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Heute Karfreitag wurde Jesus Christus gekreuzigt

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 21.04.2006, 03:31 Uhr · 25 Antworten · 4.716 Aufrufe

  1. #1
    jugo-jebe-dugo

    Heute Karfreitag wurde Jesus Christus gekreuzigt

    Am heutigen Karfreitag vor 1973 Jahren wurde unser Gottes Sohn Jesus Christus von den Juden verraten und anschließend von den Römern gekreuzigt/getötet.Heute ist bei uns Orthodoxen stränges fasten angesagt und Morgen geht die fast 7 wöchige Fastenzeit zu ende.





    Doch was viele nicht wissen,wie kam es genau zu seiner Verurteilung zum Tode.Genau wusste ich es auch nicht nur das er verraten wurde.Denke heute ist es ganz gut sich mal bisschen zu erkunden liebe Orthodoxe Brüder und Schwestern.

    Hab da was gefunden:

    Jesu Passion

    Er zog nach der Enthauptung des Täufers nach Jerusalem (Mt 14,12): Sie kann ihn dazu veranlasst haben, sein Werk zuende zu führen, ganz Israel zur Umkehr zu rufen und den jüdischen Gottesdienst zu reformieren. Spätestens jetzt musste er mit seinem gewaltsamen Tod rechnen.
    Er nahm diesen wohl bewusst in Kauf, um – wie der verheißene leidende „Knecht Gottes“ – ganz Israel von Not, Krankheit, Unrecht und Sünde zu befreien. Unterwegs folgten ihm einfache Juden, die ihn für den wiedergeborenen Johannes, den Endzeitpropheten Elija oder sogar für den Maschiach hielten. Sie erwarteten offenbar eine Entscheidung über die Rechtmäßigkeit seines Anspruchs.


    Einzug in Jerusalem

    Mit Jesu Einzug zum Passahfest beginnt für die Evangelien seine Leidensgeschichte. Die Festpilger sollen ihn nach einer historischen Passahliturgie als den erwarteten Davidssohn begrüßt haben (Mk 11,9f):

    Gelobt sei das Reich unseres Vaters David!
    Demnach sahen sie ihn als den ersehnten Retter und neuen König Israels.

    Daraufhin soll Jesus auf einem zuvor unberittenen Esel in die Stadt geritten sein. Diese prophetische Zeichenhandlung erinnerte die Menge an eine Verheißung des Propheten Sacharja: Dieser hatte nach dem Tempelneubau (um 530) einen gewaltlosen Messias der Armen angekündet, der Gottes weltweites Abrüstungsgebot aufrichten und in Israel zuerst durchsetzen würde.

    [b]Jesu Eselsritt widersprach damit der Erwartung eines machtvollen Herrschers, der die Römer verjagen und ein Großreich Israel wiederherstellen sollte. Demnach wollte er kein kriegerischer Anführer sein, sondern die biblische Prophetie des Völkerfriedens durch Abrüstung gewaltlos zu erfüllen anfangen und so allen Völkern Gottes Reich nahebringen.


    Tempelkritik

    Der Tempel spielt in den Evangelien eine wichtige Rolle. Jesu Verhalten dazu ist nicht eindeutig. In Galiläa schickte er geheilte Patienten zu den Priestern, damit diese ihre Gesundung amtlich feststellten und sie wieder in die Gesellschaft aufnahmen. Seine Tora-Auslegung lehnte die Opfer nicht direkt ab, ordnete sie aber der Nächstenliebe unter. Indem er im Tempel lehrte, erkannte er diesen als Gotteshaus an. Auch die Tempelsteuer hat er anders als die Kaisersteuer wohl gebilligt.

    Doch in Jerusalem soll Jesus gegenüber seinen Jüngern wie auch öffentlich die Zerstörung der Tempelstadt angekündigt haben. Dabei berief er sich auf Jeremia, der die Zerstörung des ersten Tempels (586 v. Chr.) vorhergesagt hatte und dafür von den Priestern fast getötet worden wäre.

    Nach allen Evangelien vertrieb Jesus kurz darauf die Händler und Geldwechsler aus dem Tempelvorhof für die „Heiden“. Diese tauschten dort griechische und römische Alltagsmünzen in jüdische Münzen um, da auf dem Opfergeld keine Gottkaiser oder Götter abgebildet sein durften. Nur dafür verkauften sie armen Juden oder Heiden erschwingliche Opfertiere wie Sperlinge oder Tauben, die dann nur im Tempel dargebracht werden durften. Ohne sie konnten die religiösen Riten also nicht vollzogen werden.

    Jesu Handeln wurde oft als Angriff auf den Tempel an sich missdeutet; jedoch sollte seine prophetische Zeichenhandlung auch Nichtjuden Zugang zum Gotteshaus eröffnen:

    Mein Haus soll ein Bethaus für alle Völker heißen?
    Dem stand der Opferkult im Weg. Davon wollte Jesus den Tempel „reinigen“ und die Tempelbesucher dazu anstiften. Mit diesem Tabubruch stellte er die Führungsrolle der Priester, also die gesamte bestehende Ordnung in Frage. Das forderte die Elite des Judentums zu einer eindeutigen Reaktion heraus.



    Gefangennahme

    Von wem Jesu Festnahme ausging, ist umstritten. Der Hohepriester könnte sie aufgrund der Tempelaktion vom Vortag veranlasst haben. Er selbst war aber nur für kultische, nicht politische Kapitalvergehen, seine Tempelwache nur für den Tempelbezirk zuständig. Den Stadtwald von Getsemani dagegen – ein beliebtes Versteck für Zeloten, das auch Pessachpilger als Behelfsunterkunft nutzten – bewachten römische Soldaten. Nur sie durften Schwerter und Lanzen tragen. Judas Iskariot soll eine so bewaffnete Truppe zu Jesu Lager geführt haben; Joh 18,3 spricht unbestimmt von einer Soldatenschar (σπειρα).

    Notwendig erschien Jesu Festnahme wegen der realen politischen Umstände: Sein Auftreten im Tempelbezirk konnte einen Volksaufstand beim bevorstehenden Passahfest auslösen. Das hätte unvermeidlich das Eingreifen der Römer, blutigen Kampf und das Ende der religiösen Autonomie Israels provoziert. Dies macht die von Kaiphas überlieferte Abwägung im Sanhedrin plausibel:

    Es ist besser, dass ein Mensch statt des Volkes stirbt.
    Da Jesus dessen Sympathien besaß, wurde er „mit List“, nämlich nachts festgenommen.

    Nach allen Evangelien versuchten einige Jünger, Jesus mit Gewalt zu verteidigen. Dies habe er jedoch zurückgewiesen und seinen Tod als Gottes vorherbestimmten Willen angenommen.


    Vor dem Hohen Rat

    "Ihr seid vorgegangen wie gegen einen Mörder...dabei war ich jeden Tag im Tempel, wo ihr mich festnehmen konntet. Aber so soll die Schrift erfüllt werden!
    Daraufhin seien seine Anhänger geflohen. Falls Jesus als Zelotenführer inhaftiert wurde, drohte auch ihnen Festnahme und Hinrichtung. Römer nannten Zeloten „Mörder“ und „Räuber“, um deren Widerstand zu kriminalisieren und ihre Unterdrückung zu legalisieren. Dass die Jünger fliehen konnten, legt aber nahe, dass Jesu Festnahme nicht von Römern ausging und aus religiösem, nicht politischem Grund erfolgte. Die Tempelpriester wollten ihn offenbar als Verbrecher durch die Römer hinrichten lassen.



    Anklage und Verhör

    Ob es einen regulären Prozess gegen Jesus gab, ist umstritten. Das Johannesevangelium erwähnt nur ein Verhör durch Hannas, Vater und Vorgänger des Kaiphas (Joh 18,13.19ff). Aber diesem musste gerade wegen begrenzter eigener Strafjustiz an einem legalen Verfahren liegen, das seine Autorität gegenüber Juden bewies (Apg 7,57).

    Nach den Synoptikern vernahm der Sanhedrin zuerst Zeugen, die behaupteten, Jesus habe Unmögliches, nämlich den Abriss und Neubau des Tempels innerhalb von drei Tagen geweissagt (Mk 14,58). Er könnte deshalb wegen Falschprophetie angeklagt worden sein, nach Dtn 13,2–6; 18,20 eines der religiösen Kapitalvergehen. - Für Markus waren die Zeugen Lügner, die sich widersprachen und so kein legales Todesurteil hergaben (Mk 14,56; Dtn 19,15ff). Doch ihre Aussage traf im Kern zu: Denn Jesus hatte bei seiner Vertreibung der Opferhändler den Abriss des alten Tempels gefordert und seinen Neubau angekündigt (Joh 2,19).

    Eine solche Kultreform aber stand nach jüdischer Tradition nur dem Nachkommen Davids, also dem Messias . Das erklärt die Frage des Kaiphas an Jesus:

    Bist Du der Messias, der Sohn des Hochgelobten?


    Kreuzigung und Grablegung

    Mit der öffentlichen Geißelung und Verhöhnung begann die römische Hinrichtungsprozedur. Diese Folterung war bei Römern, jedoch nicht bei Juden übliches Vorspiel einer Kreuzigung. Erst Markus übertrug diese Szene aus dem römischen in den jüdischen Prozess Jesu.

    Danach zwang man Jesus, sein Kreuz zum Richtplatz vor die Stadtmauer zu tragen. Als er unterwegs zusammenbrach, wurde ein jüdischer Landarbeiter genötigt, ihm die Last abzunehmen. Diese Willkür führte allen Juden am Passahfest, an dem sie der Befreiung aus Ägypten gedachten, ihre Ohnmacht gegenüber den Römern vor Augen. Die Notiz nennt den Kreuzträger „Simon von Kyrene“ aus der nordafrikanischen Exilsgemeinde Kyrenaika und seine Söhne beim Namen (Mk 15,21) und sagt damit aus: So wie Jesus für sein Volk litt und starb, so litten Juden mit ihm und für ihn, als seine Anhänger ihn schon verraten, verleugnet und allein gelassen hatten. Es gab demnach anfangs keine Feindschaft zwischen Christen und Juden, sondern ein gemeinsames Leiden, Erinnern, Hoffen: auch und gerade im Diasporajudentum, wo sich das Christentum zuerst ausbreitete.

    Jesus wurde zusammen mit anderen Zeloten auf dem Hügel Golgota (Schädelstätte) vor der damaligen Jerusalemer Stadtmauer gekreuzigt. Ein Trupp römischer Soldaten überwachte den Vorgang. Diese grausamste der damals bekannten Hinrichtungsmethoden war im römischen Kaiserreich für Aufständische, entlaufene Sklaven und Einwohner ohne römisches Bürgerrecht (Peregrine) üblich. Sie sollte alle Augenzeugen demütigen und von der Teilnahme an Aufruhr abschrecken. Sie galt Juden als Gottesfluch für Gotteslästerer, die so aus dem erwählten Volk ausgeschlossen wurden. Sie konnte je nach Ausführung tagelang dauern, bis der Gehängte verdurstete oder an seinem eigenen Körpergewicht erstickte.

    Der vormarkinische Passionsbericht nennt dazu jedoch keine Details, sondern stellt nur geradezu monoton den Ablauf dar: in der dritten, ... der sechsten, ... der neunten Stunde.... Das betont in der Sprache der jüdischen Apokalyptik Gottes vorherbestimmten Plan.

    Die Aussagen des Gekreuzigten variieren im NT. Im ältesten Evangelium rief er kurz vor seinem Tod auf Aramäisch:

    Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?
    Dieses Psalmzitat stellt ihn in die Reihe der zu Unrecht verurteilten Juden, die an Gottes Gerechtigkeit appellieren. In der späteren Kirchentheologie spielen die „Sieben Letzte Worte“ Jesu während seines Martyriums eine wichtige Rolle.

    Die Soldaten verabreichten Jesus den üblichen, mit Myrrhe versetzten Betäubungstrank zur Schmerzlinderung. Diesen soll Jesus jedoch abgelehnt haben, während er unmittelbar vor seinem Tod den Weinessig (Posca) von Juden annahm. Gemäß seinem Schwur beim Passahmahl – Amen ich sage Euch: Ich werde hinfort nicht mehr vom Gewächs des Weinstocks trinken bis zu dem Tag, an dem ich neu trinke im Reich Gottes – begann für die Christen damit die unsichtbare Entmachtung der Weltherrscher.

    Pilatus soll überrascht gewesen sein, dass Jesus relativ schnell, vor Ablauf eines Tages, verstarb. Er ließ seinen Tod nochmals amtlich feststellen, bevor er seinen Leichnam zur Bestattung freigab. Römische Freigabe und jüdische Grablegung eines Gekreuzigten waren damals höchst unüblich. So betonen alle Evangelien die Aussage des urchristlichen Credos: „gestorben und begraben.“ Damit reagierten sie wohl schon auf eine gnostische Legendenbildung, die Jesu Tod bestritt und damit sein österliches Erscheinen erklärte.

    Nach Markus wurde Jesu Leichnam noch am selben Abend von dem Pharisäer und Ratsmitglied Joseph von Arimathia nach jüdischer Sitte einbalsamiert und in ein neues Felsengrab gelegt. Nach Johannes soll ein anderer Pharisäer, Nikodemus, 100 Pfund Myrrhe und Aloe ans Grab gebracht haben. Das Grab wurde mit einem schweren Stein verschlossen, wie es damals in Jerusalem für fromme Juden üblich war (Eduard Schweizer). Nur einige Frauen aus Galiläa, die Jesus bis zu seinem Tod begleitet hatten, wurden Zeugen dieses Vorgangs.




    Eine Shande was damals geschah,doch haben sie 2 Tage später gesehen wer er wirklich war.

  2. #2

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    11.391
    Am heutigen Karfreitag vor 1973 Jahren wurde unser Gottes Sohn Jesus Christus von den Juden verraten und anschließend von den Römern gekreuzigt/getötet
    wer ist sein vater?
    wer ist seine oma und wer ist sein onkel?

  3. #3
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von drenicaku
    Am heutigen Karfreitag vor 1973 Jahren wurde unser Gottes Sohn Jesus Christus von den Juden verraten und anschließend von den Römern gekreuzigt/getötet
    wer ist sein vater?
    wer ist seine oma und wer ist sein onkel?
    Dumme provokative Frage eines Siptarcina. Ich geh mal nicht weiter drauf ein da du wissen müsstest das es nur ein Gott gib und sein Sohn wird Übermorgen aufstehen.

  4. #4
    Rehana
    Yuhuu heut' ist Karfreitag..heute laufen Tolle Filme

  5. #5

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    issus war sein prophet, nicht sein sohn.
    :wink:

    und er wird auferstehen, aber nicht heute. :wink:

    wenn er zurück kommt, dann ist das der letzte tag.

    so steht es im "koran".

  6. #6
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von drenicaku
    issus war sein prophet, nicht sein sohn.
    :wink:

    und er wird auferstehen, aber nicht heute. :wink:

    wenn er zurück kommt, dann ist das der letzte tag.

    so steht es im "koran".
    Keiner normaler Mensch steht von den Toten auf,er ist wahrlich Gottes Sohn.

  7. #7

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    prophet! :wink:

  8. #8
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von drenicaku
    prophet! :wink:
    Nochmal,kein prohet wird umgebracht und steht 2 Tage später wieder von den Toten auf.Das ist kein normaler Prohet wie euer Muhamed,er ist was viel höheres.

  9. #9
    Avatar von Sousuke-Sagara

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    30.08.2005
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    7.770
    Zitat Zitat von Deki
    Zitat Zitat von drenicaku
    Am heutigen Karfreitag vor 1973 Jahren wurde unser Gottes Sohn Jesus Christus von den Juden verraten und anschließend von den Römern gekreuzigt/getötet
    wer ist sein vater?
    wer ist seine oma und wer ist sein onkel?
    Dumme provokative Frage eines Siptarcina. Ich geh mal nicht weiter drauf ein da du wissen müsstest das es nur ein Gott gib und sein Sohn wird Übermorgen aufstehen.
    Drenicaku wollte vielleicht darauf aufmerksam machen, dass Jesus und seine gesamte Familie selber Juden waren und der Satz "er wurde von Juden verraten" klingt ein bisschen rassistisch.
    Meines Wissens nach wurde er doch von Judas für wenige Groschen an die Römer verraten.

    Zitat Zitat von Deki
    Zitat Zitat von drenicaku
    prophet! :wink:
    Nochmal,kein prohet wird umgebracht und steht 2 Tage später wieder von den Toten auf.Das ist kein normaler Prohet wie euer Muhamed,er ist was viel höheres.
    Du musst wissen, dass drenicaku Moslem ist und Moslems sehen Jesus nicht als Sohn Gottes an, da in ihrer Vorstellung Allah keine Kinder hat.

  10. #10
    Avatar von pravoslavac

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    1.791
    @Heishiro_Mitsurugic

    hej bruce lee, dann erklär deinem dreckigcaku das was er hier schreibt, keinen interessiert! sajonara

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