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Die "guten" Ausländer

Erstellt von ooops, 28.01.2010, 00:16 Uhr · 8 Antworten · 729 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    19.09.2008
    Beiträge
    16.600

    Die "guten" Ausländer

    na endlich mal was positives übe die Ausländer sonst macht man gern Schlagzeilen mit den "Bösen" Ausländern

    Die Grenzen sind zwar offen, aber von dem wachsenden Strom von Migranten aus Afrika sind in erster Linie heute Spanien, Italien und Frankreich betroffen

    Österreich war zwischen 1956 und 1989 für Millionen Menschen hinter dem Eisernen Vorhang nicht bloß ein Schaufenster des Westens, sondern auch ein Leuchtturm der Freiheit und der Toleranz. Der gute Ruf der Zweiten Republik hing mit der Reaktion auf die blutige Niederschlagung der ungarischen Revolution 1956 durch die Sowjets zusammen. Dass ein Land nach sieben Jahren "Anschluss" und Krieg, nach zehn Jahren Besetzung und so kurz nach dem Abzug der letzten fremden Soldaten, aber noch ohne eigene Armee die fast 200.000 ungarischen Flüchtlinge derart unerschrocken und großzügig aufgenommen hat, bleibt für meine Generation ausschlaggebend.
    Hier bestand ein Volk seine historische Bewährungsprobe. Dass die meisten auswanderungswilligen Flüchtlinge damals in relativ kurzer Zeit Österreich verlassen haben, ändert nichts an dem unauslöschlichen Eindruck des "guten Österreichs" . Diesen Eindruck hatten im Großen und Ganzen auch 1968 die Tschechen und Slowaken, 1980-81 die Polen, 1991-1995 die Flüchtlinge aus dem zerfallenen Jugoslawien und 1999 die Kosovo-Albaner. Wie hilfsbereit man noch 1982 die tschechische Flüchtlingsfamilie des Eishockeystars Thomas Vanek behandelt hat, kann man übrigens in seinem soeben veröffentlichten Buch ("Das Spiel meines Lebens" , Ecowin Verlag) nachlesen.
    Der Bevölkerungswissenschaftler Rainer Münz und die Mitarbeiter des Arbeitsmarktservice (AMS) weisen zu Recht (Kurier 24. Jänner) darauf hin, dass 1,4 Millionen Einwohner einen Migrationshintergrund haben und dass ohne die 430.000 beschäftigten Ausländer (mit den Migranten der ersten Generation, also Eingebürgerten, ausländischen Eltern oder nicht in Österreich Geborenen sind es 651.000!) "eine Riesen-Rezession, eine Katastrophe entstehen" würde. Im AKH etwa ist fast jeder siebte Bedienstete kein gebürtiger Österreicher.
    Vor diesem Hintergrund muss man die oft beklemmende Debatte über das brisante Thema der so genannten Ausländerpolitik sehen. Es handelt sich freilich heute um ein Weltproblem. Die Grenzen sind zwar offen, aber von dem wachsenden Strom von Migranten aus Afrika sind in erster Linie heute Spanien, Italien und Frankreich betroffen. Man muss natürlich einen Unterschied zwischen Flüchtlingen und (oft illegalen) Zuwanderern machen. Unerträglich ist aber die Vermischung der auch für die Zukunft des Landes so wichtigen Zuwanderung von qualifizierten Arbeitskräften mit der Ausländerkriminalität. Für die populistischen Hetzer gilt die Feststellung Nietzsches: "Wer davon lebt, einen Feind zu bekämpfen, hat ein Interesse daran, dass er am Leben bleibt"
    Die politische Verkommenheit im Umgang mit Asylwerbern wirkt dann besonders atemberaubend, wenn man erfährt, wie gerade jene Politiker, die mit dem Appell an die Angst vor den Fremden Wählerstimmen gewinnen wollen, zugleich mit hemmungsloser Habgier die österreichische Staatsbürgerschaft an russische oder andere Geschäftsleute verkaufen, die außer der Jagd nach Geld überhaupt nichts mit Österreich zu tun hatten oder haben. Die zahlungsbereiten Fremden sind also die "guten" Ausländer für jene, die die ausländerfeindliche Stimmung bedenkenlos anheizen. (Paul Lendvai/DER STANDARD, Printausgabe, 28.1.2010)

  2. #2
    Avatar von Krajsnik

    Registriert seit
    13.01.2010
    Beiträge
    1.388
    Als "gute" Ausländer zählen zum Beispiel Mesut Özil, Marko Marin usw usw.... Der rest ist doch eh Abschaum.

  3. #3
    Posavac
    Ein Tropfen auf den heißen Stein.

  4. #4
    Šaban
    die guten ausländer werden abgeschoben wogegen die schlechten bleiben, manchmal habe ich dieses Gefühl

  5. #5
    bolan
    normal oder... sonst könnte man ja nicht mehr mit dem finger auf uns zeigen wenn die schlechten abgeschoben würden...

  6. #6
    Avatar von Ilijah

    Registriert seit
    29.01.2008
    Beiträge
    1.865
    Zitat Zitat von Šaban Beitrag anzeigen
    die guten ausländer werden abgeschoben wogegen die schlechten bleiben, manchmal habe ich dieses Gefühl
    In Österreich hatten wir ja sogar den Fall ... 'Arigona'. Arigona Zogaj.

  7. #7
    Avatar von Styria

    Registriert seit
    26.06.2009
    Beiträge
    3.231
    Zitat Zitat von Šaban Beitrag anzeigen
    die guten ausländer werden abgeschoben wogegen die schlechten bleiben, manchmal habe ich dieses Gefühl
    Dieses Gefühl haben auch viele Österreicher
    Integrierte Familien, wo die Eltern arbeiten, die Kinder gut in der Schule sind, werden nach 10 oder mehr Jahren abgeschoben, wogegen kriminelle nach 2 oder mehrer Straftaten noch immer hier ihr Gewerbe nachgehen.
    Wer versteht die Politik?

  8. #8

    Registriert seit
    12.09.2006
    Beiträge
    4.956
    Zitat Zitat von Styria Beitrag anzeigen
    Dieses Gefühl haben auch viele Österreicher
    Integrierte Familien, wo die Eltern arbeiten, die Kinder gut in der Schule sind, werden nach 10 oder mehr Jahren abgeschoben, wogegen kriminelle nach 2 oder mehrer Straftaten noch immer hier ihr Gewerbe nachgehen.
    Wer versteht die Politik?
    aus erfahrung weiß ich leider dass das stimmt.
    kenne viele asylwerber aus serbien, die ganzen verbrecher baden im geld und sind immer noch hier ! auch nach zehn aufforderungen zu gehen.

    und die braven die hier lernen und arbeiten und sich einfach angenehm benehmen kriegen die volle härte des gesetzes zu spüren.

  9. #9
    Slavo
    Heutzutage einfach Realität .. und sich dann wundern woher die Ausländerfeindlichkeit kommt wenn so ein krimineller Abschaum auf freiem Fuß ist und eingebürgerte Familien abgeschoben werden ...

    Da gabs einmal nen guten Film über das Thema .. vor einem Jahr ungefähr .. lief im ORF....

    Im Film sieht mans echt gut ... Drei Asylanten, einer davon besucht einen Deutschkurs, will Arbeit finden und versucht sich in die Gesellschaft zu integrieren, schlussendlich wird genau ihm der Brief für die Abschiebung zugeschickt ....

    einfach nur traurige realität welche man heute überall sieht

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