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Identifikation mit dem eigenen Volk

Erstellt von USER01, 19.07.2010, 23:52 Uhr · 137 Antworten · 5.777 Aufrufe

  1. #121

    Registriert seit
    29.01.2006
    Beiträge
    3.160
    Zitat Zitat von A.S Puschkin Beitrag anzeigen
    Wer sich zu sehr in den Individualismus hineinsteigert zerstört letztlich nur das Volksgefüge und das uralte Erbe seiner Vorfahren.
    Ja und? Dieses Erbe hat weder Wert, noch Nutzen.
    Das einzige Erbe was wichtig und von Bedeutung ist, ist die Erziehung zu einem guten Menschen. Alles andere ist unwichtig.
    Mit der Geschichte oder Kultur kann man sich vielleicht profilieren, mehr nicht.

  2. #122
    Avatar von A.S Puschkin

    Registriert seit
    08.04.2008
    Beiträge
    506
    Zitat Zitat von USER01 Beitrag anzeigen
    Ja und? Dieses Erbe hat weder Wert, noch Nutzen.
    Das einzige Erbe was wichtig und von Bedeutung ist, ist die Erziehung zu einem guten Menschen. Alles andere ist unwichtig.
    Mit der Geschichte oder Kultur kann man sich vielleicht profilieren, mehr nicht.
    Das ist natürlich eine interessante Perspektive, allerdings eher ein Abklatsch des gesellschaftlichen Trends.

    Mich würde da vor allem interessieren was für dich "Wert" und "Nutzen" bedeutet. Da so ziemlich alle Dinge relativ sind und es weder ein Naturrecht, noch eine Naturpflicht gibt, hat alles nur den Wert, den man ihm beimisst, und wenn man unter "Nutzen" nur Dinge auffassen würde, die sich materialisieren, müsste man nicht nur auf Nationalstolz, sondern auch auf's Groß der Emotionen verzichten.

    Das lässt natürlich die Frage auftreten, wieso man ausgerechnet der Nation einen Wert beimessen sollte, und die ist durchaus berechtigt.

    Meiner Auffassung nach ist aus einem Nationalgefüge erstens tatsächlich ein konkreter Nutzen zu erkennen, da sich die meisten Formen politischer und ökonomischer Verwaltungszellen in mehreren spezifischen Einheiten besser entfalten und ihren Zweck erfüllen können als wenn sie auf ein abstraktes und loses Kollektiv übertragen werden, und zweitens empfinde ich die unterschiedlichen Nationen dieser Welt durchaus als Bereicherung der menschlichen Existenz.

    Es ist einerseits durchaus sehr schön (wie ich finde), dass wir alle die Erben der menschlichen Evolution sind und man dies uns auch ansieht (Hautfarbe, Körperformen, Spezifitäten etc.) - es ist nämlich auch so, dass durch einen sehr starken Vulkanausbruch in der Frühzeit (mir fällt leider der korrekte Name des Ereignisses nicht ein) dem Menschen ein Genpool von über 20.000 Variationen verloren gegangen ist und wir dadurch mit gerade einmal 3 (einstmals 4) Rassen sehr monoton sind - würden wir diesen Genpool jetzt auch noch willkürlich zu einem Schmelztiegel machen, so gäbe es in Zukunft nur noch den Einheitsmenschen.

    Der zweite Punkt, der für alle ersichtlich sein sollte, ist die Vielfalt der Kulturen der Welt, die eine Vielzahl an philosophischen Perspektiven, spezifischen architektonischen Mustern und linguistischen Unikalitäten hervorgebracht hat, die an und für sich für eine bestimmte Kulturregion einzigartig sind und die Menschen dieser Kulturregionen zu etwas besonderem machen, wobei besonders eben weder "besser" noch "schlechter" heißt, sondern einfach, dass sie ihren eigenen Weg gefunden haben sich im kulturellen Leben auszudrücken.

    Dann wäre natürlich noch festzuhalten, dass eben weil eine Nation über Jahrhunderte organisch zusammengewachsen ist, ein positives Gemeinschaftsgefühl besteht (und Individualisierung daher künstlich und eher unmenschlich ist). Dieses Gemeinschaftsgefühl ist für mich ein Selbstwert den zu verteidigen es sich lohnt, eben wie seine Grundlage - mein Vaterland. Ich liebe mein Land und mein Volk, einfach dafür, dass sie sind wie sie sind und das ich Teil davon sein darf. Und immer wen ich das sage, tue ich das so aufrichtig wie ich kann, denn Vaterlandsliebe ist nicht gleich Nationalstolz (wenn gleich ich natürlich auch stolz auf meine Nation bin, das ist aber was anderes). Das will natürlich vor allem heißen, dass ich eben nicht jemand bin der alle Ausländer anpöbelt à la "Ey, Alda, weisu, meine Land is so scheiße reisch, Alda, dass wir deine Kackland 10-mal kaufen können du scheiß Opfa" (), weil meine positive Haltung gegenüber meiner Nation sich nicht am aktuellen politischen oder ökonomischen Zustand des Staates festmacht, sondern eben an der Nation als solcher, die unabhängig von ihrer Staatlichkeit besteht und durch bereits genannte organische Gemeinschaft lebt.

    Und um dann wieder direkt auf deinen Beitrag zurück zu kommen: Ein guter Mensch zu sein ist durchaus auch eine Definitionssache, deren Sachverhalt ich nicht weiter erläutern möchte, aber eins wäre da festzuhalten:

    Nationalstolz zu empfinden hindert einen in keinster Weise daran, es hilft einem dabei natürlich auch nicht unbedingt (naja, je nach Auffassung), aber es ist eine durchaus positive Bereicherung der Gesellschaft, oder eigentlich sogar eher eine Selbstverständlichkeit die in Europa nur durch den vermaledeiten Liberalismus und Nonsens der Amis zerstört wurde.

    Wobei gerade die USA da ein geradezu hervorragendes Beispiel sind was passiert wenn wir alle eine kulturlose, barbarische Genschlacke werden.

  3. #123
    Lance Uppercut
    Zitat Zitat von A.S Puschkin Beitrag anzeigen
    Weil meine Vorväter meine Nation ins Leben riefen und ich mich als Bindekette zwischen meinen Ahnen und meinen Nachkommen verstehe. Tradition, Sprache, Geschichte und Kultur verbinden und daraus entsteht ein Gemeinschaftsgefühl. Wer sich zu sehr in den Individualismus hineinsteigert zerstört letztlich nur das Volksgefüge und das uralte Erbe seiner Vorfahren.

    Nazigedanken ftw!

  4. #124
    kaurin
    Zitat Zitat von A.S Puschkin Beitrag anzeigen
    Wobei gerade die USA da ein geradezu hervorragendes Beispiel sind was passiert wenn wir alle eine kulturlose, barbarische Genschlacke werden.
    Oh man... also nach dem Ganzen... du scheinst dir ja einige Gedanken gemacht zu haben ... aber du solltest vielleicht mal paar Sachen überdenken.

    LOKI sagte es schon ... und dein Text erinnert mich wirklich stark an das nationale Geschwafel des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

    Ich meine gerade dein letzter Satz... hallo ??

    Amerikas Politik ist auch meiner Meinung nach nicht die Beste. Besonders ihre Aussenpolitik.

    Aber hej machts Russland besser? Oder nenn mir doch ein Land welches deiner Meinung nach keine "Genschlake" ist aber eben sich darin gut leben lässt?


    Zitat Zitat von A.S Puschkin Beitrag anzeigen
    Das ist natürlich eine interessante Perspektive, allerdings eher ein Abklatsch des gesellschaftlichen Trends.

    Mich würde da vor allem interessieren was für dich "Wert" und "Nutzen" bedeutet. Da so ziemlich alle Dinge relativ sind und es weder ein Naturrecht, noch eine Naturpflicht gibt, hat alles nur den Wert, den man ihm beimisst, und wenn man unter "Nutzen" nur Dinge auffassen würde, die sich materialisieren, müsste man nicht nur auf Nationalstolz, sondern auch auf's Groß der Emotionen verzichten.
    Auf welches "Groß der Emotionen"? Was soll das sein?

    Welchen Nutzen und Wert hat Nationalstolz? Macht es mein Leben besser?

    (Ich rede nicht davon usozial und unsolidarisch zu sein, also nicht mit solchen Argumenten kommen)

    Zitat Zitat von A.S Puschkin Beitrag anzeigen
    Das lässt natürlich die Frage auftreten, wieso man ausgerechnet der Nation einen Wert beimessen sollte, und die ist durchaus berechtigt.

    Meiner Auffassung nach ist aus einem Nationalgefüge erstens tatsächlich ein konkreter Nutzen zu erkennen, da sich die meisten Formen politischer und ökonomischer Verwaltungszellen in mehreren spezifischen Einheiten besser entfalten und ihren Zweck erfüllen können als wenn sie auf ein abstraktes und loses Kollektiv übertragen werden, und zweitens empfinde ich die unterschiedlichen Nationen dieser Welt durchaus als Bereicherung der menschlichen Existenz.

    Es ist einerseits durchaus sehr schön (wie ich finde), dass wir alle die Erben der menschlichen Evolution sind und man dies uns auch ansieht (Hautfarbe, Körperformen, Spezifitäten etc.) - es ist nämlich auch so, dass durch einen sehr starken Vulkanausbruch in der Frühzeit (mir fällt leider der korrekte Name des Ereignisses nicht ein) dem Menschen ein Genpool von über 20.000 Variationen verloren gegangen ist und wir dadurch mit gerade einmal 3 (einstmals 4) Rassen sehr monoton sind - würden wir diesen Genpool jetzt auch noch willkürlich zu einem Schmelztiegel machen, so gäbe es in Zukunft nur noch den Einheitsmenschen.

    Der zweite Punkt, der für alle ersichtlich sein sollte, ist die Vielfalt der Kulturen der Welt, die eine Vielzahl an philosophischen Perspektiven, spezifischen architektonischen Mustern und linguistischen Unikalitäten hervorgebracht hat, die an und für sich für eine bestimmte Kulturregion einzigartig sind und die Menschen dieser Kulturregionen zu etwas besonderem machen, wobei besonders eben weder "besser" noch "schlechter" heißt, sondern einfach, dass sie ihren eigenen Weg gefunden haben sich im kulturellen Leben auszudrücken.
    Ich finde die beiden Punkte überhaupt nicht "ersichtlich".

    Wenn Menschen begreifen dass wir nun mal Gesellschaftswesen sind und ein Staat nur gut funktionieren kann wenn alle mit anpacken, dann klappt es auch.

    Aber dieser Staat braucht kein "Nationalgefühl" sondern Verantwortungsgefühl. In einer Gesellschaft kann man nicht ohne Rücksicht auf andere einfach so sein Ding durchziehen.

    Aber wie gesagt, um sozial und solidarisch zu sein braucht man kein Nationalgefühl oder gar Nationalstolz.

    Und da weiter meinst ist die kulturelle Vielfalt. Diese muss ja nicht verloren gehen, wenn die Menschen es erhalten wollen würden.

    Und Kulturen ändern sich nun mal, die Russische ist auch nicht die selbe wie vor 400 Jahren.

    Aber ok... abseits dessen... denkst du eigentlich nach was für Konsequenzen so eine Haltung hat? Wie stellst du dir das vor?

    Trennung nach Rasse und Nation?

    Und was dann? Wer sagt dass dann die verschiedenen Völker und Kulturen rein bleiben? Würden etwa dann die Ägypter wieder anfangen Pyramiden zu bauen? Oder allgemein, wie sehen dann das Ganze aus? Alles verbieten was nicht der eigenen Nation entsprang?

    Ach und... sag aber bitte nicht das du als so nationalbewusster Mensch in Deutschland lebst bzw. ausserhalb des "Vaterlandes"?


    Zitat Zitat von A.S Puschkin Beitrag anzeigen
    Dann wäre natürlich noch festzuhalten, dass eben weil eine Nation über Jahrhunderte organisch zusammengewachsen ist, ein positives Gemeinschaftsgefühl besteht (und Individualisierung daher künstlich und eher unmenschlich ist). Dieses Gemeinschaftsgefühl ist für mich ein Selbstwert den zu verteidigen es sich lohnt, eben wie seine Grundlage - mein Vaterland. Ich liebe mein Land und mein Volk, einfach dafür, dass sie sind wie sie sind und das ich Teil davon sein darf. Und immer wen ich das sage, tue ich das so aufrichtig wie ich kann, denn Vaterlandsliebe ist nicht gleich Nationalstolz (wenn gleich ich natürlich auch stolz auf meine Nation bin, das ist aber was anderes). Das will natürlich vor allem heißen, dass ich eben nicht jemand bin der alle Ausländer anpöbelt à la "Ey, Alda, weisu, meine Land is so scheiße reisch, Alda, dass wir deine Kackland 10-mal kaufen können du scheiß Opfa" (), weil meine positive Haltung gegenüber meiner Nation sich nicht am aktuellen politischen oder ökonomischen Zustand des Staates festmacht, sondern eben an der Nation als solcher, die unabhängig von ihrer Staatlichkeit besteht und durch bereits genannte organische Gemeinschaft lebt.

    Und um dann wieder direkt auf deinen Beitrag zurück zu kommen: Ein guter Mensch zu sein ist durchaus auch eine Definitionssache, deren Sachverhalt ich nicht weiter erläutern möchte, aber eins wäre da festzuhalten:

    Nationalstolz zu empfinden hindert einen in keinster Weise daran, es hilft einem dabei natürlich auch nicht unbedingt (naja, je nach Auffassung), aber es ist eine durchaus positive Bereicherung der Gesellschaft, oder eigentlich sogar eher eine Selbstverständlichkeit die in Europa nur durch den vermaledeiten Liberalismus und Nonsens der Amis zerstört wurde.
    "Individualisierung daher künstlich und eher unmenschlich"

    Bitte? Wie ist das zu verstehen?

    Und noch mal, ein Individuum kann auch sozial und solidarisch sein.

    Familie, und die direkte Umgebung... ja hier für braucht und sollte man ein Gefühl, ein Verantwortungsgefühl enwickeln.

    Aber gerade "National" gefühle sind doch künstlich, das sogar historisch nachweislich. So waren nicht alle heutigen Russen schon immer Russen, wo wie auch nicht alle heutigen "Deutschen" schon immer deutsche waren.

    Also im anderen, viele deiner "Ahnen" haben sich wahrscheinlich nicht mal als Russen gesehen. Klar fängt ja auch davon ab wo du anfängst zu zählen.


    Aber wie gesagt... du solltest dir mal bewusst werden was du hier schreibst und "verlangst"... aber der Prozess der "Individualisierung" ermöglichte es, dass Heute Gesetze jedem Menschen Meinungsfreiheit gewähren, so wie auch die freie Entscheidung wen man heiraten und lieben will.

    Du kannst also eine Russin finden und mir ihr, alles das erhalten was du für wichtig hälst während Andere die Freiheit haben sich mit andreren "Rassen" und Kuluren zu vermischen.

    Und diese Freiheit ist doch sehr erhaltenswert.

  5. #125
    Avatar von A.S Puschkin

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    Zitat Zitat von L0KI Beitrag anzeigen
    Nazigedanken ftw!



  6. #126
    Avatar von A.S Puschkin

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    Zitat Zitat von kaurin Beitrag anzeigen
    (...)
    LOKI sagte es schon ... und dein Text erinnert mich wirklich stark an das nationale Geschwafel des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
    Das kommt ja auch in etwa hin.

    Ich meine gerade dein letzter Satz... hallo ??

    Amerikas Politik ist auch meiner Meinung nach nicht die Beste. Besonders ihre Aussenpolitik.
    Ich bezog mich nicht auf Politik, sondern darauf, dass sie keine Kultur haben, sondern nur eine abstrakt zusammengewürfelte Volksmasse sind.

    Aber hej machts Russland besser? Oder nenn mir doch ein Land welches deiner Meinung nach keine "Genschlake" ist aber eben sich darin gut leben lässt?
    Japan/Korea.

    Auf welches "Groß der Emotionen"? Was soll das sein?

    Welchen Nutzen und Wert hat Nationalstolz? Macht es mein Leben besser?
    Welchen Nutzen hat Freude? Was ist für dich überhaupt ein Nutzen?

    Ich finde die beiden Punkte überhaupt nicht "ersichtlich".

    Wenn Menschen begreifen dass wir nun mal Gesellschaftswesen sind und ein Staat nur gut funktionieren kann wenn alle mit anpacken, dann klappt es auch.
    Und auf welches Kollektiv willst du einen Staat übertragen wenn nicht auf ein Volk?

    Aber dieser Staat braucht kein "Nationalgefühl" sondern Verantwortungsgefühl. In einer Gesellschaft kann man nicht ohne Rücksicht auf andere einfach so sein Ding durchziehen.

    Aber wie gesagt, um sozial und solidarisch zu sein braucht man kein Nationalgefühl oder gar Nationalstolz.
    Nein, theorethisch braucht er das nicht - dann kommt aber ein Kunststaat wie die USA dabei raus.

    Und da weiter meinst ist die kulturelle Vielfalt. Diese muss ja nicht verloren gehen, wenn die Menschen es erhalten wollen würden.
    Und um es zu erhalten brauchen sie ein Nationalgefühl.

    Und Kulturen ändern sich nun mal, die Russische ist auch nicht die selbe wie vor 400 Jahren.
    Sie wachsen auf der Grundlage ihres Fundaments. Wenn die Kultur aber aufgelöst wird ist das keine Veränderung sondern kommt einer Vernichtung gleich.

    Aber ok... abseits dessen... denkst du eigentlich nach was für Konsequenzen so eine Haltung hat? Wie stellst du dir das vor?
    Die Konsequenz ist, dass das Volk und dessen Identität erhalten bleibt. Dazu bedarf es nicht sonderlich vieler Dinge, da das Volk sich selbst erhält wenn man es nicht konsequent zu zerstören versucht wie es z.B der Liberalismus tut.

    Trennung nach Rasse und Nation?
    Zum Teil schon.

    Eine vernünftige Migrationsregelung und Volkspädagogik reichen schon.

    Und was dann? Wer sagt dass dann die verschiedenen Völker und Kulturen rein bleiben?
    Völker als solche sind in der Regel nicht "rein", da sie sich erstens aus mehreren Gruppen zusammensetzen und es zweitens neben der Völkerwanderung auch immer eine gewisse Migration gab, das muss man sich etwas abstrakter denken. Genetisch sind die Menschen in Europa im Prinzip alle Indoeuropäer, man kann also den Großteil der Europäer in ein europäisches Volk integrieren - anders bei Negriden oder Mongoloiden, da geht das nicht.

    Kulturen kannst du auch nicht als "rein" bezeichnen, sondern als authentisch.

    Würden etwa dann die Ägypter wieder anfangen Pyramiden zu bauen? Oder allgemein, wie sehen dann das Ganze aus? Alles verbieten was nicht der eigenen Nation entsprang?
    Austausch ist nicht das gleiche wie Assimilation.

    Ach und... sag aber bitte nicht das du als so nationalbewusster Mensch in Deutschland lebst bzw. ausserhalb des "Vaterlandes"?
    In 2 Jahren bin ich wieder zu Hause.

    "Individualisierung daher künstlich und eher unmenschlich"

    Bitte? Wie ist das zu verstehen?
    Ganz einfach, den Bezug zum Volk zu verlieren und nur noch eine rein auf Individualismus aufgebaute Persönlichkeit zu forcieren ist eine liberale Zivilisationskrankheit, da die Dekollektivisierung schlicht unmenschlich ist.

    Familie, und die direkte Umgebung... ja hier für braucht und sollte man ein Gefühl, ein Verantwortungsgefühl enwickeln.

    Aber gerade "National" gefühle sind doch künstlich, das sogar historisch nachweislich.
    Und genau deswegen gibt es seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte Völker die sich abgrenzen?

    So waren nicht alle heutigen Russen schon immer Russen, wo wie auch nicht alle heutigen "Deutschen" schon immer deutsche waren.
    Natürlich waren sie es, ihre Entstehungsgeschichte fängt halt später an als die der Völker aus denen sie sich gebildet haben.

    Also im anderen, viele deiner "Ahnen" haben sich wahrscheinlich nicht mal als Russen gesehen. Klar fängt ja auch davon ab wo du anfängst zu zählen.
    Russen gibt es seit ca. 1000 Jahren, den Menschen seit 100.000 Jahren - da ich aber als Russe geboren wurde, fühle ich mich denen eher zugehörig als z.B den Skythen, die durchaus meine Vorfahren sein könnten.

    Aber wie gesagt... du solltest dir mal bewusst werden was du hier schreibst und "verlangst"... aber der Prozess der "Individualisierung" ermöglichte es, dass Heute Gesetze jedem Menschen Meinungsfreiheit gewähren, so wie auch die freie Entscheidung wen man heiraten und lieben will.
    Mal im Ernst - was verlang ich denn?
    Ich habe nur dargestellt wieso die Identifikation mit dem Volk so wichtig ist.

  7. #127

    Registriert seit
    14.04.2010
    Beiträge
    826
    Zitat Zitat von USER01 Beitrag anzeigen
    Wie kann man stolz auf etwas sein, was man nicht selber geleistet hat?
    Stolz ist ein aufwertendes Gefühl, weil man etwas geschafft hat, was nicht viele oder gar niemand geschafft hat. Ich würde fast schon von einem Gefühl der Überlegenheit sprechen, was natürlich niemand zugeben würde.

    Somit leite ich dadurch ab, dass wenn ein Landsmann eine ausergewöhnliche Tat vollbringt, du dein Volk als besonderst wertvoll ansiehst.
    Oder liege ich falsch?

    Es wird falsch definiert,man ist halt froh das es einen Landsmann gibt der sowas erfunden hat,besonders da es am Balkan nicht so viel Erfinder gab (ausgenommen von den Kroaten) aber das jetzt ein Volk wertvoller ist nur weil der "Dr. soundso" vom Land Lurien,den Sockenwärmer erfunden hat stimmt nicht. Weil ich hab keinen Kroaten (bis jetzt) schreiben sehen, das sein Volk besser ist,weil ie Krawate nach ihnen benannt ist oder die berühmten Dalmatiner in Koatien gezüchtet wurde usw. Man defeniert es eher durch Schlachten,wer wem "gefickt" hat, aber das man froh darüber ist,dass ein großer Erfinder Serbe ist,finde ich nicht schlimm.

  8. #128
    Lance Uppercut
    Zitat Zitat von A.S Puschkin Beitrag anzeigen


    Ich mache auch Jokes wenn ich keine Argumente hab. ^^

  9. #129
    Lance Uppercut
    Wisst ihr mit was ich mich identifiziere?
    Mit meinen Leistungen, sonst nix.

    Alles andere ist Heuchlerei

  10. #130
    Avatar von A.S Puschkin

    Registriert seit
    08.04.2008
    Beiträge
    506
    Zitat Zitat von L0KI Beitrag anzeigen
    Ich mache auch Jokes wenn ich keine Argumente hab. ^^
    "Nazigedanken ftw" war also ein Argument? Dann will ich's gar nicht sehen wenn du mit deinen "Jokes" anfängst.

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