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Identifikation mit dem eigenen Volk

Erstellt von USER01, 19.07.2010, 23:52 Uhr · 137 Antworten · 5.758 Aufrufe

  1. #131
    Lance Uppercut
    Zitat Zitat von A.S Puschkin Beitrag anzeigen
    "Nazigedanken ftw" war also ein Argument? Dann will ich's gar nicht sehen wenn du mit deinen "Jokes" anfängst.
    Naja, der Post den ich zitiert habe könnte echt aus einem Hitlerjugend-Handbuch stammen.

  2. #132
    Avatar von Straßenfeger

    Registriert seit
    22.05.2010
    Beiträge
    669
    Zitat Zitat von L0KI Beitrag anzeigen
    Naja, der Post den ich zitiert habe könnte echt aus einem Hitlerjugend-Handbuch stammen.
    Nee, das klänge dann eher so:

    Zitat Zitat von Goebbels - Sportpalastrede
    Der Führer hat befohlen, wir werden ihm folgen. Wenn wir je treu und unverbrüchlich an den Sieg geglaubt haben, dann in dieser Stunde der nationalen Besinnung und der inneren Aufrichtung. Wir sehen ihn greifbar nahe vor uns liegen; wir müssen nur zufassen. Wir müssen nur die Entschlußkraft aufbringen, alles andere seinem Dienst unterzuordnen. Das ist das Gebot der Stunde. Und darum lautet die Parole: Nun, Volk, steh auf und Sturm brich los!
    Was Puschkin geschrieben hat, drückt seinen unverfälschten Patriotismus aus, um den ihn jeder Russe beneiden sollte.
    Mit Nationalchauvinismus, wie man ihn oben liest, hat das nicht das Geringste zu tun.

    „Patriotismus besteht nicht im Hass gegen andere Völker, sondern in der Liebe zum eigenen."
    Peter Rosegger

  3. #133
    kaurin
    Zitat Zitat von A.S Puschkin Beitrag anzeigen
    Das kommt ja auch in etwa hin.
    Also witzig finde ich das nicht....

    Zitat Zitat von A.S Puschkin Beitrag anzeigen
    Ich bezog mich nicht auf Politik, sondern darauf, dass sie keine Kultur haben, sondern nur eine abstrakt zusammengewürfelte Volksmasse sind.
    Aber sind die den nicht eine "authentische" Kultur? (selber sagst du das es keine "reine Kultur "gibt.)

    Bei den Amerikanern ist das derzeit noch auffälliger als bei den Anderen aber wir sind doch alle eine "zusammengewürfelte Volksmassen"

    Zitat Zitat von A.S Puschkin Beitrag anzeigen
    Japan/Korea.
    Japan hat auch verschiedene Kultureinflüsse. Abgesehen nun davon das sich historisch nicht immer alle Menschen im heutigen Japan als Japaner sahen und auch teils unterschiedliche "Kulturen" hatten.

    Was ist mit dem heutigen Japaner, sind sie 100% "japanisch"?

    Das ist, weswegen ich die Frage stellte ob die Völker selbst wenn man sie trennt ihre "Kultur" bzw. Tradition erhalten.

    Wenn du Heute in eine japanische Großstadt gehst wirst du da keine Samurai vorfinden und auch keine jungen Frauen welche ein Kimono tragen.

    Ihre heutige "Tracht" sieht nämlich unserer heutigen europäischen sehr ähnlich.

    Soll man gegen solche Entwicklungen auch vorgehen?

    Zitat Zitat von A.S Puschkin Beitrag anzeigen
    Welchen Nutzen hat Freude? Was ist für dich überhaupt ein Nutzen?
    Glückliche und zufriedene Menschen leben länger. Das sagen sogar Statistiken. Glückliche Menschen leben länger - Wissen - Printarchiv - Berliner Morgenpost

    Ich kenne aber keine Statistik welche besagt das "reinrassige" Menschen länger leben.

    Zitat Zitat von A.S Puschkin Beitrag anzeigen
    Und auf welches Kollektiv willst du einen Staat übertragen wenn nicht auf ein Volk?
    Na auf die Bevölkerung. Ich bin ein Brüger Deutschlands, und wenn ich die deutsche Staatbürgerschaft habe, kann ich wählen und mitbestimmen.

    Dazu müssen aber meine eltern nicht Hans und Judith heißen.

    Zitat Zitat von A.S Puschkin Beitrag anzeigen
    Nein, theorethisch braucht er das nicht - dann kommt aber ein Kunststaat wie die USA dabei raus.
    Inwiefern ist die USA künstlich oder künstlicher als andere Staaten? oder künstlicher als Russland.

    Die USA hat zumindest demokratisch zusammen gefunden. Was man von Russland nicht behaupten kann mit seinen 21 Republiken, unter anderem Tschetschenien.

    Und um es zu erhalten brauchen sie ein Nationalgefühl.
    Nein. Nur den Willen, so wie Bildung.

    Sie wachsen auf der Grundlage ihres Fundaments. Wenn die Kultur aber aufgelöst wird ist das keine Veränderung sondern kommt einer Vernichtung gleich.
    Wie löst man Kulturen auf? Wieso geschah es früher nicht und heute geschieht es?

    Völkerwanderungen gab es schon immer, was ist den Heute plötzlich so schlimm daran?

    Die Konsequenz ist, dass das Volk und dessen Identität erhalten bleibt. Dazu bedarf es nicht sonderlich vieler Dinge, da das Volk sich selbst erhält wenn man es nicht konsequent zu zerstören versucht wie es z.B der Liberalismus tut.



    Zum Teil schon.

    Eine vernünftige Migrationsregelung und Volkspädagogik reichen schon.



    Völker als solche sind in der Regel nicht "rein", da sie sich erstens aus mehreren Gruppen zusammensetzen und es zweitens neben der Völkerwanderung auch immer eine gewisse Migration gab, das muss man sich etwas abstrakter denken. Genetisch sind die Menschen in Europa im Prinzip alle Indoeuropäer, man kann also den Großteil der Europäer in ein europäisches Volk integrieren - anders bei Negriden oder Mongoloiden, da geht das nicht.

    Kulturen kannst du auch nicht als "rein" bezeichnen, sondern als authentisch.
    Was macht den Kulturen authentisch?
    Was willst du im Grunde? Sollen sich nun keine "Rassen", Völker oder Kulturen mischen?


    Austausch ist nicht das gleiche wie Assimilation.
    Es fand schon immer beides statt!

    In 2 Jahren bin ich wieder zu Hause.
    Bravo.

    Ganz einfach, den Bezug zum Volk zu verlieren und nur noch eine rein auf Individualismus aufgebaute Persönlichkeit zu forcieren ist eine liberale Zivilisationskrankheit, da die Dekollektivisierung schlicht unmenschlich ist.



    Und genau deswegen gibt es seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte Völker die sich abgrenzen?


    Es wurde doch schon immer gekämpft, gemordet und vergewaltigt also wieso Heute damit aufhören?

    Das ist dein Prinzip?

    Natürlich waren sie es, ihre Entstehungsgeschichte fängt halt später an als die der Völker aus denen sie sich gebildet haben.



    Russen gibt es seit ca. 1000 Jahren, den Menschen seit 100.000 Jahren - da ich aber als Russe geboren wurde, fühle ich mich denen eher zugehörig als z.B den Skythen, die durchaus meine Vorfahren sein könnten.



    Mal im Ernst - was verlang ich denn?
    Ich habe nur dargestellt wieso die Identifikation mit dem Volk so wichtig ist.
    Ich fühle mich auch als Deutscher. Wo ist also das Problem, früher enstanden Völker und sie werden weiterhin entstehen. Es wird immer regionale Unterschiede geben.

    Was du da aber verlangst bzw. als "wichtig" erachtest....man man...

  4. #134
    Emir
    Zitat Zitat von USER01 Beitrag anzeigen
    Wo liegen die Gründe für die starke Identifikation mit dem eigenen Volk?

    Bei manchen Menschen könnte man meinen, ihre Persönlichkeit hängt komplett von ihrem Volk und dessen Kultur und Geschichte ab.
    Dabei ist die Grenze zum Nationalismus oder Chauvinismus nicht weit.

    Beispiele:
    - Jubel beim Sieg der Nationalmannschaft, obwohl man die Sieger nicht persönlich kennt und nichts zu ihrem Sieg beigesteuert hat.
    - Das glorifizieren geschichtlicher Tatsachen seines Volkes.
    - Besonderes ehren und verherrlichen eines erfolgreichen Volksangehörigen, z.B. bei den Serben Nikola Tesla
    - Das Pflegen alter Feindbilder und der Klischees über andere Völker.
    Und so weiter.....

    Ist es die Angst vor der eigenen Unbedeutenheit?

    Wie wahr ...

  5. #135
    Avatar von Domoljub

    Registriert seit
    27.08.2008
    Beiträge
    4.883
    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Ich brauch sowas nicht.
    Aha und trotzdem bist du jedes mal einer der ersten, der in anti bosnien Threads Postet, dass du ein Bosnier bist und kein muslimischer Kroate oder Serbe bist.

  6. #136

    Registriert seit
    31.01.2009
    Beiträge
    6.317
    Zitat Zitat von USER01 Beitrag anzeigen
    Wo liegen die Gründe für die starke Identifikation mit dem eigenen Volk?

    Bei manchen Menschen könnte man meinen, ihre Persönlichkeit hängt komplett von ihrem Volk und dessen Kultur und Geschichte ab.
    Dabei ist die Grenze zum Nationalismus oder Chauvinismus nicht weit.

    Beispiele:
    - Jubel beim Sieg der Nationalmannschaft, obwohl man die Sieger nicht persönlich kennt und nichts zu ihrem Sieg beigesteuert hat.
    - Das glorifizieren geschichtlicher Tatsachen seines Volkes.
    - Besonderes ehren und verherrlichen eines erfolgreichen Volksangehörigen, z.B. bei den Serben Nikola Tesla
    - Das Pflegen alter Feindbilder und der Klischees über andere Völker.
    Und so weiter.....

    Ist es die Angst vor der eigenen Unbedeutenheit?
    Schön dass du fragst,

    Was gibt Identität?
    Wir hätten da:

    - Religion
    - Nationalität
    - Das selbst
    - "Ich bin dies und das"

    Und der Mensch ist auf der Suche nach Identität, Identität bestimmt die Welt. Wenn du sagst "Ich bin stark" verhälst du dich so.

  7. #137
    Avatar von DZEKO

    Registriert seit
    09.08.2009
    Beiträge
    55.008
    Zitat Zitat von Domoljub Beitrag anzeigen
    Aha und trotzdem bist du jedes mal einer der ersten, der in anti bosnien Threads Postet, dass du ein Bosnier bist und kein muslimischer Kroate oder Serbe bist.

    Ironie, das weiss jeder das ich da auszucke deswegen hat mich keiner Zitiert bis auf dich.

  8. #138
    Avatar von Domoljub

    Registriert seit
    27.08.2008
    Beiträge
    4.883
    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Ironie, das weiss jeder das ich da auszucke deswegen hat mich keiner Zitiert bis auf dich.
    Asooo, jo ka hab mich nur über dieses Kommentar gewundert aber nichts weiteres gedacht. ahah

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