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“Der Islam gehört zu Deutschland”

Erstellt von Marcin, 01.06.2012, 19:23 Uhr · 161 Antworten · 16.527 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Worried

    Registriert seit
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    207
    ist das eine aufforderung mein post zu entfernen?

  2. #12

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    76.320
    Zitat Zitat von Worried Beitrag anzeigen
    ist das eine aufforderung mein post zu entfernen?
    Nein, du sollst Frau Meischberger wegen dieser Geringschätzung um Vergebung bitten

  3. #13
    Avatar von Worried

    Registriert seit
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    207
    Zitat Zitat von WhiteJim Beitrag anzeigen
    Nein, du sollst Frau Meischberger wegen dieser Geringschätzung um Vergebung bitten
    das muss ich mir aber noch gut überlegen.....:balkangrins:

  4. #14

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    173
    meiner meinung Sollte es in jeden Land egal wo / Religions Freiheit geben jeder soll an das Glauben was er will !

  5. #15
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Marcin Beitrag anzeigen
    “Der Islam gehört zu Deutschland”

    Veröffentlicht am Mai 31, 2012
    Es gibt so Aussagen, die zeigen, wie weit wir noch von einer gelassenen Betrachtungen und von einer normalen Beziehung entfernt sind. “Der Islam gehört zu Deutschland” ist so ein Satz. Berühmt geworden ist der Satz durch den Ehrensoldberechtigten Christian Wulff, aber nun hat ihn auch ein Bayer rausgehauen. In Nürnberg sagte der bayrische Finanzminister Markus Söder vor gut tausend Mitgliedern einer Ditib-Gemeinde: “Der Islam ist ein Bestandteil Bayerns.”
    Ich bin immer wieder überrascht, wie schlichte und wahre Aussagen immer wieder zu Debatten führen können. Es gibt mehr Muslime in Bayern als Juden in Deutschland. Es gibt sogar mehr Muslime in Köln als Juden in Deutschland. Der Islam gehört somit zu Bayern und Deutschland wie das Judentum. Die muslimische Gemeinde in ganz Deutschland ist so groß wie Hamburg. Die jüdische Gemeinde in Deutschland ist im Vergleich so groß wie Trier. Von tausend Deutschen sind gut dreißig Muslime und einer Jude. Der Islam gehört somit so selbstverständlich zu Deutschland wie das Judentum.
    Der Islam gehört aber auch so selbstverständlich zu Deutschland wie der Buddhismus, der Hinduismus oder jede andere Religion, die sich in diesem Land organisiert. Warum aber hören wir so selten die Sätze “Der Buddhismus gehört zu Deutschland” oder “Der Hinduismus gehört zu Deutschland”? Sogar der Satz “Das Judentum gehört zu Deutschland” ist nicht so oft zu hören, obwohl es die einzige Religion ist, die jemals im Auftrag Deutschlands ausgerottet werden sollte. In diesem Zusamenhang wundere ich mich auch immer, wenn von der gemeinsamen christlichen-jüdischen Vergangenheit die Rede ist. Man möge mich korrigieren, aber so wie ich es sehe, besteht diese Vergangenheit größtenteils aus der Verfolgung der einen Religion durch die andere. Martin Luther zum Beispiel hat folgendes über die christlich-jüdische Zusammenarbeit geschrieben
    „Wo du einen Juden siehst, da geht ein leibhaftiger Teufel (…) Juden sind giftige, bittere, rachgierige, hämische Schlangen, Meuchelmörder und Teufelskinder (…) Ich will meinen treuen Rat geben. Erstens, dass man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecke und was nicht brennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacken davon sehe ewiglich. Und solches soll man tun unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen sind (…) Zweitens, dass man auch ihre Häuser zerbreche und zerstöre (…) Drittens, man soll ihnen alle ihre Gebetsbüchlein nehmen (…) Viertens, dass man ihren Rabbinern bei Todesstrafe verbiete weiter zu lehren (…) Fünftens, dass man den Juden verbietet, sich frei auf den Straßen zu bewegen (…) Sechstens, (…) man nehme ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold und lege es beiseite zum Verwahren (…) Siebtens, dass man den jungen, starken Juden und Jüdinnen in die Hand gebe Flegel, Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel und lasse sie ihr Brot verdienen im Schweiß der Nasen.”
    An anderer Stelle sagt Martin Luther:
    “Ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes, durchteufeltes Ding ist’s um diese Juden, welche diese 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen.“
    Für Martin Luther ist das jüdische Volk also ein Welterpresser seit mindestens vierzehn Jahrhunderten. An diesen judenfeindlichen Spruch von Martin Luther muss ich jedes Mal denken, wenn ich am Kölner Dom spazieren gehe, da dort ein ähnlicher Spruch fast täglich in einer Dauerdemonstration präsentiert wird: “Wie viele Jahrhunderte will das israelische Volk noch unsere “Eine Welt” erpressen?”

    Mit dem Begriff „israelisches Volk“ ist nicht nur das Land Israel gemeint sondern alle Juden, da Israel ja erst seit etwas mehl als sechzig Jahren existiert und somit schon rein logisch nicht für irgendwas verantwortlich sein kann, das seit Jahrhunderten geschieht. Dieser Satz ist Teil der “Botschaft des Hasses”, die vor dem Kölner Dom toleriert wird.
    Aber nicht nur von dem Kölner Dom wird gegen Juden gehetzt. In Duisburg wurde jüngst unter massiver Polizeigewalt eine Israelfahne aus einer privaten Wohnung entfernt, weil sie von draußen zu sehen war. Auch in Berlin wurde die Polizei gegen eine Israelfahne aktiv. In Bochum musste sogar eine Frau Strafe zahlen, weil sie eine israelische Fahne öffentlich gezeigt hatte. In Aachen wurde kürzlich der jüdische Friedhof mit Hakenkreuz und der Parole „Freiheit für Palästina“ beschmiert. In Worms wurde ein Brandanschlag auf die Synagoge verübt. In Hannover wurden Juden von muslimischen Kindern und Jugendlichen öffentlich mit Steinen beworfen. In Frankfurt duldete die Polizei “Vergast die Juden”-Rufe. In Rostock wurde ein jüdischen Gemeindehaus angegriffen und auf Facebook wurden Rufe nach der Vergasung und der Vernichtung aller Juden laut
    Bei keiner anderen Religion in Deutschland wird nach wie vor die Zugehörigkeit zu Deutschland so sehr in Frage gestellt wie beim Judentum. Dennoch kommen weder Söder, Wulff noch anderen Politikern der Satz “Das Judentum gehört gehört zu Deutschland” über die Lippen. Warum? Vielleicht weil bei dem Satz, eine Religion gehöre zu Deutschland, nicht das Land der eigentliche Ansprechpartner ist sondern die Religion. Söder würde nie sagen, das Judentum gehöre zu Bayern. Obwohl er nicht bei allen Bayern im Land sicher sein kann, ob sie zum Judentum stehen, so ist er sich doch bei den Juden im Land recht sicher, dass sie zu Deutschland stehen. Es gibt also für ihn keinen Grund, vor tausend Juden zu sagen, sie wären Bestandteil Bayerns. Es gibt für ihn aber offenkundig sehr wohl einen Grund, diesen Satz vor tausend Muslimen zu sagen: “Der Islam ist Bestandteil Bayerns!”
    Markus Söder bringt mit diesem Satz meiner bescheidenen Analyse nach lediglich sein Unbehagen zum Ausdruck, dass er sich doch nicht ganz sicher ist, ob sich der Islam mit all seinen in Deutschland vertretenden Organisationen und Vereinigungen tatsächlich im Zweifel und in der Mehrheit zu Deutschland bekennen würde. Wenn wir uns den letzten Angriff auf deutsche Polizisten durch muslimische Deutsche in Bonn ansehen, dann ist dieses Unbehagen auch nicht ganz unberechtigt, oder wann wurde das letzte Mal eine jüdische, buddhistische oder hinduistische Terrorzelle in Deutschland hoch genommen?


    Tapfer im Nirgendwo | Nimm was Du hast und flieg damit!
    Wieder so ein komischer Zirkelschlußkommentar. Äußerungen in der Form "der Islam gehört zu Deutschland" bedeuten nicht, das formelhaft eine terroristische Bedrohung klein geredet wird, sondern das man gemerkt hat, dass mit dem Ausdruck "jüdisch-christliches Erbe" (wie zutreffend der ist, ist eine andere Frage) ein großer Teil der deutschen Bevölkerung ausgeschlossen wurde. Eine Äußerung "das Judentum gehört zu Deutschland" würde also bedeuten, dass man sich von der Vorstellung eines jüdisch-christlichen Erbes verabschiedet hat, und zum christlichen Erbe zurückgekehrt ist, und nun irgendwie die Juden und Moslems mit in die Klammer kriegen muß. Also - jahrhundertelange jüdisch-deutsche Geschichte rückt so aus dem blickfeld, dass betont werden muss, dass die Juden genauso zu Deutschland gehören wie die Nachfahren der muslimischen Einwanderer? Will Marcin das wirklich?


    BTW- nur um meinem Gedächnis auf die Sprünge zu helfen- wie viele muslimische Terrorzellen sind den in Deutschland hopps genommen worden?

  6. #16

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    2.559
    Deutschland ist ganz klar jüdisch-christlich-römisch geprägt, auch wenn viele dies in der heutigen postchristlichen Gesellschaft nicht wahr haben wollen.
    Aber sogar die Atheisten und Agnostiker dieses schönen Landes sind zutiefst durch dieses Erbe geprägt, ohne es zu merken.
    Man bemerkt es an ihrer Denkweise..
    Habermas dazu(bzw. Wikizusammenfassung)
    Seit dem Ende der 1990er Jahre beschäftigt sich Habermas wieder mit religiösen Themen, v.a. mit dem Einfluss der jüdisch-christlichen Tradition auf das westliche Denken. Der „egalitäre Universalismus, aus dem die Ideen von Freiheit und solidarischem Zusammenleben, von autonomer Lebensführung und Emanzipation, von individueller Gewissensmoral, Menschenrechten und Demokratie entsprungen sind“, ist für Habermas „unmittelbar ein Erbe der jüdischen Gerechtigkeits- und der christlichen Liebesethik“.[61]

    Habermas räumt ein, dass sich im „nachmetaphysischen Denken“ moderner, säkularer Gesellschaften, „jeder generell verbindliche Begriff vom guten und exemplarischen Leben entzieht“. In den „heiligen Schriften und religiösen Überlieferungen“ fänden sich dagegen über Jahrtausende wach gehaltene „Intuitionen von Verfehlung und Erlösung“. Sie stellten „hinreichend differenzierte Ausdrucksmöglichkeiten und Sensibilitäten für verfehltes Leben, für gesellschaftliche Pathologien, für das Misslingen individueller Lebensentwürfe und die Deformation entstellter Lebenszusammenhänge“ zur Verfügung.[62]
    Es müsse die Aufgabe einer „nachmetaphysischen“ Philosophie sein, die kognitiven Gehalte der religiösen Überlieferung „im Schmelztiegel begründender Diskurse aus ihrer ursprünglich dogmatischen Verkapselung freizusetzen“, um so „eine inspirierende Kraft für die ganze Gesellschaft entfalten zu können“.[63]
    dem lieben Jürgen kann man ja keine Ewiggestrigkeit unterstellen, oder?

    Insofern gehören Muslime zu Deutschland, genau so wie Hindus usw., aber nicht der Islam

  7. #17
    Avatar von Muratoğlu

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    4.724
    Boykottiert mal diesen israelarschleckenden Homomöchtegernislamhasser Blog und diesen Marcin, langsam nervts doch nurnoch. :

  8. #18
    Avatar von SLO_CH86

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    Stoiber bringt es auf den Punkt:

    "Die Muslime gehören zu Deutschland, nicht der Islam. Der Islam ist kein Kernbestand der deutschen Kultur und prägt auch nicht unsere Geistesgeschichte und Tradition."

    Islam gehört nicht zu Deutschland": Stoiber stänkert gegen Merkel - n-tv.de


  9. #19

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    war ja klar das solche (ganz besonders von CSU) das sagen, damit solche Köpfe wie Du befriedigt werden.... Islam gehört auf der ganze Welt wo Frieden herrscht. Stoiber verlang, unterscheidet sich kaum von sogenannte Islamkritiker, er meint es indirekt, dass Arabisch/Türkische Kultur/Traditionen nicht zu Deutschland gehört und missbraucht das Wort "Islam" dafür = Hass wird weiterhin geschnürt... das hat wenig mit Islamkritik zu tun, sondern mit Fortsetzung von dem was schon seit langem begonnen hat...er macht einfach nur mit....

    Außerdem, wenn Islam nicht zu Deutschland gehört und dies als "Religion" hier betitelt wird, dann widerspricht ein Deutscher Politiker, das Deutsche GG (Art. 4)

    Bevor die Juden angegriffen wurden, gab es auch solche Wörter(von damalige Christliche Politiker) wie (ähnlich) ; "Juden haben Jesus gekreuzigt", "Juden bleiben draußen" aber auch "...Judentum gehört nicht zu Deutschland...." usw.

    Da brennen so viele Heime (in Deutschland, aber auch EU weit) und da spricht einer immer noch von Islam Probleme... statt Gerechterweise zu fordern: "Faschismus gehört nicht zu Deutschland" !


  10. #20
    Arminius
    Was für ein unsägliches Thema. Zunächst hat ohnehin jeder ein anderes Verständnis davon, was nötig ist um eine Religion, oder ganz allgemein Weltanschauungen, als Teil des hiesigen Lebens und der Kultur auszumachen. Es kann daher, insbesondere im Falle des Islams, sowieso kein allgemeingültiges Urteil gefällt werden.

    Fakt ist, dass der Islam, als zweitgrößte Religion in Deutschland, längst ein Aspekt unserer Gesellschaft geworden ist. Leugnen kann da nicht zielführend sein. So oder so wird sich ein jeder in Deutschland damit arrangieren müssen.


    Grüße

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