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Umfrageergebnis anzeigen: Findet ihr Hadithe sind ein fester Bestandteil des Islam?

Teilnehmer
12. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja, aufjedenfall. Ohne Sunnah gibt es keinen Islam.

    9 75,00%
  • Nein. Ich bin ein Lauch und habe einen falschen Islam.

    2 16,67%
  • Srry, bin kein Moslem.

    1 8,33%
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Ergebnis 111 bis 120 von 181

Hadithe

Erstellt von Sonny, 09.10.2012, 02:05 Uhr · 180 Antworten · 6.523 Aufrufe

  1. #111

    Registriert seit
    26.01.2012
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    7.427
    Zitat Zitat von Dhoom Beitrag anzeigen
    Im Qur'ân steht:

    Sura 33, Ayah 59 O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre dschalabib reichlich über sich ziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, daß sie (dann) erkannt und nicht belästigt werden. Und Allah ist Allverzeihend, Barmherzig.

    Was ist ein Dschilbab?

  2. #112

    Registriert seit
    08.10.2012
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    70
    Das ist ja so etwas von lächerlich! Männer die über die Kleidung von Frauen bestimmen wollen! Kommt mal im 21-ten Jahrhundert an, dass wäre viel sinnvoller als nach irgendwelchen "falschen Werten/ Moralvorstellungen etc" zu leben. Wenn eine Frau dies selbst bestimmt und sich so kleiden will (was leider nicht oft den Tatsachen entspricht) ist das ihr gutes Recht, genau so wie wenn sie sich dagegen entscheidet. Und niemand hat deswegen ein Recht darauf sie zu verurteilen oder zu bestrafen.

  3. #113

    Registriert seit
    26.01.2012
    Beiträge
    7.427
    Zitat Zitat von Dhoom Beitrag anzeigen
    Salam Bruder Frieden

    Zurzeit ist AlbaMuslims bereit die Steinigung bei Ehebruch zu akzeptieren nach dem er bis jetzt immer gesagt/geschrieben hatt man muss die Steinigung bei Ehebruch nicht anwenden.

    Erst war die Steinigung bei Ehebruch für ihn Sunnet und jetzt meint er wen die Steinigung bei Ehebruch in der Scharia steht so muss sie angewendet werden, es ist schon lustig zu sehen das er die Steinigung bei Ehebruch befüwörtet oder das Kopftuch bei Frauen und die Beschneidung bei Männern als Pflicht ansieht und gleichzeitig sagt/schreibt das die Juden/Christen keine Muslime sind aber ohne bedenken ihre Tradition annimmt.

    In frieden Bruder
    wa salam
    Dhoom
    Zuerst über mich lügen und dann am Ende "in Frieden" schreiben? Was seid ihr bloss für welche..

    Ich habe geschrieben: wenn die Steinigung in der Shari'ah eingeführt wird (wie es der Fall bei Saudi-Arabien, dem Iran, etc. der Fall ist), dann muss dies (laut den Gesetzen des Landes) durchgeführt werden. Ich habe nirgends geschrieben, dass ich dafür bin, denn das willst du mir gerade nur unterstellen. Ich halte die Steinigung für nicht wichtig und nicht anwendbar. Von der Steinigung an sich zu sprechen ist ziemlich einfach, aber ich habe dir gezeigt, dass es ein weiter Weg ist, bis eine Steinigung islamrechtlich durchgeführt werden darf/kann. Es ist eine Sache fast der Unmöglichkeit, denn 1) ein Ehebrecher würde eher nicht zugeben, dass er Zina begangen hat und 2) dass vier Zeugen dies mit ihren Augen gesehen haben, ist fast unmöglich.

  4. #114

    Registriert seit
    08.08.2011
    Beiträge
    620
    Salam Albamuslims

    [QUOTE=AlbaMuslims;3442707]Im Qur'ân steht:

    Sura 33, Ayah 59 O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre dschalabib reichlich über sich ziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, daß sie (dann) erkannt und nicht belästigt werden. Und Allah ist Allverzeihend, Barmherzig.

    Was ist ein Dschilbab?
    [/QUOTE
    Hättest du die Links angesehen so würdest du wissen was Dschilbab bedeutet.

    In frieden
    wa salam
    Dhoom

  5. #115

    Registriert seit
    13.02.2010
    Beiträge
    13.015
    Frieden

    Zitat Zitat von Dhoom;[URL="tel:[URL="tel:3442514"
    3442514[/URL]"]3442514[/URL]

    Bukhari bestimmt wer unter den Gefährten glaubwürdig ist und wer nicht:

    Im Allgemeinen stimmen die Gelehrten über die Definition der Frage "Wer zählt als Sahaba des Propheten?" nicht überein! Das Erlernen dieser Definitionen stellt die Einstellungen vieler Personen wie z. B. Bukhary klar, der seine eigene Definition des Wortes Sahaba verwendet hat, um viele falsche und erfundene Ahadith zu akzeptieren, welche in seinem Buch "Sahih Al-Bukhary" aufgenommen wurden. Die Definitionen der Gelehrten lauten:

    1) Die Definition von Bukhary:
    Bukhary definierte Sahaby (Singular von Sahaba) als jemanden, der in der Gefolgschaft des Propheten war oder ihn NUR GESEHEN hat. Ibn Hanbal, der selber eine Hadith-Kollektion herausbrachte, die mehr Ahadith als Bukharys Buch zählte, akzeptierte diese Definition und führte weiter aus: "Der Sahaby ist irgendjemand, der den Propheten begleitet hat für entweder ein Jahr, einen Monat, einen Tag oder auch eine Stunde oder wenn er ihn auch nur gesehen hat."

    2) Die Definition von Abdullah Ibn Omar Ibn Al-Khattab:
    "Jedermann, der den Propheten gesehen, seine Religion verstanden und akzeptiert, (mindestens) die Pubertät erreicht hat und ein bekannter Muslim ist; auch wenn er ihn nur eine Stunde gesehen hat."

    Gemäß dieser Definition kann kein Kind (das nicht die Pubertät erreicht hat), das den Propheten gesehen hat, als Sahaby eingestuft werden.

    3) Die Definition von Al-Tabaey Saeed Ibn Al-Museeb:
    "Nur diejenigen die den Propheten für ein oder zwei Jahr(e) begleitet und mit ihm in einer oder zwei Schlacht(en) gekämpft haben, sollten als Sahaba betrachtet werden."

    Diese Definition wurde von Imam Al-Ghazali akzeptiert und unterstützt.

    Aus den obigen drei Definitionen kann jedeR ehrliche und aufrechte MuslimA die Korruption und Verwirrtheit Bukharys sehen: Ein Grund für ihn, um all die erfundenen Ahadith in sein Buch aufnehmen zu können. Mit diesen verfälschten Ahadith hatten die Muslime nach Bukhary die Religion Mohammeds (Koran) mit einer Religion ersetzt, die von Bukhary und Konsorten erfunden wurde (Hadith und Sunna). Betrachten wir nun die Definition von Bukhary und bedenken seine Korruption:

    1- Seine Definition, dass jeder, der den Propheten gesehen hat, ein Sahaby ist, hat weder ein Fundament im Koran noch in der islamischen Geschichte der früheren Muslimen aus dem frühen Leben des Propheten und seinen Gefährten.

    Der Koran enthält viele Erzählungen von Heuchlern und den teuflischen Leuten aus Medina, wo der Prophet lebte. Sie alle sahen ihn, hörten seiner Botschaft und seinen Predigten zu. Sie können nie als Sahaba bezeichnet werden, wie es Bukhary tat.
    9:101 Und unter den Arabern, die in eurer Gegend wohnen, gibt es auch Heuchler, wie auch im Volk von Medina. Sie sind verstockt in ihrer Heuchelei...

    63:1 Wenn die Heuchler zu dir kommen, sagen sie: "Wir bezeugen, dass du in Wahrheit der Gesandte Gottes bist." Und Gott weiß, dass du wahrhaftig Sein Gesandter bist. Doch Gott bezeugt, dass die Heuchler Lügner sind.

    33:60 Wenn die Heuchler und diejenigen, in deren Herzen Krankheit ist, und die, welche Gerüchte in der Stadt verbreiten, nicht (von ihrem Tun) ablassen, dann werden Wir dich sicher gegen sie anspornen, dann werden sie nur noch für kurze Zeit in ihr deine Nachbarn sein.
    All diese Heuchler und all diejenigen, in deren Herzen Krankheit ist, sahen den Propheten und hörten ihm zu. Gemäß Bukharys Definition gehören sie aber zu den SAHABA. Seine korrupte Definition des Wortes Sahaba spielte definitiv eine Rolle bei der Sammlung der Ahadith von solchen FALSCHEN Sahaba.

    2- Die Korruption Bukharys zeigt sich erneut dadurch, dass er Kinder als Sahaba akzeptiert, die den Propheten gesehen haben. Er akzeptierte deren Überlieferungen trotz der Tatsache, dass sie noch zu jung waren, um zu realisieren, was um sie herum passierte. Bukhary nannte viele Ahadith, die von Abdullah Ibn Abbas überliefert wurden, der zur Zeit des Propheten ein kleiner Junge war. Es wurde nie von ihm als Sahaba berichtet, der den Propheten begleitet habe, aber Bukhary hatte einen aus ihm gemacht. Weitere Kinder, deren Überlieferungen Bukhary akzeptiert hatte, waren Al-Nuaman Ibn Basheer (8 Jahre jung), Mahmoud Ibn Al-Rabee (5), Abdullah Ibn Al-Zubeer (9), Al-Hussein Ibn Ali (7), Al-Hassan Ibn Ali (8), Omar Ibn Aby Muslima (9)... etc. Wer würde eine RELIGION VON KINDERN akzeptieren???!

    3- Da Bukhary sich selber mit den Abbassiden identifizierte und politisch gesehen gegen die Talibeen (Folger von Ali Ibn Abu-Talib) war, stellte er viele Seiten in seinem Buch zur Verfügung, um Ahadith von Abdullah Ibn Abbas aufzuschreiben, dem Großvater der Abbassiden, mit dem sich Bukhary identifizierte. Hier werden wir Zeugen eines politischen Einflusses, der Bukhary wissen ließ, welche Ahadith anzunehmen und welche abzulehnen waren (jene, die Ali Ibn Abu Talib rühmten). Einige Ahadith von Ibn Abbas widersprechen den Gesetzen des Korans: beispielsweise die Erbgesetze. Zeuge der politischen Korruption von Bukhary zu werden, der Ahadith überliefert, die seiner Neigungen entsprachen und um seine Vorgesetzten (Abbasiden) zufrieden zu stellen, bedeutet, Zeuge der von Gott im Koran beschriebenen Korruption zu werden (6:112-113).

    4- Die Position, die Bukhary einnahm, um heuchlerische Menschen als Sahaba einstufen zu können, brachte ihm nichts ein außer sein Buch, das er SAHIH (authentisch, gesund) nannte, zu verfälschen. Seine persönliche Abkehr von einem ECHTEN SAHABY (Gefährte) des Propheten, Ali Ibn Abu Talib, reflektiert nur seine Fehlleitung, seine Inkompetenz und sein Unwissen.

    Diejenigen, die es ablehnten an Gott zu glauben und Seine Behauptung zu akzeptieren, dass der Koran KOMPLETT, VOLLKOMMEN UND VOLLSTÄNDIG DETAILLIERT ist, werden den falschen Herren der Religion glauben, die entschieden hatten, Gottes Buch ver(schlimm)bessern zu wollen und zu ergänzen, indem sie alle Arten von Lügen und Erfindungen sammelten, sie in Büchern zusammenfassten und schließlich dem Propheten zuschrieben. Diejenigen, die "dem Gesandten gehorchen" und den Fußstapfen des Propheten folgen wollen, können dies vollbringen, in dem sie dem Buch folgen, welches nie erfunden wurde und uns definitiv von Gott durch Seinen Propheten gegeben wurde: der Koran. Diejenigen, die versuchen, dem Propheten zu folgen, in dem sie Bukhary und Konsorten folgen, folgen NUR Bukhary und Konsorten; der Gesandte wird sich am Jüngsten Tag bei Gott über sie beschweren, dass sie den K O R A N verlassen haben. Siehe 25:30

    Wichtig ist auch das:


    Die ersten Gläubigen, die ihre gesamte Existenz dem Islam widmeten, also die größten Weggefährten des Propheten Muhammed, haben nur eine ganz kleine Anzahl von Hadithen überliefert, wie z.B. der erste Kalif Abu Bakr, der insgesamt 142 Hadithen, in Sahih Buhari nur 22 überliefert sind.( vgl. Nawawi in Tezhib, gestorben 1277 )
    In den sechs kanonischen Sammlungen (Kutub- i Sitte) sind vom zweiten Kalifen Umar nur etwa 50 Hadithe überliefert.
    Ali ibn Abi Talib war der erste männliche Konvertit zum Islam und ein treuer Weggefährte des Propheten. Seine Überlieferungen umfassen kaum etwa 50 Hadithe an der Zahl. In Buhari und Muslim sind jeweils nur 20 tradierten Berichte aufgezeichnet..

    Von Uthman ibn Affan sind 9 Überlieferungen in Buhari und 5 in Muslim verzeichnet. ( siehe hierzu: „ Der Islam im Koran“ Yasar Nuri Öztürk, S.98-99 aber auch: “Kein Gott außer Gott” Reza Aslan, S. 184-185)
    Diejenigen, deren Überlieferungen in die Tausende gehen, ( z.B. Abu Huraira gestorben 677, der nur eineinhalb Jahre mit dem Propheten zusammen war) sind solche Personen, die erst sehr viel später dem Islam beigetreten sind.
    Die ersten Hadithe, die schriftlich zusammen getragen wurden, geschah in der Herrschaftsdynastie der Ommayaden ( türk. Emeviler ) auf Befehl von Omar b. Abdulaziz (gestorben 717 ). Siehe hierzu: Mahmud Ebu Reyye, Seyhul Madira Ebu Huraira, Kairo 1969.
    Muhammad Abduh schrieb folgendes:
    Die meisten Hadithe, die frei erfunden und massenhaft in die Welt zerstreut wurden, gehen zweifellos in die Zeit der Ommayaden zurück“.( Muhammad Abduh, tarihul´l Üstaz Band 2, S.347-349, 516, 559 ).
    Tatsächlich ist es den meisten Hanafiten ( eine der vier Rechtsschulen der Sunniten ) noch nicht einmal bekannt, daß Bukhari dessen Hadtih Sammelwerk nach dem Koran die wichtigste Quelle für Sunniten gilt, nicht einen einzigen Hadith von Ebu Hanife (Imami Azam) überliefert hat, und im Gegenteil diesen großen Rechtsgelehrten bei Gelegenheit immer wieder diffamierte. Hier ein Zitat aus dem Werk von Bukhari ,, Ebu Hanifeist nicht vertrauenswürdig, sondern einer der in die irre gegangen ist. Er ( Ebu Hanife ) wurde zweimal aufgefordert vom Kufr ( Sammelbegriff für Unglaube) Distanz zu nehmen“. ( vgl. Bukhari, et- Tarihu´l Kebir, 8/81, et-Tarihu´l Evsat, 2/93, Kitabu´z-Zuafa, S. 132).
    Damit unterstellte ihm Bukhari, daß er letzten endes als Nichtgläubiger verstorben sei.
    Weshalb Bukhari, der vor allem den Ummayaden wohlgesonnen war, Ebu Hanife so sehr verabscheute, lag nach seriöser historischer Forschung daran, daß Imami Azam sowohl weltanschaulich als auch poltisch mit den Anhängern der Familie des Propheten ( Ehlibeyt ) alles unternahm, um die Despotie, die die Ummayaden angerichtet hatten zu stürzen. ( vgl. Muhammad Ebu Zehra, ” Ebu Hanife” ) Sehr empfehlenswert zum Thema sind die Bücher von Yasar Nuri Öztürk “ Der Islam im Koran ” 500 Seiten, 43. Auflage aber auch “Imami Azam Ebu Hanife, Arapciliga karsi Akilciligin öncüsü” 497 Seiten, 18. Auflage.

    Von 142 Hadithen von Abu Bakr überliefert Bukhari nur 22 obwohl Abu Bakr einer der engsten Gefährten des Propheten war.

    Doch das allewichtigste ist das zb
    Abu Huraira und co nicht von Allah als vetrauneswürdig eingestuft worden sind.

    In frieden Bruder
    wa salam
    Dhoom

    Danke Wahrhaftiger Bruder Dhoom,.. Sure 42 http://www.koransuren.de/koran/suren...ch/sure42.html

    wa salam
    Frieden

  6. #116

    Registriert seit
    26.01.2012
    Beiträge
    7.427
    [QUOTE=Dhoom;3443886]Salam Albamuslims

    Zitat Zitat von AlbaMuslims Beitrag anzeigen
    Im Qur'ân steht:

    Sura 33, Ayah 59 O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre dschalabib reichlich über sich ziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, daß sie (dann) erkannt und nicht belästigt werden. Und Allah ist Allverzeihend, Barmherzig.

    Was ist ein Dschilbab?
    [/QUOTE
    Hättest du die Links angesehen so würdest du wissen was Dschilbab bedeutet.

    In frieden
    wa salam
    Dhoom

    Ich habe den Artikel gelesen und da wird nirgends erläutert, was ein Dschilbab ist. Hast du diesen Artikel überhaupt gelesen?

    Beantworte meine Frage. Wa ist ein Dschilbab?

  7. #117

    Registriert seit
    13.02.2010
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    13.015
    Salamu'alaykum

    Zitat Zitat von AlbaMuslims

    Ich habe den Artikel gelesen und da wird nirgends erläutert, was ein Dschilbab ist. Hast du diesen Artikel überhaupt gelesen?

    Beantworte meine Frage. Wa ist ein Dschilbab?
    Du hast es doch selber nicht gelesen....?

    Zitat Zitat von alrahman.de
    Uniform

    Es ist ratsam, das folgende Zitat vom Koran zu untersuchen, mit dem Hinweis auf die Verschleierung der Frau:
    33:59 O Prophet! Sag deinen Frauen und Töchtern und den gläubigen Frauen, sich zu bedecken. Dadurch werden sie erkannt und vermeiden es, belästigt zu werden. Gott ist der Vergebende, Gnadenvolle.

    Das Stichwort ist hier Dschilbab, was irgendeine Bekleidung wie 'Frauenhemd', 'Kleid' etc. bedeutet. Auf keine Weise bedeutet es eine Bedeckung irgendeines speziellen Körperteils. Jedoch haben die Interpretationen der traditionalistischen Muslime diesem Wort derart viele Bedeutungen zugeschrieben, die vollständige Körperbedeckung gemäß einigen, die Bedeckung von zwei Augen oder einem Auge gemäß anderen und des Körpers mit Ausnahme des Gesichts, der Hände und Füße gemäß anderen. Wäre Gottes Absicht gewesen, Frauen von Kopf bis Fuß verhüllt zu sehen, hätte Er es ausdrücklich erwähnt. Die Kopfbedeckung und die Verschleierung der Frau, ist nichts außer eine spätere Fabrizierung der Traditionalisten. Beispielsweise hat Gott jeden Bereich der Glieder ausführlich beschrieben, die während der Waschung gewaschen werden sollen. Hätte Er gewollt, eindeutig definierte Grenzen zu setzen, hätte Er sie deutlich gekennzeichnet. Der Koran, der ausführliche Beschreibungen der Ereignisse in Bezug auf die Völker der Vergangenheit gibt, würde sicherlich nicht darin sparen, diesen Fakt in einem einzelnen Satz zu erwähnen. Es ist kein Versäumnis Gottes, eher weit davon entfernt. Es war nicht Seine Absicht gewesen, solch kategorische Einschränkungen aufzusetzen. Um genau zu sein ist die Annäherung in 33:59 zum Thema deutlich flexibel. Der Vers deutet an, dass die Kleidung einer Frau ihre Identität offenbaren und sie von Belästigungen abhalten wird. Es wird gesagt, dass es zur Zeit des Propheten Frauen gab, die halbnackt herumliefen, mit Brüsten, die großzügig zur Schau gestellt wurden. Es wird gemeint, dass vor der Vorherrschaft des Islam, das Ritual der Pilgerfahrt zur Kaaba von Frauen in einem nackten Zustand verrichtet wurde (Kurtubi, al Dschami-il Ahkamil Kuran 7/189). Wir können vom oben erwähnten Vers ableiten, dass es zur prä-islamischen Zeit gebräuchlich war, dass die Frauen ihre Zierden (ziynets) zur Schau stellten. Die anständige Frau, die es vorzog, ihre Reinheit zu bewahren, wusste sehr wohl, wie sie sich anziehen sollte, um Belästigungen von Männern zu vermeiden. Jedoch ungeachtet der Anständigkeit ihrer Kleidung kann die Frau Ziel von Angriffen werden. Der Vers spricht die Frauen an, unanständige Anträge von Männern zu vermeiden, die sich an sie heranmachen könnten, angezogen von ihrer offensichtlichen Absicht, die durch ihre Bekleidung geäußert wird. Die idealen Kleidungsstücke sind der Diskretion des Trägers überlassen. Und wäre es erneut die Absicht Gottes gewesen, kategorische Prinzipien festzulegen, hätte Er die Verse entsprechend offenbart. Der einzige andere Vers, in Bezug auf die Verschleierung der Frauen, ist 24:60:

    24:60 Was die älteren Frauen betrifft, die keine Kinder (mehr) gebären und die nicht mehr auf Heirat hoffen können, so begehen sie nichts Falsches, wenn sie ihre Kleider (siyab) ablegen, aber ohne ihre Zierden (ziynet) zur Schau zu stellen. Aber ist am besten für sie, bescheiden zu sein und Gott ist Allhörend, Allwissend.


    Benutzung von Kopfbedeckung gegen Hitze

    Die Schleier-Moden, die heute vorherrschen, beinhalten das Tragen von Tschartschafs (Überzug), Schleier und Kopftücher, die auf keine Weise im Koran beschrieben wurden. Sie sind das Ergebnis der Bräuche und Traditionen. Es wird erzählt, dass in der Zeit des Propheten Männer und Frauen ihre Köpfe bedeckt hatten. 16:91 spricht von den Kleidern, die den Menschen vor der Hitze schützen. Das Bedecken der Köpfe, besonders in heißen Klimas, ist eine zweckmäßige Maßnahme, sich selbst gegen die Hitze zu schützen. Jedoch hat es für die Frauen einen religiösen Charakter erhalten und wurde zu einer verbindlichen Pflicht. Das Kontaktgebet, das von einem Mann verrichtet wurde, der einen Turban trug, soll seinen Verdienst vor Gott unendlich erhöhen. Die Tatsache, dass im Koran nicht auf sie hingewiesen wird, ist ein offensichtlicher Beweis des Nichtvorhandenseins des religiösen Charakters.

    Jene, die in unserer Zeit Demonstrationen veranlassen, glauben, dass dies im Koran vorgeschrieben wird. Dies wird mit den Reaktionen der Extremisten, die die Traditionen verteidigen, und den Taten der Fundamentalisten gekoppelt.
    ...
    Kopftuch und Verschleierung
    wenn Du sagst das stimmt nicht, dann hast Du auch manchen Sunnitische Gelehrten widersprochen... die sich damit auch einig sind.

    wa salam
    Frieden

  8. #118

    Registriert seit
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    7.427
    Da wird nicht explizit erklärt, was ein Dschilbab ist, sondern nur behauptet, was es sein könnte.

    Und was meinst du, wenn ich sage, dass das nicht stimmt? Verstehe ich nicht.

  9. #119

    Registriert seit
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    13.015
    Zitat Zitat von AlbaMuslims
    Da wird nicht explizit erklärt, was ein Dschilbab ist, sondern nur behauptet, was es sein könnte.
    Bruder, das ist eben kein Einzelfall... wenn man Koran wirklich studiert, dem ist auch bekannt, das es eben Wörter gibt die nicht gleich die Bedeutung des Modern Arabische Sprache(n) ist... da sind sich manche Sunnitische Gelehrten einig, das die Versen nichts mit "Kopf" oder "Harre" bedecken zu tun haben... das ist durch Generationen zu Generationen(Nachbarnländer) natürlich entsandten(Kulturen&Traditionen haben sich vermischt)... Araber sind da keine Ausnahme. siehe zb. Balkan, Sprachen&Bedeutungen...sowie verschiedene Traditionen.

    Und was meinst du, wenn ich sage, dass das nicht stimmt? Verstehe ich nicht.
    das kann nur so stimmen, wenn Du Tradition der Religion zuschreiben willst...? Du solltest als Muslim eher verstehen, das so was VERBOTEN ist etwas Muslim(a) als Pflicht oder als Gebot&Verbot zu setzen, was nicht vom Allah stammt....

    natürlich sollte man ihr(der Frau) nicht verbieten, es zu tragen, wenn sie es will... auch dann wenn es im Koran nicht geschrieben steht, es ist ihre Wille, die niemandem Schadet... wenn es aber wegen der Provokation, Belästigung geht, dann ist das eine andere Sache... und nicht schuld der Frauen, sondern von Negativen Ruf seitens der sogenannten Islamkritiker die sich nur an dem schlechtem klammern und das gute nicht beabsichtigen, es zu erwähnen...

    Kupftuch ist eine alte Arabische Heidnische Tradition... siehe hier: Die Kopfbedeckung (Christen und Arabische Heiden)
    ...
    Und es sollen alle Frauen ihre Häupter mit einem undurchsichtigen Stoff bedecken, nicht mit einem Schleier aus dünnem Leinen, denn dies ist keine echte Kopfbedeckung. [Hippolytus, Apostolic Tradition]

    ...

    bedenke das Christentum eigentlich reformierter Judentum ist... so ist das auch kein neuer Zufall, wie das mit Steinigung, Apostasie,....Lehren wie: Allah und Adam "Gestalt", Schwarzkümmel....bis Kippa und Bärte...und vorallem lehren über Frauen: wenn sie Menstruation haben und irgendetwas berühren, dann ist das Gegenstand auch unrein....(und laut eure lehre, darf die Frau so nicht beten, Koran lesen usw. Zufall? nein...!)

    Frieden

  10. #120

    Registriert seit
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    7.427
    Und wer bestimmt, wie ein Dschilbab aussieht?

    Wieso kann es sich dabei nicht um so etwas handeln:

    jilbab-balkis-deux-pieces-microfibre.jpg

    ?

    - - - Aktualisiert - - -

    Und weshalb sollte die Qur'âniyya-Interpretation richtig sein? Wer kann Gottes Wort besser verstehen, als der, dem die Schrift offenbart wurde? Wie verstand Muhammad (sallallahu alayhi wa-sallam) diese Ayah?

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