc. mir ist das bislang in meinem leben noch nicht einmal passiert...
    Hier passiert das leider oft.

  5. #115
    Avatar von Parker

    Registriert seit
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    5.789
    Wieso glauben viele Albaner, die Schuld in ihrem Kollektiv zu finden? Ihr seid doch alle Individuen. Was habt ihr mit irgendwelchen Albanern zu tun, die sich daneben benehmen? Nur, weil ihr auch Albaner seid? Schuld am schlechten Ruf der Albaner in der CH sind einzig und allein diejenigen, die nicht in der Lage sind, zu differenzieren.

    Grundsätzlich haben ja nicht nur die Albaner in der CH einen schlechten Ruf, sondern alle "Jugos", wenn auch die Albaner diesbezüglich etwas hervorstechen. Mir wurde schon oft gesagt: "Warum distanzieren sich die Anständigen denn nicht von ihren renitenten Landsleuten?" Ja, wie jetzt? Was gibt es denn da, sich zu distanzieren? Was habe ich denn mit denen zu schaffen? Distanziert sich denn ein Zürcher von anderen, kriminellen Zürchern? Bullshit!

  6. #116
    Avatar von Zurich

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    Beiträge
    18.089
    Man kann jetzt sagen, die Albaner ragen in solchen Fragen etwas mehr raus oder nicht, ist jedem selbst überlassen (Ansichtssache). Fakt ist, dass es sehr viele Ausländer trifft und meisst allgemein Balkan, Türkei bzw. Südosten.

    Es ist ein Teufelskreis und zwar folgender:

    In der Heimat herrscht eine starke Stadt/Land-Kluft. In der Stadt lebt es sich besser, man ist zivilisierter,...etc...etc... Land eher weniger. - Kenn ich selber aus meiner Heimat, da macht man sich in der Stadt lustig über die "dummen Bauern" vom Land oder kriminellen aus der Agglo.
    => Die Stadtleute hatten nicht so viel Grund abzuhauen wie Land-Leute.
    => Die meisten Diasporianer hier kommen in ihrer Heimat ursprünglich aus der Agglomeration oder sehr oft aus ländlichen Gebieten.
    => Die Eltern, also die, die ausgewandert sind, sind nicht sehr gebildet.

    a) => Automatisch wird das auf irgendeiner Art und weise auf die Kinder übertragen. Ist oft so: Akedemiker-Kinder bei Akademiker-Eltern, Arbeiter-Kinder bei Arbeiter-Eltern,...usw...

    => Schlechter Job = schlechter Verdienst (+ beide Eltern müssen Arbeiten, nicht so wie bei vielen Schweizern, die es sich leisten können, dass das Mami zu Hause ist und der Vater genug für beide, ja sogar für 3 Leute verdient.)

    b) => Durch den schlechten Verdienst, und die zu hohen Kosten (Wohnung, Versicherungen, Steuern, div. Rechnungen) müssen viele Ausländer-Familien entweder lange Arbeiten oder einen zweitjob annehmen, was selbst bei uns eine Zeitlang der Fall war. Heute geht es uns gut, Vater hat ne Firma, aber früher gab es zum Teil schwere Perioden finanzieller Not, trotz Arbeit beider Eltern!!! => Working Poor! Meine Mutter und mein Vater mussten in dieser Zeitperiode oft nach der Arbeit oder am Wochenende Nebenjobs nachgehen: Putzen und dergleichen, um über die Runden zu kommen. Und sehr viele Ausländer-Familien haben dieses Schicksal auch.

    => Zu wenig Zeit für die Kinder = Zu wenig Zeit für die Erziehung.

    => Die Strasse übernimmt dann die Erziehung der Kinder.

    => Kinder bauen Scheisse. Oft werden sie dafür von den Eltern aus verzweiflung oder wegen Dorf-Mentalität verprügelt, und die Kinder rutschen noch tiefer in die Scheisse.




    Fazit: Die Tatsache, dass Eltern (aus Finanznot) zu wenig Zeit für die Erziehung der Kinder haben, ist ein Gesellschaftliches Problem, dass anerkannt, angepackt und gelöst werden muss!
    Integration heisst nicht: Durch Parolen und Vorwürfe einseitig was verlangen, denn auf diese Art löst man keine Probleme.


    2. Grund: Die Heutige Immobilien-Politik fördert Schichtentrennung und somit Bildung von Ghettos!

  7. #117
    Avatar von graue eminenz

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    1.137
    Zitat Zitat von Ken Parker Beitrag anzeigen
    Wieso glauben viele Albaner, die Schuld in ihrem Kollektiv zu finden? Ihr seid doch alle Individuen. Was habt ihr mit irgendwelchen Albanern zu tun, die sich daneben benehmen? Nur, weil ihr auch Albaner seid? Schuld am schlechten Ruf der Albaner in der CH sind einzig und allein diejenigen, die nicht in der Lage sind, zu differenzieren.

    Grundsätzlich haben ja nicht nur die Albaner in der CH einen schlechten Ruf, sondern alle "Jugos", wenn auch die Albaner diesbezüglich etwas hervorstechen. Mir wurde schon oft gesagt: "Warum distanzieren sich die Anständigen denn nicht von ihren renitenten Landsleuten?" Ja, wie jetzt? Was gibt es denn da, sich zu distanzieren? Was habe ich denn mit denen zu schaffen? Distanziert sich denn ein Zürcher von anderen, kriminellen Zürchern? Bullshit!

    Grundsätzlich richtig was du erwähnt hast, aber als Migrant fühlt man sich eher in der Veranwortung kein negatives Bild von der Herkunft nach aussen zu tragen. Und ist nicht unbedingt in dem Fall mit Einheimischen Zürchern zu vergleichen

  8. #118
    Mal
    Avatar von Mal

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    Ich schreib mal hier ein Beispiel: Vor 30-40 Jahren gab es hier in Deutschland sehr viele Portugiesen und Spanier. Die waren damals sehr unbeliebt und nicht gerne angesehen. Heutzutage sind es die Türken die die größte Gruppe Ausländer bilden. Beliebt sind sie nicht, weil sie den Deutschen eine Konkurenz sind. In Daimler arbeiten viele Türken, da beschweren sich dann die Deutschen und sagen wieso hat dieser Ausländer/Türke meinen Arbeitsplatz?! In Deutschland ist man aber noch in Sachen Ausländer tolerant.

    Diese ganze Situation lässt sich auch mit Albanern in der Schweiz vergleichen. Medien wie Blick, der Sender SF1/2 und auch die Partei SVP provozieren diesen Hass auch brutal hoch.

  9. #119
    Avatar von Ilan

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    2. Grund: Die Heutige Immobilien-Politik fördert Schichtentrennung und somit Bildung von Ghettos!
    So ist es, die gerechte Verteilung von Mietpreisen gibt es nicht.

  10. #120
    Avatar von Nikita

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Fazit: Die Tatsache, dass Eltern (aus Finanznot) zu wenig Zeit für die Erziehung der Kinder haben, ist ein Gesellschaftliches Problem, dass anerkannt, angepackt und gelöst werden muss!
    Integration heisst nicht: Durch Parolen und Vorwürfe einseitig was verlangen, denn auf diese Art löst man keine Probleme.

    Vor 15 Jahren ging fast keine Frau arbeiten, die waren fast alle Hausfrauen. Heute sieht es anderst aus. Also liegt es nicht daran, dass sie keine Zeit für die Erziehung hatten. Sondern sie haben nichts gemacht. Sie konnten das Kind nicht in der Schule fördern, weil ihnen die Sprache fehlte und die eigene Bildung. Wenn das Kind was „falsches“ getan hat, wurde es beschimpft, geschlagen und dem Kind mit irgendetwas gedroht falls es nochmal denselben Fehler macht. Man hat aber dem Kind nicht die Möglichkeit gegeben, aus den Fehlern zu lernen, ihnen zu erklären was sie getan haben, und ihnen nicht erklärt was und warum das falsch war. Den Eltern interessierten die Schulnoten, das ganze Jahr durch nicht! Bekam man ende Jahr ein schlechtes Zeugnis, gab es Prügel! Auch kenne ich kein albansiches Kind, das unter 14 Jahren ist, vor 23.00 Uhr ins Bett geht (muss). Vor 10 Jahren hieß es nach der Schule soll sich das Kind eine Arbeit suchen, damit man Geld verdient. Als ich mit 16 Jahren meinem Vater sagte ich möchte nach der Sekundarschule in die Westschweiz gehen um die Sprache zu lernen, hat er mich nicht mal ausreden lassen und gleich mit NEIN geantwortet. Für ihn war es sogar unvorstellbar, dass ich überhaupt auf so einen Gedanken komme. Und jetzt kommt er mit diversen Vorschläge, was ich noch machen könnte für die Bildung! Ich habe mit 22 Jahren endlich mal eine Ausbildung gemacht, und gehe mit 24 weiterhin zur Schule. Für meine Verwandten habe ich nichts erreicht, da ich nicht mit 16 die „große“ Kohle nachhause gebracht habe, wie deren Kindern. Die meisten „jugo“ Eltern machen doch Garnichts mit den Kindern, das Kind sollte sich immer selber beschäftigen können sonst ist es ja kein braves Kind! Ich sehe nie Albanische Väter mit deren Söhnen auf dem Fußballfeld, oder Familien auf dem Spielplatz, oder auf einer Fahrradtour. Nie sehe ich „jugo“ Familien in Alpamare schwimmen, im Zoo oder im Verkehrshaus…usw. Wen die Eltern mit ihren Kindern was machen, dann war es immer dasselbe, die Tante, den Grossonkel, den Cu-cousin besuchen oder sonstige Menschen die man irgendwie garnicht mochte! Den Söhnen wurde das Bett gemacht, die Wäsche versorgt, egal wann er hunger hatte wurde ihm was Leckeres gekocht…sobald die Töchter junge Frauen wurden, mussten sie den Teil übernehmen. Warum soll ein 14 Jähriges Mädchen den Haushalt führen ? Es dürfen sich doch alle daran Beteiligen solange sie gesund und normal sind!

    Natürlich sag ich nicht, das sind/waren alles schlechte Eltern…den auch sie wollten „eigentlich“ nur das Beste für ihr Kind. Doch was ist das Beste? Unsere Eltern wuchsen anders auf, haben eine andere Erziehung erhalten, doch man sollte auch die Erziehung irgendwo der Zeit anpassen!
    Ich bin auch meinen Eltern nicht böse bei einigen Sachen, den sie wussten es nicht besser.



    Also ist deine Aussage hier für mich definitiv FALSCH! Zeit hin oder her…sie haben die Zeit nicht aus genutzt, um mit ihren Kindern zu arbeiten!

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