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Guter Mensch sein -reicht das?

Erstellt von Leo, 15.10.2012, 23:28 Uhr · 128 Antworten · 3.895 Aufrufe

  1. #91

    Registriert seit
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    Beiträge
    3.357
    Zitat Zitat von Leorit Beitrag anzeigen
    Viele Menschen,die sich nicht allzu sehr mit Gott und ihrer Religion beschäftigen sagen Dinge wie "Es reicht ein guter Mensch zu sein".
    Einen passenden Text dazu habe ich heute gefunden. Ich finde ihn sehr interessant und werde ihn an dieser Stelle zitieren:


    Natürlich alles aus der Perspektive des gläubigen Abrahamiten
    Ich glaube, jeder Mensch hat seinen eigenen Weg dazu, was Gutes für die Gesellschaft zu leisten. Einige brauchen eine Religion, den Glauben an was Übernatürliches das eine höhere Bedeutung zu alles gibt. Wenn die Religion ihnen hilft, dass sie bessere Menschen für die Gesellschaft werden, dann ist es auch gut, dass sie religiös sind.

    Andere brauchen das nicht. Es ist nicht immer nötig, an einem höheren Wesen zu glauben, damit man versteht, dass wir alle zusammen gehören, dass wir alle in derselben Welt leben, die man erhalten und verbessern muss. Viele Menschen haben sogar ihr Leben geopfert, um die Welt besser zu machen, ohne dass sie religiös waren.

    In der Geschichte und im Gegenwart kann man genug Beispiele von Menschen finden, die religiös waren und ihre Leistung zur Gesellschaft negativ war, wie man auch diese finden kann, deren Leistung positiv war. Ähnlich ist das bei den nicht-religiösen Menschen. Wichtig ist also nicht der Weg, sondern das Ergebnis – Wege dazu gibt es viele.

  2. #92
    Avatar von sweet-sour

    Registriert seit
    25.08.2012
    Beiträge
    3.402
    Zitat Zitat von Shan De Lin Beitrag anzeigen
    der einzige grund ist das nicht, aber ja es spielt auch eine rolle, es ist eine zusätzliche motivation, was ist falsch daran? Hauptsache jemand tut gutes, und ist ein guter mensch die motivation dahinter ist mir herzlich egal und diese hinterfrage ich auch nicht, ich könnte dir jetzt auch locker vorwerfen dass du nur gutes tust weil du dein schlechtes gewissen beruhigen willst und dich selber besser fühlen willst, so gesehen kriegt deine einstellung dann auch einen negativen beigeschmack weil du nur aus egoistischen motiven handelst und zwar um dich selber besser zu fühlen.
    Wer gutes tut bei dem hinterfrage ich nicht wieso.

    So MANCH ein ungläubiger ist besser als VIELE gläubige. was für ein failspruch sorry, wer bist du dass du bestimmen willst wer besser ist und wer nicht. Hätte ich geschrieben so manch ein gläubiger ist besser als viele ungläubige, wärt ihr gleich auf die barrickaden gesprungen

    Es gibt gute und schlechte menschen das wars. wenn du dich aber besser fühlst indem du meinst menschen die an nichts glauben, also so menschen wie du, sind die besseren, dann ist das schon ziemlich lächerlich irgendwo.

    Es scheint aber bei manchen der einzige Grund zu sein, weil sich einige hier eben gefragt haben, wieso man Gutes tut, wenn man eh nicht an die Konsequenzen im Jenseits glaubt. Und das fand ich sehr irritierend und habe deshalb geschrieben, dass so manch Ungläubige ein reineres Herz haben als Gläubige... Ich habe nichts verallgemeinert. Es gibt nun mal einige Ungläubige, die mich mit ihrer Einstellung und ihren Taten viel mehr beindruckt haben als jeder Gläubige, dem ich bisher begegnet bin. Natürlich gibts auch genug gute Menschen, die religiös sind. Ich persönlich denke ja sowieso, dass die meisten Menschen gut sind.

    Du weisst jedoch genau wieviele gläubige Heuchler es gibt. Denen die Religion nur dann wichtig ist, wenn sich für sie Vorteile daraus ergeben. Die sagen, dass sie gläubig sind, sich aber nichts entgehen lassen, obwohl es ihre Religion eigentlich verbietet. Und am Ende heisst es nur "Ich bin schwach, aber wenigstens glaube ich an Gott und bereue meine Fehler". Und genau das habe ich gemeint, als ich diesen Failspruch geschrieben habe. Bevor du mir wieder was vorwirfst, möchte ich klar stellen, dass diese Menschen trotzdem nicht schlecht sein müssen in meinen Augen.

    Solange man niemandem Schaden zufügt, ist mir die Motivation natürlich auch egal. Allerdings gehts ja bei diesem Thread um genau diese Motivation und darum, dass Ungläubige, obwohl sie gute Menschen sein können, am Ende doch den Kürzeren ziehen.
    Also wer versucht hier zu bestimmen welche Menschen "besser" oder "schlechter" sind? Genau, oft sind das eben die Gläubigen, die meinen das ganz genau zu wissen.

    Was mein Gewissen angeht, hast du natürlich Recht. Das ist ziemlich egoistisch von mir, ich sollte mein Gewissen einfach ignorieren, mit der Zeit würde es sich eh nicht mehr melden und ich könnte mir alles erlauben.. Aber wer ist schon perfekt...

    Bitte hör auf es so aussehen zu lassen, als hätte ich hier geschrieben, dass Ungläubige generell besser als Gläubige sind!

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von AlbaMuslims Beitrag anzeigen

    Zu behaupten, es sei menschlich, ist genau so irrsinnig. Wer definiert hier Menschlichkeit? Also handelst du richtig, nur damit du kein schlechtes Gewissen hast oder weil du ein gutes Herz hast? Ein gutes Herz und ein schlechtes Gewissen ist nicht dasselbe. Wie ich aus deinem Posting entnehme, scheinst du bekennende Atheistin zu sein (wenn ich falsch liege, dann korrigere mich!) - jetzt frage ich dich, woher ihr eure Wertevorstellungen habt? Nicht etwa von der Religion?
    Ich bin keine Atheistin. Ich glaube an Gott, allerdings nicht so wie du oder wie es die Bibel oder der Koran vorschreiben.

    Diese Wertvorstellungen haben wir zum Teil von der Religion, natürlich. Aber ich glaube nun mal, dass Religionen von Menschen erschaffen wurden. Also ist es für mich wiederum der Mensch, der selbst weiss, was gut und was böse ist.

    Ich definiere Menschlichkeit für mich selbst. Andere für sich. Manche Sachen sehe ich vielleicht lockerer als andere Menschen, bei anderen Dingen ist es vielleicht umgekehrt. Was ist so falsch daran, solange niemandem deshalb Schaden zugefügt wird?

    Ich möchte nochmal klarstellen, dass ich nicht bestimmen möchte/kann, wer besser oder schlechter ist. Es geht hier um die Motivation, die hinter den guten Taten steckt.

  3. #93
    Yunan
    Zitat Zitat von sweet-sour Beitrag anzeigen
    Ist es denn nur die Angst vor Gottes Zorn, die euch davon abhält Schlechtes zu tun??? Wenn das so ist, finde ich es ziemlich erschreckend.

    Jeder Mensch hat doch ein Gewissen und sollte wissen was gut und was schlecht ist. Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod, also auch nicht an eine Belohnung oder Bestrafung für meine Taten in diesem Leben. Trotzdem versuche ich ein guter Mensch zu sein, einfach weil es sich besser anfühlt. Und wenn ich mir einen Fehltritt leiste, habe ich ein schlechtes Gewissen, es beschäftigt mich die ganze Zeit und ich fühle mich scheisse.
    Jemandem zu helfen oder eine Freude zu bereiten fühlt sich doch vieeel besser an. Reicht das etwa nicht?

    Welchen Wert hat eine gute Tag, wenn der Mensch es als Pflicht sieht, nur um spätere eine bessere Note zu bekommen?!

    Ich denke so manch Ungläubiger hat ein "reineres" Herz als viele Gläubige.
    Man soll nicht Schlechtes tun weil man von der Richtigkeit der Gebote Gottes überzeugt sein sollte. Die Horrorgeschichten der Kirche vom Fegefeuer bei Ungehorsam, vorallem dem Ungehorsam der Menschen ggü. der Institution "Kirche" verfolgten meistens den Zweck die Leute gefügig und steuerbar zu machen.

    Ebenso wenig zählen gute Taten nur um der Taten Willen vor Gott nichts.

    Ihr werdet also nicht aufgrund eurer guten Taten gerettet, damit sich niemand etwas darauf einbilden kann.
    Epheser 2:8-9


    Der menschliche Verstand, die Vernunft, jede Ethik und Moral ist beeinflusst von den Regeln der Religionen und es ist unmöglich, ein Umfeld herzustellen in dem dies nicht der Fall ist. Dieses "sich besser anfühlen" ist letztendlich auch ein Gefühl dass unbewusst von diesen religiösen Grundsätzen beeinflusst ist, die Grundsätze in ihrer Reinform. Deswegen ist es letztendlich auch zur Rebellion gegen die Kirche gekommen weil die Menschen immer fühlten dass die Kirche nicht die Reine Lehre wiedergegeben hat.

    Im Vergleich zwischen "Gläubigen" und "Ungläubigen" gebe ich dir recht weil viele der Gläubigen der Meinung sind, besser vor Gott zu gelten nur weil sie sich als gläubig bezeichnen.

    Da fragten ihn die Pharisäer und Schriftgelehrten: Warum leben deine Jünger nicht nach den Satzungen der Ältesten, sondern essen das Brot mit unreinen Händen?
    6 Er aber sprach zu ihnen: Wie fein hat von euch Heuchlern Jesaja geweissagt, wie geschrieben steht (Jesaja 29,13): »Dies Volk ehrt mich mit den Lippen; aber ihr Herz ist fern von mir. 7 Vergeblich dienen sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts sind als Menschengebote.«
    Markos 7:5-6

    Diese sogenannten Gläubigen ehren Gott mit den Lippen, nicht mit Inhalt und Herzensliebe.

  4. #94
    Shan De Lin
    Zitat Zitat von sweet-sour Beitrag anzeigen
    Es scheint aber bei manchen der einzige Grund zu sein, weil sich einige hier eben gefragt haben, wieso man Gutes tut, wenn man eh nicht an die Konsequenzen im Jenseits glaubt. Und das fand ich sehr irritierend und habe deshalb geschrieben, dass so manch Ungläubige ein reineres Herz haben als Gläubige... Ich habe nichts verallgemeinert. Es gibt nun mal einige Ungläubige, die mich mit ihrer Einstellung und ihren Taten viel mehr beindruckt haben als jeder Gläubige, dem ich bisher begegnet bin. Natürlich gibts auch genug gute Menschen, die religiös sind. Ich persönlich denke ja sowieso, dass die meisten Menschen gut sind.
    wieso sollte das bei jedem gläubigen der einzige grund sein, wir haben auch ein gewissen, nur wird man wohl noch an ein jeseits und ein bestrafung glauben dürfen, dann ist das halt eine zusätzliche motivation, aber jemand der kein gutes herz hat, wird niemals ein wahrhaft gläubiger sein.
    Es gibt auch genug atheisten die nur deswegen gutes tun um vor andren gut dazustehen und sich profilieren wollen. Es gibt genug menschen die einfach nur aus eigennutz gutes tun. Find ich jetzt nicht unbedingt ein tolles motiv, aber wenn einer jetzt eine million euro an arme waisenkinder spendet um ein gutes image zu haben, dann denke ich mir ok scheiss drauf, hauptsache den kindern wird geholfen. Menschlich gesehen ist das jetzt aber nicht unbedingt ein vorbild für mich, also woher willst du wissen dass alle diese tollen menschen die dich so beeindruckt haben nicht eben aus genau diesem motiv gehandelt haben sondern aus purer selbstlosigkeit. Das kannst du genauso wenig erkennen wie ich.

    Du weisst jedoch genau wieviele gläubige Heuchler es gibt.
    die gibts bei ungläubigen auch und weiter?

    Denen die Religion nur dann wichtig ist, wenn sich für sie Vorteile daraus ergeben. Die sagen, dass sie gläubig sind, sich aber nichts entgehen lassen, obwohl es ihre Religion eigentlich verbietet.
    gibt es bei ungläubigen genauso, die das gute predigen und selber arschlöcher sind.

    Und am Ende heisst es nur "Ich bin schwach, aber wenigstens glaube ich an Gott und bereue meine Fehler". Und genau das habe ich gemeint, als ich diesen Failspruch geschrieben habe.
    mit dem failspruch sagst du einfach aus dass du zwischen gläubigen und ungläubigen einen unterschied machst und meinst ungläubige haben ein reineres herz, und das ist eben blödsinn. wow es gibt heuchler bei gläubigen und bei ungläubigen nicht oder was? Es gibt bei ungläubigen keine deppen die anfangen "ja ich hab scheisse gebaut aber ich bereue es wenigstens weil ich ein gewissen habe und gut sein will in zukunft", und am nächsten tag ziehen die wieder los und baun den gleichen mist. Wo ist denn hier der unterschied beides sind personen die ihr leben nicht auf die reihe kriegen, egal ob sie sagen "ja ich bereue weil ich glaub an gott" oder "ja ich bereue weil ich hab ein schlechtes gewissen".

    Solange man niemandem Schaden zufügt, ist mir die Motivation natürlich auch egal. Allerdings gehts ja bei diesem Thread um genau diese Motivation und darum, dass Ungläubige, obwohl sie gute Menschen sein können, am Ende doch den Kürzeren ziehen.
    Also wer versucht hier zu bestimmen welche Menschen "besser" oder "schlechter" sind? Genau, oft sind das eben die Gläubigen, die meinen das ganz genau zu wissen.
    also im augenblick behauptest du auch dass ungläubige besser sind, wo ist der unterschied zwischen dir und einem gläubigen der meint er ist ein besserer mensch als du. Hier sehe ich im forum nämlich auch keinen unterschied zwischen den zwei fronten. es gibt hier auch genug ungläubige die meinen sich über alle erheben zu müssen und leute die an etwas glauben als dumm und heuchlerisch zu betiteln, die tatsache dass du solche leute nur bei gläubigen siehst ist schon komisch.

    Was mein Gewissen angeht, hast du natürlich Recht. Das ist ziemlich egoistisch von mir, ich sollte mein Gewissen einfach ignorieren, mit der Zeit würde es sich eh nicht mehr melden und ich könnte mir alles erlauben.. Aber wer ist schon perfekt...

    Bitte hör auf es so aussehen zu lassen, als hätte ich hier geschrieben, dass Ungläubige generell besser als Gläubige sind!
    ja sorry aber so kommt es gerade rüber. Sei ehrlich zu dir selbst und denk mal nach wie du das aufgefasst hättest wenn ich geschrieben hätte "so manch ein gläubiger hat ein reineres herz als viele ungläubige.

  5. #95
    Avatar von sweet-sour

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    Shan, ich habe nie geschrieben, dass Ungläubige besser sind als Gläubige. Verstehst du das Wort "manche" nicht? Man hat hier geschrieben, dass der Ungäubige am Ende eh die Arschkarte zieht, mit etwas anderen Worten (hast du dich darüber auch so aufgeregt?). Darauf war nämlich meine Antwort bezogen. Und auf die Fragen der User, die nicht verstehen können, warum jemand Gutes tut, wenn er nicht gläubig ist. Ich weiss nicht, warum du dich so künstlich aufregst. Du kannst gar nicht leugnen, dass es Menschen gibt, die ungläubig sind und trotzdem bessere Menschen sind als viele Gläubige. Ich kann kann auch nicht leugnen, dass es Gläubige gibt, die bessere Menschen sind als viele Ungäubige. Will ich auch nicht.
    Und ich bestimmte ja nicht wer von diesen Menschen nun der "Gute" und wer der "Schlechtere" ist.

    Religionen sind für mich nicht automatisch schlecht und Gläubige sowieso nicht. In meiner Familie sind die meisten religiös, niemals würde ich denken, dass ich besser bin. Aber sowas habe ich auch nie geschrieben. Du verstehst es nur so wie du es verstehen möchtest.

    Ein Ungläubiger wird dir bestimmt nicht predigen, dass Sex vor der Ehe schlecht ist und selbst aber nichts anbrennen lassen. Solche Sachen meine ich. In vielen Dingen hat ein Ungläubiger es einfach nicht nötig heulerisch zu sein, weil er ja keine Religion hat, die ihm etwas verbietet, worauf er jedoch nicht verzichten will/kann. Nur damit du nicht wieder etwas falsch verstehst. Damit will ich nicht sagen, dass Ungläubige immer gute Absichten haben müssen und nicht selbst Heuchler sein können. Aber als religiöser Mensch bist du oft hin- und hergerissen, zwischen dem was du willst und dem, was gemäss Religion richtig für dich ist. Es ist sogar schwierig zu sich selbst ehrlich zu sein, geschweige denn gegenüber anderen. Wenn du nicht gläubig hast, hast du wenigstens diesen Druck nicht.

  6. #96
    Avatar von Munsa

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    182
    Zitat Zitat von AlbaMuslims Beitrag anzeigen

    Zu behaupten, es sei menschlich, ist genau so irrsinnig. Wer definiert hier Menschlichkeit? Also handelst du richtig, nur damit du kein schlechtes Gewissen hast oder weil du ein gutes Herz hast? Ein gutes Herz und ein schlechtes Gewissen ist nicht dasselbe. Wie ich aus deinem Posting entnehme, scheinst du bekennende Atheistin zu sein (wenn ich falsch liege, dann korrigere mich!) - jetzt frage ich dich, woher ihr eure Wertevorstellungen habt? Nicht etwa von der Religion?

    Ich kann nur sagen, dass z.B. „Du sollst nicht stehlen“ für mich nicht minder sinnvoll erscheint als wohl auch dir, nur dass meine Befolgung dieser Regel in erster Linie dem Verhältnis zu meinen Mitmenschen zugute kommt und keiner zusätzlichen Abstützung durch den Glauben an eine meiner Meinung nach imaginäre transzendentale Instanz bedarf. Wenn der „ursprüngliche Sinn“ dieses und der anderen Gebote in der Gottgefälligkeit gelegen haben soll, dann kann ich auf diese gerne verzichten, weil diese ethische Regel für mich eben innerweltlich ausreichend Sinn macht.

  7. #97
    Avatar von skorpion

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    Zitat Zitat von D.Hans Beitrag anzeigen
    Dann will ich das akzeptieren und stehe nicht an mich dafür bei Allen, insbesondere bei Esseker, Shan und bei Dir entschuldigen!!! Entweder habe ich die Ironie nicht erkannt oder ich war zu dumm dafür.
    Das hat Format. Respekt.

  8. #98

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    13.015
    Zitat Zitat von Leorit;[URL="tel:[URL="tel:3442829"
    3442829[/URL]"]3442829[/URL]]Viele Menschen,die sich nicht allzu sehr mit Gott und ihrer Religion beschäftigen sagen Dinge wie "Es reicht ein guter Mensch zu sein".
    Einen passenden Text dazu habe ich heute gefunden. Ich finde ihn sehr interessant und werde ihn an dieser Stelle zitieren:

    Man stelle sich folgendes Beispiel vor: Ein Lehrer gibt seiner Klasse als Aufgabe einer Klassenarbeit ein genaues Aufsatzthema vor, welches diese zu behandeln haben. Wenn nun ein Schüler das Thema des Aufsatzes trifft, jedoch nur sehr oberflächlich behandelt, in schlechtestem Deutsch und mit zahlreichen Schreibfehlern, so hat er, da er das Thema im Grunde erfasst hat, immer noch eine Chance auf beispielsweise eine 5. Jener Schüler aber, der einen 20-seitigen Aufsatz verfasst, in perfektem Deutsch und mit hoher Qualität, jedoch das Thema nicht getroffen hat, bekommt zweifelsohne eine 6.

    So verhält es sich auch mit dem Glauben an Allah جج: Die richtige Vorstellung von Allah und der richtige Glaube an ihn, ist der Sinn unseres Lebens und der Kern davon. Wer diesen Kern erfasst, ist wie derjenige, der das Thema des Aufsatzes korrekt behandelt. Auch wenn er Fehler und Mängel in seinen Ausführungen hat, hat er grundsätzlich eine Chance auf ein positives Ergebnis. Jener aber, der den Kern seines Lebens, den korrekten Glauben bezüglich seines Schöpfers der ihn erschuf, nicht erfasst hat, ist gleich einem der das Aufsatzthema verfehlt. Das heißt, welch gute Charaktereigenschaften er auch hatte, so hat er die Aufgabe seines Lebens nicht erfüllt und somit kein Recht auf den Lohn.

    Natürlich alles aus der Perspektive des gläubigen Abrahamiten
    also, im Koran ist an mehrere stellen erwähnt (vom einen einzigen Lehrer: 55, 1,2) so in etwa: das diejenigen, die es begriffen haben, und dennoch bewusst ablehnen, keinen Lohn dafür bekommen... wobei auch an andere stellen erwähnt wird, das das gute nicht unbelohnt bleibt und wer belohnt wird das bestimmt Gott alleine... Begriffe wie Muslim, Christ, Jude... schützen nicht davor, wie man selbst in Wahrheit ist& im Leben handelt.

    Frieden

  9. #99

    Registriert seit
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    7.427
    Zitat Zitat von Frieden Beitrag anzeigen
    also, im Koran ist an mehrere stellen erwähnt (vom einen einzigen Lehrer: 55, 1,2) so in etwa: das diejenigen, die es begriffen haben, und dennoch bewusst ablehnen, keinen Lohn dafür bekommen... wobei auch an andere stellen erwähnt wird, das das gute nicht unbelohnt bleibt und wer belohnt wird das bestimmt Gott alleine... Begriffe wie Muslim, Christ, Jude... schützen nicht davor, wie man selbst in Wahrheit ist& im Leben handelt.

    Frieden

    Bist du Muslim, Christ oder Jude?


    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von sweet-sour Beitrag anzeigen
    Ich bin keine Atheistin. Ich glaube an Gott, allerdings nicht so wie du oder wie es die Bibel oder der Koran vorschreiben.

    Diese Wertvorstellungen haben wir zum Teil von der Religion, natürlich. Aber ich glaube nun mal, dass Religionen von Menschen erschaffen wurden. Also ist es für mich wiederum der Mensch, der selbst weiss, was gut und was böse ist.

    Ich definiere Menschlichkeit für mich selbst. Andere für sich. Manche Sachen sehe ich vielleicht lockerer als andere Menschen, bei anderen Dingen ist es vielleicht umgekehrt. Was ist so falsch daran, solange niemandem deshalb Schaden zugefügt wird?

    Ich möchte nochmal klarstellen, dass ich nicht bestimmen möchte/kann, wer besser oder schlechter ist. Es geht hier um die Motivation, die hinter den guten Taten steckt.

    Wenn die Religion von den Menschen erschaffen wurde, dann frage ich dich, wie der Mensch zu Gott gefunden hat, wenn nicht durch Seine Propheten und Schriften?

  10. #100

    Registriert seit
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    13.015
    Shalom

    Zitat Zitat von Yunan
    Im Vergleich zwischen "Gläubigen" und "Ungläubigen" gebe ich dir recht weil viele der Gläubigen der Meinung sind, besser vor Gott zu gelten nur weil sie sich als gläubig bezeichnen.
    so ist es Bruder.. ich nenne so was Selbstheiligkeit...

    Markos 7:5-6
    Diese sogenannten Gläubigen ehren Gott mit den Lippen, nicht mit Inhalt und Herzensliebe.
    wer sich als solcher behauptet und damit(Gläubig zu sein) prahlt... der ist sicherlich damit angesprochen.... Bestätigung davon:

    ...Wenn er(der Gesandter) in der Hauptsache euch gehorchen würde, kämet ihr in Bedrängnis. Aber nun hat Allah euch den Glauben lieb (und wert) gemacht und bewirkt, daß er euch schön dünkt, und er hat (umgekehrt) bewirkt, daß der Unglaube, die Sündhaftigkeit und die Auflehnung (gegen seine Gebote) euch zuwider sind. Die befinden sich auf dem rechten Weg (die sich auf diese Weise durch Allah in ihrer inneren Einstellung haben bestimmen lassen).
    "Die Beduinen sagen: ""Wir sind gläubig"". Sag: Ihr seid nicht (wirklich) gläubig. Sagt vielmehr: ""Wir haben den Islam(Hingabe an einen Gott) angenommen""! (Denn) der Glaube ist euch noch nicht ins Herz eingegangen. ...
    (Sure 49)

    sie sprechen/sagen mit Lippen, doch das was im Herzen ist, zählt....

    Frieden

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