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Identifikation mit dem eigenen Volk

Erstellt von USER01, 19.07.2010, 23:52 Uhr · 137 Antworten · 5.774 Aufrufe

  1. #21
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Osvajac Beitrag anzeigen
    Und was ist deine Meinung? Positiv oder negativ?
    Nicht zu verhindern. Ansonsten- es hängt vom Maß ab

  2. #22
    IbishKajtazi
    Es ist einerseits die Geschichte die man ehrt, denn ohne die Geschichte wäre man nicht das was man ist. Anderseits ist zu mindest bei uns Albanern -und das höre ich von vielen- so, dass wir uns nicht nur als Teil eines Volkes, sondern als Teil einer grossen Familie verstehen und wenn einer von uns was ganz grosses erreicht, so ehren wir ihn. Unsere Flagge ist ein Symbol für unseren Zusammenhalt und daher auch sehr wichtig und eben nicht nur ein Stück Stoff.

    Das einzige was ich auch für wirklich bescheurt halte (und leider doch selber zum teil manchmal Pflege) ist das Forttragen alter Feindbilder, aber manchmal sitzt der Schmerz zu tief und daraus wird Hass.


    Ibish...

  3. #23
    IbishKajtazi
    Zitat Zitat von αρτεmi Beitrag anzeigen
    das mit Albanern müsste schon jedem aufgefallen sein, das stimmt. aber allgemein, der Balkan mit seinen ganzen "neuen" Ländern, da war der Entwicklungsprozess zur Eigenständigkeit im Vergleich zum Rest Europas eher noch sehr frisch und deshalb schwingt eine größere Portion am Bekennen für das eigene Volkstum mit. die Albaner sind ein Beispiel für sich, sie sehen ja.. bis auf die Griechen.. den Rest als dahergewandert an, außerdem haben eine isolierte Sprache.. da wird sich ein pubertierender Albaner erst Recht gut vorkommen. und es ist halt viel einfacher heute, sich gegenseitig den Nationalismus zu stärken als vielleicht noch vor hundert Jahren, wo man kein Internet gehabt hat, wo die Welt medial nicht so erschlossen war, wo es keine zahlreiche Beförderungsmittel gab, keine Handys, kein blablabla...

    wenn zB. Serben einen Albaner umbringen oder umgekehrt, kann ein Journalist es sofort ins Internet stellen und jeder weiß bescheid. man ist auch heute viel eher in der Lage, sich zusammenzuschließen zu Gruppierungen. früher hat man sich um andere Dinge gesorgt, man war mehr in Angst mit dem Nötigsten auszukommen, man hat vielleicht früher "keine Zeit" für Nationalismus gehabt bzw. nicht in dem ausgeprägten Maß wie heute. die grundversorgung mit nahrung & wasser ist heute problemlos gedeckt hier im Westen. man hat eh alles was man braucht, die Angst zu überleben ist verschwunden. der moderne Nationalismus ist nur eine Art der Beschäftigung. Jeder sucht was im Kopf, um animiert zu werden.. manche vernarren sich in die Musik, jemand anderes in Sport.. und der eine in seine eigene Nationalität. ja okay vielleicht ist in jemandem der Hang zum Nationalismus ausgebrochen aus Angst vor der eigenen Unbedeutenheit, die er dann versucht dadurch zu lösen, aber das ganze endet trotzdem in eine "Suche nach Beschäftigung".

    Diese "Problematik" ist bei unseren makedonischen Feunden nicht minder wichtig.


    Ibish...

  4. #24
    bolan
    ausgeprägtes ego... sobald man sich einer gruppe angehörig fühlt wird das ego gepusht... ist eher ein unbewusstest ding aber mit volkszugehörigkeit kommen meistens sachen wo man denkt man hätte es selbst erreicht selber kriege gewonnen man ist stark usw... somit schmeichelst du dem ego und wenn man dem total verfallen bist, kommt ein grossteil der menschheit dabei raus...
    ganz einfach oder net ^^

  5. #25
    bolan
    Zitat Zitat von IbishKajtazi Beitrag anzeigen
    Es ist einerseits die Geschichte die man ehrt, denn ohne die Geschichte wäre man nicht das was man ist. Anderseits ist zu mindest bei uns Albanern -und das höre ich von vielen- so, dass wir uns nicht nur als Teil eines Volkes, sondern als Teil einer grossen Familie verstehen und wenn einer von uns was ganz grosses erreicht, so ehren wir ihn. Unsere Flagge ist ein Symbol für unseren Zusammenhalt und daher auch sehr wichtig und eben nicht nur ein Stück Stoff.

    Das einzige was ich auch für wirklich bescheurt halte (und leider doch selber zum teil manchmal Pflege) ist das Forttragen alter Feindbilder, aber manchmal sitzt der Schmerz zu tief und daraus wird Hass.


    Ibish...

    uns, wir blabla usw alles worte die ein selbstständiges denken verhindern
    und wieso sollte man geschichte ehren... lebst ja jeden tag die vergangenheit... bist sozusagen selbst geschichte

  6. #26
    IbishKajtazi
    Zitat Zitat von bolan Beitrag anzeigen
    uns, wir blabla usw alles worte die ein selbstständiges denken verhindern
    und wieso sollte man geschichte ehren... lebst ja jeden tag die vergangenheit... bist sozusagen selbst geschichte

    Manche Menschen, sowie du z.B., können das überhaupt nicht verstehen, die machen sich nicht mal die Mühe es zu versetehen. Anderen Menschen wiederum ist das wichtig, leben und leben lassen.


    Ibish...

  7. #27
    phαηtom
    Zitat Zitat von IbishKajtazi Beitrag anzeigen
    Diese "Problematik" ist bei unseren makedonischen Feunden nicht minder wichtig.


    Ibish...
    das streit ich eh nicht ab, nur seid ihr zahlreicher vetrteten in ger/aut/swi als wir mazedonier, deshalb fällt das mehr auf

  8. #28
    bolan
    Zitat Zitat von IbishKajtazi Beitrag anzeigen
    Manche Menschen, sowie du z.B., können das überhaupt nicht verstehen, die machen sich nicht mal die Mühe es zu versetehen. Anderen Menschen wiederum ist das wichtig, leben und leben lassen.


    Ibish...

    ich versteh das schon... jedoch gehts mir gegen den strich da man selbst nicht wirklich drüber nachgedacht hat... also woher genau es kommt wieso man sich so verhält usw



    bolan

  9. #29
    Mulinho
    Zitat Zitat von bolan Beitrag anzeigen
    uns, wir blabla usw alles worte die ein selbstständiges denken verhindern
    und wieso sollte man geschichte ehren... lebst ja jeden tag die vergangenheit... bist sozusagen selbst geschichte
    Was hat das mit selbstständiges Denken zu tun?

    Man kann Menschen ehren und sich zu ihnen gezogen fühlen und dennoch eigenständig handeln. Ich fühle mich wohler unter Balkanern als unter Briten oder sonst was, das liegt an unserer Mentalität und dass ich mit Balkanern mehr gemeinsam habe.

    Ausserdem ehre ich diese Leute, weil es mich dank ihnen gibt. Ich ehre auch meine Eltern und meine Familie und kann ihnen trotzem meine Meinung sagen und eigenständig handeln. Ich mache Dinge, die ihnen auch nicht gefallen und so siehts bei jedem auch aus.

    Natürlich darf man die Geschichte ehren, denn ohne Geschichte, gäbe es keine Gegenwart , du kannst auch nicht nur für die Gegenwart leben, sonst hast du keine Zukunft.

  10. #30
    Mulinho
    Und so sehr ist das auch nicht vom Nationalismus geprägt. Ich nenne das eher Patriotismus und gesunder Patriotismus schadet ja nicht.

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